Dieses sind die drei größten Nöte eurer Zeit

Dieses sind die drei größten Nöte eurer Zeit:

Krankheit, mangelnde Liebe und mangelnder Selbstwert.

Die großen Leiden eurer Zeit
sind die zerstörten Bindungsfähigkeiten.

Elia

Zu Gast sind Yvonne und Herbert

E: Nun zum guten Schluss die wichtigsten Fragen, nicht wahr?

Stell sie mir bitte.

Y: Wo liegen meine medialen Fähigkeiten?

E: Du hast keine einzelne mediale Fähigkeit,
sondern du vereinst in dir das ganze Spektrum der Möglichkeiten.
Das ist auch der Grund, warum du so orientierungslos bist.

Es gibt Medien, die auf ein einzelnes Thema fokussiert sind
und es gibt Andere,
die die ganze Bandbreite der Möglichkeiten in sich tragen.

Die Frage orientiert sich also weniger an der Bandbreite,
sondern sie konzentriert sich darauf:
Wo möchtest du der Menschheit diesseitig wie jenseitig nutzen?
Denn du bist gekommen, um nützlich zu sein.

Ich werde dir diese Frage nicht beantworten.
Ich möchte, dass du dir bewusst machst, dass du wie jemand bist,
der hoch musikalisch ist und sowohl singen kann
als auch ein Instrument bis zur Perfektion beherrschen lernen kann.
Auch ein solcher Mensch wird sich entscheiden müssen,
wem er den Vorrang gibt: dem Lied oder dem Konzert.

Woran kann sich ein solcher Mensch orientieren?

Ich meine dort, wo die Not am Größten ist.

Sprechen wir über Nöte, die großen Nöte eurer Zeit:

Hauptsache gesund.
Das mag sein, doch auch Krankheit gehört zum Lebensplan
und jeder Heiler muss sich demütig der Tatsache beugen,
dass Heilung verwehrt werden kann.

Hauptsache, wir haben uns lieb.
Ja, ohne Liebe sterben Menschen.
Sie werden kalt, sie werden schwach, sie werden traurig
und sie sterben manchmal schon viele Jahrzehnte vor ihrem leiblichen Tod.
Die großen Leiden eurer Zeit sind die zerstörten Bindungsfähigkeiten.

Hauptsache, mir geht es gut.
Ja, auch das ist ein berechtigtes Anliegen.

Was für ein Phänomen:
Ihr seid ohne Krieg, ihr seid ohne Hunger
und dennoch geht es dem weitaus größten Teil
eurer Bevölkerung keinesfalls gut.

Weil sie den Zugang zu sich selbst verloren haben,
weil sie gar nicht mehr wissen, wer sie sind und was sie können,
haben sie aufgehört, sich zu lieben.

Dieses sind die drei größten Nöte:
Krankheit, mangelnde Liebe und mangelnder Selbstwert.

Hier ist es deine Aufgabe, dein Herz zu fragen, wem du helfen möchtest.

Natürlich wird es Überlappungen geben und du wirst mit jedem Fall
auch die Option zu einer anderen Hilfsmöglichkeit haben.
Aber einen Schwerpunkt werden nicht die Menschen setzen,
die zu dir kommen, sondern du, denn du ziehst sie an.
Es ist deine Neigung und deine Interessiertheit
zu einer bestimmten Richtung,
die diese Menschen mit diesen Anliegen auch zu dir bringen.

Du wirst erleben, dass gerade jene Menschen zu dir kommen,
die deine eigene Problematik ansprechen.
Und so wirst du gleichzeitig mit jedem Fall Lehrer und Lehrling sein.
Du wirst gleichzeitig mit jedem Fall heilen und selbst geheilt werden.
Du wirst gleichzeitig mit jedem Fall jemand sein,
der Erkenntnis bringt und Erkenntnis erntet.

Worauf aber du dich spezialisieren möchtest, Lied oder Konzert,
das muss ich dir überlassen.
Denn ich habe kein Interesse daran, dass du, wenn du ins Jenseits kommst, mit mir schmollst, weil ich dir etwas gesagt habe,
was dich nach 20 Jahren gelangweilt hat.
Einverstanden?

Y: Ja.

E: Ich bin ein vorsichtiger Guide.

Bitte: Lass dir dafür genügend Zeit.
Du bist in einem Umbruch, aber du bist auch eifrig.
Du möchtest am liebsten gleich all diese Erfahrung in die Tat umsetzen.
Was getan werden muss, möchtest du gleich tun.

Ich möchte dich auf einen Umstand aufmerksam machen,
der dir vielleicht hilft:
Jedes Hindernis ist da, um daran zu lernen.
Hast du die Botschaft des Hindernisses verstanden,
dann ist es überflüssig geworden.
Ja?

Aber mit jedem Hindernis hast du an Weisheit zugenommen
und bist von da an fähig und bereit,
Anderen, denen Gleiches widerfährt, gute Weisung zu geben.
Verstehst du das?

Y: Hm.

E: Ich möchte dich auf eine einzige Schwäche aufmerksam machen,
die dir im Wege stehen könnte, weil sie deinem Temperament entspricht:
Lerne, im Fluss zu bleiben!

Gespräche entwickeln sich und du darfst mit ihnen treiben.
Zuhören und reden im Fluss, schweigen und schauen
und berühren im Fluss, der sich von ganz alleine gibt.
All dies als Anregung.

Das Wichtigste jedoch von allem,
das ist und bleibt dein Kontakt zu deinem Guide.
Diesen gilt es zu vertiefen an diesem Wochenende.
Bist du damit einverstanden?

Y: Ja.

E: Er ist dein Lehrer.
Er ist jener, der dir Weisung anbietet.
Er ist derjenige, der dir deine Möglichkeiten aufzeigt.
Gibt es noch eine Frage?

Y: Ja, ich hätte noch Eine.
Sind wir selber die Ursache für unsere – wie soll ich sagen –
unsere ständige finanzielle Blockade?

E: Nein.
Ihr folgt dem Ahnen-Urteil.
Und darüber werdet ihr, da bin ich gewiss,
morgen sehr viel mehr erfahren.
Ja?

Y: Ja.

E: Gut, dann möchte ich mich für heute verabschieden.
Ich wünsche euch eine geruhsame Nacht
und morgen Kraft und ein offenes Herz.

H: Danke, Elia.

Y: Danke.

E: Auf Wiedersehen.