Ableben

Darf in eurer Zeit denn niemand mehr normal ableben?

Darf in eurer Zeit denn niemand mehr normal ableben?

Verstorbenenkontakt

Ich bitte Elia, mich mit Philipp zu verbinden. Seine Enkelin Sara wünscht sich diesen Kontakt.

Er ist sofort da!

P: Das ist aber schön, das es sowas gibt! Guck mal, bin ich richtig angezogen?

(Er zeigt sich im dunklen Anzug mit weinroter Krawatte, nur die Hosenbeine scheinen etwas kurz.)

P: ach so? Das sind diese verflixten Dinger (zerrt an den Hosenträgern).

Besser so?

U: Schaust gut aus, Sara findet dich bestimmt ganz schick so.

P: Ja, das ist mir ja egal, ich will ja auf ihn Eindruck machen!

U: auf wen?

P: mein Urenkel! Er soll bloß nicht glauben, wir wären nichts, wir Darmstädter haben schon was dargestellt in der Welt!

U: Philipp, nachdem das jetzt geklärt ist, magst du dich nicht setzen?

P: Ja, jetzt stört ja nichts mehr.

(Er zeigt mir, dass er am Ende seines Lebens Probleme damit hatte, sich hinzusetzen, hatte er einen Katheter?)

Ja, das ist ja eine Überraschung, so … ja … (lächelt).

U: Freust du dich?

P: Ja, sie hat mich verstanden, ich habs gehofft! Hast du ihren Hund gesehen?

U: Hast du ihn gesehen?

P: Der sieht mich auch. Als ich klein war, hat ich auch einen Hund, einen großen!

(Er lächelt die ganze Zeit und irgendwie weiß ich gar nicht, ob er sich einen Scherz mit mir macht.)

U: Ui, einen großen, wie groß?

(Zeigt mit zwei Händen eine Größe, die bestenfalls auf einen Dackel zutreffen könnte.)

U: Ach, Philipp, du machst Witze mit mir, aber es ist doch grad so ernst für die Sara und auch für Anna …

P. senkt den Kopf, sitzt breitbeinig in einem Sessel mit Holzlehnen und dreht eine Zigarette …

Ja (nickt), es ist ernst, ich weiß, es ist ernst, es ist eine ernste Angelegenheit, wenn ein Mädchen zur Frau wird, ja …

U: Sara und Anna sind doch längst Frauen! und keine Mädchen mehr.

P: Du bist eine Schlaue! (Lächelt.)

Du, solange eine Frau eine Mutter hat, ist sie ein Mädchen, jedenfalls hier drin (tippt sich auf die Brust).

U: Ja, das ist wahr, und jetzt müssen Sara und Anna Frauen werden?

P: Kann man das was aufhalten? Es fließt zu Tal, nichts kann es aufhalten.

Ja, du, die Stauseen, die Dämme, ja, die halten auf, aber nur eine Zeitlang.

Das Wasser hält letztlich keiner auf, nein, nein!

Frauen müsst ihr jetzt werden.

Ableben nannte man das in alter Zeit, abgelebt sein, ist das ein Verbrechen? Manchmal denke ich, ihr seid alle verrückt geworden, das ist, als ob es eine Schande wäre, abgelebt zu sein …

Sowas braucht seine Zeit! Ableben, das geht langsam.

Ich bitte euch, haltet es aus, seid einfach, wie ihr seid.

Strengt euch nicht so an, anders zu sein, als ihr fühlt.

Sie merkt das doch, sie ist ja nicht dumm, nur ein bisschen naiv, mein Mädchen … sie wird wieder mein Mädchen …

Ich hab nichts dagegen, sie darf sich anlehnen. Jede Nacht ist sie bei mir und lehnt sich an und sagt: Pappa, erzähl mir eine Geschichte.

Dann erzähl ich ihr vom Himmel, von den Sternen, die Engel sind, von Gott, der keine Ruhe hat, bis alle seine Kinder gut zu Hause angekommen sind …

Jede Nacht darf ich so bei ihr sein!

Sara, ich bin doch auch noch da, das könnt ihr nicht ersetzen. Im Leben, da konnte ich nicht der Vater sein, den sie gebraucht hat.

Das Leben war nicht danach: nichts als Krieg, Armut und immer wieder Hoffnungslosigkeit.

Aber jetzt kommt mein Mädchen Nacht für Nacht zu mir und hört meiner Geschichte zu.

Schön ist der Himmel!

Ich will, dass ihre Seele das glaubt, ehe sie geht!

Schön ist es, hier zu sein, keine Angst mehr, nie wieder, vor gar nichts.

Sara, ich brauche Zeit dafür, ihr Ableben braucht Zeit.

Sag Anna, sie darf das nicht allein tragen, das wird zu schwer, sie ist zuerst einmal Mutter und erst dann Tochter!

Und eurer Mami steht der Himmel bei, gebt ab, was euch nichts angeht.

Ich weiß ja, das Sorgen machen, das liegt euch Frauen im Blut!

Auch wenn du es noch nicht erkennst, selbst unserer Natalie liegt das im Blut. Aber ist schon einmal etwas besser geworden durch sich Sorgen machen?

Ich bin nicht weg von euch, ich bin immer da, besonders dann, wenn ihr denkt, dass ihr jetzt ganz allein seid.

Anna, so viel Einsamkeit, hast du wen, mit dem du sie teilst?

Mädchen, meine tapferen Mädchen, eure Mutter wollte nie einsam sein, davor hatte sie immer Angst und sie konnte schlecht mit dieser Angst umgehen.

Ihr wisst, was ich meine.

Aber ihr habt es so oft auch sein müssen! Jede für sich.

Sara, wer hört dich klagen?

Glaubt ihr, ich höre euch nicht?

Meine Mädchen, ich hab euch immer geliebt und ich werde das auch immer tun.

Ich würde so gerne Witze machen oder schlecht, aber laut singen.

Und ich würde euch so gerne zusehen, wie ihr wilde Tänze tanzt (glaubt bloß nicht, euer Opa kriegt das nicht mit).

Oh, hübsche Tochtertöchter habe ich!

Na ja, ich war ja auch hübsch (grinst).

Äh! Diese Zigarette, gibt’s hier keine Zigarren?!

U: Doch, mach dir eine …

P: ach so! Ja, wo war ich?

Ach so, ja, Freude haben, ja.

Eure Mami kann sich noch freuen, manchmal, aber zwingt sie nicht.

Das sind so kleine Sachen …

Sara? Schenk ihr doch einen Teddy, sie wollte immer einen Teddy, aber die Zeit war zu schwer dafür.

Und Anna: Warum soll sie nicht einen, äh, wie heißt sowas (zeigt mir einen Kir royal) trinken?

Seid doch nicht so vernünftig.

Zur Vernunft habt ihr immer noch Zeit.

Versucht, zu verstehen: Da geht nicht eure Mutti, da geht ein Mädchen, sie geht heim!

Versucht, sie so zu begleiten als wäre sie gerade erst 15, dann wird es ganz leicht für alle sein.

Seid auch 15!

Erinnert euch: Die ganze Welt war ein Abenteuer und was verboten war, war am Besten.

Ach, ich würde mich freuen, wenn ihr drei 15 seid.

Eigentlich sollte jeder Mensch innerlich 15 bleiben. Wenn er das schon nicht schafft, dann sollte er es wenigstens am Ende wieder sein. Es stirbt sich leicht, wenn man 15 ist, weil dann einfach alles ein Abenteuer ist!

Ne, ich kann nicht sagen, wann sie kommt. Als kleines Mädchen hat sie immer gebummelt, die war nie pünktlich.

Ich kanns nicht sagen, aber das wollt ihr auch gar nicht, ich weiß, ihr wollt nur wissen, ob es ernst ist mit ihr.

Ja, es ist ernst, deshalb seid heiter!

Seid nicht so tragisch, wenn ihr dass schafft, dann macht ihr eurer Mutter ein großes Geschenk.

Nein, Sara, ich weiß auch, dass du dich nicht verstellen kannst, das erwarte ich auch nicht. Aber dran denken, dass es hilft, unvernünftig zu sein, das geht doch.

Und Anna, denk immer dran, dein Sorgen machen verändert nichts für deine Mami. Sie hat dich lange nicht mehr lächeln gesehen, sie sieht diese zwei Falten da um deinen Mund und die fühlen sich besorgniserregend an.

Mach dich hübsch, mein Mädchen, zeig deiner Mami, was für eine Hübsche du bist, das hilft ihr, sich zu beruhigen.

Sie denkt eben manchmal so ein bisschen verdreht. Sie denkt, eine Frau, die hübsch ist, hat auch immer Glück.

Sara, der Ken, der ist für deine Mami, hm … ja, wie soll ich das sagen?

Ich will ja nicht, dass du mich falsch verstehst …

Also, ich sage das jetzt mal so: Wenn der Ken nicht ihr Enkel wäre und sie nicht die Oma, sondern wenn beide 15 wären, dann wäre sie so verliebt in ihn!

Kannst du ihm nicht die Hemmungen nehmen?

Kann er nicht einfach so ein bisschen flirten mit ihr?

Ihr sagen, dass sie so hübsch ist oder das sie so eine schöne Stimme hat?

Irgend sowas, was junge Mädchen gerne hören?

Kraft würde ihr das geben und Freude.

Nicht beleidigt sein wegen eurer Töchter, eure Mami mag eure Töchter.

Aber sie ist eben, wie sie ist, und hübsche junge Männer, die gefallen ihr (lächelt).

Für unser Nesthäkchen braucht es keinen Rat, sie weiß selbst, was für ihre Omi das beste Verhalten ist.

Und Natalie? Sie wird sehr schwankende Gefühle haben.

Sie soll denen folgen.

Wenn es gut ist mit Omi, dann ist Nähe gut, wenn Ängste sie drücken, dann darf sie sich ruhig fernhalten.

Natalie spürt jede Stimmung von der Omi, sie spiegelt die oft und das ist manchmal viel zu anstrengend für beide.

Oh, Sara, du kannst ja auch versuchen, einen Plüschboxer zu finden, weißt du noch?

Erinnerst du dich?

Das waren „Kindereien“ deiner Mami, ach, viel zu wenig hatte sie davon.

Seid kindisch!

Ihr müsst ihr nichts vom Himmel erzählen, das kann ich besser.

Sie träumt dann! Und wenn sie aufwacht, weiß sie nichts mehr, aber ihre Seele weiß es und beginnt, meinen Märchen mehr und mehr zu vertrauen.

Versucht sie, aus dem Druck der Medizin zu nehmen, es gibt Ärzte, die sind böse, wenn sie Patienten verlieren.

Dumme Jungs!

Ihr kennt eure Mami, die versucht, es allen recht zu machen.

Sie soll machen, was sie will, nicht, was die Ärzte wollen.

Was sie will?

Sie will keine Angst mehr haben und sie will keine Schmerzen haben, ist das zu viel verlangt?

Darf in eurer Zeit noch jemand ableben?

So, also mehr habe ich jetzt aber nicht zu sagen oder gibt’s noch was?

U: Philipp, du hast sehr viel gesagt, aber ein gewöhnliches Reading ist das nicht, was, wenn Anna und Sara dich nicht wiedererkennen?

P: Ach, die wissen doch, wie ichs meine!

Das ist doch nicht so schwer.

Ach so!

Ja, ja, das mit der Heilenergie …

Sara, heilen heißt nicht einfach, gesund machen.

Sondern einen Körper in den Zustand bringen, den die Seele braucht.

Verstehst du, was ich meine?

Ne?

Also, wenn Schmerz und Krankheit von der Seele nicht gewünscht werden, dann lindert Heilenergie die Beschwerden, das kennst du.

Ach, jetzt hör aber mit deiner Bescheidenheit auf, natürlich kannst du das!

Das hast du immer gemacht, wenn Ken kein Bäuerchen machen konnte.

Aber wenn die Seele den Körper nicht mehr mit sich herumschleppen will, dann hilft die gleiche Energie der Seele, sich vom Körper zu lösen.

Ja … so, aber jetzt hab ich Durst!

U: Du hast Durst?

P: Hätte ich, wenn ich noch einen Körper hätte, bei soviel reden müssen …

Ach, das ist ja so umständlich.

U: Ja, du hast ganz viel geredet und ich danke dir sehr dafür …

P: Über Fußball rede ich jetzt aber nicht auch noch!

U: auf gar keinen Fall!

P: Eure Autos sind schön, aber das ist ja ein Wahnsinn, was die jetzt kosten!

Aber schön sind die!

U: was ist am Schönsten?

P: och, alles: dass die so einfach starten … aber das ist vielleicht auch bald nicht mehr modern.

Kakao!

U: was?!

P: Du willst doch Beweise, Kakao war gut …

U: Ok, sonst noch was?

P: Ne! Da mach ich nicht mehr mit, wer bin ich denn?!

U. ok …

P: Siehste, DAS mochte ich auch nicht!

U: was?

P: ok, Boxersprache!

U: Gut, es ist gut.

Dann möchtest du die Fragen deiner Enkelin Sara beantworten?

P: Hab ich doch!

U: Ich meine direkt …

P: Mach ich doch!

U: bitte!

P: Siehst du! Jetzt mach ich das (lächelt).

U: danke. Deine Enkelinnen fragen:

Die Situation mit Mami ist sehr belastend für uns geworden, besonders für Anna, bestimmt auch für Mami selbst.

Wir haben inzwischen das Gefühl, sie hat aufgegeben, sie mag nicht mehr.

P: Das ist nicht bewusst, wenn man langsam ablebt, dann hört die Kampfkraft auch langsam auf, das ist gar nicht schlecht!

Das ist wie mit einem Hund, der aufhört zu essen, das ist gar nicht schlimm.

Schlimm ist es nur, wenn man sich gezwungen fühlt, weiter kämpfen zu müssen!

Das ist der Grund, warum es vielen sterbenden Menschen in einem Hospiz plötzlich viel besser geht als vorher: Die wissen, jetzt dürfen sie sich entspannen, keiner erwartet mehr, dass sie kämpfen, das tut gut, dann kann man viel gelassener sein.

Aber versucht gar nicht erst, ihr Gespräche aufzuzwingen.

Macht sowas bitte nicht!

Sie ist nicht so klar wie ihr …

U: Du hast ja viel dazu gesagt, aber kannst du ihnen auch helfen?

P: Ich mach das auf meine Art.

Sie wird mich sehen, sie wird mich riechen und dann wird sie die Märchen erleben, die ich ihr jede Nacht vom Himmel erzählt habe und sie wird ganz sicher keinen Zweifel haben, nicht eine Sekunde lang.

Aber ihr zwei müsst mir versprechen, daran zu denken, dass der Körper eine andere Sprache spricht als die Seele: Der mag noch bummeln.

Und ich weiß, dass euch der Anblick weh tun wird, aber ihr müsst mir vertrauen, die Seele bleibt davon unberührt, darauf achte ich.

Aber ihr zwei seid jetzt auch wichtig!

Denkt über eure Rollen nach, verachtet die nicht und schimpft nicht darüber.

Sara, du hast viel Sicherheit gegeben, sei niemandem gram deswegen.

Du hast es getan, weil es in dir wahr war.

Und du, Anna, hast viel Hoffnung zu geben gehabt, vielleicht manchmal übereilt und vielleicht manchmal naiverweise.

Sei dir nicht böse, das war nicht dumm von dir, du hast eben diese Rolle gehabt, damit es nicht zu schwer wurde mit dem Ernst sein, weil es in dir ist.

Jetzt seid ihr ebenbürtig, zwei erwachsene Frauen, und jede trägt für sich selbst die Verantwortung.

So müsst ihr aufeinander sehen, zwei auf dem gleichen Stand!

Versucht beide, eure Rollen aufzugeben voreinander, nehmt mit Achtung an, was ihr einander geben könnt in dieser schweren Zeit.

Mit eurer Mami könnt er nicht wie drei Erwachsene umgehen, das würde sie überfordern.

Aber einander dürft ihr Schwestern sein, die ihre Trauer teilen …

Habt keine Angst, ihr seid NIEMALS verwaist, wir sind immer bei euch!

U: Gibt es etwas, das sie für ihre Mami tun können?

P: Seid jugendlich MIT ihr.

Wenn Jugendliche sterben, sind sie manchmal voller Wut und ungerechten Zorn, dann wieder wollen sie nur lachen oder kuscheln.

Was sie aber auf keinen Fall wollen, das ist, zu etwas gezwungen werden!

Seid mit ihr jugendlich!

Nicht ihr, die Erwachsenen und sie, die Jugendliche, so meine ich das nicht.

Sondern: Wenn ihr sauer seid, dann zeigt das auch.

Und wenn ihr traurig seid, zeigt das auch!

Aber klebt nicht wie Erwachsene daran fest, lasst solche Gefühle auch wieder los und sucht, so oft es geht, Spaß mit ihr.

U: Anna hatte vor einigen Jahren – nicht lange nach deinem Tod – das Gefühl, dass du irgendwie durch sie durchgehst. Das hat sie sehr berührt. Warst du das wirklich?

P: Ja, da kannte ich mich noch nicht so aus, eigentlich wollte ich sie in den Arm nehmen und trösten, es dauert, bis man sowas kann.

Ihr sollt uns ja nicht fühlen, sondern erleben, in euch.

Aber dass ich sie trösten wollte, hat sie ja verstanden.

U: Sara macht sich auch Sorgen um Anna, dass sie überlastet ist, kann sie etwas für sie tun?

P: Ach, Mädchen, das hast du sie doch schon selbst gefragt!

Was du tun kannst, ist, zu verstehen, dass es für deine Schwester wichtig ist, dass jetzt sie einmal die „Mutterfunktion“ hat.

Wenn du etwas tun willst, dann sag ich dir: Das Wichtigste ist es, ihr zuzutrauen, dass sie es gut macht und ihr dafür aufrichtig zu danken.

Vielleicht kannst du ihr sagen, wie dankbar du darüber bist, dass du ihr so gut vertrauen kannst.

Sie macht das aus Liebe, aber es soll auch der Versuch sein, aus der ewigen Kinderrolle heraus zu kommen. Sie setzt alles an Kraft ein, was sie hat, um das zu schaffen, so ernst ist es ihr.

Ich glaube, wenn sie weiß, wie sehr du ihr vertraust und wie sehr du sie dafür achtest, dann nimmt sie vielleicht auch einmal ein Wochenende an, an dem du ihre Last übernimmst und sie sich entspannen kann …

U: Sie fragen, welche Aufgabe du jetzt hast?

P: Keine, ich bin einfach da, ich hab keine Lust auf Aufgaben, ist das verboten? Nein! Ich genieße, das ist auch eine ernste Aufgabe.

U: Möchtest du noch etwas sagen.

P: Es gibt kein zu spät, hört ihr?

Sowas gibt’s gar nicht.

Davon dürft ihr euch nicht hetzen lassen.

Es gibt nur wahr und nicht wahr!

Denkt daran.

Versucht in eurer Mutter die Kameradin zu sehen, die in ein großes Abenteuer geht, das größte ihres Lebens. Seht es so.

Wenn euch die Traurigkeit übermannt, ruft mich ruhig, ich bin da, um euch zu trösten. Kinder, das Leben ist so schön, auch wenn man tot ist.

Ich hab euch so lieb, meine wilden Töchter, so sehr, sehr lieb.

Euer Opi.