Wert

Stralsund 1266 – NICHTS in der Welt, GAR NICHTS ist WERT – LOS!

Stralsund 1266
NICHTS in der Welt,
GAR NICHTS ist WERT – LOS!

ALLES, was ist, ist WERT.
Es gibt NIEMANDEN und NICHTS,
das existiert,
ohne dass es einen Sinn hat, einen tiefen Wert.
Es gibt keinen Unterschied zwischen profan und heilig!
Wer das nicht in ganzer Tiefe ergründet,
der wird die gefühlte Trennung zu Gott nicht überwinden.
Und wenn er noch so ein spirituelles Leben führen würde.

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit Phoebus, dem Guide von Yvonne zu verbinden.
Yvonne bittet um diesen Kontakt.

Ich gehe über eine Holzbrücke.
Durch die einzelnen Bretter sehe ich auf das Wasser unter mir:
Seerosen sind hier, ein Schwanen-Paar zieht ruhig in die Mitte des Teiches,
über dessen Arm diese Brücke führt.
Ein tiefes, stilles Gewässer, Weiden am Ufer und ein schmaler, sonniger Weg,
der durch eine leicht hügelige Landschaft führt.

Weit entfernt eine hohe Mauer aus roten Ziegeln.
Dahinter Dächer, Türmchen und anscheinend eine in Bau befindliche Kirche. Sommerlich still ist es, heiß die Luft,
aber erfüllt von dem Duft wilder Rosenhecken.

Ich höre, dass jemand hinter mir ist, und bin gar nicht erstaunt,
Phoebus zu sehen.

Nun trägt er allerdings die Kleidung eines Mannes des Mittelalters
mit weißem Tuch, das ein Kreuz über dem Herzen als Emblem hat.

P. Hm… willkommen, Uta, das Mittelalter:
Wir bewegen uns weiter in der Zeit, will mir scheinen.
Ist es nicht wunderschön hier?

Das dahinten ist Stralsund, wir schreiben das Jahr 1266.
Und du, meine liebe Yvonne, du hattest dort dein Zuhause.

Ach, was für eine Zeit! Was für eine Stadt!
Jeden Tag wurde sie größer und mächtiger durch den Handel über die Ostsee. Aufstrebende Menschen zogen her, brachten sich und
ihre verschiedenen Handwerkskünste mit oder auch nur ihren Mut,
Neues zu versuchen.

Und du?
Du warst zu diesem Zeitpunkt schon – zumindest nach den Werten deiner Zeit – eine Alte.
Yvonne, und weißt du: Du warst eine besondere Alte.
Denn du warst ganz und gar in deinem Element!
Lange hattest du kein so gutes Leben gehabt.

Ein Gasthaus hattest du!
D
ein Mann hatte dich auf einer seiner Seefahrten kennengelernt,
weit im Westen in Frankreich.
Und eure Liebe war so groß, dass er dich einfach mitnahm, unverheiratet,
mit fremder Sprache und fremden Sitten konfrontiert und doch glücklich.

Dein Mann kaufte mit dem Gewinn seiner Seefahrten
ein kleines Häuschen und du mit deinem Talent, Dinge zu verschönern, hast daraus nach und nach eine Herberge gemacht.

Ja, Gastlichkeit wurde nun wieder ein Thema deines Lebens.
Jetzt aber hattest du endlich Gelegenheit, sie ganz und gar auszuleben.
Nun, vermutlich wäre dieses Leben nicht viel Aufmerksamkeit wert,
wenn es nicht eines gewesen wäre,
dem DU selbst letzten Endes zu wenig Wert beigemessen hättest!

Doch der Reihe nach!
Die ersten Jahre waren richtige Aufbaujahre.
Schwanger warst du fast jedes Jahr, überlebt haben allerdings nur vier Söhne.

Das mag uns heute unglaublich schrecklich erscheinen.
Aber in der Zeit war es reines Glück, vier überlebende Söhne zu haben.
Neben deinen Aufgaben als Mutter und Ehefrau
warst aber vor allem du die Seele des Gasthauses.

Und weil du aus deiner Heimat einen ganz anderen Status der Gasthäuser gewohnt warst, hast du „französische“ Sitten eingeführt:
Frische Bettwäsche und eine Waschgelegenheit für die Gäste zum Beispiel
und eine in der Stadt einzigartig gute Küche…

Sicher hätte allein dieser Umstand schon gereicht, um erfolgreich zu sein.
Aber zu alledem warst du eben auch sehr hübsch.
Und so war es gar kein Wunder,
dass besonders die etwas feineren Menschen bei dir Quartier bezogen,
die als Reisende in Stralsund waren.

Aber dann geschah etwas Schreckliches:
Die aufstrebende Stadt wurde zur Konkurrenz
für eine andere Hafenstadt.
Es gab einen furchtbaren Überfall!
fast die ganze Stadt wurde zerstört und viele, viele Bewohner starben, auch dein Mann.

Aber deine Söhne lebten und jeder auf seiner Art war dir Trost und Halt. Zusammen habt ihr gehalten und ein neues Gasthaus gebaut:
Größer und schöner, als das Alte es je war.

Du hast wieder köstliche Mahlzeiten angeboten.
Saubere, gepflegte Unterkünfte waren natürlich selbstverständlich,
nur eines war bei dir nicht mehr zu finden: die Schönheit.

Tief hatten sich Trauer, Angst und Zorn in dein Gesicht gegraben.
Diese Falten waren nicht mehr zu übersehen.
Und dennoch warst du ungemein anziehend!
Denn außer den Zeichen des Schmerzes gab es etwas Neues in dir.
Etwas, das so nie bei dir zu finden war: tiefes Mitgefühl!

Es war die Art, wie du dein Interesse am Schicksal deiner Gäste gezeigt hast.
Es war da ein Schimmer in deinen Augen, wenn sie Ihre Geschichten erzählten, die selten nur rein Gute waren.

Manch einem schien es, als seien Tränen des Mitleids
in ihnen zu sehen gewesen und so war es auch.

Es war eine Veränderung mit dir geschehen:
Dein Leid und das Leid um dich herum hatten dich sensibel gemacht
für ein Gefühl, das noch sehr unausgereift war:
Das Gefühl, Teil einer Leidensgemeinschaft zu sein:
d
er Leidensgemeinschaft Menschheit!

Du hast angefangen, zu verstehen, dass alle auf Erden das Paradies suchen.
Aber dass es eine Suche ist, die kaum je so endet wie erhofft.
Du hast angefangen, in deinen Gästen die Mitreisenden zu sehen,
die genau wie du auf dem Weg in ihr „Gelobtes Land“ sind
und doch kaum je das Ziel zu Lebzeiten erreichen werden…

Bald schon hattest du in der Stadt einen neuen Namen:
Vor dem schrecklichen Überfall, da nannten sie dich die schöne Frau Marie.
Nun nannten Sie dich Mutter Marie.
Und fragte ein Reisender um Rat, wo er gut nächtigen könne,
so sagten die Einheimischen: Bei Mutter Marie, da ist es gut!

Und nach und nach hast du über die Hingabe,
mit der du den Reisenden eine gute Wirtin warst,
deren ganzes Anliegen darin bestand, Leib und Seele ihrer Gäste gut zu sein, deinen eigenen Schmerz überwunden.

Es gehört zu den tiefen Geheimnissen seelischen Wachstums,
dass ein Mensch, der schweres, persönliches Leid erlebt hat
– Ohnmacht, Verlust, Krankheit –
dass ein solcher Mensch es sehr schwer hat,
aus der Einstellung einer alles verallgemeinernden Sinnlosigkeit
seines Lebens herauszufinden.

Marie war eine so tatkräftige Frau!
Seit je her nahm sie Schwierigkeiten – ich möchte fast sagen – „sportlich“.
Sie suchte Lösungen und fand sie die nicht, dann suchte sie nach Wegen,
das Beste aus einer unveränderbaren Situation zu machen…

Aber der Überfall, der unvorhersehbare Tod ihres Mannes,
der Verlust ihrer Gaststätte, das hatte sie so gelähmt!
Sie fiel buchstäblich in einen tiefen, inneren Sog, nun alles, alles,
was sie je getan hatte, als grundsätzlich vergeblich zu betrachten.

Und wären da nicht ihre Söhne gewesen,
wären da nicht die Nachbarn und Freunde gewesen,
die alle genauso schwer zu tragen hatten:
Marie hätte es aufgegeben, morgens auch nur aufzustehen.

Der Aufbau der neuen Gaststätte war eingebunden
in einen täglichen, inneren Kampf zwischen Sinnlosigkeit und Hoffnung.
Aber sie meisterte den Kampf und das schaffte sie,
weil sie mit ganz anderem Blick auf ihre Gäste sah…

Früher waren Gäste einfach Menschen, die dazu beitrugen,
ihren Lebensunterhalt zu sichern.

Jetzt waren es Menschen, die Geschichten zu erzählen hatten,
ihre ganz persönlichen Geschichten vom Kampf
gegen die Sinnlosigkeit ihres Lebens. 

Marie sah, dass es Sieger gab, die immer wieder aufstanden,
auch wenn sie gefallen waren.
Und sie sah die Verlierer: Nie wollte sie so werden wie diese!

Sie schien die Lösung gefunden zu haben:
Wer Trauer trägt,
muss sich um das Wohlsein anderer Trauernder kümmern!
So einfach war das!

Marie war eine glückliche Alte.
An ihrem persönlichen Unglück war nichts zu ändern,
bis zur Stunde ihres Todes trauerte sie um den Verlust ihres geliebten Mannes.

Aber den vielfältigen Traurigkeiten ihrer Gäste,
denen konnte sie etwas entgegensetzen.
Nicht viel freilich, nur sehr wenig:
Aufmerksamkeit, Mitgefühl, Trost und manchmal guten Rat, gute Nahrung,
guten Wein…
Ein bisschen Paradies in einer feindlichen, unberechenbaren Welt.

Ja, ach, Yvonne…
Eine zu simple Geschichte?

So simpel ist es, Gottes Kind zu sein!
Es ist ganz einfach, ganz selbstverständlich:
Es kommt aus dem Innen und fließt ins Außen,
verändert vielleicht nicht sichtbar und wirkt doch.

Aber wenn du das erlebt hast
– wenn du diesen hohen Grad an Weisheit erfahren hast –
wieso bist du dann heute so sehr davon entfernt,
dich in gleicher Weise erfüllt zu fühlen?

Nun, Maries Geschichte hatte ein bitteres Ende:
Über zwanzig Jahre lebte sie noch.
Als ihre eigene Kraft nachließ, folgten der älteste Sohn und seine Frau,
alles war gut.
Mutter Marie saß nur noch auf einem Bänkchen in der Gaststube,
hörte den Gesprächen zu, schlief mehr, als dass sie wach war.
Sie hatte Frieden.

Doch dann gab es noch ein Unglück:
Die Stadt brannte, die ganze Stadt.
Die alte Marie überlebte das nur einige Tage!
Sie wurde in einem Schuppen am Hafen
mit vielen anderen Obdachlosen untergebracht…

So viel Leid, so viel Leid und Maries letzter klarer Gedanke war:
Alles umsonst!
Es hat alles gar keinen Sinn, was ich getan habe.
Ja mehr noch, sie dachte:
Ich habe gar keinen Sinn gehabt!
Bedauerlicherweise blieb sie bei dieser Einstellung
über ihren Tod hinaus!

Meine geliebte Seele.
Siehst du, es ist nicht das Tun, das heilt.
Es ist auch nicht der Erfolg.
Sondern die Bewertung:
BE – WERT – UNG.

Ach, das schon wieder?
Ja, liebste Yvonne, das schon wieder!

Wert!
Wer bestimmt den Wert einer Sache, eines Zustandes, eines Menschen?
Wer?

Hm?

Nun, lass uns einmal sachlich darauf schauen, ganz pragmatisch.
Den Wert von Gold zum Beispiel: Wer legt den fest?
Aha, ja, solche Banken, gut.
Aber wonach richten die sich?

Danach, was man für eine bestimmte Menge Gold
an anderen Werten erwerben könnte.

Also zu meiner Zeit:
Etwa 5 Gramm Gold = ein gesundes, dreijähriges Pferd.

Ganz einfach oder nicht?

Du weißt nicht, worauf ich hinaus will?

Gut, dann etwas anderes.
Sagen wir, es geht darum, zu bestimmen,
welchen Wert 100.000 Quadratmeter Land hätten…
Hm, das ist komplizierter.

Diese Fläche Land mitten in New York
wäre ein ungeheures Vermögen wert.

Die gleiche Fläche guten Ackerbodens
mitten im Donautal auch noch relativ viel wert.
Aber die gleiche Fläche in der Wüste Australiens?
Gar nichts wert!

Siehst du: Und das ist alles ganz falsch!
Diese Fläche in New York – mit Häusern bebaut, die unter Denkmalschutz stehen, aber abbruchreif sind, sind – wenn überhaupt –
nur etwas wert für jene Menschen, die das Kapital hätten,
diese Straßenzüge zu restaurieren.
Und falls es überhaupt einen Gewinn bringt,
ist es ein relativ kleiner oder macht sich erst nach vielen Jahren bezahlt.

Der gute Ackerboden – durchkreuzt von einer Autobahn –
ist leider ganz und gar nicht soviel Wert,
wie es die Qualität des Bodens für Landwirte entsprechen würde.
Nicht mal als Bauland wäre es gutes Land, einmal abgesehen von Firmen,
denen die Lärmbelästigung nichts ausmacht.

Und die Wüstenregion?
Nun ja, für einen Farmer nichts wert.
Für eine Minengesellschaft, die darunter Silbererze entdeckt hat, ein Vermögen!

Den Wert, den eine Sache hat, bestimmt also der Nutzer!
Wert und Nutzen hängen unmittelbar zusammen!
Aha, so weit, so gut…

Aber jetzt sag mir mal, wer den Wert eines menschlichen Lebens bestimmt.
Ja, Liebes, auch der Nutzer!

Hm, hm, nein, das ist noch nicht das, was ich dir beibringen möchte.
Ein bisschen Denksport noch…

In den Häusern die auf dem Grundstück in New York,
da wohnen Menschen, sind die die Nutzer? Nein!
Sie sind die Be – Nutzer, das ist ein Unterschied.
Der Wert bestimmende Nutzer ist der, der das Grundstück erwirbt!

Die Autobahn, die unser Grundstück zerteilt und mit dem es überbaut ist,
ist der Weg vieler Autos, Lkws usw.
Die Fahrer dieser Fahrzeuge sind die Benutzer, nicht der Nutzer,
der den Wert des Grundstücks festlegt.

Und genauso ist es mit dem Grundstück in der Wüste:
Die Aborigines benutzen es, um dort zu rasten auf ihrem Weg.
Sie sind Benutzer, aber sie bestimmen eben nicht den Wert…

Es sind IMMER die INVESTOREN, die den Wert bestimmen!

Also: Den Wert eines Menschen, wer bestimmt den nun?
Schrecklicher weise in eurer Welt: die Benutzer!

Und davon gibt es Zwei:
Einmal diejenigen, die die Fähigkeiten eines Menschen benutzen
– Arbeitgeber, Familienmitglieder, Freunde, usw. –
und dann der Träger des Lebens selbst, aber keiner von denen ist:
der INVESTOR!

Nein, wirklich nicht, egal, was dir jetzt einfällt!
Sicher, Vater und Mutter haben investiert,
der Staat hat investiert, der Liebhaber, ja.
Ja, aber das ist so wenig Investition wie die Miete der New Yorker
oder die Maut, die die Fahrer zahlen…

Der Investor, das ist etwas ganz Großes!
Ich nenne den Investor: Gottes Schöpfungsgeist!
Ha!

Liebste Yvonne: Das ist der größte Investor aller Zeiten!

Damit es dich gibt, dich, jetzt, heute mit diesem Körper,
diesem Verstand und dieser Seele, hat er Unglaubliches investiert:
Ganze Sonnensysteme werden lassen, den Ozean werden lassen,
die ersten Einzeller.
Er hat das Klima gewandelt, hat Pflanzen geschaffen, die in der Lage waren, deine Urahnen zu nähren und Tiere, die ihnen Eiweiß gaben.
Er hat deine Vorfahren widerstandsfähig sein lassen
gegen Pest und Hunger und Krieg.

Er hat das ganze Universum geschaffen, damit du BIST!

Ach, meinst du wirklich, das hätte ihm nichts gekostet?
Oh doch, es hat!
Denn er war in all den Wesen, Menschen, Arten:
Er hat mitgefühlt, mitgelitten, mitgekämpft!

Und weiter und weiter und weiter investiert er SICH, damit du BIST.
So viel WERT hast du ihm…

Die Yvonne: so viel wert.

Da darf man doch fragen, wer ist das überhaupt, die Yvonne?
Ich meine: Gottes Yvonne…
Wer ist das?
Kannst du das beantworten?

Nein, Liebling, noch nicht. Du kannst fragen.
Doch wen fragst du?

Egal, wen du fragst: Du fragst Benutzer!

Und ich? Bin ich ein Benutzer?
Nein, bin ich nicht.
Ich bin derjenige, dem der Nutzer gesagt hat:
Halte sie im Wachstum, ich investiere mich,
denn es ist mir sehr wertvoll, dass sie ist!

Das hat er der Marie auch gesagt: Du bist mir sehr wertvoll.
Aber Marie hat sich am Erfolg gemessen.
Hätte sie sich doch nur an ihrem so Sein gemessen:
e
infühlsam, fürsorglich, geschmackvoll, ausdauernd,
lösungsorientiert, mutig…

Sie hätte vielleicht verstanden,
welchen Wert ihr Leben für den INVESTOR hatte.

Nun, fürsorglich, sensibel, einfühlsam, das bist auch du, es ist dein SO SEIN. Ausdauernd doch auch.
A
ch, aber ich DARF es dir nicht abnehmen, das zu suchen IN DIR,
was dem großen Investor so viel, so viel wert ist.

Du musst dich auf den Weg machen, das zu suchen, was du BIST.
Weder was du anderen nutzt noch was es dir nutzt.
Sondern was du BIST.

Ich bin gern dabei, gebe dir hier und da einen Wink.
Und ich freue mich, wenn du mich fragst.
Aber du selbst gehst deinen Weg zu dir.

Meine liebe Seele, ich weiß durchaus, dass du jetzt neue Fragen hast.
Das ist vielleicht unbefriedigend.
Aber, Yvonne: Man muss erst sehr weise sein, um weise Fragen zu stellen…

Und es ist dein SO SEIN, das es erlaubt,
dir noch weiterführende Fragen zu schenken.

Ich liebe dich so sehr, meine kluge Richtig-Sucherin…

U. Vielen Dank, Phoebus, das war sehr spannend.
Ich hoffe, dass es deiner Yvonne hilft.

Yvonne fragt, ob es eine Nachricht einer Ahnin oder eines Ahnen gibt.

P. Es gibt die Lehre einer Ahnin, die ihr befolgt.
Und sie will nicht, dass ihr das tut!

Es geht darum, dass ihr Leben und Leiden euch lehrte,
nicht ungewöhnlich sein zu dürfen und nicht frei in euren Entscheidungen,
was für euch gut und richtig ist.

Diese Frau lebte vor fast dreihundert Jahren.
Tragisch ihr Schicksal, prägend für alle Nachfahrinnen…

U. Sie fragt: Was kann ich tun, um die Beziehung zwischen meiner Mutter, meiner Schwester und mir unbeschwerter zu gestalten?

P. Kannst du ändern, welchen Wert sie eurem Miteinander geben?
Nein, Liebste, das kannst du nicht!

Was du ändern kannst, ist, dass du ihr „Wertgutachten“
über dich als das betrachtest, was es ist.

Es urteilt nicht der Investor, sondern der Benutzer!

Schau, es ist wie mit den Mietern in New York:
Sie müssen eine Wohnung nach der Art ihrer Benutzung bewerten.
Die 2-Zimmerwohnung:
Für die sechs köpfige Familie ist sie ungeeignet zur Nutzung.
Aber das besagt GAR NICHTS über die kleine Wohnung an sich.

Versuch, gelassener zu werden!
Du bist schon wertvoll, aber du bist so, wie du bist,
eben nicht für jeden einfach zu nutzen.
Das ist nun wirklich nichts, woran du etwas ändern kannst und sollst.
Sie auch nicht…

U. Sie bittet dich um eine Nachschulung
in Sachen Entwicklung zum Weltlichen hin.

P. Das hab ich, meine liebe Yvonne!

NICHTS in der Welt, GAR NICHTS ist wertlos. 
ALLES, was ist, ist WERT…

Es gibt NIEMANDEN und NICHTS, das existiert,
ohne dass es einen Sinn hat, einen tiefen Wert.
Es gibt keinen Unterschied zwischen profan und heilig!

Wer das nicht in ganzer Tiefe ergründet,
der wird die gefühlte Trennung zu Gott nicht überwinden!
Und wenn er noch so ein spirituelles Leben führen würde.

Ach, Yvonne, es gibt nur sehr, sehr wenige Menschen,
die das verstehen, was ich gerade sage.
Das geht sehr, sehr tief.

Aber ich bin ein glücklicher Guide, ich darf dir solche Tiefe zumuten.
Ich habe dich, meine gute Seele!
Und dies ist Freude über Freude für mich.

Ich sage nicht: Yvonne, du musst ALLES lieben!
Auch wenn ich sage, ALLES hat Wert:
Wert muss nicht geliebt werden, aber geachtet.

Da in deiner Welt SOLLST du gar nicht alles lieben,
aber achten als das, was es ist:
Als WEG, der zum Ziel führt, das der Investor sicher erreichen wird!

Vollkommenheit: es wird Vollkommenheit geben!
Eine ungeheure, für den menschlichen Verstand
nicht nachvollziehbare Vielfalt in Vollkommenheit.

Du bist Teil dieses Weges und gleichzeitig Teil des Ziels:
Die Yvonne, wie sie IST, wie sie war und wie sie sein WIRD. 

Nun ruh dich aus, es ist eine anstrengende Zeit.
Ruhe aus, entspann dich…

Du musst dem Investor nichts beweisen!
Er weiß so viel mehr über dich, als du je fassen kannst.
R
uhe dich aus mit dem Gedanken daran, dass es gut genug ist,
zu sein, wer du bist.

Dein Phoebus!