erste Gebot

Unser Glaubens-Gebäude ist auf den Gräbern der Ahnen gebaut.

Unser Glaubens-Gebäude ist auf
den Gräbern der Ahnen gebaut.

Wie durchbreche ich das Erbe der Ahnen?

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Karin zu verbinden.
Karin bitte um diesen Kontakt.

Ich gehe über einen ganz alten Friedhof,
Kreuze aus schwarzem Eisen stehen hier,
die meisten Gräber sind längst eingeebnet
und Wiesenblumen wachsen darauf.
Sehr hohe alte Bäume stehen hier
und hinter mir sehe ich die Mauer einer Kirche aus Backstein.
Trotz des eigentlich traurigen Ortes ist es eine heitere Stimmung:
Die Sonne scheint und Vögel singen.
Plötzlich kommt hinter der Mauer zur Kirche eine Nonne hervor.
Sie trägt eine riesige schwarzweiße Haube.
Ich weiß nicht, zu welcher Tracht das gehört, sie sagt:
„Ich war Karmeliterin.“

Sie steht jetzt vor mir:
Sie ist klein, etwa 1,55 und ein ganz klein wenig mollig.
Ihre Augen sind strahlend blau und ihr Gesicht ist leicht gerötet,
als hätte sie gerade eine sehr anstrengende Arbeit verrichtet.

G: Ja, unser Kräutergarten, er ist mein ganz spezielles Sorgenkind.
Weißt du, das liegt an der Umgebung.

Sie nimmt mich mit: 
Im Gegensatz zu den mir bekannten Klostergärten
liegt dieser hier direkt an der Rückwand zur Kirche.
Das heißt, es ist ein eher schattiger Platz.
Überhaupt merke ich erst jetzt,
dass wir hier nicht auf dem Land sind.
Nicht weit von hier ragen große Wolkenkratzer
in den Himmel empor.

G: Ja, das ist es eben!

Das ist Chicago: Keine Zeit, kein Platz, keine Sonne für das,
was das Leben zusammenhält!

Aber das habe ich als Kampfansage betrachtet, als Herausforderung. 
Ich will so schnell nicht aufgeben.
Es ist wahr: Hier haben wir alles andere als die idealen Startbedingungen, aber das heißt längst nicht, dass es unmöglich wäre!

U: Wovon sprichst du? Von deinem Kräutergarten?

G: Von meinem Kräutergarten genauso wie von unserem Glauben.

Menschen und Pflanzen brauchen Licht und Liebe,
deshalb bin ich hierher gekommen.
Und deshalb bin ich der Guide von Karin.

Das ist genauso ihre wie meine Mission: 
Den Menschen soviel Licht und soviel Liebe zu geben, wie nur möglich.

U. Kannst du mir sagen, wie Karin dich nennen soll?

G: Ich war Schwester Beata Maria Josepfa, Beata wäre mir recht.
Ist das eigentlich wichtig, das mit den Namen?

U: Ja, ich denke, es ist für Karin einfacher, dich zu rufen.

B: Wieso denn, sie hat doch schon Kontakt zu mir.
Sie zwinkert mir zu, als hätte sie einen Scherz gemacht.
Dann hält sie mir ein Bündel frisch gepflückten Lavendel unter die Nase:
Hier, das ist so etwas, dieser Lavendel.
Das ist eine Pflanze der Sonne, des Südens.
Aber wir haben hier für ihn nur vier Stunden Sonne am Tag
und die fürchterlichsten Winter, die du dir vorstellen kannst.

Weißt du, warum er trotzdem eine solche starke Pflanze geworden ist,
die mich jedes Jahr wieder freut?

U: Nein, da kann ich mich nur wundern.

B: Weil ich Vertrauen in ihn habe.
Ich habe einfach Vertrauen in seine Kraft. 
Mein Vertrauen in das Gute, in die Lebens-Stärke ist viel größer
als mein Glaube in die Kraft des Bösen, der Schwäche, der Kälte, des Mangels.
Darum geht es!

Es geht bei Karin darum, in was sie ihr Vertrauen setzen will: 
In das, was schwach macht oder in das, was stark macht?

U: Kann sie darüber frei entscheiden?

B: Solange es ihr unbewusst ist, nein.
Solange kann sie das nicht, deshalb wollte ich dieses Reading.
Siehst du, Uta, wir planen immer gemeinsam.
Und die Erkenntnisse des Einen greifen in die Thematik des Anderen.
Das ist einfach unsere himmlische Liebe,
die konzentriert sich niemals auf einen allein (lacht).

Hast du gesehen, auf welchem Untergrund
wir unser Gotteshaus gebaut haben?

U: Das sieht so aus, als sei der Friedhof älter als eure Kirche.

B: Das ist er auch , er ist viel älter.
Die Kirche steht hier erst seit 15 Jahren.

Wir haben sie tatsächlich auf den Gräbern der Ahnen gebaut
und das ist durchaus symbolisch zu verstehen.

Wir hatten gar keine Wahl!
Einen anderen Platz hätten wir nicht bezahlen können.
Und da es sich ja nicht um eine Entehrung handelt,
sondern wir so ihren Gräbern neue Ehre geben, ist es ganz in Ordnung.
Wenn du die Kirche betrittst, wirst du feststellen,
dass wir jedes Grab als Grundriss erhalten haben und jeder Name
mit einem Segensspruch im Gebäude erhalten blieb.

Wir bauen auf den Gräbern der Ahnen das Lob Gottes.

Das ist das Geheimnis dieser Kirche.
Deshalb ist ein solcher Frieden hier und soviel Kraft,
dass es auch noch für meine Heilpflanzen reicht,
obwohl alle Naturgesetze dem zuwider laufen.

Weißt du, mein Kind:
ALLE MENSCHEN bauen ein Gebäude auf den Gräbern ihrer Ahnen, aber die Frage ist, was für eines!

Ihr alle seid ein weiteres Glied in der Kette der Vorfahren…

Ihr habt, damit die Kette nicht reißt, den Auftrag übernommen,
das Thema weiter zu führen, das sie ergriffen haben:
Im Guten wie in Schlechten, das ist einerlei, ganz einerlei.

Es gibt keinen Weg daraus, da seid ihr einfach hineingeboren,
nur ihr wisst es so selten.

Ihr habt die Werte der Eltern übernommen,
ihr habt ihren Glauben übernommen.
Na, nein ich spreche doch nicht von ihrer Konfession.
Ich spreche davon, woran sie ganz tief in sich geglaubt haben.

Ob sie daran geglaubt haben, dass das Gute, das Licht und die Liebe
stark sind oder daran, dass sie geglaubt haben,
dass das Böse, das Dunkle und der Hass stark sind.

Alles, was euer Verstand am Glauben der Vorfahren
als falsch erkennen kann, das kann er auch ablegen,
für immer wegtun aus seiner Art,
sein Leben und seine Lebensumstände zu beurteilen.
Aber das, was wirklich zählt, ist eben gerade nicht das, was ihr wisst.
Sondern das, was dahinter steckt, was noch viel tiefer geht.

Nehmen wir einmal an, da hätte eine eurer Ahninnen
ihren liebsten Mann verloren und dann vielleicht auch noch den Nächsten und dann vielleicht sogar noch einen.
Dann war es ihre! Wahrheit des Lebens,
dass man seine größte Liebe sowieso verliert.
Das war ihre! Wahrheit, das hat sie gewusst
und das hat sie so weiter gegeben an die Tochter.

Die hat das nicht gewusst, aber die hat das geglaubt,
weil man doch glauben muss, was die Mutter weiß…

Und das hat sie auch selbst dann so erlebt…
Na, gestorben sind ihr ihre Lieben nicht gleich: 
Aber der Eine ist verrückt geworden
und der Andere ist ihr davon gelaufen…
Da hat sie es dann auch gewusst, dass einem die Liebe
sowieso verlässt und hat das weiter gegeben an ihre Tochter…

Eine Kette des Glaubens hat sich gebildet.
Vermeintliches Wissen, aber es ist nichts als Glauben.
Der Glaube an die Stärke des Bösen ist mächtig geworden
in dieser Ahnenreihe.
Und jede neu geborene Frau hat ihr Glaubens-Gebäude
auf dem Grab der Ahnen errichtet.

Jede neue Frau dieser Kette wird auf die eine oder andere Weise erleben, dass man die Liebe zu einem Mann nicht behalten kann,
dass man sie aufzugeben hat.

Jede wird eine andere Lösung versuchen:
Die Eine wird gar nicht erst einen Mann wählen, den sie liebt…

Die Andere wird ihn unbewusst so schlecht behandeln,
dass von der Liebe keine Spur bleibt…

Und die Dritte wird den wählen, in dessen Seele ihre Seele
von Anfang an erkennt, dass er nicht alt werden wird.

Es ist eben ein schlechtes Glaubens-Gebäude,
das da steht auf den Gräbern der Ahnen.

U: Wie findet man da heraus?

B: Na, einreißen müsst ihr das, sofort und ohne zu zögern!
Sobald ihr das erkannt habt!

Dann macht es doch so: 
Schreibt eine Ehrenliste!
So, wie wir es hier mit unseren Toten gemacht haben.
Sucht euch ein schönes Papier
und darauf schreibt den Namen der ersten Ahnin,
die ihren Liebsten verloren hat.
Schreibt, wie sie ihn verloren hat.
Und sagt ihr, dass ihr ihr dankt, dass sie es auf sich genommen hat,
all ihren Nachfahren zu zeigen, wie wichtig es ist,
sein Liebstes zu bewahren und die Liebe auszukosten, solange sie da ist.

Aber schreibt auch diesen Satz:
Es war der Lebensplan dieser meiner Ahnin / Ahne (Name…),
dass sie den Liebsten verloren hat.
Mein Lebensplan ist ein anderer.

Tut das Ahnin für Ahnin und Ahne für Ahne,
bis ihr bei euch angekommen seid.
Macht euch klar, dass ihr euch jederzeit aus der Wahrheit eurer Ahnen
lösen könnt.

Denkt nicht, das sei einfach!
Ihr werdet spüren, dass es schwer ist.
Aber ihr tut Gutes, wenn ihr den Glauben wandelt.
Schreibt am Ende eurer Liste die Frauen auf:
Die, deren Wahrheit es war, an den Verlust zu glauben…

Und dann schreibt darunter:
Ich (dein Name…) wandele diesen Glauben in den Glauben daran,
dass ich meinen Liebsten behalten darf bis an unser Ende.

Ich möchte, dass Karin das tut!
Denn was sie jetzt zu Tode ängstigt, ist die Vorstellung,
noch einmal zu verlieren, was sie liebt, worauf sie vertraut.

Sie fürchtet sich auf eine geheimnisvolle, finstere Art,
Auslöser für das Unglück gewesen zu sein, das geschehen ist.

Aber die Wahrheit ist eine andere: 
Sie folgte der Wahrheit ihrer Ahninnen und fühlte deshalb!
sich zu dem hingezogen,
in dessen Seele schon der frühe Tod beschlossen war.

Sie muss ihren Glauben verändern!
Der Glaube ihrer Vorfahren ist nicht geeignet,
ihren eigenen Lebensweg zu gehen.
Sie soll solche Ehrenlisten machen…

Es gibt so viel Irrglauben in ihrer Ahnenreihe!

Sie soll solche Listen machen
und ihnen dann einen würdevollen Platz in ihrer Wohnung geben…
Und sie soll den Satz mit roter Tinte hervorheben:
Ich, Karin, veränderte diesen Glauben und glaube nun daran:
1. Dass ich meine Liebe behalten darf…
2. Dass ich erfolgreich sein darf…
3. Dass ich ein fröhliches Dasein führen darf…
4. Dass ich ein lustvolles Leben führen darf…
5. Dass ich meinen Zorn auch äußern darf…

(Lacht) Ui, es gibt viele Listen zu schreiben.
Siehst du, Karin, mein Schatz, so wandelst du deinen Glauben…

Du musst das einfach tun!
Sonst verlierst du dich im Gestrüpp der Lebenswege deiner Vorfahren.
Dann errichtest du auf ihren Gräbern ein wahres Gotteshaus!

Gott ist LIEBE und das heißt: ER hat Vertrauen in dich!
ER will immer und allezeit dein Bestes…
Er freut sich an deinem Glück!

Ja, mehr noch:
Etwas, was ihr Lebenden nie in der ganzen Tiefe verstehen werdet, was dennoch die ganze Wahrheit ist:
Wenn ihr lacht, dann lacht er mit…
Wenn ihr euch freut, freut er sich mit…
Wenn ihr vor Lebenslust sprüht, seid ihr ganz in ihm,
denn er ist die Lebensfreude selbst…
Wenn ihr mutig tätig seid, ist er es mit…

Ich weiß, ich weiß, ja, ja…
Es wird euch immer gesagt, dass er mit euch in eurer Trauer ist.

Aber in eurer Trauer sind zu 90% eure Ahnen
anwesend mit ihrem Glauben…
Nur da, wo Trauer wirklich Teil eures Lebensplanes ist,
findet ihr auch Gottes Gegenwart.

Ihr seid also viel zu oft traurig, mutlos und resigniert.
Das ist nicht das Ziel des Lebens!
Deshalb seid ihr nicht geboren, um unglücklich zu sein,
sondern um das Unglück in Glück zu wandeln!

Baut auf den Gräbern der Vorfahren ein wirkliches Gotteshaus!

Bau es aus deiner Freude am Leben! 
Aus deiner Zuversicht in deine Stärke und aus deiner Fähigkeit, zu lieben.

Berufen bist du dazu, die Menschen zu heilen,
die sich dir anvertrauen.

Aber ein guter Heiler, der muss das Leben lieben!
Wo Angst ist, ist keine Liebe.

Fang an, mein Kind, es wird Zeit, dass du dich daran machst.

U: Ich danke dir sehr, Beata, das war auch für mich ein wichtiger Hinweis.

Beata lächelt: Ach, für so viele, so viele, mein Herz! 
Ich sagte doch: Wir stimmen uns immer ab.

U: Darf ich dir jetzt die Fragen von Karin stellen?

B: Nur zu!
Wir werden sehen, in welchem Glauben sie gestellt wurden (lächelt).

U: Karin sagt, sie habe in Bezug auf ihre Vergewaltigung gelogen.
Sie habe aber dennoch immer das Gefühl, missbraucht worden zu sein, kann sich aber nicht erklären, warum.
Kannst du ihr dazu etwas sagen?

B: Warum vertraust du deinen Gefühlen nicht? 
Deine Gefühle sind wahr!

Aber es sind die Gesetze dessen, der es tat,
dass es nicht wahr zu sein hatte.
Es war seine Intention, dich zu „besitzen“,
seine Macht über dich zu fühlen und das Reine in dir zu verderben.

Karin, dein Gefühl reagiert auf seine seelische Intention,
sie hat durchaus richtig empfunden!
Wenn ein Kind sagt: Der Papa, der will mir Böses!
Dann fragen die Erwachsenen, wie es darauf kommt…

Und wenn das Kind dann keinen Beweis liefern kann,
dann wird das Kind zum Bösen gemacht, zum Schwätzer und Lügner!

Aber das Kind lag ganz richtig!
Wie viel Leid und Elend hätte verhindert werden können,
wenn Kindern und ihrer Intuition geglaubt worden wäre!

So ist es auch mit euren Seelen: 
Eure Seelen haben mehr oder weniger stark in Krisensituationen Zugang zur Seele des anderen und dort lesen sie die Wahrheit.

Wahrheit ist nicht allein die Tat,
sondern auch der Gedanke, der trifft.
Gedanken sind Energie!
Und es kann eine sehr, sehr starke Energie sein.

Manchmal ist es sehr schwierig!
Zwischen Gedanken und Tat zu unterscheiden für eine Seele,
ist es so gut wie unmöglich.
So kann eine Seele zum Beispiel eine tödliche Bedrohung
von jemanden gegen sich empfinden.
Dieser wird nie auch nur ein Haar krümmen,
aber in seinen Gedanken ist er schon tausendfach Mörder gewesen.

Was ist die Wahrheit?
Versuch es zu verstehen: Du hast empfunden, was die Seele wollte….
Und du hast darauf reagiert, wie es deine SEELE als WAHR erlebt hat.

Es wird Zeit, dass du dir das zugestehst als richtige Empfindung!

Bitte begreife das: Es ging um Macht und Ohnmacht!
Es hatte nicht mit Liebe zu tun, sondern mit Machtmissbrauch.

Frag dich, warum es gerade er sein musste…
Frag dich, zu welchem Glauben der Ahnen das bei dir gehört!

U: Sie fragt, ob Jan ihr verzeihen kann.
Sie habe ihn wirklich geliebt, wollte nie verletzen!

B: Kindchen, aber er wollte verletzen! 
Und das hast du gespürt! 
Er wird dir genauso verzeihen lernen müssen wie sich selbst.

Aber du machst es ihm nicht gerade leicht,
wenn du eure Verstrickung nicht erkennst.

Er ist sowenig unschuldig wie du!
Aber ihr seid beide dem Vorbild der Ahnen gefolgt!

Nun lerne, meine Engel, lerne daraus, deine Schlüsse zu ziehen.
Er wird es auch tun, für seine nächste Inkarnation.

U: Sie fragt, ob Jan die merkwürdigen Ereignisse bewirkt.
Seit seinem Tod passiert so einiges bei ihr!

B: Jan ist noch im Belt.

U: Also ist er das?

B: Ja, es wäre schön, wenn sie ihn in Frieden entlassen könnte.

Es gibt auf beiden Seiten nichts wieder gut zu machen,
aber es muss nun wirklich geschieden sein.
Er darf glücklich werden, sie darf glücklich werden,
beide auf ihrer Seite des Seins.

U: Muss er aus dem Belt befreit werden?

B: Wenn Karin begreift, dass sie an ihm nicht schuldig geworden ist, kann er gehen.
Er versucht, es ihr ständig zu sagen.

Sie soll sich und ihn von aller Schuld los sprechen.
Das müsste reichen, damit er sich endlich uns zuwendet.

U: Sie fragt, warum sie in diesem Leben
immer nur eine Zeit lang glücklich ist?
Ob sie etwas verbrochen hat, dass sie so gestraft wird?

B: Siehst du?
Das ist die Ahnen-Kette! 
Diese Frage hätte in deiner Ahnenreihe
so manche auch am Liebsten gestellt.

Nein! Du hast GAR NICHTS verbrochen! 
Aber du glaubst daran, Unglück verdient zu haben.

Liebes Kind: Unverhofft kommt oft! 
Das könnte man als Überschrift über dein Leben schreiben.
Das Unverhoffte, das wird es immer geben!
Aber das ist eine schöne, aufregende, positive Sache!
Vorausgesetzt, du glaubst daran, dass du glücklich werden darfst,
obwohl das in deiner Familie ungewöhnlich für Frauen ist (lächelt).

U: Sie fragt, in welcher Verbindung sie zu Andi steht,
ob es da eine Seelenverwandtschaft gibt?

B: Es tut mir Leid.
Zum derzeitigen Zeitpunkt darf ich dazu nichts sagen.
Ich darf es einfach nicht.
Folge deinem Herzen.

Der Verstand ist ein Täuscher,
das Herz aber muss erst befreit werden vom falschen Glauben.

Es tut mir leid, Uta, dringe bitte nicht weiter in mich.

U: Gut, dann möchte ich mich ganz herzlich bei dir bedanken, Beata,
und dir Lebewohl sagen.

B: Ich sage da eher auf Wiedersehen. 
Oh, schau nur (bückt sich und hebt eine Adlerfeder auf).
Das ist genau das Richtige für meine Karin: eine Adlerfeder…

Manchmal ist es sehr wichtig,
sich die Dinge von weit, weit oben betrachten zu dürfen.

Verzettele dich nicht in zu viele Wahrheiten…
Such nicht so sehr die Wahrheiten anderer…

Such DEINE, Karin!
Es geht um DEINE Wahrheit!