Ehe

Was bedeuten die gemeinsamen Ziele einer Ehe?

Was bedeuten die gemeinsamen Ziele einer Ehe?

Was bedeuten und beinhalten Ehen und Partnerschaften?

Was tun, wenn die Wege und Ziele sich ändern?

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit Daniel, dem Guide von Norbert zu verbinden. Norbert bittet dringend um Rat in wichtigen Lebensfragen.

Ich stehe wieder am Ufer des breiten Stromes.
Es ist sehr heiß und ich habe das Gefühl, als ob sich alles dreht.
Ich sehe plötzlich gar nichts mehr.

Dann spüre ich angenehmen Schatten, öffne wieder die Augen
und sitze unter einem Sonnensegel auf dem Deck eines Schiffes,
das träge mit dem Strom dahin treibt.

Daniel sitzt neben mir und fächelt mir Luft zu:
He, kleine Lady, kein Grund um aus den Schuhen zu kippen.
Verwirrende Situation, was?

U: Ja, was soll das?
Ich war erst krank, das muss ich nicht schon wieder haben!

D: Was hat dich krank gemacht?
Was hat Irmingardi (Anm: Guide von uns) gesagt?

U: Dass ich die Ängste der Anderen auf mich nehme und versuche,
durch meinen Mut zu transformieren?

D: Da wird’s einem ganz schön schwindlig, wenn man nicht mehr weiß,
welches die eigene Angst ist und welches die der Anderen.

Die eigene Angst treibt in diese Richtung,
die der Anderen in die entgegengesetzte, war es nicht so?

U: Die Patienten hatten Angst, sich zu öffnen,
ich hatte Angst, dass sie sich nicht öffnen?

D: Ja, warum hattest du Angst, dass sie sich nicht öffnen?

U: Dann hätte ich meine Aufgabe versäumt,
ihr Leben in glücklichere Bahnen zu weisen, ihr Leben positiv zu verändern.

D: Warum hatten sie Angst, sich zu öffnen?

U: Weil sie ihr Leben hätten ändern müssen!

D: Aha!

U: Was hat das mit Norbert zu tun?

D: Seine Probleme in der Ehe sind die gleichen.
Er hat Angst, seinen Lebenssinn zu verlieren, wenn er nichts verändert…

Sie hat Angst, ihr Leben zu verlieren, wenn sie etwas verändert.

Der Eine fürchtet die Offenheit, der Andere sucht sie.
Der Eine will weitergehen, der Andere zurück.

Beide haben Angst, aber die Ängste passen nicht zusammen.

Früher hatten sie die gleiche Angst, jetzt haben sie gegensätzliche.

Sag mal, wenn zwei Wanderer auf einen Berg steigen wollen:
Also, die haben gemeinsam beschlossen, da oben hin zu kommen.
Und so nach und nach wird der Eine von beiden immer schneller,
der Andere immer langsamer.
Was ist da zu tun?

U: Der Langsame muss entweder schneller werden oder der Schnelle langsamer.

D: Na, der Langsame kann einfach nicht schneller, der lahmt so ein bisschen…

U: Dann muss der Schnellere langsamer werden…

D: Ja, DANN! Muss der Schnellere langsamer werden. Ist das schlimm?

U: Solange sie beide das Ziel nicht aus den Augen verlieren,
dass sie auf den Gipfel zu kommen, ist es nicht schlimm.

D: Ja! Aber falls der Schnellere nur deshalb so schnell ist,
weil ihn die Angst antreibt, dass er das Ziel nie! erreichen würde,
wenn er nicht ganz, ganz schnell ist…

Wie ist das dann mit der unterschiedlichen Geschwindigkeit?

U: Dann ist es schlimm, denn dann kann der Langsame weder schneller werden, noch der Schnelle langsamer.

D: Aha! Ja, was kann man da tun?

U: Also, der Schnelle täuscht sich doch!
Der Gipfel des Berges bleibt doch immer da,
ob er ihn schneller oder langsamer erreicht, ist doch ganz egal.
Die Angst ist eine Täuschung.

D: Ja, diese Angst ist eine Täuschung!
Und eine Täuschung aufzugeben, ist doch gut,
auch wenn man dann ein wenig langsamer ist.
Verstehst du?

Solange Norbert und seine Frau BEIDE das gleiche Ziel haben, ist es ganz egal, wie schnell oder langsam der Aufstieg ist.
Die Frage wird doch zu klären sein,
ob sie wohl noch den gleichen Gipfel erreichen wollen.

Der Norbert will eine Ehe, in der es wunderbar zugeht:
seelische, körperliche und geistige innige Verbundenheit.
Sich aneinander in allen Bereichen stärken und erfreuen.

„Wir werden eine Super-Familie sein, wir werden ein Super-Ehepaar sein.
Unsere Ehe wird uns absolut glücklich machen!“

So hieß der Berg, auf den beide gestiegen sind.
Nun ist es aber die große Frage, ob der Gipfel, auf den beide zugehen,
noch der Gleiche sein soll.

Also, es könnte doch sein:
Da mitten auf dem Aufstieg, da merken beide,
dass sie nicht mehr so genau wissen, welches der vielen Gipfel,
die zu sehen sind, IHRER ist.

Es ist nämlich so: „Wir werden ein Super-Ehepaar sein“.
Das ist nur das Bergmassiv,
das besteht aber aus mehreren einzelnen Bergspitzen!

Da wird es nun schwierig…

Da müssen sie jetzt Klarheit rein kriegen:
Wie soll der Gipfel nun heißen, hm?
Lebensfreude, Spaß und tiefes Vertrauen zueinander
oder lieber Sicherheit, Ruhe und Gemütlichkeit?

Da hilft es nichts, da werden sie sich einigen müssen.
Wenn JETZT an diesem Punkt der Eine dies will
und der Andere das Andere?
Ja, dann geht’s nicht weiter gemeinsam.

U: Oder einer von beiden ändert seine Meinung.

D: Das ist ja das Problem!
Da sind wir wieder bei den unterschiedlichen Ängsten.
Wie wirken denn Ängste so im Allgemeinen?

U: Sie grenzen unsere Handlungsfähigkeit ein.
Also, ich habe Höhenangst
und werde sich niemals eine Ballonfahrt machen…
Das grenzt mich ein.

D: Kannst du deine Angst aufgeben?
Weil das den Hajo und dich vielleicht gemeinsam
zu einer tollen Ballonfahrt führen würde?

U: Ne, das kann ich nicht, da bin ich ganz sicher.

D: Wenn der Hajo dich aber dazu unter Druck setzen würde,
wärest du dann bereit?

U: Nein! Es geht einfach nicht, die Angst ist viel zu groß.

D: Ja, so… aber nun sagt dir der Hajo:
Das ist eine ganz blöde Angst! Die brauchst du gar nicht haben!

U: Das weiß ich, aber das macht die Angst nicht geringer!

D: Er hätte aber Recht! damit, dass es eine blöde Angst ist?

U: Ja, aber das ändert einfach nichts.

D: Wenn der aber doch Recht hat!

U: Das spielt gar keine Rolle, ich KANN ja eben nicht anders.
Der hätte Recht.
Aber der hätte nicht das Recht, mich unter Druck zu setzen.

D: Also, jetzt nehmen wir mal an,
dass es für den Hajo eine sehr große Angst wäre, NIEMALS zu erleben,
wie so eine Ballonfahrt ist, ja?

U: Okay.

D: Ja, was denn nun?
Jetzt hat der Eine diese Angst und der Andere jene,
was ist nun mit der Gemeinsamkeit, hm?

U: Hier hört sie auf!

D: Genau, hier hört sie auf!
Wenn beide eine gleich große, gleich zwingende Angst haben,
die ein gemeinsames Vorangehen verhindert, was bleibt dann?
Dann muss! man sich trennen.
Dann musst du auf dem Boden bleiben
und der Hajo muss mit dem Ballon fliegen.
Gibt es andere Wege?

U: Nein, aber die Frage wird sein:
Ob die Angst wirklich gleich groß ist, die der Einzelne hat.
Denn wenn ich nur so ein wenig Höhenangst habe,
dann kann ich mich überwinden und dann wird es mir Freude machen,
mit ihm zu sein…

Oder wenn er nur so ein bisschen Angst hat, niemals mit dem Ballon zu fliegen, dann kann er bei mir auf der Erde bleiben.

D: Da wird also auch derjenige, der die geringere Mühe,
den geringeren Verzicht hat, vorgeben,
wie es gemeinsam!!! weiter geht?

Es geht also gar nicht darum, wer Recht hat,
sondern wer was und wie viel tragen kann.

Das ist mir jetzt sehr wichtig!

Norbert, ihr müsst euch zuerst anschauen,
ob ihr immer noch das Bergmassiv ansteuert,
das ihr beide am Anfang eurer Ehe wolltet…

Und da es so zu sein scheint, müsst ihr überprüfen,
ob die gleichen Gipfel angesteuert werden oder nicht.
Das habt ihr ja getan…

Aber was nun?
Wohin geht’s jetzt gemeinsam?
Was ist möglich?
Wer hat welche Angst?
Und wie könnt ihr damit GEMEINSAM umgehen?
Wer ist der Langsamere, wer ist der Schwächere?

U: Norbert fragt nach dem Grundproblem seiner Ehe.

D: Die unterschiedlichen Vorstellungen darüber,
was der „richtige“ Gipfel ist und die unterschiedlichen Ängste.
Es geht nicht darum, wer Recht hat!
Es geht darum, wer verändern kann und wer nicht.

U: Norbert fragt, ob seine Frau überhaupt mitgehen kann,
wenn er seinem spirituellen Weg folgt?

D: Hm, Uta das ist die falsche Frage.
Die Frage müsste an SIE! gerichtet sein:
Unter welchen Umständen wärest du bereit, mit mir glücklich zu sein,
obwohl ich meinem spirituellen Weg folge?

Das kann ich nicht beantworten.
Nur sie!

Wenn der Hajo dich fragen würde:
Unter welchen Umständen wärest du bereit,
mit mir eine glückliche Ehe zu führen,
obwohl ich UNBEDINGT Ballon fliegen muss.
Was würdest du sagen?

U: Ja, aber mach das bitte nicht zu oft.

D: Da müsstest du konkreter werden…

U: Also, mach das bitte nur einmal im Monat
und komm bitte immer gleich wieder zurück
und melde dich zwischendurch, damit ich weiß, wie es dir geht.

D: Genau! So ginge es.
Wenn aber der Hajo nun sagen würde:
Ne, also entweder du kommst mit oder wir sind geschiedene Leute.
Was dann?

U: Dann würde ich mich fragen, was ich ihm eigentlich wert bin!

D: Also, dann wäre es vorbei mit der Gemeinsamkeit?

U: Ja, ich würde ihm da auch nicht mehr glauben können, dass er mich liebt. Weil:
Zur Liebe gehört doch auch, dass man die Ängste des Anderen anerkennt
und einen Kompromiss findet.

Das würde ich so auffassen, als wenn er eigentlich nur nach einem Grund sucht, sich von mir zu trennen, ohne es selbst aussprechen zu müssen.

D: Das lassen wir mal so stehen.
Also der Hajo kann dich nicht zwingen, zu fliegen.
Und der Norbert kann seine Frau nicht zwingen, den spirituellen Weg zu gehen.

U: Aber das hört sich für mich nicht so an,
als ob dass das Ende des gemeinsamen Eheglücks sein müsste, oder?

D: Nein, dass beide unterschiedliche Interessen haben
auf ihrem gemeinsamen Weg zum Gipfel.

Das der Eine Kräuter pflückt und der Andere Steine sammelt, das schadet nichts. Aber wenn der Eine über das Kräuter sammeln vergisst,
dass es doch eigentlich das Ziel war, den Gipfel zu erreichen?
Ja, dann ist es natürlich vorbei mit dem Glück.

Norbert will von mir hören, ob es „Schicksal“ ist,
auseinander zu gehen oder zusammen zu bleiben.
Aber ich werde es so nicht beantworten.

Ihr seid euer Schicksal, ihr selbst!

Beide sind ganz und gar frei in ihrer Entscheidung,
aber sie stehen mitten auf dem Hang!
Und jetzt werden sie sich erst einmal klar darüber werden müssen,
ob sie noch das gleiche Ziel haben.
Und dann darüber, wer welche Ängste hat
und wer leichter seine Ängste überwinden kann.

Aber zu Allererst müssen sie mal wieder ganz klar sehen,
worum es eigentlich geht:
Geht es WIRKLICH FÜR BEIDE! noch darum, den Gipfel zu erreichen?
Oder geht es nur noch darum, Kräuter oder Steine zu sammeln?

Ist eure Ehe als GLÜCKLICHE LIEBESBEZIEHUNG
noch das Wichtigste in eurem Streben
oder ist das zweit-, vielleicht sogar drittrangig?

Das ist eine sehr ernste Frage!
Die sich beide stellen müssen und der sie ehrlich begegnen sollten.

Norbert, ich kann dir nicht sagen, was deine Frau empfindet.
Das will sie nicht und das darf ich nicht!

Aber dich bitte ich, dass du alles, was ich sagte zu diesem Thema,
selbstkritisch untersuchst.

Im Ergebnis musst du sehen: Dies ist meine Wahrheit!
Dies sind meine Prioritäten!

Und dann ist es an dir, daraus das Fazit zu ziehen,
das gut ist und liebevoll für alle Beteiligten.

Das dir und deinen Bedürfnissen gerecht wird und denen der anderen.

Es geht nicht darum Konflikte zu vermeiden,
sondern sie als Chance zu begreifen, die Dinge positiv zu verändern.

U: Er hat noch so viele Fragen, bitte versuchen wir, sie jetzt zu beantworten?

D: Ja.

U: Er fragt, ob sein Sohn und seine Frau karmische Seelenverwandte sind?

D: Seine Frau war nicht die Frau, die ihn damals verlassen hat!
Es ist nicht die gleiche Seele.
Beide sind ihm aber schon begegnet.

Im Zusammenhang mit ihr spürt er Schuld.
Er versucht, da etwas auszugleichen, das längst erledigt ist.
Sie war seine Tochter.

U: Er fragt nach dem roten Faden der drei Regressionen…

D: Er hat in allen drei Regressionen seine Liebe nicht geschützt
wegen eines vermeintlich übergeordneten Prinzips.

U: Auch in der Dritten, da ist er doch ihr gefolgt?

D: Nein, da ging er mit ihr, aber er hat sie keineswegs geschützt.
Das übergeordnete Prinzip war:
Ich darf auf gar keinen Fall ihren Wünschen widersprechen,
der Liebe habe ich jedes Opfer zu bringen!

Aber er hätte es sich an den zehn Fingern abzählen können,
dass sie an bitterster Armut leiden würden.
Ihr die Entscheidung darüber zu überlassen,
war nicht verantwortungsvoll!
Sie war fast noch ein Kind und litt natürlich unter Heimweh.

Das ist es eben in allen Dreien:
Er hat weder die Verantwortung für sein persönliches Glück
noch für das seiner Lieben in dem Maß übernommen,
wie er es hätte tun sollen.

Im ersten Fall hat er völlig verantwortungslos weiter gesagt,
was er tat, wissend! dass die Inquisition greifen würde…

Im zweiten Fall hat er völlig verantwortungslos gegen sich
und den Liebsten gehandelt,
in dem er zu seinem Vater zurückgegangen ist.

Fazit:
Das angeblich übergeordnete Prinzip ist wichtiger als Lebensglück.
Das nenne ich radikal!

Das übergeordnete Prinzipien war einmal sein Glaube
an die Gerechtigkeit der Kirche.
Dann der Glaube an die Ansprüche auf absoluter Autorität des Vaters.
Und dann der Glaube an die Berechtigung der Liebsten,
alles aufzugeben um der reinen Liebe willen.

Übergeordnete Prinzipien
s
tatt Klugheit, Lebensfreude und Verantwortung.

U: Er fragt, wie er die karmischen Lasten zwischen ihm
und seinen Vater auflösen kann, nützt das auch seinen Geschwistern?

D: Ach, Norbert, Junge!
Da ist nichts mehr abzutragen!
Er spielt das Stück, das er spielen muss, du kannst es nicht ändern!

Norbert? Kann er dir nicht einfach leid tun?
Schau mal, wie wenig er fühlen darf!
Das ist kein schönes Stück, in dem er spielt.
Sei milde.

Aber sei auch gut zu dir und spiel die Rolle,
die er dir UNBEDINGT geben will, nicht mit!
Du bist alles andere als ein Versager!

U: Was sind die Gesetze der Väter, denen er gehorcht,
der Karren, vor den er sich spannen lässt?

D: Die übergeordneten Prinzipien!
Die wichtiger sind als alles andere!
Recht und Gerechtigkeit sind nicht dasselbe!

Liebe und Gnade gehören zusammen,
Liebe und Geduld gehören zusammen…

Und Liebe und Freude gehören zusammen,
Liebe und Wahrheit gehören zusammen…

Und Liebe und Gesetz? Nein!
Denk einmal darüber nach: Was gehört zur Liebe?
Und hier meine ich auch Nächstenliebe und Selbstliebe…

Und was gehört zu Gesetz?

Lass dir ruhig Zeit.
Weißt du, was Jesus sagte in der Bergpredigt:
Alles nun, was ihr aus der Liebe zu euch
und euren Brüdern heraus tut, das ist recht getan!

Unterscheide einmal:
Was du tust aus Liebe zu dir und deinen Nächsten und aus einem Gesetz heraus, aus einer übergeordneten Anforderung heraus.

U: Warum hat er mehrere Guides?

D: Ach, Uta, das habt ihr fast alle.

U: Ist der Experten-Guide für Medialität schon bei ihm?

D: Nein!
Bei dem derzeitigen Chaos wäre das nicht besonders liebevoll zu Norbert.
Später, Norbert, nun sei doch nicht so ungeduldig!
Du brauchst erst einmal den Zugang zu dir,
zu deiner Liebesfähigkeit,
zu DEINEN eigenen Gesetzen…

U: Er fragt, wie er seine Guides wahrnehmen kann.

D: In dieser Zeit noch nicht, es wäre zu früh.
Es würde ihn nur verführen, ihr Wort als übergeordnetes Prinzip zu sehen!
Das ist nicht unser Ziel, ganz und gar nicht.

U: Hat er Fortschritte gemacht in Richtung Lebensaufgabe?

D: Diese ganze Auseinandersetzung ist ein einziger großer Fortschritt.
Oh ja, er bewegt sich in die richtige Richtung!
Aber, Norbert:
Was fühlst du, wenn ich sage, zwei Jahre brauchst du mindestens noch? (lächelt.)

Das macht ihn wahnsinnig, Uta!
Wenn er was erkannt hat, braucht er es gleich.
Junge, Junge…

U: War das Erlebnis mit der Elster echt?

D: Er ist kurz in eine andere Zeitschiene geraten,
so was wird ihm gelegentlich passieren.
Das ist ganz normal.

U: Hast du ihm noch etwas zu sagen?

D: Norbert, macht es dir eigentlich Spaß, auf dem spirituellen Weg zu sein?
Es SOLL dir Spaß machen!
Es soll dich freuen und stärken und zuversichtlich und heiter machen…
Tut es das? 

Norbert, weder ich noch das Jenseits
sind als übergeordnetes Prinzip zu verstehen.

Das einzige übergeordnete Prinzip, das es gibt, ist folgendes:
Liebe dich und deinen Nächsten und Gott.

Mehr Prinzipien gibt es nicht!
dies zu tun, macht Freude, ist schön, fühlt sich sehr gut an.

Ach, mein Junge, verstehst du, warum ich bei dir sein kann?
Weil ich dich liebe und weil es meine Wahrheit ist,
dass es eine Freude ist, dich zu lieben.

U: Ja, dann danke ich dir sehr, Daniel
und ich wünsche dir, dass du viel Freude mit Norbert hast.