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Menschen leiden! Sie leiden in Syrien, Ukraine, Israel und anderswo.

Menschen leiden!

Sie leiden in der Ukraine.

Sie leiden in Syrien.
Sie leiden in Gaza und Israel.

Und die, die dieses Leid verursachen, die sagen:
Nun ja, ihr leidet, aber daran seid ihr selbst schuld!

Denn warum wollt ihr unbedingt zur EU gehören?
Warum wollt ihr unbedingt zu Russland gehören?

Warum duldet ihr die Hamas innerhalb eurer Häuser?
Warum seid ihr Bürger Israels?

Warum wollt ihr Assad nicht als Präsidenten?
Warum tut ihr nichts gegen Assad?

Nun müssen wir euch bedauerlicherweise
bestrafen für eure Entscheidungen,
wir sind durch euch gezwungen, euch Leid zu bringen!

Es ist leicht, so seine eigene Brutalität verschleiernd zu argumentieren!

Engelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit Sam, dem Guide von Bärbel zu verbinden, Bärbel bittet um diesen Kontakt.

Ich sitze unter einer Weide, ein stiller, schöner Sonnenaufgang. Tau auf den Gräsern, es duftet nach gemähtem Grass, ein Reiher fliegt an einen kleinen Weiher vor mir, so schön, dieser Morgen. Neben mir sitzt Sam, er kaut auf einem Grashalm herum, die Arme hinter dem Kopf verschränkt, lächelnd…

S. GUTEN Morgen, liebes Leben! Guten Morgen, Bärbel, liebes Leben…
Liebes Leben… oh, ich habe gut reden?

Sam greift hoch, zupft etwas von dem Baum, streckt die Hand aus und gibt mir einen kleinen, roten Apfel…

U. Oh, ach, na, jetzt übertreibst du. Du pflückst einen Apfel von einer Weide? Ach, Sam!

S. Ich pflücke einen Apfel von einer Weide, bei mir fällt Pfingsten und Weihnachten zusammen und wenn ich will, dann schneit es rosa Schneeflocken im August.
Bei mir können Hunde fliegen und Fische fahren Fahrrad.
Bei dir nicht?

U. Nein, bei mir nicht, bei mir wirken immer die Naturgesetze…

S. Tatsächlich! Soooooooooooooo?
Und wie war das mit dem Blitzschlag?

U. Ja, hm… unerklärlich…

S. Laut Naturgesetz hätte der Blitz nicht nur deine Tischdecke verkohlen müssen, sondern auch das Kiefernholz, auf dem sie lag, oder etwa nicht?

U. Doch… ja.

S. Laut Naturgesetz hättest du schwere körperliche Folgen des Einschlags neben dir erleiden müssen oder etwa nicht?

U. Hm, hm, doch… ich bin ja auch sehr dankbar…

S. Das ist freundlich von dir, aber wem bist du denn dankbar?

U. Euch? Meinem Engel, Gott…

S. Wir und ER! haben deinen Lebensplan nicht gewirkt!
Du bist der Weber, der den Teppich deines Lebens gewoben hat. Also wem kannst du dankbar sein?

U. Ach nein… mir? Meiner Seele? Das kommt mir hochmütig vor…
S. Na, hochmütig oder lästig … belastend?

U. Belastend… ja.

S. Zu viel der Ehre, ja? Weil: Wenn du dir dankst dafür, dass der Blitzeinschlag wider alle Naturgesetze dich vor Schaden bewahrt hat, würde das gleichzeitig bedeuten, dass du diese Gesetze aus den Angeln heben KANNST.
Und das würde was bedeuten?

U. Dass ich die Verantwortung dafür trage, welche Naturgesetze wirken und welche nicht. Das ist mir wirklich zu viel der Ehre, das ist unheimlich.

S. Da gruselst du dich?

U. Oh ja!

S. dreht den Apfel in seiner Hand, als würde er sehr lange überlegen müssen, was er nun sagt.

Bärbel, aber es IST genau so!

Die Seele webt sich ein Muster des Lebens, das sie auf Erden führen will.

Sie tut es (aus eurer Sicht), ehe sie inkarniert. Sie hat alle Fäden in der Hand und webt daraus, was in ihr wahre Muster sind… im Zustand jenseitigen Bewusstseins, in der Macht der nicht materiellen Welt tut sie das.

Im Zustand, in dem es ganz und gar nichts Besonderes ist, einen Apfel von einer Weide zu pflücken.
Im Zustand, in dem es Zeit nicht gibt, sondern reines Sein…

Während Uta mir zuhört und du den neuen Tag beginnst, während das, was Uta schreibt, in Wort und Schrift vollendet wird und dann an dich gesandt wird, während du diese meine Worte liest, sitzt GLEICHZEITIG deine Seele an ihrem Webstuhl und knüpft Faden für Faden in ihr Muster!

Aus Sicht der Seele IST das Leben, in das sie inkarnieren wird, das, in dem sie JETZT! ist: Weben und Leben sind EINS…

U. Bedeutet das, wir können unseren Lebensplan zu Lebzeiten ändern?

S. Es bedeutet, ihr ändert ihn STÄNDIG, ihr webt doch gleichzeitig daran.
Nur eines könnt ihr nicht ändern: den Rahmen des Webstuhls, seine Größe, seinen Anfang, sein Ende.

Aber die Farben, Formen, Muster, an denen webt ihr UND lebt sie gleichzeitig.

Bärbel, du webst dein Muster, deine Farben in das, was du heute lebst, fühlst, denkst, hoffst, fürchtest. Du webst deinen Lebensplan.

Stell dir vor: Du bist eine viel gelebte Seele, viele Farben stehen dir als Erfahrung zur Verfügung, viele Formen der Verknüpfung dieser Farben hast du in deiner Ideenschmiede. Aber es fehlen auch noch einige, das ist dir noch nicht bewusst.

Doch im gelebten Leben erkennt die Seele ihren Mangel, sie sieht auf andere Webereien.

Nehmen wir an, ihr fällt auf, dass es da eine Farbe gibt – sagen wir Indigoblau – die sie bisher nie benutzte. Nun findet sie Gefallen an dieser Farbe.

Und da sie als Seele alles, was ihr bewusst ist, auch real werden lässt, webt sie plötzlich mit indigoblauen Faden ein neues Muster: Ein ganz unerwartetes Neues wird wahr, etwas vorher noch nie da Gewesenes…

Als Uta ins Leben der Uta trat, wusste sie nichts von der Farbe Indigo.

Sagen wir: Indigo steht für das Vertrauen in Wunder. Nie hatte ihre Seele ein Wunder erfahren, nie davon gehört, nie eines erlebt. In Ihrem „Teppich“ kam diese Farbe einfach nicht vor.

Sie hat sie auch nicht vermisst! Niemand kann vermissen, was er nicht kennt, niemand sich nach etwas sehnen, was er nicht haben möchte.

Ein Wunder zu erleben, ist also nicht in den Teppich gewebt, ist nicht Teil des Lebensplans.

Aber! Teil des Lebensplans ist eine Fülle von Begegnungen mit jenseitigen Menschen im Diesseitsbewusstsein.
Und diese jenseitigen Menschen, die sind an sich alle tief Indigoblau, wenn sie ihr begegnen, die sind an sich ein Wunder der Wahrnehmungsmöglichkeit.

Nur dass sie das nie so erkannt hat, es besteht für diese Farbe sozusagen eine Farbblindheit der Seele.

Das wäre eigentlich nicht von Bedeutung, würden nicht so viele Seelen auf ihre Webmuster schauen, Seelen, welche die Farbe Indigoblau kennen, sie erhoffen, erwarten.

Also? Was muss passieren? Die Farbblindheit muss aufhören bei ihr, um der anderen Seelen willen, auch um DEINETWILLEN, denn ich brauche die Farbe Indigo in deinem Teppich unbedingt, um dich ans Ziel zu führen, um den Rahmen deines Webstuhls auszufüllen…

Und so fuhr ein Blitz in ihr Haus, zerstörte einiges, aber war dennoch in seiner Auswirkung wider allen Naturgesetzen. Denn einerseits hatte er genug Macht, Schaden anzurichten und andererseits verschonte er das Naheliegendste!

Seit diesem Moment gibt es – für immer und alle Zeiten – in ihren Webereien die Farbe Indigo…

Nicht den Glauben an Wunder, sondern das Wissen darum, dass Wunder zu den erlebbaren Tatsachen im irdischen Leben gehören, dass Naturgesetze ausgehebelt werden können, dass Unmögliches möglich ist und dass Wahrscheinlichkeiten nichts als ein Schein von Wahrheit ist.

Im Rahmen fest gefügter Grenzen ist ALLES möglich, kann ein Lebensplan im Leben geändert werden und von Weidenbäumen Äpfel geerntet werden.

Bärbel, ich weiß: Das, was ich dir hier versuche, zu erklären, ist schwer für den menschlichen Verstand, zu begreifen, aber du brauchst die Farbe Indigo! Sie ist vorgesehen!

Im Gegensatz zur Uta hat deine Seele diese Farbe schon erkannt, nur sie ist zu zaghaft, sie in ihren Teppich zu weben.

Indigo, die Farbe des Vertrauens darauf, dass jederzeit ein wunderschöner, neuer Morgen beginnt, dass aus alt jung werden kann, dass aus fest weich werden kann, dass aus Mangel Fülle werden kann und aus Gefahr Geborgenheit…

Nein, Vertrauen ist nicht Glauben, Vertrauen ist Gewissheit!

Wir wollen sie nehmen, diese Farbe, ja? Wir wollen sehen, mit welchen anderen Farben du sie zu neuen Mustern webst…

Heute beginnt ein neuer Tag!

Du bist zu alt für so was? Ach ja… ja, stimmt schon, du hast dich an ziemlich viele Farben gewöhnt und einige deiner Muster sind ganz hübsch angestaubt, so mit den Jahren wird das langweilig…

Ich bin ganz froh, dass sie dir langweilig werden, das lässt mich hoffen, dass du auch diese alten Muster änderst (wie schon einige vorher).

Aber eins fehlt dazu, damit es dir wirklich Freude macht: INDIGOBLAU!

Wohin ich auch sehe, liebe Bärbel, ich sehe, dass du mit Wahr-Scheinlichkeiten webst, wie langweilig dieser Braunton ist!

Natürlich hat er seine Berechtigung, natürlich steht er für stabile Verhältnisse.
Und wenn du das Muster von starken Bäumen und fruchtbarer Erde webst, ist er unerlässlich…
Aber Blüten? Früchte in Braun weben? Muss das sein?
Muss sogar dein Himmel braun sein?

Komm, liebe Freundin meiner Seele, lass uns das jetzt, heute, hier! ändern.

Uta, ich bitte dich, dass du mir ihre Fragen jetzt stellst.

U. Bärbel fragt: Wegen Paradentose wurden mir im März mehrere gesunde Zähne gezogen. Es ist immer noch ein Schock für mich und ich habe das Gefühl, dass es eine Strafe ist. Ist es eine Bestrafung oder warum musste ich diese Erfahrung machen?

S. Braun… oh Bärbel, tiefbraune Farbe, die deine Gedanken weben, gefährliche Wahr-Scheinlichkeiten.

Wahrscheinlichkeit Nr. 1: Wenn ich leide, dann, weil ich mich schuldig gemacht habe.

Bärbel, ach, jetzt schau dich bitte um, sieh von mir aus die Nachrichten an, hör den Diskussionen darüber zu, lies die Kommentare zur politischen Lage.

Menschen leiden!
Sie leiden in der Ukraine.
Sie leiden in Syrien.
Sie leiden in Gaza und Israel.

Und die, die dieses Leid verursachen, die sagen: Nun ja, ihr leidet, aber daran seid ihr selbst schuld!

Denn warum wollt ihr unbedingt zur EU gehören, warum wollt ihr unbedingt zu Russland gehören?

Warum duldet ihr die Hamas innerhalb eurer Häuser, warum seid ihr Bürger Israels?

Warum wollt ihr Assad nicht als Präsidenten, warum tut ihr was gegen Assad?

Nun müssen wir euch bedauerlicherweise bestrafen für eure Entscheidungen, wir sind durch euch gezwungen, euch Leid zu bringen!

Es ist leicht, so seine eigene Brutalität verschleiernd zu argumentieren!

Aber was wäre eigentlich, müssten die Leidverursacher persönlich dem Leidenden diese Worte sagen?
Was wäre, müsste Assad zur kleinen Aisha, die in einem Haus in Aleppo wohnte, sagen: Aisha, es ist wirklich sehr bedauerlich, dass deine Mutter von den Trümmern eures Daches erschlagen wurde, als ich es beschossen habe. Es ist wirklich schade, dass dein kleiner Bruder an einem harmlosen Durchfall gestorben ist, weil ich die Wasserleitung zu eurem Haus zerstört habe und ihr dieses schrecklich abgestandene Zeugs trinken musstet.

Es tut mir wirklich leid, dass ich dir beide Beine abgeschossen habe, als du versucht hast, aus dem Haus zu rennen. Aber weißt du, das ist eben die Strafe dafür, dass du nicht für mich bist, ich bin doch dein Präsident! Du bist unmöglich tragbar für mich, sieh doch ein: Es musste sein, dich zu strafen!

Und Ähnliches sagt der Führer von ISIS der 80-jährigen Greisin, der er alle Kinder und Enkel umgebracht hat.

Und Ähnliches sagt der Führer der Hamas der jungen Israelin, die durch den Schock einer Rakete, die er auf ihre Siedlung geworfen hat, eine Fehlgeburt hatte, des einzigen Kindes, das sie je möglich war, zu gebären.

Und der Netanjahu, der sagt dem Mahmut: Ja, sehr traurig, dass meine Rakete dir den Unterleib zerfetzt hat.
Sehr traurig, nun wirst du nie mehr ohne Schmerzen sein, auch nie Kinder zeugen. Aber du bist selbst schuld: Warum hast du nicht verhindert, dass deine Landsleute Raketen auf uns schießen?

Absurde Vorstellung!

Alle Opfer würden sagen: Aber ICH! hab diesen Fehler doch gar nicht gemacht!
Und die Täter würden sagen: Und ich habe DICH doch gar nicht gemeint, ich meinte doch EUCH!

Und die, die sich für Weise in der Welt halten, die würden den Opfern sagen: Ja, ja, sehr, sehr bedauerlich.

Diese Hüter des Glaubens, sie würden sagen: Ach, weißt du, das ist Karma. Wenn du so sehr zu leiden hast, dann wirst du in einem vergangenen Leben etwas ähnlich Schreckliches einem anderen angetan haben, sei doch froh, dass du das jetzt abbezahlt hast…

Und andere Priester würden sagen: Oh ja, Allahs Wille ist unergründlich, er wird es wollen aus gutem Grunde, frag nicht, wozu du leidest, es ist Allahs Wille…

Und wieder andere Priester würden sagen: Nun ja, jetzt leidest du, aber das vergeht ja und dann kommst du in den Himmel und Gott wird die strafen, die dir solches angetan haben. Sein Sohn musste auch leiden, nur war er unschuldig.

Du bist sowieso schuldig, weil du ein Mensch bist, alle Menschen verdienen Strafe, die Erbsünde, du weißt. Also klag nicht, du kommst ja in den Himmel…

Und die ganz modernen „Priester“, die würden sagen: Na gut, jetzt hast du keine Beine mehr, jetzt hast du keine Kinder und Enkel mehr, jetzt hast du das einzige Kind verloren, das du je hättest austragen können, jetzt hast du täglich Schmerzen…

Aber da hast du schon selbst schuld, das wollte deine Seele unbedingt erfahren, wie das ist, so was zu erleiden, nun weiß du es, also klag nicht!

Ich sagte dir, Bärbel, das sind tiefbraune Gedanken!
Braun in seiner dunkelsten Art.

Leid ist Strafe für irgendwas, was der EINZELNE persönlich falsch gemacht hat?

Kannst du mir bitte einmal sagen, welche Art Gott solche minderwertigen Erziehungsmaßnamen befürwortet? Kannst du mir sagen, wie es sein kann, dass ein Gott Machthaber einsetzt, die sich derart herausreden, wenn es um ihre Verantwortung geht?

Gott? Welcher? Sprechen wir von jenem Gott, Kraft, Macht, Geist, der diese Welt erschafft?
Der einen Morgen wie diesen wirkte mit glitzerndem Tau auf dem Gras, mit dem aprikotfarbenen Sonnenaufgang, mit dem Duft der Sommerblüten und mit Sinnesorganen, die all diese Schönheit aufzunehmen in der Lage sind?

Ist das der gleiche Gott, der die Seelen ihre Lebenspläne weben lässt ohne Rücksicht auf Verluste?
Ist es der Gleiche, der die, die er liebt, „straft und züchtigt“?
Und sei es auch nur dafür, dass er sie als Menschen geschaffen hat?

Ist es der gleiche Gott, der will, dass Menschen ihr Leben und dass anderer vernichten, damit er nur ja von allen als der einzig wahre Gott erkannt wird?

Das kann doch nicht sein! Nein, das KANN NICHT SEIN!

Alle liegen völlig daneben, alle benutzen die Farbe braun, die Farbe des Wahrscheinlichen statt Indigoblau, die Farbe des Vertrauens in Wunder.

Wahr – scheinlich ist, dass jede Wirkung eine Ursache haben muss.
Und wahrscheinlich ist die Ursache so schrecklich wie die Wirkung, also: Große Schuld, auf die große Strafe folgt!

Falls du jetzt den Eindruck hast, das sei alles nicht gerecht, stimme ich dir absolut zu!
Gerecht ist es nicht auf der Welt und in der Natur. Aber das kann es auch noch nicht! Die Schöpfung hat erst begonnen, auch wenn ihr das anders seht.

Noch gibt es viele, viele Stellen und Seinsebenen, in denen es chaotisch zugeht, heißt: ohne Ordnung. Ohne dass die Wirkung, die einer erfährt, eine gleichwertige Ursache hat, die er selbst schuf…

Wenn Du das verstehst, wenn du es annimmst, dass die Frage nach der Ursache KEINESFALLS das Leid rechtfertigen muss, dass ein Mensch leiden muss, dann hast du zwei Möglichkeiten. Entweder macht es dich frei oder du bekommst Angst!

Denn WENN CHAOS einen Teil des Lebens auf Erden bestimmt, dann bedeutet es, sowohl verantwortungslos zu sein, als auch kontrolllos….

In allen Religionen gibt es unermessliche Schätze der Weisheit. Aber gerade was diese Zusammenhänge der Ursache und Wirkung, von Schuld und Sühne angeht, sitzen alle miteinander einem Irrtum auf.

Sie alle halten die Schöpfung für abgeschlossen, aber das ist sie NICHT! Das ist sie nicht eher, als bis alle Menschenseelen ERWACHSENE Kinder Gottes sind!

Wahrscheinlichkeit Nr. 2: Ich musste! diese Erfahrung machen, denn es KANN nicht sein, das MEIN Leid sinnlos ist.

Ja, an dieser Wahrscheinlichkeit ist mehr Wahrheit als Schein im Gegensatz zur Ersten. Aber um offen zu sein: Sie ist so, wie du es verstehst, nur eine Variante der Ersten.

In der Ersten wärest du selbst schuld, weil du irgendetwas getan oder unterlassen hast und würdest darum bestraft.
In der Zweiten wärest du zu dumm, um die Erkenntnis durch weniger schmerzvolle Erfahrungen machen zu können.
Also auch: „selbst schuld“. Soweit die Schein-Wahrheiten…

Die Wahrheit? Du hast so starke Paradentose bekommen, weil du eine genetische Veranlagung dazu hast, weil seit Jahrzehntausenden von Jahren Vorfahren in deinem Alter aufgrund eines genetischen Defizits ihre Zähne verlieren.

Aus Sicht der Evolution kein Drama, das Ganze setzt deutlich nach der Zeit der Fruchtbarkeit ein und kann also problemlos als kleines Handycap deines Genoms vererbt werden!

Alles andere, was du gehört und gelesen hast, ist der hilflose Versuch, der hoffen lässt, eine Erklärung zu finden in Fehlverhalten, das sich, sobald man es erkannt hat, vermeiden lässt.

Es lässt sich nicht vermeiden: Eure Genome haben alle irgendwelche Sollbruchstellen, das ist noch Teil des Chaos, das ist noch in dem Schöpfungsvorgang, noch nicht abgeschlossen und vollendet.

Leid zu tragen ist Teil der Natur, zu der ihr Menschen gehört. Allein der Umstand, dass alles, was geboren wird, auch stirbt, ist doch Beweis genug dafür!
Noch! beinhaltet das System Natur Leid.

Jetzt zu dem, was an der These 2 wahr ist und nicht nur „scheinlich“.

Dieses Leid KANN deine Seele anregen, diesen Zustand des „Haften am Leiden“ zu überwinden. Sollte ich mit dem, was ich geantwortet habe, dazu beitragen, wäre das Ganze schon ziemlich sinnvoll. Denn eines muss ich sagen, liebe Bärbel: Wenn du auch zu keiner Zeit und Seinsweise die Möglichkeit hattest, zu verhindern, dass dir gesunde Zähne gezogen werden mussten, so hast du doch JETZT die Macht, deine Bewertung des Leidens zu ändern!

Es liegt ganz bei dir, ob du weiter Gedanken des Verlustes, der Ohnmacht, der Ungerechtigkeit, der Angst vor dem Altern nachgehen möchtest und den Verlust deiner Zähne dafür als emotionales Nährfutter benutzt.
Oder ob du alles einmal aus der Perspektive auch nur einer einzigen deiner Vorfahrinnen betrachtest, die das gleiche genetische Defizit trug, aber in dessen Folge jahrelang heftigste Schmerzen hatte und schließlich an den Folgen früh im Vergleich zu dir zu sterben hatte.

Du entscheidest, was du bist: bestraft oder begnadet?

Siehst du es als Strafe, webst du weiter Braun in dein Bild. Siehst du es als Wunder, dass es überhaupt MÖGLICH ist, dich vor der Pein zu bewahren, die doch hundert Generationen vor dir zu leiden hatten, kannst du den indigofarbenen Faden nehmen und in dein Bild weben.

Eine neue Farbe, ein neues Muster: Dankbarkeit und Vertrauen, beides gehört zusammen, beides hat dieselbe Farbe.

U. Danke, Sam, das war sehr anspruchsvoll. Dann jetzt Bärbels nächste Frage?

S. Bitte ja!

U. Bärbel fragt: Mein Vater kam im Oktober 2013 ins Krankenhaus. In dieser Zeit kam ein kleiner Vogel an mein Fenster, der für einige Sekunden vor der Scheibe fliegend stehen blieb und ins Fenster schaute. Und ich spürte dabei einen Stich im Herzen, war aber angenehm berührt.
Ganz plötzlich wurde mir bewusst, dass mein Vater sterben würde, was dann auch 1 Tag später eingetreten ist. War das Einbildung oder dummer Zufall. Wer hat mir diesen Boten geschickt?

S. Ich hab ihn dir geschickt, Bärbel. Ich wollte, dass du innerlich gewappnet und gestärkt bist.
Weißt du, es ist für uns leicht, Tiere als Helfer einzusetzen, sie kennen keine Wahrscheinlichkeiten, tragen in sich nicht die Zersplitterung von Bewusstem und Unbewusstem.

Wer oder WAS ihrem Tun Signale gibt, ist ihnen egal, sie tun, wann ihnen der Impuls, zu tun, gegeben wird, von wem oder was auch immer.

Tiere, die sich artenwidrig verhalten, sind IMMER gesteuert durch fremde Impulsgeber. Das können wir Engel sein, auch Verstorbene, aber auch andere geistige Wesen und auch Energien, die große, energetische Einheiten sind wie zum Beispiel die Seele des Planeten Erde.

In deinem Bewusstsein hat es zwei Arten der Wahrnehmung gegeben.
Eine Äußere: Das Verhalten des Vogels außerordentlich in außerordentlicher Lebenssituation, beides verknüpft der Verstand. Wäre es nur dabei geblieben, hättest du den Vorgang schon vergessen.

Und auf der unbewussten Wahrnehmungsebene: Du hast MICH gefühlt, meine Präsenz HINTER dem Tun, des Vogels. Deine Seele hat mich bemerkt und war darum offen für meine Kraft.

U. Bärbels nächste Frage ist: Habe letztes Jahr zum ersten Mal nach 30 Jahren wieder meiner Jugendliebe Michael gesprochen. Wir sehen uns alle 4 – 8 Wochen kurz mal. Ich fühle mich stark zu ihm hingezogen. Warum ist das so?

S. Weil ihr eure Jugendliebe seid, nie wieder danach habt ihr Liebe so intensiv empfunden. Dies ist so in der Jugend!

Alles, was ihr in diesen Jahren erlebt, ist „magisch“ ist aufgeladen mit dem Maximum der Emotionalität, dessen ihr fähig seid in euren Körpern, Gutes wie Schlechtes hat die maximale emotionale Stärke.

Deine Erinnerung und deine Wahrnehmung verschmelzen nun, es wäre anders, hätte es nie eine Trennung gegeben. Dann hätte sich das Maximum abgeschwächt, denn die Jugend ist vorbei.

U. Sie schreibt weiter: Kann es sein, dass er meine Dualseele ist oder Ähnliches?
Ich habe das Gefühl, als wenn ich ihm helfen oder etwas vermitteln soll.

S. Wenn es so wäre und du keine Gelegenheit hättest, mich zu fragen, sag mir: Wie würde ich dich dazu bewegen, zu tun, was Teil deines gewebten und seines gewebten Musters ist? Ganz einfach: Ich würde jede Grübelei über Sinn und Tiefe des Miteinanders einfach zu unterbinden suchen.

Und dich TUN UND SAGEN lassen, was IN DIR WAHR ist.
Und ihn TUN UND SAGEN lassen, was IN IHM WAHR ist.

WENN! ein Mensch – seine Gegenwart – Teil des Lebensplanes ist oder wir Teil des seinen, dann fügt sich alles ganz natürlich von selbst dorthin, wohin es gehört.
Dann sagt ihr, was zu sagen ist, tut, was zu tun ist und seid nicht wenig erstaunt darüber, WIE VIEL Indigoblau ihr da verwebt!

Ihr verhaltet euch OHNE Bedenken (die kommen dann immer erst später), ganz unschuldig tut ihr, was euch wahr ist und genau deshalb, weil kein Grübeln, keine Berechnung, kein festes Ziel und erst recht kein Vorteilsdenken darin ist, auch kein Neid und auch keine Eifersucht.

Weil es kein Kampf ist! Darum wisst ihr in euch: Es muss so sein!

Mehr darf ich dir darüber nicht sagen.

Was immer du tust, tu es aus der Mitte deines Herzens, versuch, nichts zu WOLLEN, aber versuch, zu SEIN, was jetzt! wirklich ist in dir.

Mehr ist nicht not, zu wissen.

U. Bärbel schreibt: Lieber Schutzengel, ich danke Dir, dass du für mich da bist. Ich glaube, ich tue das viel zu selten.

S. Oh, da irrst du, mein Lieb! Ich muss es nicht „hören“, was ich so sicher weiß! Ich weiß um deine Dankbarkeit und hoffe, du weißt um meine Liebe.

U. Sie schreibt weiter: Ich würde mich gerne mit dir unterhalten, aber ich habe es bisher noch nicht geschafft, deine Botschaften wahrzunehmen. Wird die Zeit kommen, dass ich verstehe?

S. Ich weiß es nicht, es hängt von deinen Entscheidungen ab.

U. Vielen Dank, Sam, ich hoffe, dass dieses Reading Bärbel hilft, und danke dir sehr für deine so weisen Worte.

S. Es ist mir eine große Ehre, von euch gehört zu werden. 

Sag meiner Bärbel: Es ist SELBSTVERSTÄNDLICH, sie zu lieben, es ist so leicht.