Es gibt keine Leere und kein Vergessen werden.

Schutzengelkontakt

Immer, wirklich immer seid ihr im Bewusstsein
des Lebens, Gottes, eurer Engel, eures Selbstes.

Nie, nie, nie seid ihr vergessen!
Nie!

 

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Tina zu verbinden. Tina bittet um diesen Kontakt.

Ich bin mitten auf tiefem Wasser in einem einfachen Holzboot, um mich herum ist nichts als dichter Nebel und es ist so still, dass ich meinen eigenen Atem höre und die Wellen, die träge an die Wände des Bootes schwappen.

Dieser Zustand dauert und dauert … ich beginne meinen eigenen Gedanken nachzuhängen, spüre, wie ich immer ungeduldiger werde …

Ich hab auch noch was anderes zu tun, wieso dauert das so lang, was soll das hier, das hält ja kein Mensch aus …

Dann verändern sich diese Gedanken und Gefühle: beherrschten mich eben noch Ungeduld und teilweise auch Empörung, so fange ich jetzt an, müde zu werden, eine bleierne Müdigkeit macht sich in mir breit, es ist, als würde der Nebel in meinem Gehirn sein …

Ich verstehe es nicht einmal mehr, Fragen zu stellen, gebe mich einfach diesem ruderlosen Boot hin, mir ist alles egal, aber das ist kein gutes Gleichgültig sein, sondern ein zutiefst resigniertes, das mehr und mehr in eine Art depressiver Ohnmacht übergeht …

DAS GEHT MIR ZU WEIT!

He! Guide von Tina, jetzt oder nie! Ich rufe, nein, schreie das hinaus!

Antwort?

Stille …

Das Klatschen der Wellen …

Mein Atem …

Dieses endlos bleierne Nichts, Nichts, Nichts…….

Ich entschließe mich, mich nicht auf Rondo einzulassen, ich rufe Carola.

Endlich ein zaghafter Sonnenstrahl, langsam, wie unter großer Anstrengung, wird allmählich die Kontur von Carola deutlich … ihre Augen zuerst, klar, sanft, braun über mir.

Ich spüre, wie sie mir ins Gesicht klatscht,

C: He, Kindchen, komm zu dir, na, komm schon, komm atme, wach auf!

Es ist, als käme ich aus einer tiefen Ohnmacht zu mir, ich setze mich auf, sitze am Ufer eines Flusses, die Sonne scheint und es ist wunderbar klare Luft.

Neben mir kniet Carola, hält meine Hand und hilft mir auf …

U: Puh, was war das?!

C: die falsche Seite!

Komm, stärk dich (sie reicht mir einen Trank, würzig, zugleich bitter und süß).

Reg dich nicht auf, es ist ja gut … es ist schon gut …

U: Was heißt die falsche Seite, wo bin ich da hineingeraten? Ich verstehe das nicht!

C: Du warst in ihrer tiefsten Dunkelheit …

U: Tinas!!!!!!!?

C: nickt …

U: Das geht doch nicht, das geht doch überhaupt nicht!

C; Nein, das geht nicht, das geht überhaupt nicht …

U: Das hat sich angefühlt, als ob nichts mehr einen Sinn hat, als wäre nichts mehr wirklich wichtig … Carola, das macht mir große Sorgen … ich bin sehr erschreckt …

C: Es ist nur eine Variante, aber sie ist eben da und ich MUSS einfach mit dir darüber reden, dass sie da ist!

U: Das Boot ist noch nicht in See gestochen, noch ist es nichts als eine Möglichkeit, aber ich will verhindern, dass sie es besteigt …

C: Das verstehe ich gut, ich will auch nicht, dass sie es besteigt … aber ich verstehe auch nicht, warum es überhaupt eine mögliche Variante ist …

U: Du warst letztes Mal so viel optimistischer … was ist geschehen?

C: Man könnte sagen, DU bist geschehen …

U: ICH???????!!!!!!!!!!!!!

C: Ja, in gewisser Weise … du und wieder ein neuer Kampf, der gekämpft und wieder ein neuer Sieg, der errungen werden muss …

U: Das tut mir leid, das habe ich nicht beabsichtigt …

C: Nein, nein es muss dir nicht leidtun, es hätte auch irgendetwas anderes sein können, aber jetzt ist es eben Medialität …

Das ist immer noch das alte Problem: Wer bin ich, wenn ich nichts weiter bin als ich selbst?

Nichts!

Kannst du verstehen, dass es so nicht geht?

U: Dass wir so einfach nicht mit ihr reden können, kannst du das verstehen?

C: Ja … das geht nicht … sie darf doch nicht ihren Lebenswert davon abhängig machen …

U: Sie sollte VON GAR NICHTS ihren Lebenswert abhängig machen.

C: Uta, das ist mein Ziel, ihr das verständlich zu machen.

Es ist, als würde etwas in ihr immer und immer wieder sagen:

Nur wenn du siegst, bist du etwas wert!

Erreiche die ehrenwerten Ziele, stell unter Beweis, dass du es wert bist!

Niemals ist das der Weg zu sich, niemals.

Die Ehre der Welt … oh.

Oh … die Ehre der Welt.

Uta, wärmt dich die Ehre der Welt, wenn du in der Nacht wachliegst und darüber nachdenkst, dass du bald zwei Drittel deines Lebens hinter dir hast und dass das, was du vor dir hast, beschwerlich sein könnte?

U: nein …

C: Tröstet dich die Ehre der Welt, wenn du dich unverstanden und allein fühlst, weil du gerade Tage voller Widerstände erlebst?

U: nein …

C: All die Dankesschreiben und der Zuspruch der Öffentlichkeit, erreicht er deine Seele, sodass sie daran stark, zuversichtlich und mutig wird?

U: nein …

C: nein? Alles nein?

U: alles nein, nein, das ist es nicht, was ich brauche …

C: was ist es?

U: In Gott geborgen sein …

C: In Gott geborgen sein, komme, was will?

U: ja!

Das suche ich … alles andere vergeht.

Ich werde alt werden und müde, ich werde meine Arbeit nicht mehr so leisten können wie heute, ich werde Menschen verlieren, die ich lieb habe … es ist nicht weise, der Ehre nach zu jagen … sie vergeht. Sie schützt nicht, sie wärmt nicht.

C: Mit wie viel Schmerz hast du diese Einstellung bezahlt?

U: Oh … war es viel Schmerz … ich erinnere mich kaum …

C: Es war viel Schmerz, es war der Schmerz, der aus Enttäuschung entsteht.

U: Das ist wahr.

C: Aber woher kommt die Enttäuschung? Aus der Erwartung!

Was erwartet ihr?

Konnte je ein Mensch anders sein, als er ist?

Nein, niemals!

Aber dennoch werdet ihr getrieben, euch zu verändern, verbessern, erweitern … und das nennt ihr Entwicklung… weiter, höher, tiefer …

Die Wahrheit ist, eure Wege haben nur ein einziges Ziel: zu sein, wer ihr seid und damit Frieden zu machen.

Frieden haben mit dem, was ich jetzt bin und Frieden machen mit dem, was jetzt Realität ist.

Nein, ich widerspreche dir, Uta, das bedeutet keineswegs, das ihr resignieren sollt und euch jeder Veränderung verweigern müsstet, sondern das ihr Veränderungen auf Grund des jetzigen Zustandes, also aus dem Jetzt heraus akzeptiert.

Ich bin, die ich bin …

Und damit im inneren Frieden sein.

Nicht: ich bin, die ich einmal war, ich bin alles das, was ich schon gelitten und ertragen habe.

Und auch nicht: ich bin, was ich sein werde.

All die Hoffnungen und Pläne und Ziele, wenn ich die endlich erreicht habe, dann, dann werdet ihr sehen, wer und was ich bin …

Das Schlüsselwort heißt BESONDERS sein …

Besonders in dem, was gelitten und ertragen wurde und /oder BESONDERS sein in dem, was ich dereinst sein werde …

Besonders sein in dem, was gefühlt wird und besonders sein in seiner Sehnsucht nach Gefühlen …

Doch die Wahrheit ist, das Besondere, es liegt im JETZT.

Jeder von euch ist besonders …

Dann ist es nichts?

Dann ist es ja eben NICHT besonders?

Welche Angst liegt hier?

Es ist die Angst, nicht zu genügen, übersehen, vernachlässigt zu werden.

Es ist die Angst, vergessen zu werden, spurlos im Nichts zu verschwinden.

Es ist die Angst vor der Leere. Leere ist eine so schreckliche Erfahrung!

So schrecklich!

Vergessen zu werden, ist so eine furchtbare Angst.

U: wie das Treiben im Nebel?

C: Das war noch nicht leer genug, du hast immer noch wenigstens Traurigkeit und Resignation erlebt …

Richtige Leere ist noch viel erschreckender, es ist das losgelöst sein von allem, was ist …

U: Aber ist das überhaupt möglich?

C: NEIN!

Siehst du, genau darauf will ich hinaus:

Es ist NICHT möglich.

Es gibt keine Leere, das ist eine Illusion!

Und in der tiefsten Leere wäre immer noch etwas …

Nein, es gibt keine Leere, es gibt kein Vergessenwerden …

Nein, nein, nein!

Immer, wirklich immer seid ihr im Bewusstsein des Lebens, Gottes, eurer Engel, eures Selbstes.

Nie, nie, nie seid ihr vergessen, nie!

Und doch gibt es Seelen wie Tinas, die sich genau davor fürchten.

Was ist die Lösung?

Wie sieht er aus, der Weg aus der Angst, vergessen zu werden … ins sinnlose Nichts zu fallen?

Indem besonders große Aufgaben erfüllt werden, indem man sich besonderen Zielen widmet, die die Menschen mit besonderer Dankbarkeit einem gegenüber erfüllen oder in dem man besonders wohlgefällig ist oder besonders klug oder besonders nett oder besonders feinfühlig, oder, oder, oder … besonders medial?

Nein, nein, nein, das ist NICHT der Ausweg aus der Angst, sondern mitten in diese hinein!

So wird die Angst bedient, selbst das Außergewöhnlichste wird schnell Routine … wird selbstverständlich … nein, nein, so geht es nicht!

Tina, die einzige Lösung, die es gibt, ist, dass du dir gibst, was du nicht bekommen hast: Anerkennung deiner Besonderheit!

Nicht über den Weg, mehr und mehr und immer außergewöhnlichere Leistungen zu bringen …

Aber auch nicht über den Weg, in immer größerer Traurigkeit zu leben …

Sondern, in dem du dich, wie du JETZT bist, akzeptierst!

Ja, versteh doch, bitte … in dir kann Gott wirken und tut es, im Kleinen wie im Großen … du bist nicht vergessen …

Hier liegt der Frieden!

ES ist GUT … ich bin gut genug … ich bin unentwegt in der Beachtung Gottes.

Wenn du diese Wahrheit in dir lautwerden lässt, dann hast du den Weg zur Freiheit beschritten.

Jeder ist auf seine Weise gut … wenn du auch diese Wahrheit beschritten hast, dann erst bist du in der Lage, zu helfen.

Liebes, ich weiß, deine Gefühle sind groß, du bist groß in der Freude, aber auch in der Trauer, du bist groß in der Einsamkeit, aber auch in der Gemeinschaft ….das! kannst du mitempfinden, nachempfinden …

Alles, was fehlt, ist, dass du aufhörst, dich davor zu fürchten, nicht besonders genug zu sein, um nicht der Leere anheimzufallen.

Ich weiß, das stellt vieles auf den Kopf und ich weiß, dass es nicht einfach ist und dennoch ist es das Experiment wert.

Jetzt, jetzt, jetzt bin ich schon GENAUSO, das mich das Leben braucht!

Jetzt, gerade jetzt bin ich schon genauso, das mich Gott, die Engel und alle Kräfte des Universums beachtenswert finden.

Ich werde immer beachtet sein … be-achtet!

So, ich hoffe, damit haben wir den Weg weg von dem unseligen Boot gelenkt, du darfst mir jetzt ihre Fragen stellen.

U: Elia sagt, ihr Vertrauen (in die jenseitige Welt) wurde mehr als missbraucht. Wie konnte das geschehen?

C. Tina, es war deine tiefste Angst, die dies geschehen lies, nicht beachtenswert genug zu sein.

DAS ist es gewesen.

Und es musste eine Erfahrung deiner Seele werden, das es so nicht geht.

Die Motivation muss revidiert werden, nichts ist so wichtig wie die Lösung deiner Seele von der Angst, nicht der Achtung wert zu sein!

Bedenke: Weltliche Ziele, so edel sie sind, mögen erstrebt und erreicht werden … aber da sie dem Irdischen unterworfen sind, vergehen sie auch wieder …

Alles, was ist, ist dem Zyklus vom Werden und Vergehen, vom Zunehmen und Abnehmen unterworfen.

Wenn du medial bist und anderen damit helfen möchtest, dann aus deiner Liebe heraus, die im Tätigsein liegt.

Wegen nichts anderem!

Es darf darin nichts anderes liegen.

U: Sie fragt, wie sie ihre Angst, für diese Arbeit nicht zu genügen, wieder verlieren kann?

C (lächelt): Du könntest aufhören, beleidigt zu sein.

Uta, wie oft hast du bei Neumedialen schon erlebt, das sie einem Foppgeist aufsitzen?

U: ui je, oft …

C: Und haben sie darum aufgehört, zu arbeiten?

U: Nein, im Gegenteil, sie sind mit noch mehr Umsicht, aber auch mit noch mehr Liebe weiter gegangen …

Abgesehen von einem Fall, diese hat erkannt, das sie zuerst sich selbst und ihre Hürden angehen will, ehe sie sich anderen zur Verfügung stellt …

C: Tina … siehst du … warum ist es so unerträglich, einen Anfängerfehler gemacht zu haben?

 

U: Trauermedium, Channelmedium,karmisches Arbeiten – hellhören, -sehen,-fühlen. Welche Bereiche liegen mir, welche weniger?

Welche Richtung der Ausbildung wäre sinnvoll?

C: Du hast eine Gabe, in der Inkarnations-Ebene zu arbeiten …

U: Sie würde gerne mit Rondo arbeiten können, wie können sie am besten miteinander kommunizieren?

C: nein …

U: was nein?

C: Er ist nicht der Guide, dessen Aufgabe das wäre …

U: Ich konnte keinen Kontakt mit ihm knüpfen, hat das einen Grund?

C: Bin ich dir nicht besonders genug?

U: Die Angst, Bodo zu verlieren, ist schon besser geworden, doch wie könnte ich hier noch ein paar große Schritte weiterkommen?

C: Liebes, du hast auch Angst, ihm nicht mehr besonders genug zu sein. Du weißt, was du machst, das da ein Automatismus ist:

Er geht einen Schritt auf dich zu, du gehst einen zurück …

Er geht einen zurück, du gehst auf ihn zu … anziehen / abwehren …

Du weißt, dass das anstrengend ist …

Was denkst du, ist die Ursache?

Die Angst davor, in die Leere seines Vergessens zu fallen … so muss! er ja immer aufmerksam sein!

Du bist unberechenbar … also MUSS er auf dich achten …

Liebes, der große Schritt da heraus hat mit der Tatsache zu tun, dass du schon besonders genug bist!

Für ihn allemal!

Er liebt dich ja … aber er kann dir nicht ersetzen, was du dir selbst nicht gibst: Selbstachtung.

U: Was kann sie aus den Problemen bei ihrer jetzigen Arbeitsstelle lernen?

C: Du fängst an, du hast begriffen, dass es ein Problem der Achtung gibt.

Du spürst, wie sehr du das brauchst und wie sehr es fehlt …

Du spürst, wie ungeheuer wichtig es ist …

Die Hilflosigkeit liegt aber darin, dass du das eben NICHT dort bekommen wirst, es sei denn, du gibst es dir selbst: Ich bin besonders, so wie ich bin!

U: Was kann sie für ihren Sohn tun, damit er wieder gesund wird.

C: Du machst das schon recht gut, nur könntest du auch ihm gegenüber etwas weniger zielorientiert sein.

Nimm ihn JETZT als besonders genug an … auch er ist eine Seele, die meint, besonders sein zu müssen, um besonders achtenswert zu sein …

U: Wie geht sie am Besten mit ihrer Mutter um?

C: das JETZT akzeptieren, bitte.

Du hast viel Groll in dir, da ist viel Schmerz … aber gestern ist vorbei … sei ganz im JETZT!

Sie ist versucht, dich immer und immer wieder auf das Gestern zu verweisen … bleibe ganz im Jetzt.

U: Danke, Carola, ich bin mir nicht sicher, ob der Tina das gefällt …

C: Hast du Angst, sie könnte gekränkt sein?

U: ja …

C: Irgendjemand muss sie so lieb haben, dass er es riskiert, zu kränken …

U: Hm, hm, so ist das wohl.

Ich hoffe, sie steigt NIEMALS in das Boot.

Das wünsche ich ihr so sehr!

Leb wohl, Carola!

C: Auf Wiedersehen …

Oh, und übrigens: wer sagt dir, das dein Alter deine schlimmsten Jahre sein müssen, es könnten die besten sein …