Balance

Das Leben in die Balance bringen.

Das Leben in die Balance bringen.
Sich in die Balance zu bringen:
Das ist dass, was Britta im Leben erfährt.

Lerne, die Grenzen zu achten.
Das ist im Grunde genommen das ganze Geheimnis
eines Lebens in innerem Frieden.

Der Schwächste gibt das Tempo vor!

Engelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Britta zu verbinden,
Britta bittet um diesen Kontakt.

Ich stehe in einem Kreis, den Planwagen bilden…
In der Mitte brennt ein Feuer, darüber hängt ein großer Kessel, in dem etwas gekocht wurde.

Männer in ziemlich merkwürdigen Uniformen stehen in einer Reihe um Essen an.
Das scheint hier ein Krieg zu sein, der schon sehr lange her ist.

Die Männer haben sehr lange Gewehre am Rand eines Tisches stehen.
Oder besser gesagt: eines Brettes, das auf Holzblöcken liegt.

An einem Wagen lehnen lange Speere.
In der Ferne sehe ich Rauchschwaden ziehen.

Es ist ein kalter Tag, die Luft friert beim Atmen.

Wir scheinen mitten auf einem Feld zu sein, der Boden ist gefroren und uneben.

Am Kessel steht eine Frau, sie ist zierlich.
Aber die trägt mindestens drei Jacken übereinander, weite Röcke
und um die Füße Lappen aus Fell.

Ihr Haar ist grau, ihr Gesicht viel zierlicher, ebenso die Hände,
als es der Körper vermuten lässt bei all der Kleidung.
Und wieder im Gegensatz dazu ihre Stimme rau und laut…

Energisch schimpft sie einen Soldaten, der sich mehr Fleisch nahm,
als sie ihm zugestehen wollte.
Sie packt ihn am Ohr und zieht ihn aus der Reihe unter dem wilden Lachen seiner Kameraden und gibt sie ihm einen heftigen Tritt in den Hintern.

Dann gibt sie ihre große Kelle an ein junges Mädchen weiter,
reibt sich die Hände an ihren Röcken ab und kommt mit weit ausladenden Schritten zu mir.

Sie lacht und quittiert Bemerkungen der Soldaten mit einer lachenden Handbewegung.

Die Männer hier schauen sie an mit einer Mischung aus Respekt und Zuneigung.
Und sie schaut sie liebevoll an, selbst im Zorn.

G: So, bist du also da! (Lächelt.)

U: Bist du der Guide von Britta?

G: Na ja, wer sonst!

Die Schlingen Käthe wurde ich in dieser Inkarnation genannt.
Eigentlich Katharina Anna Schlinger, aber die Zeiten sind rau, die Namen auch.

Das ist der dreißigjährige Krieg!
Eine Zeit für viele Seelen, um zu sich zu kommen.
Zu erfahren, welche Stärke in ihnen steckt und welche Furcht…
Aber auch, worauf es im Leben im Wesentlichen ankommt.

Eine Zeit, in der es keine Sicherheit gab.
Nichts, einfach gar nichts war vorhersehbar.

Wenn es etwas gab, worauf der Mensch vertrauen musste,
dann auf seine eigene Fähigkeit, zu überleben.
Verlor er das Vertrauen, verlor er sein Leben.

Na ja, manchmal auch nur den Verstand,
aber das kam auf das Gleiche hinaus.

Hast du dich je gefragt, woher die Brüder Grimm ihre finstersten Märchen hatten?

Aus dieser Zeit!
Eine Phase der Entmenschlichung in der Geschichte.
Ein Held, der trotzdem Mensch blieb.
Der MITMENSCH blieb.

Dazu gehörte Mut, Klugheit, Umsicht.
Sich selbst erkennen und überwinden.

U: Was heißt das?
Ist es nicht so, dass wir unser Selbst erkennen und integrieren müssen?

K: Ja, aber das Selbst kann auch zu groß geworden sein…
Kann die Dimension, in der es gut ist, überschritten haben.

Kann so ausschließlich darauf konzentriert sein, sich selbst zu sein,
dass es sich isoliert und damit den Zugang zum wirklichen Lebenssinn verliert.

Das ist kein Einzelfall, das ist Teil jeder seelischen Reifung.

Und es gibt Phasen der menschlichen Geschichte,
da ist die Welt besonders gut geeignet zu verstehen,
dass jede Seele Teil eines Großen ist.

Und nicht allein, nicht mehr, nicht wichtiger,
aber auch nicht böser, dümmer oder gieriger…

Du schaust dem wahren Mensch sein dann ins offene Visier.

Ah, da fragst du, was das mit Britta zu tun hat?

Komm, das zeig ich dir, na komm schon!

Das Umfeld ändert sich und  wir sind auf einem Marktplatz.
Eine Seiltänzerin balanciert hoch über den Dächern der Stadt,
in den Händen eine lange Stange.
Auf der Erde schlägt jemand im Takt des Herzens eine Trommel dazu.

K: Hm, die arme Kleine: das Gleichgewicht behalten, nicht?

Darum geht’s doch: Zum einen muss sie sich selbst gehorchen.
Sie muss ihren Eigenwillen, von einem Ende des Seils zum anderen zu kommen, durchsetzen…
Zum anderen muss sie sich den Schwingungen des Seils anpassen.
Der Wind bewegt das Seil unmerklich, mal mehr, mal weniger…

Und auch ihre Gedanken bewegen das Seil:
Denkt sie ängstlich, geben die Knie ein wenig nach und es kommt zur Bewegung des Seils…
Denkt sie zuversichtlich, bleibt es ruhig.

Konzentration auf den eigenen Willen UND gleichzeitig Anpassung an die Erfordernisse:
Das ist es, woraus man Sicherheiten baut, Einseitigkeit ist absolut vernichtend.
Ja!

Das ist auch das, was Britta im Leben erfährt: Sich in die Balance zu bringen.

Damit wir uns nicht falsch verstehen:
Britta hat über die Inkarnation ein Ausmaß an Ausgeglichenheit erreicht, das enorm ist.
Sie hat die Fähigkeit erreicht, Hingabe und Eigenwillen zu verbinden…
Sie hat die Fähigkeit, Selbstliebe und Verantwortungsbereitschaft zu verbinden, erreicht…
Und sie hat es geschafft, Lebensfreude und innere Werte zu verbinden…

Das ist eine enorme Leistung.

Sie ist tief dabei in ihre eigene Finsternis gegangen!
Und wie der Phönix aus der Asche hat sie sich nicht nur immer wieder neu regeneriert, sondern ist dabei auch immer weiter und weiter in ihrer Entwicklung geschritten.

Das hier, diese Zeit war eine ihrer härtesten Inkarnationen.
So ist sie eben: Sie will alles ganz und gar, alles soll absolut auf den Weg kommen.

Aber eines noch bleibt zu tun:
Das Selbst ist, was es ist, nur im Kontext mit den Seelen der anderen.

So eine Seiltänzerin wie die da oben, die mag es ja auf sich nehmen,
alles auf eine Karte zu setzen…
Die mag ja so was Gefährliches wagen.
Aber weißt du, warum man immer nur junge Mädchen auf dem Seil sieht?

U: Nein.

K: Weil keine Kinder auf sie warten da unten auf dem Boden…
Weil keine alte Mutter wartet, die ernährt werden muss…
Und kein Mann, dem das Herz bricht, wenn sie fiele.
Jeder Gedanke an die Sicherheit ihr anvertrauter Seelen
würde ihr die Knie da oben weich machen.

Und darum muss es im weitesten Sinn jetzt bei Britta gehen!
Nun geht es nicht mehr darum, sich selbst Sicherheit zu geben!
Es geht darum, sie anderen zu geben.

Das ist noch neu, das ist etwas, was ihre Seele gekommen ist zu integrieren.
Und zwar, OHNE dabei all das aufzugeben, was sie bisher schon gelernt hat.
Glaub mir, Mädchen, das ist auch ein Drahtseilakt!

Siehst du, wie die Kleine da oben geht?

U. Ja, langsam.

K: Na, siehst du! So! LANGSAM!

Schritt für Schritt das eigene Ich beachten, den eigenen Willen, die eigenen Werte,
die eigenen Bedürfnisse.
UND das in Relation setzen zu den Umständen und Bedürfnissen und Werten der anderen…
So was geht nur ganz langsam…
Schritt für Schritt.
Erst sich Klarheit über den ersten Teil verschaffen, dann über den zweiten.

Mein Ich braucht…
DEIN Ich braucht…
WIR brauchen!
Beachtest du auch nur eine Seite zu wenig oder zu stark, gerät das dünne Seil ins Schwanken.

Gewissheit haben, jetzt gleich! Das ist so ein Ich-Bedürfnis…
Aber manchmal braucht das DU viel mehr Zeit…
Dann muss gewartet werden.

Das Leben ist jetzt keine einzige große Krisensituation mehr…
Es müssen keine Not-Entscheidungen mehr getroffen werden…
Du bist nicht mehr auf der Flucht…
Du bist nicht mehr Teilnehmer einer Abenteuer-Expedition…

Jetzt geht es darum, deine Fähigkeiten einbinden zu lassen.
Die Gleichwertigkeit der anderen zu leben.

Verstanden hast du das Prinzip längst!
Aber nun gehört noch dazu, dass du dir selbst zutraust,
diese Verantwortung, die die Erkenntnis mit sich bringt, zu erfüllen.

Du bist eben mitverantwortlich!
Bei dir stehen unten auf dem Boden Liebste, die ein Bedürfnis nach dir haben…

Und du kannst mir vertrauen, wenn ich dir sage:
Dass du in der Lage bist, damit gut und weise umzugehen.

Britta, besinne dich auf dein Tempo!
Wenn du dich in der Natur umsiehst, Uta:
Wer gibt das Tempo eines Rudels vor?

U: Der Rudelführer.

K: Ach ja? Nun. sagen wir:
In diesem Rudel hätte es unlängst Junge gegeben…

U: Dann muss ich mich korrigieren:
Würde der Rudelführer dann auch das Tempo vorgeben,
würden die Jungen verloren gehen, die könnten nicht mithalten…

K: Du hattest keine Inkarnation in Afrika, ich vergaß!
Ja, so ist das: Die Schwächsten geben das Tempo vor.

Der Rudelführer muss versuchen,
seinen Anspruch auf das schnellstmögliche Erreichen
des Zieles in Verbindung mit den vorhandenen Umständen zu setzen,
das ist seine Verantwortung und Aufgabe.

Er urteilt nicht über die Schwäche der anderen, auch nicht über seine Ungeduld,
er zieht beides in Betracht und handelt entsprechend.

Urteilt nicht, liebe Menschen!
Versucht, wenigstens einen Tag ohne Urteil auszukommen.
Ihr werdet staunen!

Ihr urteilt ununterbrochen: Über euch…
Über die Umstände…
Über die Mitmenschen…
Versucht, ohne Urteil auszukommen!
Beobachtet!

Zieht eure Ergebnisse aus der Beobachtung, aber urteilt nichts ab.

Urteilt nicht, sondern versteht erst einmal,
dass jedes Ding seine eigene individuelle Grenze hat.
Ihr selbst, die Anderen, die Umstände…
Lernt die Grenze zu achten.

Das ist im Grunde genommen das ganze Geheimnis eines Lebens in innerem Frieden.

Ich lebte hier in Umständen, die in nichts meinem inneren Wesen entsprach:
Ich liebte Schönheit, Frieden…

Aber die Umstände waren nicht so.
Ich verstand nicht, warum Gott eine solche Zeit zuließ…

Aber ich verstand, dass er es war, der der Schönheit und der Harmonie Grenzen gesetzt hatte.

Ich hörte also auf zu jammern und akzeptierte die Grenze!

Aber INNERHALB dieser Grenze setzte ich das mögliche,
das erreichbare Maß an Schönheit und Harmonie durch…
Zu meinem Erstaunen reichte das, um zufrieden zu sein!

Ich selbst hatte ein tiefes Bedürfnis nach materieller Sicherheit,
aber die Umstände waren  nicht so…
Materielle Sicherheit hat ihre Grenze.

Anfangs litt ich Höllenqualen deswegen…
Ich schimpfte auf Gott, der es zuließ,
dass marodierende Horden mir Haus und Hof verbrannten…

Und ich schimpfte meinen Mann, den lieben Träumer,
der zwar wunderbare Ideen hatte, aber keine Mittel, sie umzusetzen.

Ach Herrje: JAHRE! hab ich mich gequält damit.
Aber dann akzeptierte ich die Grenzen:
Die, die Gott durch den Lauf der Geschehnisse setzte…
Und die, die im Wesen meines Mannes lagen.

Ich akzeptierte sie und schuf mir so viel materielle Sicherheit,
wie diese beiden Grenzen es zuließen…
Und siehe da! Ich war zufrieden.

Siehst du, das sind nur zwei Beispiele.
Aber im Grunde zog sich diese Erfahrung durch alle meine Verbindungen und Umstände,
in denen ich lebte…
Und weißt du, was ich dabei lernte?
Dankbarkeit lernte ich!

Ja, so absurd es klingen mag: Jetzt war ich viel, viel dankbarer, als ich je gewesen wäre,
wenn meine Bedürfnisse allein das Maß der Dinge gewesen wären.
Ich hatte begriffen, dass ich mir selbst immer noch mehr und noch mehr gewünscht hätte…
Dass es niemals GANZ richtig gewesen wäre.

Jetzt begriff ich, dass der Kompromiss zwischen meinen Bedürfnissen
und denen der Anderen die wirkliche Zufriedenheit brachte…

Und dass ich selbst soviel dazu beitragen konnte…

Weil ich so viel Wert auf Sicherheit legte, konnte ich Dinge unternehmen,
die mein Mann einfach nicht sah, weil er eben andere Grenzen hatte.
Seine wurde so etwas weiter, meine etwas enger….

Weil ich soviel Wert auf Harmonie legte, konnte ich die Grenze der Anderen,
was das anging, etwas erweitern…
Auch sie erlebten nun, wie schön es war, in Frieden zu leben…
Das wirkte sich auf sie befreiend aus…

U: Aber auf dich eingrenzend!

K: Nein! Eben nicht! Sondern ich erfuhr, dass es lohnt, auch im Kleinen zu wirken…
Dass es sich lohnt, Frieden mit Kompromissen zu machen.

Ich war viel unabhängiger als vorher:
Ich konnte meine kleine Harmonie immer und überall haben,
unabhängig von äußeren Umständen!

U: Oh, ich verstehe, das ist ein schöner Aspekt.

K: Sag nicht, dieses Schöne ist zu gering, um es zu genießen…
Dieser Friede ist zu kurz, um sich darauf zu verlassen…
Diese Sicherheit ist zu klein, um darauf fürs Leben zu vertrauen…

Das sind alles Urteile.

Und was da urteilt, ist ein Ich, das zwar meint, die eigene Grenze zu kennen,
das aber die des Anderen nicht versteht.

Deshalb sagte ich: Urteilt nicht. Nicht über euch!
Denn ihr wisst nicht, wozu ihr fähig seid, bis ihr es erlebt…

Und nicht über Andere oder Umstände!
Denn ihr wisst nicht, warum die Grenze beim Anderen hier und nicht anderswo ist.
Nehmt die Grenzen an und dann lebt in Respekt davor.

Was ihr bekommt, ist einfach eine innere Einstellung der Zufriedenheit
und des Selbstwertgefühls.

Im Grunde ist es so wie bei den Kindern eurer Zeit: Sie bekommen jeden Wunsch erfüllt…
Was ihnen im Ergebnis dann fehlt, ist das Wissen um die eigene Schöpfungskraft,
sich selbst etwas einfallen zu lassen, was sie glücklich macht!

Es fehlt völlig an Vertrauen in die eigene Ausdauer und Geduld, auf etwas zu warten!
Und erst recht zu verzichten…

Die Erfüllung von Wünschen ist eben der Stärkung des Selbstwertgefühls
weitaus weniger zuträglich, als es euch suggeriert wird.

Britta weiß darum und arbeitet daran!
Aber noch fehlt es am Vertrauen, dass sie es wirklich schafft,
unter den gegeben Umständen glücklich zu sein.

Das Geheimnis liegt in der Akzeptanz der jetzigen Begrenzungen.

U: Heißt das nicht resignieren?

K: Nein! Auf keinen Fall!!! Sondern ABWARTEN!
Der Entwicklung Zeit lassen…
Nicht Alles oder Nichts.

Vielleicht sollte ich noch den Zeitfaktor hinzufügen.
Ich bekam meinen!!! Frieden…
Es dauerte allerdings, bis ich über 60 war.
Aber ich bekam ihn.

Ich konnte ihn nicht früher bekommen, weil es so viele Seelen gab,
die noch zu lernen hatten, was nur der Krieg sie lehren konnte.
Ich bekam auch meine finanzielle Sicherheit, musste aber erst lernen,
dass die immer nur vorübergehend sein konnte. …

In der Hoffnung auf Beides habe ich nie aufgehört, zu leben…
Aber nicht mit Verbitterung oder Ungeduld oder Resignation…
Ich wusste einfach, welche aktuelle Grenze da ist und akzeptierte sie.

Aber ich achtete auch meine Bedürfnisse und setzte darauf,
dass jede Begrenzung zeitlich und variabel ist.

Ich übte Geduld…
Ich übte Ausdauer…
Und ich übte Dankbarkeit für das, was da ist…
So gewann meine Seele an Selbstwert.
Denn es gelang mir, diese Eigenschaften zu meinen zu machen.

U: Gut, ich danke dir, Katharina und ich hoffe, das wir Britta damit helfen konnten.

Ich würde gerne die Fragen stellen, die von Britta sind.
Die du noch nicht beantwortet hast.

K: Natürlich.

U: Was bedeutet das Rauschen in ihrem Ohr?

K: Ach, mein Mädchen: Dass du dir zu wenig Stille gönnst!
Langsamer, Britta, bitte in allen Dingen etwas langsamer.

U: Verbindet sie und ihr Mann Karma auch in anderen Inkarnationen?

K: Oh ja, ihr wart gelegentlich zusammen, das ist kein einmaliges Geschehen.

U: Wie kann sie Harmonie in ihr Familienleben bringen?

K: Durch das Beachten der jeweiligen individuellen Grenzen.
Britta, Harmonie ist kein Selbstzweck, sondern Ergebnis einer Einstellung.
Du brauchst viel, viel Geduld!

Du bist weiter als die anderen!
Aber der Schwächste gibt das Tempo vor.

U: Warum treffen sie die Vorwürfe ihrer Schwiegermutter so?

K: Weil du willst, dass sie dich liebt!
Aber das überschreitet ihre Grenze!
Akzeptiere es, sie KANN nicht, Kind!
Wem schadet sie damit? Sich!

U: Kann sie ihren Mann und Guide hören und spüren?

K: Mich ja, ihren Mann auch, aber seltener.
Akzeptiere die Grenze und habe Geduld.

U: Was ist mit Flugzeugen?

K: Wer immer das Gefühl hat, über ein Seil zu gehen,
muss sich nicht wundern, wenn er Angst hat, zu stürzen.

Weißt du, da fehlt es noch an dem Vertrauen daran, wer dich trägt…
Du nicht. Niemand und nichts…
Gott trägt.

U: Was ist mit ihrem Sohn?

K: Akzeptiere, dass es DEIN Wunsch ist, dass er glücklicher ist.
Urteile nicht, sondern erforsche SEINE Grenze, SEINE Werte…
Es geht GANZ um ihn…

U: Hat Ewald mit Unbekannt zu kämpfen?

K: Nein, aber du musst reden und du musst loben, auch positive Vergleiche bringen…
Das ist wichtig! Ohne Urteil!
Aber Grenzen vergleichen und sagen, wie in Ordnung du das findest.

U: Wie kann man Andreas Angst, sie zu verlieren, auflösen?

K: Habt doch Geduld! Das kommt immer mehr, diese Zuversicht…
Aber bitte sag ihm, was du an ihm BESSER findest…
Das ist ein kleines Geschenk und du schadest niemandem damit. Ja?

U: Ich danke dir, Katharina, und sage Lebewohl.

K: Auf Wiedersehen, Uta.

Es geht ja immer besser!
Aber einfach ist es mal wieder nicht, was mein Herz sich da vorgenommen hat!
Sie ist auf gutem Weg, nur Mut.
Aber es ist nicht leicht.