Wechsel

Der Wechsel von Josef zu Elia – Die Wahl des Namens bei einem Schutzengel

Der Wechsel von Josef zu Elia

Bei einem der ersten Channelings mit unserem Schutzengel Elia
ging es unter anderem um die Namensgebung durch uns für ihn.

Elia

Zu Gast ist Manfred.

Guide: Ein besonderer Abend, ich grüße euch.

Gäste? Wie nett.

Ich denke, ihr habt Fragen heute?

Fangen wir mit den Fragen an.

Hajo: Gut. Ich hätte dich gern mit Namen angesprochen.

Wir hatten das letzte Mal über Namen gesprochen, damit ich mich besser mit dir unterhalten kann. Welcher Name, welche Bezeichnung wäre dir denn am liebsten?

Guide: Es ist immer wieder das gleiche Problem.

Hajo: Ja, das ist es halt.

Guide: Du kannst wählen. Nenn mich Elia, aber das könnte zu Komplikationen führen.

Dennoch, Elia ist mir am liebsten, wenn du damit einverstanden bist, ansonsten würde ich Thomas vorschlagen. (Wir haben im weiteren Verlauf für Elia entschieden.)

Hajo: Gut, das können wir ja dann noch mal sehen. Wie sieht das mit der Zeit aus: Ist das okay so oder sollen wir zu anderen Zeiten die Channelings durchführen?

Elia: Das ist kein Problem, auch nicht, wenn ich unterbrochen werde.

Hajo: Können wir das Channeling auch auf zwei Sitzungen pro Woche erweitern?

Und was wäre dir als der zweite Termin lieb, zum Beispiel mittwochs?

Elia: Ja, ich schlage dir Mittwochabend vor, das wäre ganz gut.

Aber ich schlage dir auch vor, variabel zu sein und das von den gegebenen Umständen abhängig zu machen.

Das ist nicht so, dass ich mich an einen Termin halten muss, sondern ihr braucht die Termine, um entsprechende Pausen zu haben. Was mich angeht, ich könnte jeden Abend mit euch reden, aber das würde euch überfordern.

Hajo: Das heißt, es ist auch nicht so tragisch, wenn wir mal den Termin verschieben, weil wir da nicht können?

Elia: Ja.

Hajo: Das waren eigentlich schon die Fragen, die ich heute hatte.

Elia: Wir haben Gäste und vielleicht haben die noch Fragen. Manfred, hast du Fragen?

Manfred: Ja. Mit wem soll ich mit verbinden, wenn ich spirituell arbeite?

Elia: Manfred, das hängt ganz davon ab, worauf du deinen Focus richten möchtest. Im Prinzip ist alles das Gleiche.

Ob du einen Engel hast oder ob du Johannes der Täufer sagst oder mit einem Guide sprichst:

Es handelt sich immer um eine jenseitige Wesenheit, die mehr an Erfahrung und Tiefe, hat als du es hast.

So gesehen steht dir das völlig frei. Aus unserer Perspektive gibt es diese Einteilung, diese Worte nicht.

Du musst dir bewusst sein, dass eure Sprache nur ansatzweise fähig ist, widerzuspiegeln, wer und was wir sind.

Auch Namen sind nur ansatzweise eine Erklärung, eine Definition unserer Wesenheiten. Es sind eure Prinzipien.

Sprache ist etwas sehr Irdisches, etwas, über das wir längst hinausgewachsen sind.

Wir erkennen uns nicht und vermitteln uns nicht über Sprache, sondern über Gefühle, über Intensitäten, über Schwingungen. Selbst das zu erklären, ist fast unmöglich.

Immer nur bruchstückweise sind wir in der Lage, euch klarzumachen, was der wesentliche Kern ist, um was es letztlich im Jenseitigen geht.

Das, was ihr mit Namen benennen könnt, sind nur oberflächliche Bezeichnungen für das wahre Wesen der Dinge. Das trifft nicht nur auf lebendige Wesen zu, das trifft selbst auf Dinge zu.

Wenn ihr Tisch sagt, was meint ihr damit: Was ist ein Tisch, was macht ein Tisch aus? Ist es das Zusammenspiel der Qualitäten von Holz oder Stahl oder was auch immer ihr benutzt habt oder ist es das molekulare Gefüge dieser Dinge?

Versteht Ihr? Es geht nicht um die Bezeichnung! Bezeichnung ist nur eine Krücke, mit der man sich verständlich machen kann, wenn man sich darauf geeinigt hat, für die gleichen Dinge die gleichen Bestimmungen zu finden.

Das gleiche gilt im Übrigen auch für Namen.

Namen sind immer die selbst bestimmten Identifikationen, die man einmal im Leben erlebt hat.

Also mag der Name Thomas für einige sehr angenehm sein und Assoziationen erwecken, die sehr positiv sind. Andere mögen ganz andere Assoziationen haben.

Das ist übrigens der Grund, dass wir gerne Namen für euch geben, die aus der Mythologie oder der Geschichte stammen.

Die sind weniger besetzt oder wenn sie besetzt sind, zumindest unserer eigentlichen Intention ähnlich.

So ist der Name Elia durchaus bewusst von mir gewählt, ebenso wie der Name Josef bewusst von mir gewählt wurde.

Dahinter steht eine Geschichte, die ihr nachlesen (in der Bibel zu finden) könnt und in der Geschichte könnt ihr die Intention erfahren, mit der auch ich mein Werk vollbringe.

Manfred: Ich habe immer Schwierigkeiten damit, dass, was ich als Gefühl aufnehme, den Menschen mitzuteilen.

Ich merke jetzt an deinen Worten, dass es wichtig ist, nicht nur die Namen zu kennen, sondern auch darüber hinaus das Gefühl zu hören und das für sich mit aufzunehmen. Wie kann ich den Leuten das vermitteln?

Elia: Manfred, du kannst den Menschen nur geben, wonach sie verlangen. Du kannst einem Hungernden Wasser anbieten.

Nur: Wenn es ihm nicht dürstet, hilft es ihm nichts. Biete ihm Brot.

Deine Gefühle zu vermitteln, mag für den Einen hilfreich sein, für den Anderen jedoch mag es viel wichtiger sein, deine Logik mitgeteilt zu bekommen.

Biete an, wonach es sie dürstet, biete an, was sie verlangen.

Nicht, was du im Übermaß hast, ist unbedingt dasjenige, was du geben solltest.

Manfred: Ist das mein Lebensziel oder eines von meinen Lebenszielen?

Elia: Manfred, wir sind nicht da, dir deinen Lebensweg vorzuschreiben.

Deinen Lebensweg, dein Lebensziel findest du in dir.

Und du findest es nicht unbegründet Schritt für Schritt. Würde ich den ganzen Plan deines Lebens selber kennen, könnte ich es dir zweifellos mitteilen.

Aber auch ich kenne ihn nicht, denn du bist ein Mensch, der entscheidet.

Du bist da, um zu entscheiden und die Konsequenzen dieser Entscheidungen zu erleben. Darum geht es, darum bist du inkarniert.

Wir haben die Möglichkeit, wenn wir jenseits sind, alle Konsequenzen durchzuspielen, aber wir erleben sie nicht, wir erleben sie nur in der Inkarnation. Das ist der Grund der Inkarnation.

Darum sind Fragen nach diesen Dingen völlig irrelevant.

Dein heutiges Lebensziel kann völlig anders sein als das in zwanzig Jahren. Das tiefere Ziel ist, wonach es dich treibt.

Doch das Ziel zu klar definieren, ist nicht meine Aufgabe, es ist deine Aufgabe.

Manfred: Momentan befinde ich mich irgendwie auf Abwegen und habe aber die Erkenntnis, dass auch diese Situation wichtig für mich ist, obwohl sie furchtbar und schrecklich ist.

Ich bin irgendwie unsicher, ob das auch so richtig ist! Manche Sachen muss man durchleben, damit man weiterkommt und den Inhalt begreift.

Elia: Das hast du richtig verstanden. Nicht jeder Umweg ist zwangsläufig richtig und notwendig. Wäre es so, wäre meine Arbeit gänzlich überflüssig.

Es geht darum, für sich zu lernen, für das Gesamtselbst zu lernen, um eine Erweiterung des Selbst zu erfahren. Die Wege dorthin, die du unternimmst, hängen im Wesentlichen von dir ab.

Es ist nicht so, dass alles vorgegeben ist. Lerne Liebe, lerne auch an dir selbst, lerne dich kennen, lerne, was du brauchst, um weiter zu wachsen, um dich zu erweitern.

Das kann über Schmerzen gehen, das kann über Irrtümer gehen, muss aber nicht.