mediale Begabung

Damals wie heute hast du eine mediale Begabung!

Schutzengelkontakt

Ines, damals wie heute hattest du eine mediale Begabung!

Damals wie heute hast du gewusst, ohne Wissen zu haben.

Damals wie heute schien es allen
nur den Wert eines dummen Traumes zu haben…

Ich eröffne dir diese Erinnerung nicht aus Sentimentalität!
Sondern weil es wichtig für dich ist,
dich selbst zu verstehen!

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Ines zu verbinden.
Ines bittet um diesen Kontakt.

Ich gehe auf einem Damm entlang, der Boden ist nass,
als hätte es sehr lange geregnet, es ist alles aufgeweicht.
Jeder Schritt löst ein Rinnsal aus, aber die Sonne scheint…

Auf der einen Seite sehe ich das Wattenmeer,
auf der anderen Seite des Deichs hier und da ein Haus,
das bis zur Traufe im Wasser steht.

Vor mir scheint der Deich gebrochen zu sein
auf einer Länge von ungefähr fünfzig Metern, dort sitzt ein Mann.

Er trägt einen langen schwarzen Ölmantel, es sieht fast aus,
als wäre er im Sitzen eingeschlafen.
Aber als ich näher komme, hebt er den Kopf und schaut zu mir.

Er hat blondes Haar, sein Gesicht ist rund und gutmütig,
die Augen braun und sanft.
Er hat ein wenig Ähnlichkeit mit einem französischen Schauspieler.
Ich meine Gerard Depardieu, nur seine Nase ist feiner…

U: Guten Morgen!

G: Oh, du bist ja endlich da, schön, fangen wir also an…

U: Bist du der Guide von Ines?

G: Ja, Formalitäten? (Er lächelt.)
Das war gar nicht unsere Neigung damals, aber gut!
Ich habe viele Namen gehabt…

Hier? Willst du meinen Namen aus dieser Inkarnation?

U: Ja…

G: Pieter, ihr Deutschen würdet Peter sagen, hm (zuckt mit den Schultern),
aber das ist im Grunde unwesentlich…

U: Möchtest du einen anderen Namen?

G: Arnold vielleicht?

U. Ich weiß nicht, was meinst du?

G. lächelt: Christophorus?
Das würde doch sehr passend sein, findest du nicht?

U: Ein Schutzheiliger der Reisenden…

G: Hm, ja, so in etwa, aber wir wollen es bei Pieter lassen.
Das hier sind die Niederlande 1953.
Du weißt, was das heißt?

U: Die große holländische Flut?

P: Ja. Ines, ich beginne mit dem Ende unserer letzten gemeinsamen Geschichte
und damit dem Anfang unserer jetzigen.
Das ist vielleicht makaber, ich weiß nicht.
Aber ich denke, es ist gut, um zu verstehen, warum du und ich zusammen sind.

Irgendwo da draußen im Wasser liegst du:
Ein kleines, zehnjähriges Mädchen und ich, sein Vater,
sitze hier auf diesem verflixten Deich und warte, dass das Wasser abläuft
und dass es aufhört, in mir zu schreien,
dass ich mit Schuld habe an all dem da…

Du willst meine Motivation hören, warum ich bei dir bin, um dein Engel zu sein?
Das ist ganz einfach: 
Um eine Chance zu haben,
dieses Mal dein Vertrauen in mich nicht zu enttäuschen.
Willst du wissen, warum DU mich als Engel ausgesucht hast?

Weil du nie aufgehört hast, mir zu vertrauen!
E
s ist ziemlich verrückt, was?
Du hilfst meiner Seele, in dem du mir erlaubst, deiner beizustehen.

Ines, du und ich, wir zwei waren etwas Besonderes.
Deine Mutter hat uns kurz nach deiner Geburt verlassen.
Sie starb, als du gerade zwei Wochen alt warst.

Ich war Fischer hier in einem kleinen Hafen, es war schwierig damals im Krieg.
Also blieb ich an Land, meine Mutter versorgte dich tagsüber,
während ich für die Deutschen arbeitete.
Aber so konnte ich wenigstens nach Feierabend für dich da sein.
Dann war der Krieg endlich vorbei.

Ich wollte am Wiederaufbau meiner Heimat beteiligt sein,
wurde aktiv in der Kommunalpolitik.
Das war eine tolle Zeit, weißt du?

Endlich konnte ich etwas mit bewegen, konnte an Entscheidungen teilhaben!
Das Land gehörte wieder UNS, das Land UND das Meer.
Und ich erlebte dich mit.

Du warst so ein fröhliches Mädchen!
Weißt du, du konntest schon sehr früh Flöte spielen, so schön war das!
Du hast schon mit 7 Jahren deine eigenen Melodien erfunden.

Ich werde nie diese Abende vergessen,
wenn wir hinter unserem Häuschen saßen,
während der Abend langsam unsere Welt in blaue Farben tauchte
und ich dir zuhörte.

Du warst das Wichtigste, was ich je erlebt hatte in meinem Leben!
Einmal – das muss etwa ein halbes Jahr vor der Flut gewesen sein –
da saßen wir wieder so da und dein Lied war so schön,
dass es mich bis tief, tief ins Herz traf und ich dachte:
Dies ist der Mensch, für den ich sterben würde!

Das war mehr als eine sentimentale Regung, das war ein Versprechen!

Zu ungefähr der gleichen Zeit mussten in unserer kleinen Stadt
Entscheidungen getroffen werden.
Die Deiche, das wusste jeder, waren in einem schlechten Zustand!
Der Krieg hatte auch da seine Spuren hinterlassen.

Wir wussten alle, die wir im Stadtparlament saßen,
dass es Handlungsbedarf gab.
Andererseits hatten wir Probleme, die uns wichtiger schienen:
Immer wieder kam es zu Versalzungen von Trinkwasser
und dann mussten auch noch unbedingt Straßen ausgebaut werden.
Wir mussten einfach Prioritäten setzen.

Ich erinnere mich genau, wochenlang wurde das debattiert.
Es gab nur einige Wenige, die dem Deichausbau die oberste Priorität gaben.
Es hatte seit ewiger Zeit keine schwere Sturmflut mehr gegeben.

Ich selbst war auch der Ansicht,
dass zuerst das Trinkwasserproblem gelöst werden sollte.
Und ich hielt die Warner vor einer Flut
für einen Haufen hysterischer Pessimisten…

In der Nacht vor der Abstimmung bist du aufgewacht,
weil du einen Alptraum hattest:
Ich saß an deinem Bett und versuchte, dich zu beruhigen.
Aber du hast immer das gleiche gesagt:
Das Wasser, das Wasser!
Papi, das Wasser ist so kalt…

Dennoch: Am Abend stimmte ich GEGEN den Deichbau!

Drei Wochen vor der Flut kamen diese Alpträume häufiger vor,
immer das Gleiche.
Wenn ich dich fragte, was du träumst, hast du nur weinen können und gesagt,
dass ich das schwarze, kalte Wasser wegmachen soll!
Du willst da nicht rein!

Und ich hab gesagt: Gut, gut, mein Liebling, schau:
Ich zaubere, ich zaubere das Wasser weg!

Ines, damals wie heute hattest du eine mediale Begabung!
Damals wie heute hast du gewusst, ohne Wissen zu haben.
Damals wie heute schien es allen nur den Wert
eines dummen Traumes zu haben…

Ich eröffne dir diese Erinnerung nicht aus Sentimentalität,
sondern weil es wichtig für dich ist, dich selbst zu verstehen!

Ahnen KANN nicht WISSEN sein.
Dennoch ist es eine Art Wahrheit, die lebensrettend sein kann,
besonders dann, wenn alles WISSEN versagt. 

Ich möchte, dass du weißt, dass diese Gabe nicht einfach zu leben ist.
Denn jemand wie du hat keine Beweise:
Nicht für Andere, nicht für sich selbst.

Einen Abend vor der Flut hörte ich dich im Traum lachen, ich ging zu dir.
Nie habe ich dich so schön gesehen!
Dein Haar war wie ein leuchtender Schein um dein Gesicht
und du hast gelächelt, als würdest du etwas ganz Wunderbares sehen!

Du musst gemerkt haben, dass ich dich beobachtete,
denn plötzlich hast du deine Augen aufgeschlagen und gesagt:
Papi, es wird alles ganz anders, es wird alles ganz schön neu!

Das war das letzte Mal, dass ich dich gesehen habe.
Ich musste aus dem Haus, ehe du aufgestanden bist.
Die Warnungen vor dem Sturm wurden immer drängender.
Einen kurzen Augenblick überlegte ich, ob ich nicht dich
und meine Mutter vorsichtshalber ins Landesinnere bringen lasse.

Aber dann dachte ich, dass ich so was nicht darf,
sonst hätte das die allgemeine Panik steigern können.

Ines, was dann kam, will ich nicht beschreiben.
Warum auch? Es ist doch vorbei.
Dein Körper wurde erst Tage später gefunden…

Und ich?
Ich habe nicht verkraften können,
dass ich hier oben auf diesem Deich war,
während ihr da unten abgesoffen seid!
Ich habe nie vergessen können, dass ich NICHT für dich gestorben bin…

Weißt du, Ines, das alles würde ich dir nicht erzählen,
wenn es ohne Folgen für deine Seele geblieben wäre.
Denn du hast aus diesem Leben Trauma mitgebracht:
Glaubens-Thesen, die du verändern musst:
gerade jetzt, gerade heute.

Dein Ersten kennst du ganz genau!
Er ist simpel:
Väter lassen einem im Stich!
Ach, ja Väter und Männer allgemein und eben alle jene, die man ehrt!

Für dich war ich in diesem Leben einfach ALLES:
Vater, ja, aber mehr als das:
Ich war DIE Sicherheit schlechthin, was ich sagte, war Gesetz!
Und mein Wohlwollen war die Garantie dafür, immer gut behütet zu sein:
„Ich lasse dich nie im Stich! Vertrau mir!“

Das hab ich dir versprochen an jenem Abend,
als du dein Lied so wunderschön gespielt hast…

Jetzt bin ich dein Engel und wieder sage ich: Vertrau mir.
Dein Vater wollte und konnte ich nicht noch einmal sein,
nicht, solange dein Glaube unverändert war.
Aber kannst du in mich, deinem Engel, vertrauen?

Weißt du, Ines, wer darum bittet, dass man ihm vertraut,
wer sogar verspricht, niemals zu enttäuschen, der übernimmt sich!

Als Pieter hab ich dir etwas versprochen,
was von mir gar nicht zu halten war!
Das will ich als dein Engel nicht tun.

Als Pieter konnte ich dir doch gar nicht versprechen,
immer da zu sein für dich, aber als Engel verspreche ich es dir.

Nach deinem Tod hat mein Leben nicht mehr lange gedauert.
Ich bin an meinem nicht eingelösten Versprechen gestorben. 

Wenn ich damals bei dir gewesen wäre statt hier oben bei den Leuten,
die versuchten, den Deichbruch zu verhindern,
ich hätte dich nicht retten können.

Aber ich hätte dich in meinen Armen halten können.
Der Zeitpunkt deines Todes war festgelegt!
Ich hätte nur BEI DIR sein können.

Und heute?
Ines, ich kann nach wie vor nicht verhindern,
was dir nach deinem Lebensplan begegnen wird,
aber ich kann WIRKLICH bei dir sein!

Menschen können keine Versprechen geben,
nicht ein einziger Mensch kann das tun!
Das habe ich gelernt und es ist gut, das sagen zu können.
Was will der Mensch je versprechen?
Worüber hat er wirklich MACHT?

Was der Mensch kann, ist hoffen und wünschen,
versuchen und sich bemühen, nicht mehr.
Willst du daran denken?

Es ist für dich seit so vielen Inkarnationen eine solche Belastung,
wenn DU deine Versprechen nicht halten kannst.
Andererseits begegnen dir in jedem Leben immer und immer wieder Menschen,
die ihre Versprechen nicht halten wollen oder können.

Welche Bewandtnis hat es damit, was denkst du?

Nein, nein, das ist kein böser Fluch!
Sondern es ist einfach die Natur des Mensch seins,
keine Garantien geben zu können. 

Wessen Seele meint, dass sie es doch kann,
der ist in einem sehr, sehr leidvollen Irrtum,
i
n einer schmerzhaften Selbsttäuschung.
Denn er geht davon aus, HERR über das zu sein, was er verspricht.

Warum KANN das nicht möglich sein?
Weil Menschen nicht GOTT sind!
Die größten aller Versprechungen werden aber ausgerechnet
in Bereichen getroffen, die der Mensch NICHT beherrscht.

Oh ja, du kannst versprechen,
jeden Abend den Stand-by Modus deines Fernsehers auszuschalten,
darüber zu entscheiden, bist du in der Lage (lächelt).
Es sei denn, deine Müdigkeit ist gerade „gewaltiger“ als dein Wille…

Aber der Mensch kann weder über seine Kraft noch seine Zeit,
ja, noch nicht einmal IMMER über seinen Willen herrschen!
Zu viele andere „Gewalten“ spielen eine Rolle.

Du weißt es, die Naturgewalten!
Vielen deiner Mitmenschen ist das überhaupt nicht klar.

Aber auch andere, nicht so offensichtliche Gewalten
wie das, was ihr Unterbewusstsein nennt,
gespeist aus frühen Prägungen,
Inkarnationserfahrungen und Ahnenlasten,
sind oft genug gewaltiger als euer Wille.

Und nicht zuletzt alle „Pläne“ Gottes und eurer Seelen…

Muss das jetzt eigentlich heißen, dass ihr völlig willenlose Geschöpfe seid,
die nichts weiter sind als Marionetten, die an den Fäden des Schicksals hängen?

Liebe Ines, hier liegt die größte Aufgabe für deine Seele,
aus dem entweder / oder Denken heraus zu finden.
Entweder, so glaubt deine Seele, bestimme ich ALLES selbst oder NICHTS!

Beides macht große Angst,
denn mit beidem KANNST du gar nicht glücklich werden.

Was ist die Lösung?
Daran, dass du ALLES selbst in der Hand hast,
KANNST du gar nicht glauben.
Daran, dass du NICHTS selbst in der Hand hast,
willst du (Gott sei Dank) nicht glauben.

Was ist nun der Mensch?
Gott oder Gottes Puppe? (Lächelnd.)

MITARBEITER!
Ines, du bist ein MITARBEITER,
Angestellter der Firma menschliche Evolution.
Und wie bei jedem Mitarbeiter gibt es Dinge,
die er nicht bestimmen kann,
sondern die Firmenleitung und die Kollegen!

Was er kann und auch tun sollte, ist:
Da mitzuarbeiten, wo es seinen Möglichkeiten entspricht.

He, he, ich sag doch gar nicht das dies leicht wäre! (Lacht.)

Was kann ich eigentlich?
Das ist eine sehr ernste Frage und es macht gar nichts,
wenn eine Seele mehrere Leben braucht, um das zu verstehen.

Ho ja, WAS kannst du eigentlich?

Ach, mein Liebstes, du siehst es immer noch nicht?
Ja, weil du dir immer wieder Mitmenschen suchst, denen das NICHTS ist!

Ines, mein liebe Ines, eine Schöpferseele bist du!
Fähig, Schönheit in die Welt zu tragen.

Fähig, aus dem NICHTS etwas zu bringen,
das die Menschen erfreut und in ihre Seele berührt,
so, wie dein Lied damals meine Seele berührt hat! 

Spaß kannst du schenken und Freude und
Menschen zum Lachen oder auch zum Weinen bringen
und das ist ganz, ganz wundervoll!

Denn damit bist du Mitarbeiter in der Firma Gottes.

Wie, das glaubst du nicht?
Das traust du dich nur nicht?
Gottes Vornahme ist nicht ERNST, in Gott sein ist Fröhlich sein,
aber da greife ich einer Entwicklungsmöglichkeit zu weit voraus.

Ich möchte nur eines, Ines:
Dass du aufhörst, glauben zu wollen, was sie dir alle sagen:
Verantwortungsbewusst zu sein, bedeutet, dem Frohsinn des Lebens zu fliehen.

Ich möchte, dass du dich auf deine Schöpfungskraft besinnst,
auf deine Fähigkeit, das schöne, gute und heitere Leben
zu suchen und zu schaffen. 

Auch wenn die ganze Welt dagegen wäre,
hättest du doch Recht mit deiner Sehnsucht nach einer solchen Welt.

Heiterkeit und Verantwortungsbewusstsein widersprechen sich gar nicht,
mein Lieb, glaub niemanden, der so was sagt!

Ich denke, jetzt habe ich genug gesagt, wir sollten deine Fragen beantworten.

U: Ja, schön, vielleicht hast du auch schon das eine oder andere beantwortet…

Ines fragt: Wer du bist und warum du dich ihrer annimmst?

P: Weil du mich so lieb hast,
dass du mir ein zweites Mal eine Chance gegeben hast,
für dich da zu sein.
Ich danke dir sehr dafür.
Ich liebe dich, aber ich bin sicher, das weißt du schon längst…

U: Welche Belastungen hat sie seitens ihrer Ahnen?

P: Dass das Leben gefälligst ANSTRENGEND zu sein hat.
Niemand darf seinen Platz verlassen, nur, weil er ihm zu schwer ist!
Besser sterben als weggehen! 

Niemals darf etwas aufgegeben werden:
weder eine Überzeugung noch ein Glaube noch ein Amt noch ein Stand!

Was angefangen wird, wird auch zu Ende gebracht!
Änderungen sind unerlaubt, Lebensfreude ist gefährlich.

Das sind die schwerwiegendsten Ahnenlasten!

Sind es Lasten? Was meinst du, sind es Lasten?
Oder ist das nicht alles absolut RICHTIG?

Nein? (Lacht.) Überhaupt nicht richtig?
Hm, dann müsstest du eigentlich etwas tun, etwas sehr Wichtiges ändern.

Nun gut, Gott sei Dank hast du ja Angst…

Den Narren, der deinen Käfig bewacht, den musst DU entlassen, Ines!
Ich kann es nicht für dich tun!
Solange Ehrbarkeit und Ehe Frohsinn ausschließen,
bewacht er dich in deinem Käfig.

Erst wenn du lernst, dass es nur einen EINZIGEN Menschen gibt,
der dir Ehre zu geben hat – nämlich du selbst – brauchst du ihn nicht mehr.

Weißt du, dass du von deinen Ahnen gelernt hast?
Wer lebensfroh ist, ist auch leichtsinnig, wer leichtsinnig ist, wird sterben…

Was für ein Unsinn!
Aber diese Familie passt zu deinen Wahrheiten der Seele,
ich bin dankbar dafür, dass ich mit dir darüber reden kann. 

Deine Seele glaubt von sich, ständig in der Gefahr zu sein,
dass sie aus Übermut Unheil anrichten könnte.

Das ist leider eine Erfahrung eines längst vergangenen Lebens!
Und das bewirkt, dass, sobald du auch nur ANSATZWEISE
in die Gefahr gerätst, Dinge „leicht“ zu nehmen,
du dich selbst ausbremst.
Was nicht anstrengend ist, ist nichts wert!

Ach, Ines, es ist so leicht, eine fröhliche Ines zu sein,
dazu allerdings musst du es dir Wahrheit werden lassen,
dass du nicht viel hast, worüber du tatsächlich Macht hast.

Über – Mut ist sicher nicht gut!
Aber gar keinen Mut, sich seinen Teil Freude im Leben zu nehmen,
wozu führt das? 

Zum UNMUT, den hast du lange gespürt, EHE deine Ängste kamen!
Eigentlich hätte das ein guter Antrieb sein können, zu verändern,
was verändert werden muss.

Hm, nun ja, stattdessen kam die Müdigkeit:
Ich bin viel zu kaputt, um was zu tun.
Daraus wuchs das Gefühl der OHNMACHT und aus ihr speist sich die Angst…

Du sitzt im Käfig.
Verlässt du ihn, was du jeden Tag könntest,
dann bist du der Meinung deiner Ahnen
und deiner Seele nach ÜBERMÜTIG!
Bleibst du in ihm, bist du der Meinung deiner Seele
nach wenigstens sicher,
bei ANDEREN kein Unheil anzurichten.

Was du dabei NICHT siehst, ist, dass du gar nicht übermütig bist,
sondern dein MUT gelebt werden will.

Er ist es, der an den Stäben deines Käfigs rüttelt!

Ines, du bist gar nicht in der LAGE, verantwortungslos zu handeln!
Deine Seele KANN das gar nicht mehr, sie glaubt es aber immer noch.
Was meinst du, wollen wir das ändern?
Hast du so viel Mut?

Natürlich hast du den!
Aber die Frage wird sein, wann du ihn dir erlauben möchtest.
Das ist deine Entscheidung, die dir niemand abnehmen kann, auch ich nicht.

Ich weiß nur Eines:
Wenn du deinen Käfig weiterhin brauchst, dann darfst du darin bleiben,
solange du magst, ganz sicher bin ich auch in ihm bei dir.

Wenn du ihn ein bisschen öffnen willst, werde ich dir helfen
und willst du ihn gar verlassen, so bin ich gewiss da. 

Es mag sein, dass du ihn wenigstens noch in deiner Nähe haben möchtest,
um bei Bedarf wieder hineinzugehen.
Auch dann bin ich da…

Nur Eines werde ich sicher nicht tun:
Behaupten, dass es RICHTIG ist, im Käfig deiner Selbst-Verhinderung zu bleiben.

U. Ines fragt, was die Ursache für ihre Ängste und Nervosität ist,
seelische Ohnmacht, Traurigkeits-Gefühle.

P. Solange du diese Gefühle hast, musst du nichts ändern,
bleibst in dem, was dir vertraut, wenn es auch lästig ist
und du kannst sogar davon träumen, zu sterben…

U: Und warum sie solche Ängste hat,
sich vor mehreren Menschen zu präsentieren?

P: Weil du solche Angst hast vor der Freude, die es dir bereiten würde!

Deine Seele ist in Wahrheit „glänzend“!
Sie hat die Gabe, Andere zu überstrahlen, sie mitzureißen.
Und sie ist in der Lage, damit auch denen zu helfen,
die sich in tiefster Traurigkeit und Sinnlosigkeit befinden. 

Du könntest anderen Menschen „gefallen“ und das ist aufs Äußerste verboten, sowohl aus karmischen Irrtümern, als auch auf Grund deiner Ahnen.

Man könnte auch sagen: Strahlen verboten, hier wird nicht beeindruckt!

U: Warum hat Ines in ihrem jetzigen Leben mit sehr nahe stehenden Menschen
zu tun, die Alkoholprobleme haben oder andere Süchte?

P: Ines, weil du einmal in einem anderen Leben eine Frau warst,
die sich im Käfig der Angst nur einen Ausweg wusste,
ihren Mut zur Veränderung zu betäuben: Alkohol!

Deine Seele hat diesen Ausweg jetzt ins Außen verlegt als Schutz davor,
ihn nicht selbst gehen zu müssen.

U: Ich fasse die beiden letzten Fragen zusammen,
Pieter, weil sie im Grunde auf das Gleiche hinaus laufen.

Was kann Ines tun für ihre persönliche Entwicklung,
um in ihrer vollen Kraft zu stehen?

P: Hm, ich finde, du tust schon eine ganze Menge,
du hast mir zumindest bis hierher zugehört!

Ines, es geht darum, den Käfig zu verlassen!
Und es geht darum, dir mehr und mehr zu erlauben, zu sein, was du bist:
Eine Schöpferin, eine, die in sich die Fähigkeit hat,
das Leben ein wenig schöner und heiterer zu hinterlassen,
als es war, ehe sie kam.

Du weißt, was du tun kannst, um das zu erreichen,
aber du selbst musst entscheiden, WANN.
Bald oder in einem Jahr oder im nächsten Leben?
Ich weiß es nicht, wofür du dich entscheiden wirst.

Aber Eins musst du lernen, zu verstehen: Du NIMMST dir deinen Käfig!

Es ist egal, ob du ihn Erschöpfung, Angst oder Verantwortungsbewusstsein nennst:
In jedem Fall bist du darin SICHER, alles in ihm ist dir vertraut.
Du musst deinen Mut also nicht benutzen,
deshalb besteht auch keine Gefahr,
dass aus ihm Übermut werden könnte.

Ich verstehe, WIE sehr du in dieser Situation leidest.
Aber der Ausweg? 

Da gibt es nur einen: Benutze diesen Käfig so wenig wie möglich!
Vergiss nicht: Es ist ein NARR, der ihn bewacht.

Ines, ich liebe dich so oder so, ängstlich oder mutig.

Ich weiß SICHER, irgendwann wirst du sein, wer du bist:
Eine fröhliche Menschenseele, die Anderen die Kraft gibt, so mutig zu sein,
alles zu tun, um Lebensfreude zu leben.

Wann immer es sein wird:
Es wird der wunderbarste Tag in unserer Beziehung zueinander sein.

U: Pieter, ich danke dir sehr und hoffe, dass wir Ines so helfen konnten…

P: Ich hoffe, dass wir ihr sehr, sehr helfen können:
Verstehen und aus dem Verständnis heraus Mut fassen!
Im wahrsten Sinn des Wortes.

Auf Wiedersehen, Uta, und recht herzlichen Dank!