Die Strahlungen von den Funkmasten und Handys, das ist NICHT ungefährlich!

Verstorbenenkontakt

Das bringt alle Zellen durcheinander.
Und wenn du irgendwo eine Schwachstelle hast
und wenn du nicht gut geerdet bist,

dann wirst du eben krank! 
Da machen dann die Zellen,

was die Strahlungen anweisen,
nicht, was die Seele anweist!

 

Ich bitte meinen Guide, mich mit Rosa zu verbinden,
ihr Sohn Harald bittet um diesen Kontakt.

Rosa kommt sofort herein, ein leichter Rosenduft kommt mit ihr.
Sie schaut sich bei mir um, klatscht leicht in die Hände
und behält die dann in dieser Haltung (wie zum Gebet), dabei lächelt sie.

R. So hab ich es mir nicht vorgestellt…

U. Mein Zuhause?

R. Ja! So sachlich, oh! Du hast Rosen (geht weiter durch den Raum).
Ach! Da sind ja doch Engel! Schöööön!

U. Ja, doch nicht ganz sachlich;
Rosa, ich freu mich, dass du da bist!

Rosa hat ein Oberteil aus grünem Leinen an
und einen weiten, dunklen Rock, passende Strümpfe dazu.
Das sieht alles sehr elegant aus,
eine Kette mit einem Sternanhänger oder Ähnliches.
Was nicht passt, ist die Tatsache, dass sie dazu Filzpantoffeln anhat.
Sie sieht mir über die Schulter, während ich das schreibe,
tippt auf die Stelle mit den Pantoffeln und sagt:
Du, das können wir meiner Meinung nach aber weglassen,
das sieht ja eh keiner!

U. Ja, schreib ich halt beides, was meinst du?
Deine Pantoffeln und deinen Einspruch?

R. Ja! Gut! Gut! Ich setzt mich mal, ist das recht?

U. Oh ja, natürlich, setzt dich nur (hat sie schon).
Sie sitzt mir jetzt gegenüber und putzt sich die Brille 
und so ganz wie neben bei tupft sie sich die Augen und seufzt…

U. Bist du traurig?

R. Ach NEIIIIIN! Nein! (Schüttelt den Kopf.)

U. Na?

R. Gerührt! Ich bin eben gerührt!

U. Was rührt dich denn?

R. Ist das nicht schön?!

Es ist einfach kein Ende!
Ich bin da und ich red und sie hören mir zu
und sie vergessen mich nie!

Ich hab ja gedacht, ich hab ihnen nie genug – genug…
wie heißt das doch gleich – Stabilität gegeben!

U. Harald sieht dich – glaub ich – als sehr gute Mutter und Oma!

R. Ja, ach! Ach…
(Strahlt, legt beide Hände auf die Knie,
schaut erst zur Seite, dann mich an.)

Und das ist doch das Schönste, was passieren kann!
Sie sind ja alle da, es ist ja gar kein Abschied!
Ich habs immer gewusst, dass es so ist! Immer!

Hast du Schulterschmerzen?

U. Hm… nein…

R. Doch, da ist doch was!
Wart einmal, lass mal sehen… 
(Sie nimmt, um zu sehen, die Brille ab, kneift dabei ein bisschen die Augen zusammen, studiert mich. Lehnt sich dann zurück.)
Ach, der Zahn!

U. Ja, der Zahn!

R. Hm, hm… Zähne zusammenbeißen und durch?
No ja, das lässt sich aber nicht durch den Zahnarzt beheben,
das musst du anders regeln, aber das weißt du, oder?

U. Du hast es mir gerade vermittelt, ich bekomme deine Gedanken,
aber ich schreib das jetzt nicht deinem Sohn!

R. Lächelt. Gut. So! Fangen wir an?

U. Wir sind ja mitten drin!

R. Ach! Ich möchte mich bedanken bei allen, es ist mir wirklich wichtig!

U. Für die Sterbe-Begleitung?

R. Sterbe-Begleitung? Nein! Fürs Leben!
Es war doch wunderbar!
Es war doch so schön!
Ich bin allen so dankbar, dass sie mit mir den Weg gegangen sind!

Dem Harald möchte ich danken,
weil er mich immer wieder in meiner Mitte gehalten hat.

Der Monika möchte ich danken, weil sie nicht nur meine Tochter war,
sondern auch meine Freundin.

Und Isabell und Simone möchte ich danken,
weil sie mir die Sonne in mein Leben zurückgebracht haben.

Wir sind eine gute Familie! Ich bin stolz auf uns!
Du hast ja die anderen nicht!

U. Andere Personennamen? Nein, da sind keine in meinem Kopf,
darüber schrieb dein Sohn mir nichts.

Sie zieht ein wenig die Augenbrauen zusammen,
dadurch bildet sich eine steile Falte zwischen den Brauen
und der Blick wird merkwürdig durchdringend.

Sie ist nicht zufrieden damit, das sieht man:
Aber dann lächelt sie, macht eine wegwischende Handbewegung und sagt:

R. Macht nichts! Ich dank ALLEN!
Hörst du, Harald? ALLEN!

Die schlechten Erfahrungen sind ja auch gut
und die Enttäuschungen auch,
sonst bleibt es ja bei der Täuschung, deshalb dank ich allen.

Es ist doch ein wunderschönes Leben!
Ich hab so gern gelebt. Darum soll auch nicht getrauert werden!

Am Ende gibt’s nur Dankbarkeit!

Ja, ach so, ja: Ich hätt es mir nicht gedacht, dass so wenig Zeit bleibt,
aber es war mir dann doch recht.
Es war so anstrengend zum Schluss!

Ich hatte eigentlich schon vorher so eine Ahnung,
die könnt ich aber nicht direkt beschreiben.
Es war manchmal so eine Sentimentalität in mir,
so ein inneres Abschiednehmen.
Gerade wenns besonders schön war und so ein Verlangen,
das sich etwas ändert.
Ich hätt das gar nicht beschreiben können.
Manchmal hab ich gedacht, ich hätt ihn mir selbst hergedacht!

U. Den Krebs?

R. Den Krebs
(Sie nennt ihn den Scheißkerl, ich nehme an, das verstehe ich nicht richtig)!

U. Und wie siehst du das heute?

R. Nein! Hab ich nicht! Hab ich ÜBERHAUPT nicht!
Und das regt mich immer noch auf!
Da bist du schon am Ende
und dann plagst du dich auch noch mit Selbstvorwürfen!

U. Dein Sohn fragt sich auch, was das mit deinem Ende war…

R. Ja, ich weiß. Das fragen sich viele.
Anderen konnt ich helfen, nur mir selbst nicht
und dann dazu noch SO WAS!

Das ist nicht einfach zu erklären.
Ich hätt auf JEDEN FALL 2011 sterben müssen, das stand fest.
Aber nicht unbedingt damit!

U. Dein Sohn fragt, ob es Familienkarma war oder dein eigenes Karma
oder Umwelteinflüsse?

R. Na ja, eigentlich muss ich jetzt sagen: ja! auf alles zusammen.
Eins greift da ins Andere.
Das persönliche Karma, das war einfach so,
dass ich nicht alt werden wollte.
Also schon in der Planungsphase.

U. Vor deiner Inkarnation?

R. Ja, ich wollte das nicht erleben, dieses Siechen und das Nutzlos sein!
Das hatte ich schon, ich wollte das einfach nicht.
Deshalb hab ich gedacht, 70 muss doch reichen!

U. Das war also dein persönliches Karma?

R. Hm, hm (nickt).

U. Und das Familienkarma, wie hat das da hineingewirkt?

Ich vermute, dass mich hier der Schein trügt,
da dieses Bild aber jetzt zum dritten Mal auftaucht, beschreibe ich es.
Rosa nimmt aus einer Zigarettenpackung,
die ungewöhnlich schmal und lang ist, eine Zigarette heraus,
am Filter ist ein Goldstreifen zu sehen, sie spielt mit dieser Zigarette.

R. Hm (räuspert sich), die Männer, das ist ein Thema bei uns.
Die Frauen unserer Familie kriegen es irgendwie immer hin,
sich Männer zu nehmen, die ihnen schaden (seufzt tief).

Das soll jetzt kein Urteil sein, aber das ist so…
Och… das ist aber jetzt schwierig, zu beschreiben!
Ich will doch niemanden verletzen?
Ich will gar kein Urteil fällen!

Aber es IST ja so gewesen.
Auch wenn die Männer das NICHT beabsichtigt haben,
es ist trotzdem passiert…

Na ja, also das ist aber die Familie, in die ich inkarnieren konnte,
weil das zusammengepasst hat!

U. Das Männerthema war auch ein persönliches Karmathema?

R. Dass Männer mir schaden, ja!
So gesehen… das war ja eigentlich einfach eine Infektion.
Nicht gleich Krebs…

U. Ich verstehe: Ein Mann hat dich unbeabsichtigt infiziert
und so Schaden angerichtet.

R. Ja, ich hatte da einen Glauben als Seele:
Männer bringen mich um!

U. Oh, und das war dann das „Programm“.

R. Hm… nicht ganz, ich hab ja gesagt:
Ich hätte auch an was anderem sterben können.
Aber es wäre immer ein Mann gewesen,
der die letztliche Ursache gewesen wäre.
(Räuspert sich wieder.)

Die Mädchen müssen das ändern!
Das ist nicht gut!

Ich will nicht, dass es im System bleibt!
Auf keinen Fall!

U. Ist das so im System oder nur deine eigene Variante?

R. Dass Männer schaden, ist im System,
dass mich Männer umbringen, war meine Überzeugung.
Es fällt mir nicht leicht, darüber zu reden, gerade wegen Harald nicht.
Die Söhne haben damit auch nichts zu tun!

U. Ich werde mit ihm drüber reden.
Und was ist dann der Umfeldfaktor?

R. Die tun so, als ob da nichts wäre, aber das stimmt nicht!

U. Wer tut so?

R. Die Strahlung!
Das werdet ihr noch sehen, aber ich darf ja nichts sagen!

U. Über die Zukunft darfst du nichts sagen,
aber was jetzt verschwiegen wird, kannst du sagen.
Was für eine Strahlung meinst du?

R. Die Strahlungen von den Funkmasten und Handys und so,
das ist NICHT ungefährlich!

Das bringt alle Zellen durcheinander.
Und wenn du irgendwo eine Schwachstelle hast
und wenn du nicht gut geerdet bist, dann wirst du eben krank!
Da machen dann die Zellen, was die Strahlung anweist,
nicht, was die Seele anweist!

U. Das ist wirklich so ernst?!

R. Ja! Und das ist ja die Schweinerei!
Das ist so ernst!
Die denken doch alle, das sind Spinner, die das sagen.

Aber die (ich weiß nicht, wen Rosa mit „Die“ meint)
wissen das schon, die haben Studien und die nehmen das in Kauf!

U. Ich hatte vor Jahren schon einmal so einen Fall,
aber das war ein Soldat, der an einer Radarstation gearbeitet hat.

R. Pü! (Winkt ab.) Du hast schon viele solcher Fälle gehabt!
Die haben nur nicht drüber gesprochen.
Harald kennt mich, der weiß, dass ich das immer gespürt habe,
wenn Energien nicht in Ordnung waren.

Aber wie willst du dich denn gegen so was schützen, es ist ja überall!

U. Rosa, das ist harter Stoff, den du mir da sagst…

R. Ich war immer für die Wahrheit!

U. Hm, hm, und dass du so schnell an dem Krebs gestorben bist,
hat das auch damit zu tun?

R. Ach (seufzt), ja, ich bin sozusagen „explodiert innen“,
das hätte nicht passieren müssen.
Und das hab ich gespürt, das halte ich nicht auf, da wars dann besser.
Du kriegst eben keine Luft mehr und träumst dich weg.

U. Verstehe.

R. Hm, sie haben mich kämpfen gesehen,
das sind keine schönen Bilder in ihrem Kopf!
Ich möchte, dass sie wissen: Auch wenn das so aussah,
als ob ich um jeden Atemzug gerungen hätte,
ich habs nicht angstvoll erlebt.

Um mich war da schon so viel Schönes!

Ich hatte von meinen Engeln einen eigenen Raum bekommen,
ganz aus Goldlicht!
Und da konnte ich immer rein, wenn es zu schwer war im Körper,
das hab ich getan, das war gut.

Ich wusste nicht, was sie da gesungen hat, aber es war schön.
Ich hatte das Bewusstsein, auf warmem Wasser zu treiben,
um mich nur Licht und alle Schatten trieben irgendwie zur Seite weg.
Das war wirklich schön, ich bedanke mich bei ihr!

Es war schon eigenartig: Dein Kopf tut nichts mehr, kein Denken mehr.
Da war doch nur noch wirres Zeug und dann beginnst du so was!
Da kommst du in keiner Meditation rein!
Aber dann! Das war… hm…

U. Faszinierend?

R. Oh ja!

U. Rosa, möchtest du noch etwas sagen?

R. Nein, im Moment nicht.
Du willst mich jetzt beschreiben, damit sie dir glauben, dass ich es bin!

U. Woher weißt du das?

R. Lächelnd. Och, alte Gewohnheit, ich kann Gedanken lesen…

U. Und? Erlaubst du es mir?

R. Jaaaaaaaaaa! (Lächelt.)

Mein Eindruck ihrer Persönlichkeit ist sehr vielschichtig,
teils widersprüchlich.
Ich erlebe sie so lebensbejahend, so kämpferisch.
Aber wenn es gegen das Leben als solches geht,
doch auch sehr empfindsam, fast ängstlich, besonders dann,
wenn es um ihre Fehler geht.
Es ist, als wolle sie etwas im Grunde ganz Unmögliches:
Kämpfen, wo es not tut UND dabei niemanden verletzen.

Ich nehme an, dass sie deshalb oft in ihrem Leben
in einem tiefen, inneren Konflikt gestanden hat,
der sicher nicht leicht zu verstehen war.

Und dass vielleicht die tiefer liegende Ursache war,
sich mit ganzer Hingabe einem Glaubenskonzept zu widmen,
in dem die Liebe zu allem, was ist, die größte Rolle gespielt haben mag.

Während unseres Gesprächs ist sie sanft und freundlich
und doch werden ihre Energie und ihr starker Wille spürbar.
In einem gewissen Rahmen macht sie, was sie will
und was sie für richtig hält.

Kommt es zu Differenzen, kann ich mit ihr darüber reden,
habe ich bessere Argumente, ist es in Ordnung,
habe ich die nicht, „gewinnt“ sie.

Ich erlebe sie als ungemein energiereich, mitreißend, auch aufwühlend,
was sie zu sagen hat, ist nicht belanglos, reißt mit, hinterlässt Eindruck.

Und das alles hinter einer „Fassade“
der freundlichen, harmlosen Weiblichkeit, die ihr zu eigen ist.

Ich bekomme in diesem Zusammenhang Fotos von ihr
als ganz junge Frau gezeigt, das Haar hoch frisiert, ein Haarreif,
brav sieht das aus, hübsch und brav.
Aber in ihren Augen ist da schon so ein Licht, ein Wollen und Wirken,
eine tiefe Lebendigkeit und eine „Warnung“:
Wehe dem, der mir das wegnehmen will.

Ich versuche, zu ihrer Kindheit zu kommen,
da blockt sie aber freundlich ab und sagt nur
und zeigt mir durch die Übermittlung ihre Empfindungen: Da ist Frieden…

Ich denke, es wird ein Frieden sein,
den sie sich erarbeitet hat, der ihr nicht geschenkt wurde.

Was ich auch bekomme und nicht zuordnen kann,
das ist ein Schmerz in ihren besten Lebensjahren, eine tiefe Traurigkeit.
Es scheint, als hätte sie eine für sich
sehr wichtige weibliche Person verloren, es ist NICHT die Mutter gemeint.

Ich denke, was immer das war, es war ein Wendepunkt in ihrem Leben.
Eine Zeit, in der sie sich nicht weiter von Oberflächlichkeiten
und Äußerlichkeiten leiten ließ.

Meinem Gefühl nach ist es danach zu einer intensiven Auseinandersetzung
mit dem Sinn des Lebens und dem Tod gekommen.

Leicht hat sie es nicht gemacht, sie war alles andere als naiv.
Aber sie musste einfach etwas finden,
das sie als „Waffe“ den Grausamkeiten des Lebens entgegensetzen konnte.

Ich habe den Eindruck, dass sie eine Seele war,
die gar nicht genug Informationen sammeln konnte auf Erden.
Leben war interessant!
Ob es dabei nun um Allgemeinbildung ging oder Glaubenssysteme
oder eben ganz einfach nur um
die Einstellungen der Menschen um sie herum!
Alles das war spannend und es wert, genau! untersucht zu werden.

Diese Genauigkeit erlerne ich bei ihr in mancherlei Weise,
auch bei meiner Art, sie zu übersetzen.
Sie findet sich an manchen Stellen nur schwer damit ab,
dass ich das Eine oder Andere nicht exakt erfassen kann,
ist aber fair zu mir.

Diese Fairness ist bedeutend!
Alles Verstehen heißt alles Verzeihen?
Das ist da als Anspruch an sich selbst.

Mein Eindruck ist, dass sie sich mit Partnerschaften nicht leicht getan hat.
Dass Schein und Wirklichkeit ihr immer wieder
ernüchternde Erlebnisse brachten, die gar nicht einfach waren.

Aber was immer ich an Negativem finde,
sofort! kommt es zu einem: „Damit hab ich Frieden gemacht!“

Ich denke, sie hat einfach versucht, mit allem Frieden zu machen,
dennoch gibt es Wunden.
Eine, die wieder und wieder auftaucht,
sind sehr enttäuschende Erlebnisse mit Freundinnen,
die keine sind, aber hier mag ich fehlinterpretieren.

Was sicher für sie wichtig war,
waren die letzen Jahre als Frau, Mutter und nun auch Großmutter.
Mein Eindruck ist der, dass sie erst da so richtig zu sich selbst gefunden hat.

Sie war ganz sicher nicht die klassische Oma und Mutter,
lebte ihre Lebensaufgabe, war im wahrsten Sinn und nicht böse gemeint
„die weise Alte“.
Und das, obwohl sie selbst sicher nie so recht
ein bequemes Leben gehabt hat.

Selbstmitleid aber war ihr ein Gräuel!
Das Beste aus einer Situation zu machen, eine bedeutende Aufgabe,
die sie nie! auch in schwersten Zeiten nicht aufgab.

Hat sie sehr um ihre Kinder und deren Wohl kämpfen müssen?
Mein Eindruck ist, dass dies über das übliche Maß hinaus ging.

Es ist schön für mich, zu sehen, wie sehr sie sich an allem freut,
was schön ist oder gut und wahr.
Es ist so selten, Seelen zu treffen, die noch begeisterungsfähig sind,
aber sie ist es!

Und es sind gar nicht die großen Dinge, die sie dafür gebraucht hat.
Sie zeigt mir ein Bild:
Ein Herbsttag in einem Park,
sehr hohe Bäume in unterschiedlicher Herbstbelaubung,
vor uns läuft ein kleines Mädchen.
Dazu aber auch das Gefühl einer warmen Kinderhand in meiner,
vielleicht zwei Kinder oder im Wechsel an der Hand oder vor uns…

Es ist ein einziger GENUSS, den sie wahrnimmt
und in Erinnerung hält:
der Duft des Herbstes, die helle Kinderstimme, die warme Sonne.
Sie konnte das sehr, sehr gut: Dinge auskosten.

Diese Frau – so meine ich – war selbst ein wenig wie die Sonne,
sie hat das Leben mit ihrer Art, aber auch mit dem, was sie zu sagen hatte,
ein klein wenig heller gemacht, egal in welcher Phase ihres Lebens
und in welcher Funktion.

Ob als Kind, als junge, geliebte Frau, als Mutter, Kollegin
oder später als Ratgeberin: Da, wo sie war, wurde es heller.

Sie ist bescheiden, wehrt meine Worte ab,
gerät darüber wieder in Rührung, ich darf es aber so stehen lassen.

U. Vielen Dank, Rosa, möchtest du mir noch Bilder zeigen?

R. Ja, warum nicht?

Das Erste, was sie zeigt, ist eine Szene in einem Auto.
Offensichtlich lernt sie gerade, zu fahren,
denn sie würgt trotz tapferster Versuche den Wagen immer wieder ab.
Neben ihr sitzt ein Mann, der einen recht holprigen Umgangston hat,
das macht die Sache nicht besser.

Dann sehe ich einen Deich, oben auf dem Deich entlang gehen Menschen,
einige fahren Skateboard.
Aber das eigentliche Bild, das sie fasziniert, sind sehr viele bunte Drachen,
die da am Meer steigen gelassen werden.

Dann sehe ich eine Straße in einer großen Stadt, es regnet Schnürlregen.
Da ist ein Geschäft mit sehr edler Kleidung.
Ich weiß nicht, warum ich dieses Bild bekomme,
für mich würde das für Hamburg selbst stehen…

Es ist ein zwiespältiges Gefühl da:
Einerseits das Gefühl, dass es hier oder so (Wetter) unerträglich ist,
andererseits doch vertraut und richtig.
Hat sie sich denn schwer getan mit der Stadt?

Dann sehe ich einen Bauernhof, das Gebäude ist fast verdeckt
durch einen hohen Holunderstrauch.
Kühe sind da und kommen zu ihr und sie gibt ihnen Gras
und legt ihnen die Hände auf und freut sich daran.

Dann sehe ich sehr hohe Berge, ich habe nicht das Gefühl,
dass es die Alpen sind, es scheint mir weiter weg zu sein.
Ich weiß nicht, ob mir mein Gefühl einen Streich spielt,
aber ich sehe dazu buddhistische Gebets-Fahnen im Wind flattern.

Zuletzt sehe ich wieder diesen Holunderstrauch,
ich komm da nicht weiter, weiß nicht, was das soll.
Ich bitte um mehr Bilder,
da bekomme ich als Antwort drei aufeinander liegende Bilderalben gezeigt
und daneben ein Fläschchen Augentropfen und höre sie lachen.

U. Hast recht, ich bekomme nichts mehr, das Sehen ist überanstrengt.

R. Dann hör doch auf! Es ist doch gut jetzt!

U. Danke, dann würde ich dir gerne die Fragen von Harald schreiben
und dich um Antwort bitten, sofern du sie nicht schon gesagt hast.

R. Machen wir! Ehrensache!

U. Er schreibt: Hallihallo! Du warst übrigens wohl eine sehr gute Mutter!
Ich danke dir für all das, was du für mich und meine Schwester (Monika)
und meine Töchter getan hast.
Ich hab dich stets von ganzem Herzen geliebt,
was garantiert auch für die drei Mädels gilt.
Ich danke dir für all das, was du mich gelehrt hast!

R. Ach, Harald! Das hast du jetzt aber schön gesagt!
Ich bin froh, dass du angenommen hast, was ich dir gesagt habe.
Gerade das mit ihr war ja nicht so leicht für dich
(ich denke, sie meint eine wichtige Frau in ihrem Leben, Harald).
Ich hab dich lieb, du bist und bleibst mein Schatz!

Aber du musst auch über dich glücklich sein, Harald.
Ich will dir mal was sagen:

Ein Mann ist NICHT die schlechtere Ausgabe Mensch.
Du erst recht nicht!
Ich bin doch stolz auf dich, bin ich immer gewesen!

Aber du hast es wirklich nicht leicht.
Die wollen doch heutzutage alle, dass ihr eure Seele verkauft
und du hast recht, wenn du da nicht mitmachst.

Nur dass du eben nie weißt, wohin, Harald, das liegt doch nicht an dir!
Dir fehlt das Vorbild, ich kann das so nicht sein.

Weißt du, wenn du mich fragst, dann ist es im Leben das Beste,
man macht genau das, was das eigene Herz einem sagt.
Ganz egal, was Andere dazu sagen.
Versuch, das ruhig weiterzumachen.

Ich darf dir nicht sagen: Mach was aus deiner Gabe.
Ich darf dir auch nicht sagen: Geh ans Institut.
Das sind alles deine Entscheidungen.

Aber ich darf schon sagen:
Geh da lang, wo du für dich selbst Freude erhoffst.
Denk nicht an die Ziele, die kommen von allein,
solange du einfach das tust, was Freude macht!

So wars doch auch bei mir.
Ich hab mich auch nicht darum gekümmert,
ob meine Arbeit denen anhaltende Gesundheit bringt,
während ich gearbeitet habe, war einfach das Arbeiten meine Freude!

So einfach ist das bei dir nicht, ich weiß!
Und du hast ja auch deine Verpflichtungen!
Na ja, gut, aber warum sollen einem Mann,
seine Pflichten erfüllen zu können, eigentlich keine Freude machen?
Wer sagt denn das?!

Und ich möchte dir noch was sagen, Harald.
Du konntest nicht verhindern, dass ich weinen musste!
Du warst doch noch ein Kind!
Du machst Frauen ganz bestimmt nicht unglücklich,
weil du so bist, wie du bist! Du nicht!

U. Harald schreibt weiter, dass er, Monika, Maria und Susi fragen,
wie es dir wirklich geht?

R. Mir geht es WIRKLICH prima! Es ist so schön hier!
Ich hab schon so viel gelernt und so viele Menschen sind da
und die sind so interessant.

Ich liebe das hier alles so sehr.
Das ist eben doch der Himmel und den hab ich immer gekannt,
irgendwie INNEN.
Und jetzt ist INNEN eben außen, ach!

Und ich freu mich über mein Leben, ich hab mich gut entwickelt,
es war gut, dafür bin ich dankbar allen, die mich begleitet haben.

Du hast mir so oft Mut gemacht, jetzt mach ich dir Mut!
Du wirst das auch einmal sagen können über dein Leben,
das KANN dir gar keiner wegnehmen.
Was du dir karmisch erworben hast, gehört dir,
das nimmt dir nichts und niemand.

Wir denken ja immer nur,
Karma sind die Spätschäden aus anderen Leben.
Aber, Harald, es ist ja auch das Eigentum an Gutem, das wir haben!
Du hast davon so viel!
Ich will, dass du das weißt!

Siehst du? Und das lerne ich alles hier!
Und da fragst du noch, wie es mir geht!

Na ja, es gibt eben Menschen, die sagen und glauben,
dass sie uns hier verstehen…
Das ist aber gar nicht so, die reden mit sonst wem!

U. Er fragt, ob du ihm oder den „Mädels“ noch was mitteilen möchtest?

R. Also, das möchte ich schon, aber das passt ja hier nicht mehr rein,
die Uta wird ja immer langsamer, machen wir das Beste draus!

U. Hast du eine Idee zu seinem eigenen Lebensweg?

R. Ich hätte einen Tipp, Harald:
Du musst erst wissen, was du karmisch hast,
dann weißt du auch, wohin du gehen kannst!
Du kennst dich noch nicht, Harald …

U. Er fragt, ob du im Kontakt zu Engeln bist?

R. Lacht. Hm, hm, ja, allerdings ist das hier doch ziemlich anders,
als ich dachte: einfacher, unkomplizierter.
Na ja, aber so schlimm waren meine Irrtümer dann auch nicht!

U. Was war das mit deinem Abschied, Rosa,
diese Frage hast du schon beantwortet?

R. Ja, ich denke, das reicht, um es zu verstehen.

U. Harald fragt, ob du bei Susi warst.

R. Ich bin bei euch allen, aber Susi konnte mich da gut spüren
und dann mehr.

U. Harald fragt, ob du es für richtig hältst, ein weiteres,
tiefer gehendes Reading durchzuführen?
Ich höre übrigens gerade ein Lied mit der Passage: Let her go…

R. Ach Gott, Harald!

Das ist ja eine alberne Vorstellung,
dass du mich gehen lassen musst.
Das ist nicht so, wie manche glauben!
Du störst nicht!

Aus meiner Sicht bewohnen wir dasselbe Haus,
nur unterschiedliche Wohnungen.
Meinst du, wenn du bei mir anklopfst, sage ich NICHT: Herein?

Du kannst jederzeit klopfen!
Aber was das Reading angeht:
Ja, tiefer gehend würde mich sehr freuen, aber nicht mit mir.
Ich werde nie die Rolle Mutter ablegen, wenn wir uns kontakten.

Warum nicht mit deinem Engel?
Er ist ein so großartiger Mann, ich liebe ihn so sehr!

Und er hat noch einen anderen Blick auf dich…

Ich bin und bleibe deine Mutter!
Na ja, aber du musst es ja wissen, was du tust!
(Sie lächelt, als sie das sagt.)

U. Harald schreibt: Lass es dir gut gehen!

R. Du dir auch und lass von dir hören!

U. Liebe Rosa, ich danke dir sehr.
Wir sind am Ende angekommen.

R. Ach was, das ist doch erst der Anfang!

Sie geht, aber ehe ich gar nichts mehr wahrnehme,
stellt sie mir einen Teller mit frischen Pfirsichen und Kirschen hin:
Ess mehr Obst!

Ich denke, dass Sie damit gemeint sind, Harald.