Regeln, Gesetze, Gebote: Wofür sollten die da sein?

Regeln, Gesetze und Gebote sollten einfach dazu da sein,
das Leben unkomplizierter zu machen,
die Möglichkeit, schnell ans Ziel zu kommen
und leichter zu gestalten.

DAFÜR sollten Regeln, Gesetze und Gebote da sein!

Stattdessen sind alle Regeln immer komplizierter geworden,
teilweise widersprechen sie sich gegenseitig.

Und je mehr sich ein Mensch müht, „RICHTIG“ zu werden,
umso öfter muss er feststellen, dass er es nicht schafft.

Aber liegt das am Menschen?
Kann das denn sein?

Kommt denn je ein Kind auf die Welt und es ist FALSCH?

Schutzengelkontakt

 

Ich bitte Elia, mich mit dem Guide von Thea zu verbinden, Thea bittet um diesen Kontakt.

Ich stehe auf einem Berg, tief unter mir sehe ich eine Stadt, die wie auf dem Reißbrett gezeichnet scheint.

Straßen, Häuserblöcke, sogar park-ähnliche Anlagen scheinen bis auf den Meter genau bemessen, rechtwinklig und im immer gleichen Längen- und Breitenverhältnis zu einander.

Seltsam und unwirklich kommt mir das vor, obwohl ich viel Verkehr dort unter mir wahrnehme, hat diese Stadt etwas Starres an sich.

Chris: Ja, so kann man diese Stadt empfinden, aber man könnte diese klare Ordnung auch als sehr entlastend betrachten. Alles und Jedes hat seinen Platz, seine vorgeschriebene Länge, Höhe und Breite.

Alles ist so, wie es zu sein hat, und dort, wo es zu sein hat.

Wäre Thea so strukturiert aufgewachsen, dann wäre sie in einem Gefühl von Geborgenheit aufgewachsen und zwar, sobald man ihr hätte verständlich machen können, wo dort unten ihr richtiger, vorgeschriebener Platz ist, an dem sie in klar formulierter Weise hätte erwachsen werden dürfen.

Aber so ist es nicht, ganz und  gar nicht.

Liebe Thea, ich will dir wahrlich nicht schon wieder mit deinen Eltern kommen.

Aber ich muss ein wenig mit dir über deinen tiefsten Seelenschmerz reden, einer, der noch tiefer ist als die Angst davor ist, alles zu verlieren, sobald du nichts mehr „bringst“. Nicht mehr sinnvoll bist, nicht mehr „richtig“ bist.

Wer irgendwie „falsch“ ist, wird verworfen, wer nichts nützt, sondern umgekehrt schadet, wird verworfen…

Thea, liebe Thea, siehst du deine Angst? Siehst du, wie sehr du fürchtest, dass es je SO WEIT kommen könnte?

Ach, es tut mir weh, dich unter dieser Angst leiden zu sehen. Am liebsten würde ich einfach sagen: Ach, Thea, was soll denn das? Meinst du denn wirklich, du müsstest dich jemals schämen, weil du bist, wie du bist, weil du bist, wer du bist?

Weißt du, mein liebstes Menschenkind, so einfach KÖNNTE Glück sein, THEORETISCH!

Ganz EINFACH zu sagen: Was soll schon sein? Gott wollte, dass ich bin, wie ich bin, hätte er mich anders gewollt, wäre ich anders geworden!

Wenn das doch nur WIRKLICH so einfach wäre! Wie viele Inkarnationen könnten einfach ausfallen, weil der wichtigste Entwicklungsschritt schon getan wäre: Akzeptanz des eigenen SOSEINS!

Nur leider: Das hat sich die Menschheit selbst verdorben. Durch Jahrtausende hat sie das getan. Gesetze, Gebote, die gar nicht mehr so sind wie diese Stadt da unten: Einfach dazu da, das Leben unkomplizierter zu machen, die Möglichkeit, schnell ans Ziel zu kommen, leichter zu gestalten.

DAFÜR sollten Regeln, Gesetze und Gebote da sein!

Stattdessen sind alle Regeln immer komplizierter geworden, teilweise widersprechen sie sich gegenseitig.
Und je mehr sich ein Mensch müht, „RICHTIG“ zu werden, umso öfter muss er feststellen, dass er es nicht schafft.

Aber liegt das am Menschen? Kann das denn sein? Kommt denn je ein Kind auf die Welt und es ist FALSCH?

Nun sicher, den Regeln, Ansprüchen und Vorstellungen der Eltern und anderer Menschen mag es so scheinen.

Falscher Zeitpunkt, falsche Mutter, falscher Vater, falsche Umstände… ja, ja. Das gibt es! Klar!

Aber was bedeutet das der Schöpfung, dem Schöpfer, dieses menschliche Urteilen?

NICHTS! GAR NICHTS! Ist ganz egal, ganz egal…

Thea? Weißt du eigentlich, wie gering die rein biologische Chance darauf war, dass aus dem Samen deines Vaters in deiner Mutter die „ANJA“ wird?
Weniger als 20%, nur darauf bezogen, dass überhaupt eine Schwangerschaft eintritt. Das ist schon recht wenig.
Aber wenn wir bedenken, dass die Minute der Geburt festlegt, dass dort genau du geboren wirst mit all deinen Grundeigenschaften, den Vorzügen und Grenzen, die dein Wesen ausmachen, dann kannst du dir das gar nicht vorstellen, WIE unwahrscheinlich das ist.

Alle 10 Minuten früher oder später hätten schon eine etwas andere Thea ergeben, ähnlich wie sich eineiige Zwillinge zwar in vielem ähneln, aber auch in Bedeutendem sehr unterscheiden. Das heißt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass DU geboren wurdest, schon nur noch einen 6.Teil dieser 20% ausgemacht hätte.

Verändern wir jetzt nicht in 6 mal 10 Minutenschritten, sondern um jeweils eine Stunde vor oder zurück, dann bleibt nur noch eine Wahrscheinlichkeit von einem 36-teiligen zwanzig Prozent Anteil…

Du merkst, das wird zunehmend eine astronomisch hohe Zahl.

Wenn du auch nur eine halbe Stunde früher geboren wärest, dann wärest du ein Mensch, dem die eigene Würde ganz egal wäre, der ständig von allem und durch alles gerührt wäre und der kaum emotional belastbar wäre.
Der stets und immer Lieb sein müsste und von Jedem und überall Liebesbekundungen erwarten würde…

Kannst du dir solch eine Thea vorstellen? So eine Thea, die mit verträumten Blick herumläuft, die sich in rosa Flatterkleidern kleidet und ein ewiges schützenswertes Kind bliebe, von allen behütet.

Eine der niemand Leistung zutraut, eine, die gar nicht weiß, wie man WÜRDE und Selbstachtung buchstabiert?

Nein? Nein, UNDENKBAR! Thea als eine Art Miss Piggi? Nicht zu fassen!

Nun, deinen Eltern wäre eine Stunde früher oder später geboren sicher reichlich egal gewesen.
Aber DIR! nicht und Gott auch nicht.

Was hätten denn all die Menschen, denen du kraft deiner Würde, die du ausstrahlst, und denen du ihren Weg zum besseren wendest – und sei es auch nur durch deinen rechten Rat zur rechten Zeit gemacht – wenn da nur Miss Piggi gewesen wäre statt Thea, unsere „Königin“? Hm?

Nein, nein… es geht gar nicht darum, ob Thea falsch ist oder richtig, Quatsch!
Die da geboren wurde – und zwar GENAU SO, wie sie IST – die ist schon die Richtige!

Ein ganzes WUNDERWERK musste in Gang gesetzt werden, damit GENAU du und NIEMAND anderes Teil der Schöpfung wird.

Mach dir das bitte klar, Thea! Du bist genau RICHTIG: Deine Art, zu fühlen, ist richtig, deine Art, dein Wille ist richtig, deine Sehnsucht ist richtig, dein Temperament ist richtig.

Nur deine Urteile darüber, die sind es nicht so unbedingt, die dürfen in diesem Leben Veränderung erfahren, Veränderungen, die du dir ersehnst.

Oh, Halt, Halt (wie schnell du doch zu denken weißt).

Thea, ich weiß, die Hoffnung, dass die innerste Sehnsucht durch andere Menschen erfüllt werden möge oder durch Wunder, die trägt wirklich JEDER Mensch in sich.

Zwar kommt so etwas durchaus in der Schöpfung vor (du ahnst ja nicht einmal, wie oft du selbst mit nur einem einzigen Satz, den du zur rechten Zeit einem Menschen gibst, eine erfüllte Sehnsucht bist! Ha!).

Aber wirklich eine bleibende Veränderung kommt nie durch solche Wunder und Wunscherfüllung von außen für eine Seele zustande.

INNEN – in sich selbst – soll die Veränderung stattfinden, die Einsicht zuerst, aus ihr ein verändertes Urteil und aus dem veränderten Urteil die FREIHEIT, Glück auch als solches annehmen zu können!

Siehst du, da stehen uns Engeln, die genau diesen Auftrag haben – der Seele Wege zu zeigen, glücksfähig zu werden – alle möglichen irdischen Mächte im Weg.

Das geht schon mit der Geburt los: Sind die Eltern erfreut über die Schwangerschaft oder nicht? Wie auch immer, das Kind spürt es und schließt daraus über seinen WERT!

Dann geht es weiter in der Schule: Erreicht das Kind optimale Ergebnisse mit den Gaben, die es hat, oder nicht?

Das LERNSYSTEM mit seinen Vorgaben „sagt“ dem Kind, was es wert sei!

Hier sei daran erinnert, dass Albert Einstein schulisch als ausgesprochener Versager galt!

Und dann geht es weiter: So, so viele nehmen die Richterfunktion über eine Seele ein in der Welt.

Ist das nicht entsetzlich? Die haben doch gar nicht die Kompetenz dazu! Die wissen doch NICHTS über die seelischen Aufgaben, Fähigkeiten und Grenzen dieser Seele und urteilen dennoch!

Warum? Weil sie Regeln haben, weil sie Gesetze gemacht haben, die sich an Zielen orientieren, die mit der Wahrheit gar nichts mehr zu tun haben.

Die Wahrheit ist so einfach: Wenn jeder da steht, wozu seine Schöpfung ihn befähigt, dann! Aber erst DANN ist die Schöpfung als vollendet zu betrachten.

Doch sag selbst, meine liebe Seelenfreundin: Kennst du auch nur ein Elternpaar, das sich verpflichtet fühlt, das tiefe WESEN seines Kindes zu fördern?
Kennst du auch nur ein Schulsystem, das dies tut?
Ganz zu schweigen von Staatssystemen?

Im Gegenteil: Das WESEN des Einzelnen ist völlig egal, ein Wesen hat entweder Glück, weil es mit seinem SOSEIN den Idealen des Systems entspricht, oder Pech.

Es passt nicht und ist dem System unwert.

Und genau an dieser Stelle wird aus der Tatsache, dass Prinzipien und Ordnungen da sind, um dem einzelnen Wesen zu helfen, zu gedeihen, die Umkehrung ins Gegenteil!

Die Prinzipien der Sippen, Schulformen, Religionen, Staaten sind nicht mehr FÜR den Einzelnen da, sondern das Wesen soll für die Prinzipien da sein.

Die schwierigste Hürde, die wir Engel haben, besteht darin, dass ihr, je älter ihr werdet, umso mehr diesen verdrehten Konzepten glaubt, dass sie richtig sind.

Aber die sind nicht richtig, die richten bloß, und zwar ungerecht!

Die meisten Menschen- fast alle – sind so gesehen ungerecht! Und zwar zu ihrem SELBST!

Das ging mit Adam und Eva los: Wieso SCHÄMTEN die sich denn ausgerechnet vor Gott, der sie doch „konzipiert“ hat, wie sie auf ihn wirken, wenn sie „nackt“ sind?

Wie kann das denn sein? Nun ganz einfach: Sie liebten sich nicht mehr so, wie er sie gemacht hatte, sondern wollten es unbedingt besser wissen als er.

Da mussten dann die Feigenblätter verbergen, wer und was sie WIRKLICH waren.

DAS! mein Liebling, ist Ursünde, nichts anderes.

Und das Gesetz? Die Verbote und Gebote?

Sind Adam und Eva etwa nicht wegen Ungehorsam aus dem Paradies geworfen worden?
Nein, sondern wegen ihrer Scham darüber, noch gar nicht so weit zu sein, Gottes Willen gehorchen zu KÖNNEN!

Da hätten sie sich nicht vor ihm verbergen müssen, hätten nicht versuchen müssen, sich zu bemänteln…
Sie hätten einfach nur sagen müssen: Gott, das mit dem Gehorsam dir gegenüber, das klappt bei uns noch nicht so richtig, kannst du uns bitte helfen?
Wir wissen ja, dass du es gut mit uns meinst, auch wenn wir  nicht verstehen, was gut ist und was nicht.
Wir würden dir schon sehr, sehr gern Kinder sein, die alles bereit sind, zu machen, wie es in deinen Augen gut wäre, aber dafür reicht es einfach noch nicht.

Was er darauf wohl gesagt hätte?

Nun, vermutlich hätte Gott gesagt: Ach, meine lieben Kinder, das weiß ich natürlich, dass ihr das noch nicht schafft, ihr seid ja noch klein! Schön, dass ihr das jetzt einseht. Dann werdet ihr sicher sehr gerne lernen und Belehrung annehmen. Das wird ganz leicht werden, euch alles Notwendige beizubringen. Wir schaffen das schon!

Ja, Thea, so ist das! So ist das auch bei dir.

Du findest dich gar nicht richtig. Ich verstehe: Du spürst ja, IRGENDWAS läuft da schief… aber ob das WIRKLICH deine Art, zu fühlen, ist? Hm…

Die Sache ist die, Thea: Gefühle, die kommen und gehen, dass sie kommen, wann sie kommen, daran lässt sich wenig ändern. Das wäre so, als wolltest du versuchen, die Wolken aufzuhalten, die über dein Dach ziehen.

Aber wie lange Gefühle BLEIBEN, das, Thea, das ist etwas, das tatsächlich in deiner Macht steht.

Und das hat damit zu tun, ob du deine Gedanken lange einfach so denken lässt – ungebremst und uneingeschränkt – bis diese Gedanken so viel GEFÜHL in dir gemacht haben, dass du „platzt“.

Das macht dir so viel Druck und so viel unerfüllte Sehnsucht, ich weiß und – oh, ach, Thea – es tut mir so leid.

Aber du kannst lernen, wirklich: In deinem dir angeborenen Maß kannst du besser und besser und besser werden. Wir versuchen es mal zusammen, einverstanden?

So, Uta, und jetzt denke ich, habe ich meine Thea auf die Antworten für die Fragen vorbereitet, die sie stellt.

Fangen wir an!

Uta: Gerne, Chris, aber darf ich dich etwas fragen? Gibt es denn gar keine Regel, die gut ist, an die Thea sich orientieren kann, wenn sie sich in den Straßen ihrer Gefühls-Stadt verirrt?

Chris: Doch, natürlich: Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst!

Das heißt: Erwarte gar nicht erst von dir, dass du Gott oder andere Menschen oder die Umstände deines Lebens anders lieben könntest oder müsstest, als du dich lieb hast.

Uta: Heißt das nicht, wenn wir uns, was das Lieben angeht, verbessern möchten, dann müssen wir anfangen, uns selbst besser zu lieben?

Chris: Ja, in der Tat, BESSER lieben, nicht unbedingt mehr.

Auch meine Thea muss sich besser lieb haben.
Auch du und die meisten anderen Menschen.

Eva und Adam hätten sich selbst besser lieben müssen.

Ja, eigentlich ist die Lösung ganz einfach, wenn es nur nicht zu schwierig wäre, es zu tun! Aber ihr Menschen seid eben Menschen und nicht Engel und das braucht ihr auch noch nicht können.

Nur lernen, es einfach besser und besser zu machen, so gut es eben geht.

Uta: Danke, Chris, mir scheint, das Wesentliche ist manchmal so leicht und doch so schwierig für uns Menschen, da sind wir alle doch noch sehr kleine Kinder vom Gott!

Chris: Na ja, Uta, sagen wir mal: Das schwankt zwischen Trotzalter und vierter Grundschulklasse, hin und wieder schenkt Gott aber auch schon einen Abiturienten.

So, genug davon, nun zu Theas Fragen!

Uta: Thea schreibt: Warum spüre ich meine Medialität / spirituelle Fähigkeiten sehr oft nicht bis gar nicht?

Chris: Uta, sag einmal, wenn der Alltag dir keine Zeit lässt, Haus, Garten, Kinder, Enkel, Nachbar oder andere weltliche Angelegenheit deinen ganzen Einsatz brauchen, deine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen, spürst du dann deine Medialität?

Uta: Oh nein, nein… dann habe ich doch meinen Fokus darauf. Wenn ich zum Beispiel mit meinen kleinen Enkeln zusammen bin, ist mein ganzes Denken und Fühlen auf sie gerichtet. Auf das, was sie mir zeigen und auf das, was sich an Tätigkeiten daraus für mich ergibt, dann bin ich OMA und nicht Medium. 

Chris: Es hat Lebenszeiten gegeben, in denen es fast gar keine Möglichkeit gab, dich auf uns und unsere Nichtmaterielle Welt einzulassen, nicht wahr?

Uta: Oh ja! Die Umfeld-Bedingungen haben das nicht erlaubt. Ich kann sehr gut verstehen, dass Thea das leidvoll empfindet.

Mir ging es auch so.

Chris: Was hast du getan?

Uta: Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, mir einmal in der Woche ein Zeitfenster dafür offen zu halten, zwar nicht eine halbe Stunde pro Woche, aber hin und wieder zehn Minuten zwischen durch: Telefon ausschalten, Tür verschließen und dann ein Guide Kontakt… manchmal nicht mehr, als sich zu vergewissern: Er ist noch da, der Kontakt. Aber das hat mich erleichtert.

Chris: Gut. Danke, Uta!

Thea, du KANNST nicht einfach die Bedingungen ändern, da geht es dir so ähnlich wie Uta damals.

Aber versuch, dir möglichst regelmäßig (das wird auch nicht immer! gehen) die Tatsache zu erhalten, in deiner Wahrnehmung.

Vor allem, Thea, eine Bitte: Sprich mit mir, RUF AN!

Mir musst du WIRKLICH nicht RICHTIG kommen, ich lieb dich, auch wenn du gerade nicht gut drauf bist… kein Problem. Probleme könnten aber DEINE Scham sein, nicht AUSREICHEND für mich zu sein… ach du!

Uta: Thea fragt, warum sie Liebe nicht fühlt…

Chris: Hm. Thea, die fühlst du schon, aber die trägt bei dir einen Mantel und der Mantel ist aus einem Stoff gewoben, der aus Fäden der Pflicht, der Entsagung und Angst vor Verletzung gewoben ist.

Weißt du, Thea, vielleicht siehst du gar nicht, WAS du alles liebst? Meinst du nicht, so könnte es sein? Sieh doch mal auf dein Leben Thea, auf dein JETZT!

Du TUST so viel aus Liebe! Und du LÄSST auch vieles aus LIEBE sein. Also muss die Liebe ja da sein, sonst gäbe es diese Taten nicht.

Was du meinst, ist, dass du dieses Hin- und Weg-Gefühl aus lauter Liebe nicht spürst, diesen kleinen Rausch, der dich mitnimmt und alles vergessen lässt.

Aber weißt du, meine gute Seele, das ist gar nicht Liebe, das wäre HINGABE…

Die Fähigkeit hast du, aber sicher hast du die!

Nur, meine Liebe, du vertraust dir nicht mehr, dass es dir die NICHT schadet, WENN du sie zulässt.

DAS ist das Problem.

Das hat sehr viel damit zu tun, dass deine Hingabe für dich bisher bedeutet hat, deinen Selbstschutz fallen lassen zu sollen.

So hast du das erfahren schon in anderen Leben. In diesem hier schon wieder.
Nur das ist dein Richterspruch, entweder oder: Entweder Hingabe an einen Menschen, eine Funktion, eine Aufgabe oder geschützt sein vor unerfüllbaren Anforderungen: Entweder meinen oder denen, die mein Vertrauen haben.

Eigentlich kannst du dich gut vor Überforderungen selbst schützen, die Frage ist, ob du dir das erlaubst?

Uta: Thea fragt, wie sie trotz vieler Arbeit mehr zur Ruhe kommt (und sie dann auch genießen kann)?

Chris: Thea, das ist so, als würde mich ein Wiesel fragen, wie er langsamer laufen kann und das auch noch genießen will (lächelt).

So wird Ruhe genießen können nur zu NOCH einem Druck, RICHTIGER zu werden.

Weißt du, Thea, wenn wir ehrlich sind: Du liebst es doch auch, zu powern, so ist dein Wesen nun einmal!

Von morgens früh bis abends spät in Aktion! So BIST du!

Aber ALLE sagen: Oh, Thea, das ist ja GANZ verkehrt!

Verkehrt ist dieser Aktionismus überhaupt nicht, das einzig „Verkehrte“ ist, dass es alles Dinge sind, deren korrekte Ausführung WICHTIG ist in DEINEM Urteil.

Mein Rat ist: Such dir etwas, das weniger wichtig ist, ob es gelingt oder nicht.

Konzentriere dich: Was IST eigentlich nicht sooooooooooo wichtig?

Was muss!!! nicht unbedingt sooooooooooo richtig gemacht werden?

Wo darfst du es spielerisch nehmen, was du tust?

Aber bitte, Thea, erwarte nicht von dir, dass du deine Tage zu einem Viertel mit Meditationsübungen oder Sofa liegen ausfüllen könntest.

Gott hat eine solche Thea einfach nicht zur Welt kommen lassen! Die hätte er einfach nicht gebrauchen können in seinen Plänen der Schöpfung.

Uta: Sie fragt: Warum kann ich gut meine negativen Gefühle zeigen und habe Probleme, meine Positiven zu zeigen.

Chris: Thea, die Negativen lösen stärkeres Empfinden in dir aus, dann „platzt“ es aus dir heraus.

Die Positiven zeigen sich aber gar nicht im Emotionalen, sondern im TUN bei dir. Wenn du etwas oder jemanden lieb hast, wenn du etwas Wertvolles findest und Beachtenswertes, dann geht deine Art, zu lieben, über das Tätig werden.

Dann TUST du etwas, das deine Liebe zeigen soll.

Ja, ich weiß, da verstehst du dich selbst nicht und andere auch nicht, weil du es gar nicht erklären kannst. Aber vielleicht jetzt?

Liebe fühlen, Glück fühlen… so gerne möchtest du das. Und ich wünsch es dir so sehr, so sehr.

Dazu, Thea, wäre es nötig, zu verstehen, dass du so etwas fühlen DARFST, OHNE dich zu verpflichten, ganz, ganz viel RICHTIGES tun zu müssen, um es nur ja nicht zu verlieren…

Ach, Thea: Es wird besser, meinst du nicht, das schaffen wir?

Da ist in dir einfach viel zu viel Erfahrung, dass es ewig anders ist: Von Ewigkeit zu Ewigkeit sich abstrampeln sollen für das bisschen Glück fühlen DÜRFEN?

Es ist nicht so, Thea, aber deine Seele KANN zurzeit nicht anders, als das für die Wahrheit zu halten.

Da sind wir beim tiefsten Schmerz.

Uta: Thea fragt, warum sie sich nie richtig glücklich und zufrieden fühlt?

Chris: Das kommt dir wie ein Fluch vor, nicht wahr? Aber ist es NICHT!

Thea, es ist deine und nur deine Wahrheit, dass du das besser nicht machst, weil du dafür einen zu hohen Preis zahlen musst. Es ist deine „Wahrnehmung“, dass Glück bestraft wird.

Von wem eigentlich? Von Gott nicht, also von wem?

Vom Schicksal? Wer oder was ist denn Schicksal?

Soll ich es dir sagen?

Was du zu glauben bereit bist! als Seele.
Du bist inkarniert, um diesen Glauben zu ändern!

Ich kann dir nur den Weg zeigen, Thea.

Ich kann Seelen wie Utas Seele nutzen, um den Weg im Rahmen deiner Kraft immer deutlicher aufzuzeigen.

Aber letztlich ist es dein erster Schritt, den dein Mut dich gehen lässt oder nicht.

Aus Mut kann Unmut werden, wenn man meint, es käme darauf an, das Äußere verändert zu finden, aber es ist eben das INNERE: die INNERE Wahrheit.

Uta: Sie fragt, wie sie mit dir in Kontakt treten kann?

Chris: Thea, hin und wieder still werden und mir die Chance geben, dir zu antworten: Antworten in DEINEM Herzen, in DEINEM Kopf…

Uta: Vielen Dank, Chris!

Ich wünschte, ich könnte Thea in Worten zeigen, WIE sehr und wie bedingungslos deine Liebe zu ihr ist.

Chris: Leider geht das so nicht.

Uta: Hab vielen Dank, Chris. Habe ich das richtig verstanden, dass Thea da noch karmische Lasten mit sich herumträgt?

Chris: Karmische Lasten, aus denen Bewertungsweisen geworden sind, die sich leider sehr festgesetzt haben.

Uta: Oh, danke, dann möchte ich mich verabschieden.

Chris: Ich möchte dir noch sagen, Thea: Ich bin da.

Und ich bin NICHT da, weil du mir etwas beweisen müsstest!

Es ist ganz selbstverständlich, dass ich gerne bei dir bin.

Dein Chris!