Es ist jedem Menschen erlaubt, persönliches Glück erreichen zu wollen.

Es ist jedem Menschen erlaubt, persönliches Glück erreichen zu wollen.
Du musst es nicht erkaufen!

Ein Mensch ist menschlich, endlich und begrenzt in seinen Möglichkeiten.
Menschen sind NIE absolut „richtig“. Sie sind in der Entwicklung.
Hab vertrauen ins Leben, du KANNST nicht alles selbst lösen.
Bitte auch andere um Hilfe, auch sie sind Seelen mit einem Auftrag!

 Engelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Horst zu verbinden, Horst bittet um diesen Kontakt.

Ich stehe am Meer, Kiesel am Strand, eine kleine Bucht, in der Ferne ein Berg, hinter mir ein Weg, eine Anhöhe hinauf …
Es still hier, ich höre nur das Meer. Niemand ist hier, also gehe ich den Weg vor mir. Er führt durch ein Tal, welches mit gelbem und duftendem Ginster bewachsen ist, wieder zu einer Anhöhe. Als ich dort stehe, sehe ich unter mir ein Dorf liegen …
Musik schallt herauf, Lachen und Kindergeschrei. Nicht weit von hier steht ein niedriges, weißes Haus mit hellblauen Fenstern und einer Tür, die bunt bemalt ist. Davor ist ein großes Fischernetz in der Sonne aufgespannt.

Unter zwei Bäumen ist eine Hängematte aufgespannt, darin liegt einer. Ich kann ihn nicht erkennen, er hat einen Strohhut auf sein Gesicht gelegt. Seine Kleidung besteht aus einer wohl einmal weißen Hose, die nur bis zu den Knöcheln reicht, und einem ebenso einfachen weißen Hemd. Als ich näher trete, nimmt er den Hut vom Gesicht.
Ein älterer Mann, weißes Haar, nach Art der Indios geschnitten, ein bartloses Gesicht, indianische Züge sind unverkennbar, freundliche, heitere braune Augen und ein Lächeln in diesem mit Falten übersäten Gesicht, das einfach mitreißt!

G: guten Morgen, Seniora Uta!

U: guten Morgen? Es ist schon Nachmittag!

G: ai, wirklich?
Wie schön, das ich so lange schlafen konnte!
Nun, meine Liebe, was erwarten wir? (Er klingt die ganze Zeit irgendwie belustigt).

U: Nun, was du erwartest, weiß ich nicht, was ich erwarte, ist der Kontakt mit dem Schutzengel von Horst. Bist du das?

G: Si, ich bin das, ich bin’s der alte Jose, der Nichtsnutz und Tagedieb, si, si.
So nannten sie mich da unten …
Ah, hättest du einen wie mich als Schutzengel vermutet, kleine Dame?

U: Nein, ehrlich gesagt nicht, der Horst wirkt so seriös, so fleißig und eifrig …
Und du liegst hier rum und verbummelst den Tag …
Das erscheint mir sehr seltsam.

J: (Lachend) ja, in der Tat, das muss seltsam erscheinen. Mein Horst, so klug, so wissbegierig, so tapfer, so treu …
Und dann ein Nichtsnutz wie mich?

Na komm, komm mit, ich will dir etwas zeigen, warte einen Moment, ich muss die Zeit ein wenig weiter drehen.

Es wird rasend schnell dunkel, über dem Dorf steigt der Mond auf, gross und rund. Jose nimmt mich mit in sein Haus. Es besteht nur aus einem einzigen Raum, ein breites Bett bedeckt mit einer bunten Decke, eine Petroleumlampe auf einem grob gearbeiteten Tisch, zwei einfache Stühle. An den Wänden Bilder von Maria und Jesus, ein geschmücktes Kruzifix, Sträuße aus Kräutern, Wurzel und Dingen, die ich nicht identifizieren kann, hängen überall …
Eine gemauerte Feuerstelle, kein Schornstein, nur ein Abzug ich Dach, darüber ein duftender Kessel, in dem irgendwas kocht, herb, aromatisch.

Jose legt sich eine Art Stola um, die mit allerlei Symbolen bestickt ist, er schenkt sich ein Glas roten Wein ein und dann wartet er, lächelnd. Er bedeutet mir, in die unbeleuchtete Ecke des Raumes zu treten und zu schweigen …
Die Tür geht auf, eine kleine Frau betritt ihn, sie scheint ein wenig Angst vor Jose zu haben, hält den Kopf gesenkt, bis er ihr sanft unters Kinn fasst und sie liebevoll anschaut …
Sie redet flüsternd und schnell, er nicht, sagt nichts, hält ihre Hand, sie weint manchmal …
Er senkt den Kopf, macht das Kreuzzeichen über sie, sie geht. Kaum ist sie fort, betritt ein Mann den Raum, noch jung und sehr kräftig …
Auch er erzählt und erzählt, er wird genauso behandelt wie die Frau, auch über ihn macht Jose das Zeichen der Segnung …
So geht es weiter und weiter …
Es müssen Stunden vergangen sein, bis auch der letzte Gast gegangen ist. Jose schreibt zu jedem Gast etwas auf ein Blatt Papier, das rollt er jetzt zusammen.
Er nimmt mich mit, wir gehen hinab zum Meer auf ein kleines Fischerboot.
Er rudert uns hinaus. Es ist wunderschön hier draußen …
Jose hält, es wird ganz still, selbst die Wellen scheinen zu schweigen, da beginnt er zu beten und wie!
Er betet, er nimmt einen Zettel nach dem anderen und betet dazu, er weint dabei, er lacht dabei, er ringt die Hände, er schüttelt die Fäuste, tief ergriffen ist der alte Mann mit jedem einzelnen Gebet …
Dann nimmt er Zettel für Zettel, rollt ihn zusammen mit einer Schnur, an die er einen weißen Stein befestigt und versenkt sie ins Meer.

Ich spüre, wie erschöpft er ist, aber auch wie glücklich.

J: Hast du verstanden, was ich getan habe in meinem letzten Leben?

U: Du warst eine Art Priester?

J. lacht: Nein, nein, ich war Gottes Tagedieb, Gottes Nichtsnutz (lächelt).
Sie glaubten daran, dass meine Fürbitte vor Gottes Augen Wohlgefallen findet.
Deshalb kamen sie zu mir, in jeder Vollmondnacht stellten sie sich ein, mit dem Wunsch um Fürbitte. Ja, so war das, das war mein Lebenssinn.

Aber das war nicht mein Leben. Ich war wirklich ein Nichtsnutz, ein Faulpelz, wenn ich Lust hatte, dann ging ich Fische fangen …
Und wenn ich Lust hatte, liebte ich eine Frau, die mich lieben wollte …
Und wenn ich Lust hatte, dann ging ich ins Dorf tanzen mit den anderen oder Kartenspielen …
Es war ein wunderbares Leben zum Schluss! Als ich verstanden hatte …

U: … als du was verstanden hattest.

J: was meine Angelegenheit ist und was die Gottes ist.
Es war eine harte Schule, durch die ich ging, bis ich den Mut hatte, ein glücklicher Taugenichts zu sein. Bis ich den Mut hatte, zu glauben. Hm, hm …
Na, nein, bis ich aufhörte, einem Fehlglauben zu folgen.
Hm, hm.

Ich war, als ich jung war, so sicher, so sicher, dass ich nur das richtige DENKEN und Wissen müsste und schon würde ich in die Lage versetzt, ein RICHTIGES Leben zu leben. Ich lernte, oh ich lernte hart!
Nein, nicht hier, in der Stadt, ich war einer der allerersten Männer indianischer Herkunft, die Agrarwissenschaften studierten. Ich war das Kind eines reichen Mannes und seiner indianischen Frau. Und ich wollte in seinen Augen Stolz sehen, stolz auf mich, und nicht nur ERBARMEN mit mir!

Ha, mein armer Vater, er war ein durch und durch verwirrter Mann, er trank zu viel und wollte zu viel, von sich und anderen. Und wenn er merkte, dass es zu viel war, kamen der Alkohol und die Enttäuschung und die Traurigkeit. Wie schon bei seinen Vätern …
Ich lernte von ihm, was der Wert des Lebens eines Mannes ist: Sich unter der Last der Verpflichtungen aufzulösen. Nach und nach …

Alle seine Sätze an mich fingen mit den Worten “du musst …“ an, nie „du darfst …“ Immer nur „du musst … wenn du ein richtiger Mann sein willst in meinen Augen“.
Armer Vater …

Und meine Mutter? Hm, sie ergänzte das, ihre Sätze fingen mit: „Du darfst nicht …“ an. Du darfst dies nicht und das nicht … wenn du ein richtiger Mann sein willst in meinen Augen.
Natürlich wollte ich ein richtiger Mann sein in ihren Augen, weit über ihren Tod hinaus wollte ich das!
Ihr fester, tiefer Glaube war: Wenn man(n) alles richtig macht, dann geht auch alles gut!
Ha!
Sie müssen was übersehen haben, dachte ich mir, sie müssen etwas Grundsätzliches falsch gemacht haben!

Denn mein Vater brachte sich um im Suff, als einer seiner Kompagnons ihn betrogen hatte. Und meine Mutter zog es vor, im religiösen Wahn zu sterben in einem Heim.
Ja? Hm …

Was hatten sie übersehen? Mir machte dieser Gedanke Angst!
Grosse Angst, schließlich hatte ich mein ganzes Leben danach ausgerichtet, was sie als „richtig“ bezeichnet hatten.
Ich hatte Angst, tiefe, tiefe Angst! Aber sie hatte kein Ziel, sie schlich sich an in Zeiten der Stille. Sie kam, wenn ich einschlief oder wenn ich allein war …
Dennoch, ich arbeitete hart. Ich übernahm die Hazienda meines Vaters und machte aus ihr einen fantastischen Agrarbetrieb, modern, effizient, klug.
Ich trug allein die Verantwortung und ich trug sie konsequent und stark.
Gut, das niemand wusste, dass ich nachts manchmal vor Angst ins Kissen biss.
Gut, das niemand wusste, dass Alpträume mich quälten, in denen ich von Monstern gefressen wurde. Gut, gut …

Ein einziger Tag stellte alles auf den Kopf. Es gab einen alten Vulkan in meiner Heimat, niemals seit Menschengedenken war er aktiv, aber er hatte meiner Heimat fruchtbaren Boden geschenkt. Wir liebten ihn alle, er war ein so schöner Anblick!

Es gab Vorwarnungen, er rumorte, aber das nahm niemand ernst, ich auch nicht. Dann brach er aus, einfach so, von heute auf morgen. Er warf seine Asche auf mein Land, er erstickte alles, mein Land, mein Vieh …
Meine Zukunft!
Alles weg. Ich stand da und weinte. Nein, (lacht) nicht vor Verzweiflung!
Vor Erleichterung! Ja!
All das da, das unter der Asche, das war mein Irrtum!
Das war der Irrtum meiner Väter und Ahnen. Gott in seiner Gnade hat es mir genommen.
Frei, endlich war ich frei!

Irgendwann kam ich hierher, ich arbeite mit dem Mann, dem vor mir Haus und Schiff gehört hatten, bis er starb.
Und ich las, ich las in allen religiösen Büchern der Welt.
Jahre verbrachte ich mit dem Studium der Religionen und Philosophien.
Deshalb nannten sie mich im Dorf den Tagedieb (lächelt).
Weißt du, warum ich das tat?

U: Um dein Schicksal zu verstehen?

J: Nein, weil ich schon wieder Angst hatte, jetzt hatte ich Angst, etwas falsch zu machen in GOTTES AUGEN und dafür mit meiner Freiheit büssen zu müssen.
Erst hatte ich Angst, vor den Augen meiner Eltern nicht zu bestehen und nun in den Augen Gottes.

Es hat viele Jahre des Studiums gedauert, bis ich endlich verstand: Es gibt gar kein „Richtig“ in seinen Augen, sowenig wie es ein „Falsch“ gibt.
Alles, was wir ihm zu geben haben, ist das, was unsere Wahrheit ist.

Ich verstand plötzlich, dass ich niemals wahr sein konnte: Ich konnte nie meinen Eltern sagen, wie schwer ich die Last ihrer Verpflichtungen, die sie mir aufbürdeten, empfand!
Ich konnte nie sagen: Vater, ich glaube nicht an deine Werte …
Und: Mutter, ich teile nicht deine Ängste …
Ich konnte nie meinen Arbeitern auf der Hazienda sagen: Ich bin nicht stark, ich fürchte mich genau so wie ihr davor, dass es nicht reicht, was ich tue …
Und ich konnte auch hier nie zu Gott sagen: Ich kann deine vielen Gebote nicht halten …
Ich konnte es nicht, weil ich nicht glauben konnte, dass sie Mitgefühl mit mir hätten, wenn ich es täte.
Aber Gott IST Mitgefühl!
Nur wie soll er wirken, wenn ich es ihm nicht zumute, wenigstens vor ihm zu sein, wer ich wirklich bin?
Hast du gemerkt? Ich habe den Menschen nur wenige Fragen gestellt.

U: Ja, aber sie haben lange geantwortet.

J: Die eine Frage war: Was macht dich traurig, weil du es einfach nicht kannst?
Die andere Frage war: Worüber bist du glücklich, weil du es kannst?

Sie haben sehr viel zu beiden Fragen zu sagen. Wenn sie erst einmal soviel Vertrauen haben, alles, alles sagen zu dürfen …

Der Mensch hat seine Grenzen! Es gibt Dinge, die KANN er einfach nicht, so sehr er es auch will. Dann ist es Zeit, zu beten.
Und es gibt Dinge, die er kann.
Dann ist es Zeit, zu danken.
Denn weder das Unvermögen noch das Können liegen allein in UNSERER Macht.

Alles, alles, was ist, hat seine Ursache in Gott, das heisst aber nicht, das es damit unwandelbar sei. Nein!
Wir sind sein Außenposten! Wir sind es, durch die er erfährt, was ist!
Er ist nicht unbeweglich, nicht statisch, er reagiert auf uns so, wie wir auf ihn reagieren.

Gott reagiert auf die Wahrheit, weil er die Wahrheit ist.
Gott braucht WAHRE Beter, um reagieren zu können, er sieht die Lüge, die Täuschung, doch er folgt immer nur der Wahrheit.

Gott liebt immer und wir sind es, die ihm dabei helfen wollen, in aller Wahrhaftigkeit, zu der wir fähig sind. Das ist der GLAUBE, der befreit.

Meine Grenzen darf ich offen Gott in die Hände legen, es gibt ein Ende meiner Macht. Genau da fängt seine an und ich darf dem Vertrauen, dass er seine Macht in Liebe zum Besten aller ausübt.

Meine Macht, etwas zu tun, ist auch da und auch sie will beachtet werden, oh ja! Auch ich musste arbeiten, um zu essen und zu lieben und zu tanzen, natürlich!
Auch ich hatte Verantwortung und es war mir gut, zu erleben, wie gut ich die tragen konnte.

Aber als Mensch sind wir begrenzt und werden es immer sein.
Dennoch sind wir in Gottes Augen NIEMALS falsch, wir sind immer richtig.

Wir mögen Fehler begehen, wir mögen uns völlig verirren, wir mögen schwer zu ertragen sein, wir hinterlassen sogar Unheil und Not und doch und doch:
Gott liebt uns und sein Wille mit uns ist, dass wir auch einmal völlig frei leben können, ganz ohne Angst, es nicht richtig zu machen.

Lieber, ganz und gar richtiger Horst (lächelt), darum geht’s in deinem Leben:
Die Angst, nicht richtig zu sein, in Gottes Hand legen. Vertrauen lernen, das sich die Dinge zum Besten wenden werden, auch wenn deine Kraft und Weisheit nicht reicht.

Du hast Leben gelebt, lieber alter Freund, da hast du versucht, aller Welt Last zu tragen. Darunter musstest du zusammenbrechen.
Du hast dich in diesen Leben selbst enttäuscht, aber nicht, weil du schwach warst, sondern weil du die Grenze zwischen deiner Belastbarkeit und der Gottes nicht beachtet hast. Viel zu viel hast du auf dich genommen, und du hast so sehr das Urteil gefürchtet, das du so, wie du bist, nicht reichst!

Gewogen und für zu leicht befunden? Nein, so soll es diesmal nicht sein!

Dieses Leben soll die Wende bringen! In diesem Leben sollst du sagen: Ich habe Wohlgefallen in Gottes Augen gefunden.
Gott ruft dir zu: Liebe mich so, wie du es kannst! Vertrau mir, gib mir meine Ehre zurück, dass ich es besser weiss, als du es wissen kannst. Lass es zu, das ich dich liebe, wie du BIST!
Dieses Leben, mein lieber Freund, soll ein Leben sein, in dem du zurückfindest in die Geborgenheit in Gott.
Denn siehe, mein Herz ist stille zu Gott, der mich liebt.
Das soll die Melodie deiner Seele sein, das soll ihre neue Wahrheit sein.

U: Ich danke dir, Jose, und hoffe sehr, dass wir Horst helfen können.

J: ja, aber …
Horst? Nicht alles zerpflücken! Lass das, was ich sagte, in der Stille wirken.
Du musst nicht alles verstehen, wichtiger ist, dass du es fühlst.
Und dafür gibst du dein Ja, aber Gott gibt die Möglichkeiten der Erfahrung. Gott erreicht man nicht DENKEND, sondern fühlend.
Wenn das Herz stille wird zu Gott hin.
Es ist keine neue Wahrheit deiner Seele, oh nein, es ist die erste aller Wahrheiten, zu der sie endlich wieder zurückfinden will.

U: Jose, darf ich dir jetzt Horsts Fragen stellen?

J: sehr gerne, vielleicht sieht er sie jetzt mit anderen Augen …

U: Horst fragt, warum du sein Guide bist?

J: Weil wir beide Priesterseelen sind und wir sind uns sehr, sehr nah. Man könnte von Bruderseelen sprechen.

U: Er fragt, welche Aufgabe er in dieser Inkarnation hat?

J: Mitgefühl zu leben! Zuerst mit sich, und wenn er das verstanden hat, mit anderen.
Ein guter Beter sein.

U: Welche Aufgaben hat er mitgebracht?

J: Die Angst davor zu überwinden, Falsches zu tun, zu denken und zu sagen und zu fühlen. Diese Angst abzulegen, die einer völlig überzogenen Erwartung entspringt in die eigene Grösse.

Ein Mensch ist menschlich, endlich und begrenzt in seinen Möglichkeiten, in seinen Wahrheiten, in seinen Belastbarkeiten …
Nur Gott ist das nicht.
Das angstfrei zu akzeptieren, es letztlich in Freude und Liebe anzunehmen, das erst eröffnet den Zugang zu den tiefsten Potentialen.

Du willst und sollst dich nach DEINEM Glück ausstrecken!
Es ist jedem!!! Menschen erlaubt, persönliches Glück erreichen zu wollen.
Auch dir! Du musst es nicht erkaufen!
Gott will es dir doch gerne, gerne schenken, Horst.
Hör auf, daran zu glauben, dass du es nicht WIRKLICH verdient hättest.
Sei doch nicht so eingebildet! Du bist wie alle anderen auch darauf angewiesen, dass Gott dich beschenkt. (Lächelt).

U: Warum ist Horst immer traurig mit diesen Gefühlen und hat Angst?

J: Er hat solche Angst, falsch zu sein! Alles, was ich sagte, soll dazu dienen, dass er versteht, wie alt und überflüssig diese tiefe Angst ist.

Horst: DU BIST RICHTIG!
Du hast keine Verbrechen begangen, aber du hast dich in vergangenen Leben absolut überfordert. Wie ein Kind, das gerade eingeschult wird und von sich erwartet, nach zwei Wochen schreiben und lesen zu können.
Menschen sind NIE absolut „richtig“. Sie sind in der Entwicklung …
Ach, Bruder, es ist Zeit, sich zu lösen von dem, was alt ist.
Es ist Zeit, damit aufzuhören, sich über den Nutzen, den man bringt zu definieren, findest du nicht auch?
Gott liebt dich IMMER …
Er liebt sogar mich, und ich bin ein Tagedieb und Nichtsnutz (lächelt).

U: was ist mit Binsheim?

J. lächelt: Horst, folge deiner Liebe! Ich liebte die Hazienda meines Vaters nicht, aber ich liebte dieses Boot und das kleine Haus.
Der Liebe folgen ist der Freude nachgehen, in jedem Augenblick.

Wir wissen nie, was sich entwickeln wird. Ich DACHTE, ich entwickele den modernsten Agrarbetrieb Mexiko, er wurde Wüste.
Ich dachte, ich repariere und schmücke ein unbedeutendes Fischerhaus, aber es machte mir Freude, obwohl ich manchmal schimpfte und fluchte wegen der Schwierigkeiten, die es mir bereitete.
Es wurde zur Herberge der Engel … (lächelt).

U: Wie kann er sich leichter tun mit seinen Problemen?

J: Leg sie in Gottes Hand, Horst! Hab vertrauen ins Leben, du KANNST nicht alles selbst lösen. Bitte auch andere um Hilfe, auch sie sind Seelen mit einem Auftrag …
Du bist ein TEIL eines großen Ganzen, lieber Freund.

U: Was sind seine Stärken?

J: Hm, sein absoluter Wille zu lieben! Das ist seine grosse Stärke, er ist zu wahrem Mitgefühl fähig! DAS ist seine grosse Stärke!
Oh, ja!
Noch mehr, viel mehr, aber diese Zwei sind die größten Kräfte seiner Seele!

U: Was kann ich besser machen im Beruf und im Privatleben?

J: Lieber! Eines nur: Du musst nicht nur immer richtig SEIN! Du musst auch nicht immer richtig liegen, mit dem was du denkst …
Andere Menschen haben ihre Wahrheit, du deine!
Andere haben ihre Grenze, du deine … (zwinkert).
Du schaffst das schon! Sei ein fröhliches Gotteskind!
In dem Maß, in dem du dir Fehler und Grenzen erlaubst, erlaubst du es auch anderen.
Und merke dir eines: Du musst NIEMANDEM beweisen, dass du recht hast. Die Wahrheit, das weißt du doch, beweist sich von selbst.

Doch, aber ja, es ist erlaubt, dann zu sagen: Siehst du? Das habe ich dir gleich gesagt! (Lächelt.)
Es macht Spaß, Recht zu haben? Nein, nicht immer!
Ist es wichtig, Recht zu haben? Nein, eigentlich gar nicht.

U: Ich danke dir, Jose, ich hoffe, dass es Horst mit diesem Reading gut geht.

J. lächelt und sagt nichts.

U: Dann verabschiede ich mich von dir.

J: Si, Seniora! Das Leben ist voller Wunder, du wirst es sehen!