Duale

Duale im Diesseits und Jenseits

Verstorbenenkontakt

Manche Duale bleiben verbunden
im Diesseits und im Jenseits

Die Duale erleben alles gemeinsam

Ich bitte meinen Guide, mich mit Toni zu verbinden.
Seine Frau Elisabeth bittet um diesen Kontakt
und hat einige wichtige Fragen.

Vor mir steht ein Mann, der einen leichten Bauchansatz hat.
Er hat ein helles Hemd an und eine dunkle Hose mit Bügelfalten.
Ich weiß nicht, ob das relevant ist:
Aber ich sehe ganz kurz hinter ihm eine Reihe von Männern,
die ganz gleich gekleidet sind und die als Chor singen.
Aber dieses Bild ist flüchtig und verschwindet gleich wieder.

Toni ist jetzt hier bei mir, er blättert in meinen astrologischen Büchern
und legt sie lächelnd zur Seite, wendet sich dann mir zu.

Er nimmt die Brille ab und zwinkert mit den Augen
und setzt sie dann wieder auf, als könne er jetzt besser sehen.

Er lächelt und schiebt mir einen kleinen Zettel zu…

So eine Art Spickzettel, wie wir sie uns als Schüler zugeschoben haben,
darauf ist ein Herz gemalt und ein Amor-Pfeil geht da durch
und darauf steht ein großes E und ein T.

U: Das ist aber schön, ist der für deine Frau?

E: Lächelt und nickt.

U: Deine Frau möchte diesen Kontakt, bist du einverstanden?

E: Ja, (er räuspert sich).
Ja, sicher bin ich einverstanden.
Dass sie sich darüber Gedanken macht!
Ich liebe sie doch!!!

U: Ja, ich denke, sie will dich nicht stören…

E: Ich bin immer bei ihr, das weiß sie auch.
Aber sie glaubt es nicht so richtig.
Ich lasse nicht von ihr und sie nicht von mir.

U: Hemmt dich das in deiner jenseitigen Entwicklung?

E: Nein, das ist bei uns so, das wir immer zusammen sind.
Wir sind eins!

U: Oh, seid ihr ein Dual?

E: Ja, wir sind nie auseinander.

Das, was der Eine denkt, das denkt der Andere.
Und das, was der Eine fühlt, das fühlt der Andere.

U: Immer noch?

E: Ja, das gilt doch für immer und ewig.
Sie und Ich das ist das Wichtigste von allem.

(Als er das sagt, bekommt er Tränen in die Augen,
die er sich mit dem Handrücken wegwischt.
Er hat, glaube ich, breite Hände, die Finger sind ein wenig mollig.)

U: Bist du noch traurig?

E: Uta, ich nicht, aber sie und das wirkt dann auch auf mich.
Ich habe sie doch schon bei mir, ich muss doch auf nichts warten.

Für mich ist ein Jahr gar nichts!
Und zehn Jahre?
Das ist wie eine Sekunde.

Sag ihr, dass ich hier keinen Schritt weitergehe, bis sie ankommt,
aber ich muss das nicht abwarten im irdischen Sinn.

Es ist einfach so, weil ich es so will.
In meiner Wirklichkeit sind wir nicht eine Sekunde lang getrennt.

Aber in ihrer Wirklichkeit,
da muss sie lange auf unser Wiedersehen warten
und deshalb bin ich jeden Tag bei ihr.

Ich antworte ihr doch auch!
Sie weiß nur manchmal nicht,
ob ich das wirklich bin oder ob sie sich das einbildet.

Mein Schatz, ich antworte dir mit deinen Gedanken,
die aber auch meine sind!
Hab doch mehr Vertrauen.

U: Toni, das habe ich noch nie gehört.
Ist das nicht ein sehr großes Geschenk?

E: Das ist bei Dualen so!
Aber es ist nicht für alle Duale auch Teil ihres Lebensplanes.

Manche müssen auf beiden Seiten
auch die Trennung durch den Tod erleben, wir nicht.

Und ich wollte dieses Reading hier, weil ich ihr das unbedingt sagen will.
Sie muss das doch wissen.

U: Ja, das sollte sie wirklich unbedingt wissen.

Toni:
Ich würde jetzt sehr gerne nach meinem üblichen Reading-Ablauf vorgehen und dich und deine Art, wie ich dich empfinde, beschreiben.
Bist du damit einverstanden?

E: Es ist ja immer gut, wenn man einen Plan hat!
(Lächelt und ich bin mir nicht sicher, ob er das ironisch meint,
er sieht so ein bisschen verschmitzt aus).

U: Machst du Scherze mit mir?

E: Es ist auch immer gut, wenn man Scherze macht
und über sich selbst lacht es sich doch am Besten, Uta!

U: Das stimmt!
(Jetzt hat er mich wirklich zum Grinsen gebracht).
Gut, dann fange ich mal an.

E: Gut (lächelt).

U: Ich habe den Eindruck einer sehr, sehr freundlichen Seele:
Liebevoll, vorausschauend, einfühlsam,
aber NICHT naiv, das ganz und gar nicht.

Ich denke, er kannte die Menschen und ihre Abgründe,
aber er liebte sie auch.
Er verstand sie und ihre Motive, verstand es,
hinter die Fassaden zu schauen
und tat dies mehr als einmal mit Nachsicht und Geduld.

Eine liebevolle Art, geduldig zu sein und eine eben solche Art,
Zuversicht zu vermitteln.

Was mir spontan einfällt:
Diesen Mann hätte ich gerne als Fahrlehrer gehabt.
Ich bin sicher, dann würde ich heute auch Autofahren,
ohne Angst zu haben, etwas falsch zu machen.

Er hatte ein tiefes Verständnis für die Fehlerhaftigkeit der Menschen.
Da kommt sehr, sehr viel Wärme rüber bei ihm.

Was ich auch empfinde, ist eine starke Neigung,
die Dinge ordentlich auf die Reihe zu bringen.
Und die Neigung, aus dem Konzept zu kommen,
wenn da etwas zwischen kommt.

Das Ganze aber mit einer feinen Selbstironie!
Nichts, aber auch gar nichts ist an ihm verbissen.

Und ich denke, das er in seinem Rahmen ein „Weiser“ war.
Einer, der nach SEINER Wahrheit und SEINEN Werten lebte
und sich nicht scheute, dabei Wege zu gehen,
die Anderen seiner Generation zu ungewöhnlich waren.

Ich denke, er war einerseits ein Individualist,
der sich nicht anpassen wollte, wenn er den Sinn dessen nicht einsah.

Ich glaube, er hatte wirklich der Gesellschaft viel zu geben.
Aber ich denke, da war ein Feld, in dem viel Kampf gewesen ist.

Und ich glaube, dass es oft um Gerechtigkeit ging, um Geradlinigkeit.

Er war keiner, der über Leichen gehen wollte,
keiner, der zynisch werden wollte.
Und ich denke, das war schwierig.

Ich glaube, dass er die Werte, von denen er überzeugt war,
sehr vehement vertreten hat, sehr ehrlich.
Und dass es ihm eine innere Qual war, wenn dies auf Unverständnis stieß.

U: Danke, Toni, ich hoffe, dass Elisabeth dich darin wieder erkennen kann.

E: Das wird doch so sein Uta, das wird so sein.

Es ist doch nicht leicht, sich aus wenigen Seiten aller Dinge zu besinnen,
die einen Menschen ausmachen.

U: Nein, sicher nicht.
Ich möchte dich jetzt bitten, mir einige Bilder zu geben.

E: Du hast ja schon welche!

U: Das sind zu wenig!
Es sind immer Einige dabei, die nicht dazu gehören!
Ich muss mich ja weit öffnen, um Eindrücke zu bekommen.
Es sind aber viele, die Kontakt wollen.

E: Sie findet die Richtigen, fang an.

Das Erste, was ich sehe ist ein flüchtiger Eindruck:
Ich sehe einen Stapel von Heften in bunten Umschlägen aus Plastik.
die jemand auf ein Pult wirft.

Szenenwechsel: Ich stehe auf einer Bergwiese.
Unter mir ein Tal und neben mir steht eine kleine tragbare Staffelei.
Jemand hat versucht, ein Ölbild zu malen,
aber die Pinsel sind ausgetrocknet.

Szenenwechsel: Noch einmal ein Blick von einem Berg hinab.
Unter mir eine kleine Stadt, im Inneren eine Struktur wie im Mittelalter.
Ich kann Reste einer Stadtmauer sehen,
ein Fluss zieht sich daran entlang in breiten Biegungen.
Die Berge sind nicht hoch hier, eher Mittelgebirge.

In meiner Nähe sitzt ein Falke und beobachtet mich.

Szenenwechsel: Frauenhände drehen Marmeladengläser zu.
Die sind sehr heiß und ich liebe diesen Duft von der frischen Marmelade.
Es gibt eine kleine Verletzung bei der Frau.

Elisabeth, kann es sein, das es dir schwer gefallen ist,
morgens aufzustehen?

Und habt ihr kleine Hunde gehabt?
Ich bin mir nicht sicher, welche Rasse.
Ich fühle nur ihr weiches Fell, wie Seide, ganz weich und warm
und dass er sie zu dir scheucht, um dich zu wecken.
Und ich glaube, dass er das NACH seinem Tod gemacht hat.

Szenenwechsel: Ein kleiner asiatischer Tempel, es ist heiß,
aber wunderschön hier.

Ich sehe sein Foto auf einer Anrichte stehen, Blumen stehen daneben.
Und du nimmst die Fotografie und küsst sie und weinst.
Und er steht hinter dir, er legt eine Hand auf deine Schulter,
versucht dich zu wärmen, weil dir so kalt ist.

U: Ich danke dir, Toni.
Können wir jetzt bitte Elisabeths Fragen an dich beantworten?

E: Ja, ja, das geht schon, fang an!

U: Sie fragt, wie es dir geht, ob du noch Schmerzen hast?

E: Ach, nein, hier gibt’s doch keine Schmerzen!
Es war eine einzige Viecherei, aber das ist doch vorbei!
Das war alles so schwer, weil ich einfach nicht wollte.
Ich wollte nicht!

U: Du warst nicht bereit, zu gehen?

E: Nein, ich wollte nicht, ich habe das einfach versucht, auszublenden.

U: Bist du vorbereitet worden vor deinem Tod.

E: Ich habe es nicht akzeptiert, da musste erst der Holzhammer kommen!

U: Der Infarkt?

E: Das war kein Infarkt, das war Herzversagen, Kammerflimmern.

Nein, ich meine die Entzündung, das war genug.
Ich konnte nicht mehr, aber quälen lassen wollte ich mich auch nicht mehr…

Und ich wollte nicht, dass sie dabei ist!
Das hätte ich nicht geschafft, sie zu erleben,
wenn ich wirklich gehe, das ging nicht.

Es tut mir leid, dass ich es so machen musste,
aber ich wusste mir keinen anderen Weg.

Ich weiß, sie wäre bis zum letzten Atemzug bei mir geblieben,
aber das konnte ich einfach nicht durchstehen.

U: Und die Re-Animationsversuche?

E: Als ich mich entschieden habe zu gehen, war ich auch weg.
Wenn ich einen Entschluss fasse, stehe ich auch dazu!
Entweder so oder noch längeres Siechtum?
So war es der beste Zeitpunkt.

U: Bist du immer bei deiner Frau, wenn sie mit dir redet?

E: Ich bin auch bei ihr, wenn sie an mich nur denkt.
Wir sind Eins.

U: Was machst du im Jenseits?

E: Noch nicht viel, mich freuen und hauptsächlich dich stützen.
Ich werde dann ein bisschen vorgehen, aber nicht viel, warum auch?

Deine Jahre werden vergehen.
Bei mir vergeht nur ein Augenblick!
Und dann unternehmen wir hier alles gemeinsam.
Ich arbeite vorher noch ein bisschen meine Kindheit auf, das ist alles.

U: Vermisst du dein Hobby?

E: Nein, warum denn?
Was ich haben will, kann ich haben.
Das hier ist schließlich der Himmel!

U: Bist du nicht böse, weil Elisabeth den Garten umgestalten musste?

E: Das hätte ich auch gemacht!
Was zu viel ist, ist zu viel.

(Er zeigt mir ein Rosenbäumchen, ich weiß aber nicht,
ob er sich das wünscht oder ob er das hat und sich daran freut.)

U: Bist du bei deinem Vater, deinen Großeltern und ihrer Mutti?
Und eurer Freundin?

E: Wenn ich das will, kann ich.
Aber ich bin lieber bei dir, das hat Zeit….

U: Wie gefallen dir eure zwei Hunde?

E: Ich bin froh, dass sie da sind, so bleibst du auf Trab.

U: Diese Hunde hast du mich eben fühlen lassen,
nehmen sie deine Gegenwart wahr?

E. lacht: Ja, sicher!

U: Sie fragt, was sie tun oder lassen soll?

E: Geh viel raus, unternehme was!

Mach das so, wie wenn ich noch dabei wäre.
Ich bin ja dabei, du siehst mich nur nicht, du musst jetzt für mich leben.
Deine Erfahrungen sind jetzt auch meine.

Deine Gesundheit ist wichtig!
Versuch, vernünftig zu bleiben und pass auf, dass du nicht ausgenutzt wirst.
Was da ist, das ist zuerst mal für dich da und dann erst für Andere.
Lass uns doch Reisen, die Welt ist schön.

Und sag jetzt nicht: Aber die Hunde!
Die kommen eben mit.
Ich möchte so gerne mit dir Reisen.

U: Gut, das wird sie freuen.
Dann darf ich mich jetzt von dir verabschieden?

E: Sag ihr:
Ich will, dass sie sich was gönnt
und dass sie aus ihrem Leben soviel Freude herausholt, wie möglich ist!

Es gibt nichts, was sie erlebt, was ich nicht mit ihr teile
und das spürt sie auch.
Nur sie muss da auch Vertrauen darin haben!

Sag ihr, ich bin ihre innere Stimme.

U: Das mache ich gerne.
Und nun sage ich lebe wohl, Toni!

E: Ach Unsinn!
Wir sagen uns „auf Wiedersehen“.