Schöpferseele

Keine Ursache ohne Wirkung, keine Wirkung ohne Ursache.

Die Erfahrung, WAS jemand ist, kommt aus seinem WIRKEN!
Die Erfahrung, was du bist, kommt aus dem, was du BEWIRKST!

Das ist ein Gesetz der Schöpfung.

Engelkontakt

Ich bitte Elia, mich mit Esther zu verbinden. Ester kommt mit einem Blumenbogen, so einem, wie ihn in früheren Zeiten Mädchen gemeinsam trugen anlässlich festlicher Umzüge. Feldblumen hat sie hineingebunden, Vergissmeinnicht und Glockenblumen, Ringelblumen und Scharfgabe, Johanniskraut und seltsamerweise Enzian.

U. Ui, der ist aber schön, Esther.

E. Ja? Schön und schwer. Was schön ist, muss nicht leicht sein, man muss es tragen können.

Jeder denkt, es sei nur schwer, das Dunkle zu tragen, aber auch das Helle zu tragen, kostet Kraft.

Wer Kraft braucht, der muss Geist und Körper trainieren wie ein Hochleistungssportler. Der versteht – dass er ohne sein Werkzeug, den „Körper“, niemals sein Ziel erreichen wird – besondere Sorgfalt eben diesem Körper zuwendet.
So auch Ihr, die ihr das Schönste, was die Welt an Erkenntnis zu bieten hat, tragt: das Wissen vom All-Einen.

Ich habe natürliche Blumen hineingebunden in meinen Festkranz, denn was ihr empfangt, es ist natürlich. So natürlich, wie sich Gott im Kleinsten zeigt, so natürlich, wie sich das Kleinste an Gott wendet, so sollt auch ihr sein.

Ihr seid unsere natürliche „Bürde“ voller Schönheit und wir tragen euch zum Lob Gottes. Das ist uns eine geliebte „Last“, wir freuen uns an der Schönheit eurer Seele und wir sind glücklich darüber, euch tragen zu dürfen.

Doch auch wir sind demütig und überfordern weder uns noch euch.

Wir binden uns keinen Bogen, der zu schwer ist, und sei er auch noch so schön. Sondern wir nehmen, was uns und unserer Kraft zukommt.

Das, was man tragen kann, hängt also von zweierlei ab: Von dem eigenen sich stärken und von der Grenze, die im eigenen Wesen liegt und die selbst durch andauerndes Training nicht mit Gewalt überwunden werden darf,

Schönheit und Kraft liegen also zusammen. Mir ist sehr wichtig, meine Lieben, dass ihr beide dies versteht.

Wer so SEINES tut, der tut es ganz leicht. Es ist die Folge einer natürlichen Entwicklung und braucht keinerlei Hast und Überanstrengung, kein Zwang gilt, sondern nichts als die Freude der Hingabe an das, was einem zugekommen ist.

So! (Lächelt.)
Dies soll alles gewesen sein, was ich aus mir heraus und ungefragt euch zu schenken habe. Und nun bitte ich dich, mir den Brief meiner Carin vorzulesen.

Anmerkung: Esther benutzt eine meiner Erinnerungen. Anlässlich eines Schützenfestes mussten alle Mädchen meiner Schulklasse vor den Schützen gehen, je ein Mädchenpaar trug einen Girlandenbogen, der mit Blumen und Bändern geschmückt war. Den Bogen, den ich mit meiner damaligen Freundin Christiane zu tragen hatte, hatte deren Mutter gebunden. Weil diese anscheinend den Ehrgeiz hatte, den schönsten aller Bögen zu binden, hatte sie Unmengen Astern UND Dahlien hineingebunden.
Und um diese frisch zu halten, mit nassem Zeitungspapier umwickelt, der Bogen war unglaublich schwer!
Meine Freundin und ich, beide knapp 10 Jahre alt, quälten uns mit dem Ding die ca. 5 km lange Strecke und schon nach kurzer Zeit konnten wir ihn nicht mehr wie die anderen in die Höhe halten.
Letztlich schleppten wir ihn irgendwie mit, während die anderen, weniger schönen, dafür aber leichten Bögen, bunt in die Höhe ragten.
Begleitet wurden wir von der Mutter meiner Freundin, die immer wieder rief: Bogen HOCH! Aber das war uns eben nicht mehr möglich.

Brief von Carin an Esther:
Liebste Esther,
ich bin so froh, dich bei und mit mir zu wissen und danke dir für all deine Hilfe und Unterstützung.

In den letzten Tagen fühlte ich mich etwas merkwürdig – nicht hier und nicht dort. Und so entschloss ich mich für einen Spaziergang im Wald mit meiner Hündin.
Der Duft des Waldes war erdig, frisch und belebend mit einem würzigen Aroma. Sanft legte er sich auf meine Haut und durchdrang meinen Körper.

Und beim Weiterlaufen war mir, als verwandelte ich mich: Ich war der Weg, die Bäume und das Moos.
Der Wald war ich und ich lief durch mich hindurch. Das war wirklich toll.

Meine Hündin wich die ganze Zeit nicht von meiner Seite, wo sie doch sonst ganz gerne ihre eigenen Wege geht.

E. Liebe Carin!

Was du erlebt hast, war DAS EINSSEIN mit der Schöpfung!

Nur sehr wenigen ist dieser heilige Moment möglich. Zu viele Ängste und zu viele Gedanken verhindern dies zum einen, zum anderen aber verhindert es auch der Lebensplan.

Denn nicht jede Seele kann in der Inkarnation diese beglückende Erfahrung ertragen.

Der Mensch erlebt sich in der Regel als prinzipiell getrennt. Auf der einen Seite sein Ich, auf der anderen Seite das, was um ihn ist und der, der gegenüber ist.

Seit seiner Geburt erfährt er das als Realität.

Die Trennungserfahrung liegt in seiner Natur so sehr, dass sie kaum hinterfragt wird.

Doch seit allen Zeiten gibt es auch Menschen, die sich bewusst sind, dass dieses Bewusstsein eine Illusion ist!

Wenn es Gott gibt, gibt es keine Trennung. Denn er ist nicht nur der Ursprung allen Seins, sondern TEIL allen Seins.

Wenn aber alles, was ist, Teil ist, dann ist logischerweise alles, was ist, EINS und müsste auch so erlebt werden.

Doch wenn auch die Weisen der Menschheit hierüber versuchten, Auskunft zu geben, ihre Worte bleiben den meisten Menschen nicht nachvollziehbar. Wie sollen sie sich auch vorstellen, was sie nie erlebt haben?
Das ist einfach unmöglich.

Und hier wird deutlich: Ohne ERLEBEN gibt es keine Erkenntnis.

Die VORSTELLUNG von etwas kann nicht ersetzen, was erfahren wird, das gilt ganz besonders für alles Spirituelle. Und das Spirituelle ist eben der Weg, der die Trennung auflösen soll. Für die meisten Menschen ist das kein Erfahrungsweg, sondern ein Verständnispfad, den sie mehr oder weniger weit gehen können.

Was du erlebt hast, ist REALITÄT, aber 99 % aller Menschen erleben die Illusion.

Du hast ein Einssein entdeckt, dass – würde es jetzt die Mehrheit aller Menschen ergreifen können – zu gewaltigen Umwälzungen führen würde. Nichts könnte mehr bleiben, wie es ist!

Dass ihr Schöpfung seid, dass ihr Teil seid und nicht Herren der Schöpfung, würde Folgen in der Politik haben, in der Wirtschaft, in euren Gesetzen, in euren sozialen Regeln, usw.

Sag jetzt nicht: Dann wäre die Welt doch in Ordnung! Nein, mein Liebling, das wäre sie nicht, sondern es gäbe ein heilloses Durcheinander!

Bis es eine neue Ordnung geben würde, müssten unendlich viele Menschen sehr leiden, denn es fehlt an Kapazitäten, um aus der derzeitigen auf Illusionen aufgebauten Welt eine realistische Welt des Alleins zu machen.

Das wäre zwar schön, aber viel, viel zu schwer, um es zu tragen. Weder das individuelle Karma noch das kollektive Karma erlauben deine Wahrnehmung der Realität für alle Menschen.

Sicher hast du schon einmal vom christlich-jüdischen Glaubenssatz gehört: der Fall der Menschen. Das wird mit der Erbsünde bezeichnet. Lassen wir einmal den Begriff Sünde, sprechen wir einmal von einem Vorgang, der einem Start für einen Evolutionsschub gleichzusetzen ist.

Am Anfang jeder Evolution steht ein EINFACHMODELL. Sagen wir, die Seele des Urmenschen sei so ein EINFACHMODELL.

Noch ist diese Seele gar nicht in der Lage, sich selbst als außerhalb von Gott wahrzunehmen. Sie ist ganz EINS, doch es ist Gottes Wille, ein DU, ein Gegenüber zu wirken.

Das KANN gar nicht gehen, ohne dass diese Seelen sich ihres ICHS bewusst werden.

ICH gegenüber? Ja, genau gegenüber Gott, der Schöpfung, den anderen Seelen.

Wenn dieser Eintritt in das ICH-Bewusstsein als Vertreibung aus dem Paradies bezeichnet wird, dann ist das nicht falsch.

So wie ein Embryo im Bauch der Mutter alle Evolutionsstadien der menschlichen Spezies widerspiegelt von der Urzelle bis zum menschlichen Körper, so spiegelt die Geburt und alle weiteren Entwicklungsschritte die Entwicklung der Seele wieder.

Die Geburt ist der Moment, in dem es in die ICH-Entwicklung geht. Aus der symbiotischen Verbindung im Mutterleib wird das losgelöste, aber noch abhängige Sein.

So dürft ihr euch die Menschen am Beginn der Entwicklung vorstellen. Noch wissen sie von ihrer Abhängigkeit zu Gott hin, sie wissen: OHNE ihn werden wir hungern und frieren und wilden Tieren anheimfallen.

Das ist ganz so, wie ein Baby weiß: Ohne Mutter hab ich weder Nahrung noch Wärme.

Später entwickelt das Kind sich weiter. Es lernt, sich mehr und mehr von der Mutter zu distanzieren, wir immer unabhängiger, weil es immer mehr Fähigkeiten entwickelt, sich selbst zu versorgen. Dennoch weiß es darum, dass es ohne den Schutz und die Gesetze der Mutter zu gefährdet ist, um zu überleben. Diese Phase entspricht der Menschheit und ihrem Bewusstsein bis etwa zum Beginn des 18.ten Jahrhunderts.

Was dann kommt, ist im Grunde die Pubertät der Menschheit: Ich KANN alles, was ich WILL!

Diese Entwicklung, nun, meine geliebte Carin, das weißt du, beinhaltet früher oder später die Erfahrung, dass man weder alles KANN noch alles WOLLEN sollte, um es gut zu haben im Leben.

Das ist schwierig, nicht umsonst ist die Pubertät eine der schwersten Phasen der Entwicklung. Immer ist sie gekennzeichnet durch extreme, wechselhafte Emotionen. Einmal fühlt sich so ein junger Mensch unbegrenzbar frei und stark, dann wieder erfährt er sich äußerst schmerzlich als begrenzt und gefangen. Wer hier herauswächst, der beginnt, erwachsen zu werden.

Wer ist erwachsen? Der, der für sich und das, was außerhalb von sich ist, VERANTWORTUNG trägt. Darum geht es!

Gott wirkt auf dem Weg der Evolution ein Gegenüber. Diese Evolution hat das Ziel, VERANTWORTUNGSVOLLE SEELEN als Gegenüber zu haben, so wie er verantwortungsvoll ist.

Nun, ich denke meine Liebe, es ist schon klar, dass die Menschheit als Kollektiv noch in der Pubertät verweilt, während die Anforderungen der Umwelt mehr und mehr fordern, erwachsen zu werden.

Würde zu diesem Zeitpunkt die gesamte Menschheit deine Erfahrung im Wald als Realität erkennen, müssten schlagartig erwachsene Entscheidungen getroffen werden, für die noch gar keine Grundlagen vorhanden sind.

Eine Situation, die man mit der Last einer Vierzehnjährigen vergleichen könnte, die Zwillinge erwartet: Es wäre ZU VIEL! Und es wäre ZU FRÜH!

Obwohl dies so ist, obwohl du mit deiner ALL-EINS Erfahrung sozusagen „frühreif“ bist, gilt doch für alle, alle Menschen in der Inkarnation, dass sie eine tiefe Sehnsucht danach haben, dieses Einssein zu erleben.

Aber bei den weitaus meisten ist diese Sehnsucht eine kollektive Erinnerung an jene Anfangszeiten der Menschheit. Ähnlich einem Jugendlichen, der sich am liebsten in den Bauch der Mutter zurückbeamen würde und deshalb immer mit Angst verbunden ist, einer sehr diffusen Angst.

Es macht ANGST, das ICH – Bewusstsein wieder preisgeben zu sollen. Und das ist auch gut so, denn es wäre dann ja keine Evolution, sondern ein Rückschritt.

Die Sehnsucht, EINSSEIN zu erleben, liegt dennoch in jedem Menschen. Und weil der Mensch stets danach strebt, seine Sehnsüchte zu erfüllen, darum hat er verschiedene Wege entwickelt, um seine Sehnsucht zu stillen. Doch keines der Mittel taugt längerfristig.

Ein Mittel – und auch eines der Ersten – sind Drogen. Doch ach, ist der Rausch vorbei, ist die erfahrene Trennung nur noch schlimmer zu ertragen.

Ein anderes Mittel ist Musik. Verklingen aber die letzten Töne, so folgt auch hier die Ernüchterung.

Ein weiteres Mittel ist das Verliebtsein. Nun ja, wie wir wissen: Auch hier, so verschmolzen man auch war, die Trennung kommt gewiss und aus Wir wird wieder Ich und Du.

Wenn du genau hinschaust, wirst du sehen: Alle Kulturen haben versucht, die Trennung als Erfahrung auszutricksen. Ohne bleibenden Erfolg. Denn der Weg wird nicht so gehen, nicht über „Mittel“, sondern über Bewusstwerdung, über Erleben.

Carin, es ist wunderschön, was du erlebt hast, aber es darf dir nicht Alltag sein, weil dies noch nicht die Zeit dafür ist, es wäre zu schwer zu tragen.

Aber von nun an bist du ein Zeuge. Und DAS ist, was nicht zu früh ist, sondern im natürlichen Wachstumsverlauf. Es wird mehr und mehr Zeugen geben.

Was ist die Aufgabe eines Zeugen? Nun, ganz einfach: Wenn er gefragt wird, hat er zu bezeugen, was er weiß. Nichts weiter, nur dies hat er zu tun.

Das ist nicht zu schwer, es ist natürlich und geschieht ganz von selbst. Es geschieht, weil sowohl der, der fragt, als auch der, der bezeugt, zur rechten Zeit zusammenfinden. Hier ist kein WOLLEN und kein MÜSSEN.

C. Heute ist der 15. Hochzeitstag von Tom und mir. Am Nachmittag hatte ich mich etwas hingelegt und war schon fast am Schlafen, als sich meine innerste Seele, Fatima, in mir und um mich herum ausbreitete. So war ich ganz in ihr.

Schon so manches Mal ließ sie mich ganz klein werden, zu einem kleinen, leuchtenden Teilchen wie ein Staubteilchen, das man sieht, wenn es in der Sonne glitzert. In dieser Schwingung sehe ich die Welt mit anderen Augen und verstehe so viel mehr.

E. Liebe Carin, was dann geschieht, ist eine Bewusstseinserweiterung, du darfst dem Bewusstsein der Fatima TEIL-haftig sein.

Auch hier gilt: So schön es ist und so natürlich es entsteht, es ist frühreif, liebe Carin, und dessen musst du dir ganz bewusst sein. Es ist ein Geschenk, aber es soll und darf nie Last sein.

Stell dir vor, du wärest eine Zeitreisende. Und würdest ins Mittelalter reisen und den Menschen dort von Fernsehern erzählen, sie würden nicht verstehen, was du sagst. Sie würden vielleicht auch nicht glauben, was du sagst.

Viele frühe Künstler erlebten, was du erlebst und sie schufen wunderbare Bildnisse, die sie so gestalteten, dass die Betrachter die Chance hatten, wenigstens eine Ahnung davon zu bekommen, was da hinter der vermeintlichen „Realität“ für Wirklichkeiten sind.

Auch Bildhauer, auch Architekten, auch Komponisten widmeten sich diesem Werk.

Wenn auch der Verstand nicht reicht, so ahnt doch die Seele, was gemeint ist und wird so vorbereitet.

Wieder geht es darum, Zeuge zu sein. Nur hat der Zeuge hier nicht zu reden, sondern zu skizzieren, was er sah, mit unzureichenden Mitteln von Realitäten zu künden, die namenlos sind.

C. Gemeinsam wurden wir also wieder zu diesem kleinen leuchtenden Teilchen und wir flogen durch eine Art von Belt. Ich sah Gestaltwesen in dunklen, drückenden Farben. Es waren dumpf pochende Schwingungen, aber auch schrille. Da war Angst und Hoffnungslosigkeit und das tat mir sehr leid.

E. Der Belt ist eben der weitest entfernte Bewusstseinsstand vom EIGENTLICH REALEN. Er ist die Schlimmste aller Illusionen.

Warum tut es dir leid, meine Liebe? Es darf dir nicht leidtun, sondern es sollte dich verärgern (sie lächelt). Das sind alles Seelen, die der Evolution verloren sind, sie verzögern und aufhalten. Sie sind in vollkommener Trennung, zum Teil gefangen, doch zum größeren Teil sich selbst gefangen nehmend …

Es ist wichtig, dass du das verstehst: Was dort passiert, ist widernatürlich und es ist wichtig, dass so wenig wie möglich dort bleiben.

Dort ist die Lüge zuhause und die Täuschung. Dort wird Lüge und Täuschung geboren und gehalten. Wichtig ist es, dort zu mindern. Doch es ist voll wie nie zuvor und wird voller werden, je weniger Zeugen da sind in der Welt.

Wichtig für alle Menschenseelen, auch wichtig für die ganze Schöpfung: Es ist der WAHNSINN, der dort ist und herrscht. Der Wahnsinn, der darauf fußt, dass es Wichtigeres gibt als Gott.

C. Fatima lenkte meine Aufmerksamkeit wieder auf das Leuchten. Und da passierte etwas Unglaubliches: Unser Teilchen beschleunigte und wir wurden so schnell, dass kleine Lichtfunken von uns wegspritzten und sich verteilten. Dabei hatte ich aber auch das Gefühl, stillzustehen. Und bei einigen dieser Gestaltwesen sah ich ein Licht aufflackern. Das fand ich sehr beruhigend.

E. Ja, du stehst still, wenn du dorthin Licht bringst, dein Licht steht dann auch still. Fatima zeigte dir das rechte Vorgehen: Licht wird angeboten und denen, die bereit sind, bringt es das Leben. Den anderen ist das Licht NICHTS.

Verstehst du, meine Liebe? Es darf in der Evolution keinen ZWANG geben, keine Tricks.

Wer empfänglich ist für das Licht, der wird in Resonanz gehen, sei er auch noch so sehr in seine Illusion der Trennung verhaftet, die anderen aber werden nicht gewaltsam zurückkommen können.

U. Da muss ich einmal zurückfragen: Was wird aus denen, wenn die Evolution zu Gott hin vollendet ist?

E. Die ist nicht vollendet, solange dort Seelen wirken. Aber es wird ihnen „Zeit“ gegeben, in der sie nicht WIRKEN können, das ist ihre letzte Chance. Mehr darf ich euch dazu nicht sagen, es würde euer Fassungsvermögen übersteigen.

C. Tom sagte mir ja im letzten Reading, dass wir beide auf die Erde gekommen sind, um lebende Menschen aus dem Belt ihrer Ängste zu holen.

Ich war 24 Jahre alt, als ich anfing, den Belt zu erforschen. Damals war der Belt mir als Bardo bekannt. Ich befasste mich intensiv mit dem Tibetischen Totenbuch und wusste, dass dieses darin liegende Wissen schon für uns Lebende von großer Bedeutung ist.

E. Meine Liebe Carin, es geht darum, so wenig Seelen wie möglich gar nicht erst in das Beltbewusstsein gleiten zu lassen. Das Tibetische Totenbuch ist ein Versuch, LEBENDE vorzubereiten, verstehst du?

Der Belt funktioniert durch UNKENNTNIS der Realität! die du erfahren hast.

Du hast erlebt, was ALLEINS ist, soweit diese Erfahrung innerhalb eines Körpers möglich ist.

Wärest du außerhalb des Körpers gewesen, hättest du außer dem, was Schöpfung, also materiell ist, auch alle Himmel so wahrgenommen, DAS wäre die Lichterfahrung gewesen!

C. Dann starb Vater, und weil der Tod mein Freund geworden war, freute ich mich für ihn. Endlich war er wieder frei und musste die Last der Schmerzen und die Schwere nicht mehr tragen. Aber er fehlte mir sehr. Manchmal stieg mir sein Geruch in die Nase, und ich wusste, jetzt ist er da.

Ich weiß, dass er mich besuchen kommt, manchmal im Traum, wo er mir von einem göttlichen, wärmenden Feuer erzählte und jede Menge Lichterketten an Menschen verteilte. Er vererbte mir die Gabe der Geduld bei der Arbeit und dafür danke ich ihm sehr.

Und ich glaube, es ist er und Tom, die mich auffordern, den ersten Verstorbenenkontakt anzugehen: „Wie kannst du wissen, dass du nicht fähig bist, wenn du es gar nicht erst tust?“

E. Weißt du, Carin, wir wissen doch auch, warum du es nicht tust. Aber wie hätten wir es dir mitteilen sollen?

Carin, NIEMAND erwartet von dir, dass du es perfekt machst. Es wird nie perfekt sein, denn du bist in der Materie und die Verstorbenen nicht.

Wir wissen, dass du Fehler machen wirst, aber es ist uns tausend Mal lieber, eine fehlerhafte Nachricht durchzugeben als gar keine.

Als Tom weit von dir weg war und ihr telefoniert habt, hättet ihr da auf diese Telefonate verzichtet, weil die Leitung immer wieder unterbrochen war oder es gerauscht hat? Natürlich nicht!

Ich weiß, dein Verstand ist da ganz klar, aber das Herz wird dir so schwer. Und das, was da schwer ist, das ist die Traurigkeit der KLEINEN Carin, die sich solche Mühe gab, sich verständlich zu machen, aber sie wurde eben nicht verstanden, sondern gedeutet.

Mein Herz, ein Medium wird gedeutet, da hast du recht. Und du wirst ganz gewiss viele dieser Deutungen erst einmal erlebt haben müssen, um keine Angst mehr davor zu haben, falsch gedeutet zu werden.

Doch so sehr dies den Schmerz deiner Kindheit auch berührt, du bist nicht mehr Kind und du verstehst doch.

Carin? ALLES IST EINS!

Wenn du in diesem Bewusstsein dich dem öffnest, was der Verstorbene dir sagt, dann darf dieses allein Realität werden, zu dem auch das Verstehen des Sitters gehört.
Dann wirst du merken, WIE weitreichend all dies ist.

Doch ANGST und Liebe, die gehen nicht zusammen!
Deshalb meine Bitte: Akzeptiere diese Angst von dir, sag ihr, dass sie schon berechtigt ist. Aber sie wird solange nicht gebraucht, wie du „auf Empfang bist“, sie darf danach wieder da sein, soweit du sie dann noch brauchst.

Wozu du sie brauchst? Nun erstens, um dich so verständlich wie möglich zu machen und zweitens, um behutsam zu sein.

Hast du dich je gefragt, warum Uta seit so vielen Jahren als Medium arbeitet, obwohl sie so viel Angst vor den Nachgesprächen und dem Feedback der Sitter hat?

Nun, weil wir!!! froh sind, jemanden zu haben, der sich infrage stellt, weil er genau den gleichen Schmerz des „Nicht-Verstanden-Werdens“ mit sich trägt, wie du es tust!

Angst, Falsches zu sagen, ist kein Manko, Carin, sondern aus unserer Sicht ein bedeutender Vorteil bei einem Medium unserer Wahl.

Du denkst, Menschen wählen Medien aus? Ja, du hast recht, das gibt es auch.

Aber da, wo wir reden, wählen wir aus, bei den anderen wählen Menschen. Und Menschen bekommen zu hören, was Menschen hören wollen.

C. Ja, das verstehe ich. Es geht aber nicht nur um das fähig sein. Ich bin einfach noch sehr mit meinem neuen Erleben beschäftigt. Es ist mir immer wieder ein Wunder, wenn ich meine Schwingung zu euch hin erhöhen kann. Das ist mir momentan das Schönste und Wichtigste und für mich auch ganz logisch: Ist doch mein geliebter Mann mein Magnet …

Und du sagtest ja auch im Reading, dass ich jetzt erst mal zu meinem Selbst finden muss und zu meinem göttlichen Erbe.

E. Carin? Hm, sag mir, die Liebe, die dich zu Tom verband, hat die bewirkt, dass du nichts und niemanden sonst lieb hattest? Natürlich nicht genauso.

Aber seit wann wird Glückseligkeit kleiner, wenn man sie teilt? Soviel ich weiß, wird sie mehr, aber vielleicht irre ich mich ja. Was meinst du, irre ich mich?

C. Ich mag es sehr, wenn Fatima mehr Raum einnimmt. Mit ihrer Hilfe konnte ich Toms dunkles Erbe, von dem Elia sprach, wandeln. Und das war der Anfang von einer ganzen Reihe von Wandlungen. Ja, sie ist eine Schwingungswandlerin. Und ich bin erst am Anfang der Erfahrung, was das eigentlich bedeutet.

E. Carin, die Erfahrung, WAS jemand ist, kommt aus seinem WIRKEN!
Die Erfahrung, was du bist, kommt aus dem, was du BEWIRKST!

C. In der Anderswelt, liebe Esther, ist sie eine Zauberin. Und da ich durch Tom und mit ihm neue Realitäten des Seins entdecke, kann ich zum Glück auch Fatima wieder entdecken.
Fatima ist wirklich anders: Sie ist mystisch und wild, dabei auch verspielt und liebend. Sie ist ohne Worte – reinste Ekstase. Sie fegt Schatten beiseite und macht mich manchmal sehr übermütig.

Sie schwingt zur Musik ihres heiligen Geliebten und gemeinsam bewegen sie Welten, wandeln sie, bringen Licht und Liebe und heilendes Lachen. Das alles geschieht in der Anderswelt.

Aber Fatimas Schwingung fließt auch in die diesseitige Welt: in die Bilder, die Gärten, in unser Haus. Und auch mein Umgang mit Menschen wird einfacher und direkter.

E. Ja, wie ich sagte: WIRKUNG! Keine Ursache ohne Wirkung, keine Wirkung ohne Ursache. Ein Gesetz der Schöpfung.

C. Ja, und mein Computer, der ist ein geduldiger Zuhörer. Er mag selbst die chaotischsten Weisheiten und speichert sie in diesen großen Raum, der ja in den kleinen Teilchen enthalten ist. Ich mag es sehr, wenn meine Finger sich tanzend über die Tasten schwingen, um dem, was für das Auge unsichtbar im Raum schwebt, Zeichen zu setzen.

E. WIRKUNG!

C. Als Uta mich fragte, ob ich channele, antwortete ich mit Nein. Aber das stimmt ja gar nicht. Bitte sag mir, Esther: All dieses, was da durch mich hindurchfließt und ich letztendlich zu Papier bringe, bin das Ich? Ist es gechannelt oder ein wildes Durcheinander von allem?

E. Noch hin und wieder ein Durcheinander …

Möchtest du Ordnung? Dann musst du ORDNUNG und EKSTASE verbinden, das wirst du lernen, wenn du möchtest.

Weißt du, dass Gott ekstatisch wirkt? So wirkt er die Schöpfung und doch innerhalb von Ordnungen. Das schließt sich nicht aus, das ist EINS!

C. Und wenn es zum Beispiel von dir kommt, dann habe ich doch schon als Kind gechannelt, oder?

E. Channeln ist die bewusst herbeigeführte Besetzung durch eine andere Seele!

DAS ist nicht so bei dir! Du öffnest dich dem ALLEINEN in Liebe, das ist etwas anderes.

Carin, dem ALLEINEN verbunden und doch bleibt Carin Carin, das ist eben Teil deines Seins. Ganz natürlich, ganz selbstverständlich „kinderleicht“.

Aber dabei ist immer CARIN TEIL-anwesend und wirkend. Ist das weniger? Ist das mehr? Nur Menschen fragen so …

Wichtig ist die Wirkung!

C. Wo kommen sie her, all die praktischen Antworten und psychologischen Lösungen von Problemen, die uns Menschen manchmal heimsuchen? Und wo ich dann immer wieder erfahren darf, dass diese Antworten und Weisheiten wirklich gut und praktisch brauchbar sind? Sind es vielleicht doch keine Hirngespinste, wie Mama immer sagte?

E. Und was sollen Hirngespinste sein? Phantasien? Nun, die sind es nicht! Wahnzustände? Nein, auch nicht!

Du bist inspiriert. Doch ohne Ordnung. Hab keine Angst vor der Ordnung, Carin. Es ist keine Ordnung, die Lebendigkeit unterdrückt, sondern die zur Lebendigkeit wirken soll.
Auch bei dir, liebe Carin.

Eine Ordnung, die es dir leichter macht, deinen Kranz zu tragen.

C. Vor Fatimas Urkraft und dieser tiefen, überströmenden Liebe empfinde ich großen Respekt und manchmal weiß ich nicht, wie ich damit umgehen soll.

Weißt du, beim Tanzen, Schreiben, Bilder gestalten und in der Natur gebe ich dieser Kraft Raum. Da fühle ich mich frei. Aber sobald ich mit anderen Menschen bin, zügele ich sie. Ich bin sowieso schon ziemlich impulsiv und möchte niemanden überrollen, also halte ich mich immer wieder zurück.

E. Mein gutes Herz: Und das ist gut so!

Was ist ein Zeuge? Einer, der gefragt wird! Und der dann sagt, wessen er Zeuge ist! Allerdings eines setzt das voraus: Dass der Fragende weiß, die kann ich fragen, die ist Zeuge.

C. Nur manchmal nach einem Tequila erlaube ich mir, mehr aus mir herauszugehen und da kann ich sehr mitreißend sein. Nur Mutter sagte: Hör auf zu spinnen.
Und Tom wollte oft, dass ich mich beruhige. Ich glaube, diese ekstatische Energie war ihm nicht ganz geheuer.

E. Sie hat ihm Angst gemacht, er musste sie doch so sehr bei sich selbst unterdrücken!

C. Aber manchmal konnte ich ihn doch mitnehmen in die göttliche Ekstase. Und heute ist er es, der mich mitnimmt. Vor seinem Tod rollte er so manches Mal belustigt die Augen, wenn ich eine Weisheit von mir gab. Heute bestätigt er begeistert die kühnsten Gedanken und setzt gleich noch einen weiteren oben drauf.

Göttliche Ekstase! Esther, es gibt nichts Schöneres.

C. Ja, mein liebstes Menschenkind, es gibt gar nichts Schöneres! Aber für manche Menschen ist das viel zu schwer zu tragen. Die werden nicht damit fertig, wenn ihnen wieder verloren geht, was so schön war!

Doch eines, Carin, würde ganz anders sein, wenn du medial arbeitest.

Es wäre nicht mehr dein Ziel, DICH in Ekstase zu wissen, sondern du würdest GAR NICHTS mehr wollen für dich. Vielleicht schreckt dich das?

Ich denke, Carin, du wirst immer DEINE Ekstase haben, aber andere vorzubereiten auf ihre, wird dir Freude bereiten.

Die meisten werden sie erst nach ihrem Tod ganz erfahren, doch selbst dazu braucht es die Vorbereitung! Und die kann auch darin bestehen, von geliebten Verstorbenen durch ein Medium zu erfahren, dass es keinen Tod gibt.

C. Wir in Liebe – Gott in uns und wir in Gott. Ich bin sehr glücklich, ein Mond zu sein.

E. Und der Mond macht die Nacht hell.

C. Danken will ich dir, mein Engel und liebe Freundin, denn ohne dich und deine Hilfe wäre unser Garten längst nicht so beseelt von dieser wunderschönen Blumenpracht und unserem Haus würde das Leuchten fehlen.

Wenn Menschen mich besuchen kommen – und davon gibt es jede Menge – bleiben sie gerne lange. Und auch fremde Hunde und Katzen würden sich am liebsten hier einnisten. Kannst du mir sagen, was dieser Ort hier, der mein geliebtes Zuhause ist, für eine Kraft hat?

E. lächelnd: Aber natürlich kann ich dir das sagen!

DEINE KRAFT! Wo immer du wirkst, passiert das! Das Leben kommt in FAHRT!

C. Es ist ein wundervoller Prozess, in dem ich mich befinde. Und hier möchte ich meinem Tom von ganzem Herzen danken. Denn nur durch ihn erlebe ich diese Wunder. Ich liebe ihn tief und innig und das wird immer mehr. Bitte, sagst du ihm das? Ich weiß ja, dass er alles von mir weiß, dennoch ist es mir wichtig.

E. Carin! Diese Liebe hättet ihr zu Lebzeiten beide nicht ertragen können.

Es ist euch etwas sehr Köstliches geschenkt. Weißt du, eines möchte ich dir aber sagen: So lieben wir hier ALLE! Verstehst du?

Das ist LIEBE ohne jede Angst.

C. Und auch Mate, Toms Guide, danke ich sehr. Er ist es, der mich durch mein Bildbearbeitungsprogramm führt und mir neue Techniken vermittelt. Er ist es, der mich durch das Internet lotst, um mehr über die kleinen Teilchen und Schwingungen zu erfahren.

Es war mir reinstes Vergnügen, die von Uta gezeichneten Porträts von euch zu untermalen.

Und dabei habe ich soviel Neues gelernt. Jetzt habe ich einige Anfragen nach Untermalungen von Freundinnen, die auch ein Porträt ihres Guides haben. Darf ich das überhaupt tun? Ich hätte hier auch gerne Utas Meinung dazu, macht sie doch euch Guides erst sichtbar.

E. Nun, Uta, was ist deine Meinung?

U. Das finde ich ganz toll! Nur zu!

E: Sie findet es toll, wir freuen uns, weil so doch sehr gut deutlich wird, was Realität ist: Alles ist Eins!
Nur zu!

C. Großen Dank auch an Elia. Durch all die gehörten und geschriebenen Channelings fühle ich mich unterstützt und lerne sehr viel. Ich hoffe, es ist okay, wenn seine Wortwahl mein eigenes Schreiben mit beeinflusst.

E: Elia wird dich darum sicher nicht rügen, mein liebes Herz. Worte sind eine wunderbare Macht, sie öffnen oder schließen, darum: Wer sie mit bedacht wählt, weiß um ihre Wirkung.
Wenn Elias Worte dich prägen, dann wollen wir uns doch einfach freuen, dass es so ist, nicht wahr?

C. Unser Buch: „We are a wonderful lover – Liebe über den Tod hinaus“ ist jetzt soweit fortgeschritten, dass all die einzelnen Fragmente zusammengefügt werden können.

E: Ein Zeugnis wird es sein und die, die Fragen haben, die werden Antwort finden. Auch hier: Dankbarkeit erfüllt uns.

C. Eine innige Umarmung für Uta und Hajo. Ich freue mich riesig, bald schon wieder bei ihnen zu sein.

Und ich danke Gott, dass ich ich sein darf und bin froh, eine Schöpferseele zu sein.

Mein innigster Wunsch ist, dass mir mein göttliches Erbe immer bewusster wird. Wenn ich hier etwas übersehe, was jetzt gerade wichtig für mich ist, sagst du mir bitte, was es ist und gibst mir einen Tipp?

Weißt du eigentlich, dass wir die gleiche Nasenform haben?

E. Dies ist dein wichtigstes Zeugnis: „Ich danke Gott, dass ich sein darf!“

Sing es, tanz es, mal es, schrei es in die Welt und sag allen, die dich fragen: Das ist, was Gott in dich gelegt hat.

Wer immer und was immer andere dich glauben machen wollten, es ist Lüge!

Wir sind dazu berufen, in Gott zu sein, weil wir so, wie er uns gemacht hat, richtig sind!

C. Meine Guidin, hab Dank.
In Liebe zu dir
deine Carin

Meine geliebte Seelenfreundin: Gott schütze deinen Weg, er schenke dir Licht und Wärme und Liebe, solange du atmest,
deine Esther!