Dualseelen

Das Universum von Dualseelen im Diesseits und Jenseits

Das Universum von Dualseelen im Diesseits und Jenseits.
Dein im Diesseits sein ist TEIL meines Universums,
Esther, und es ist gut!

Das Geheimnis der Duale ist,
dass sie sich EIN Universum teilen.

Teilen ist nicht das richtige Wort:
Sie sind ein Universum
und sie sind IN einem gemeinsamen Universum.

Das sind andere Seelen nicht.

Weißt du, dass alles,
was dir im Innersten geschieht,

in meinem Universum IST?
Und dass alles,
was mir geschieht,
in deinem Universum ist?

Und das seit Ewig und zu Ewig?
Dann weißt du, was wir SIND.

 Verstorbenenkontakt

Ich bitte Elia, mich mit Tom zu verbinden.

Das erste, was ich sehe von diesem Universum,
ist ein riesiges, unendliches, blauschwarzes „Nichts“,
in dem es anscheinend außer einem immer mehr anschwellenden Ton (tiefer Ton) und einem anschwellenden Druck keine Entwicklung gibt.

Es ist schwer für mich, das auszuhalten.
Es sieht nach „Enge“ aus, die ich als bedrohlich empfinde,
fühlt sich aber nach haltloser Weite an.
Ein verwirrender, pulsierender Zustand,
aus dem heraus mein Innerstes einen Ausweg sucht…

Gleichzeitig diesen Anblick – teils überlagernd – ein Raum der Dunkelheit, ein Herzschlag, Stimmen wie unter Wasser gesprochen.
Aus dieser doppelten Situation heraus
beginnt sich dieses tönende Universum zu verändern-
Ich bin versucht, zu sagen: zusammenzuziehen.

Aus den äußersten Winkeln meines Blickfeldes kommen Lichter auf mich zu, mehr und mehr und mehr.
Während sich gleichzeitig der Nichts-Punkt verdichtet, zusammenzieht.

Einen Moment bin ich im Kern dieses dunklen Punktes,
verlasse ihn aber, weil ich die Schwere da nicht aushalte.
Und ich beobachte vom Rand her weiter dieses Szenario,
ohne weiter bereit zu sein, es zu fühlen.

Mir ist klar: Lasse ich Letzteres zu,
geht es über meine körperliche Möglichkeit.
Dieser sich verdichtende Kern ist aber alles das, was empfindet,
was sieht, hört, ist absoluter Mittelpunkt,
um den herum ein Universum beginnt, zu kreisen.

Licht um Licht kommt und fließt zum Mittelpunkt.
Und mit jedem Licht neue Töne, neue Farben der Lichter,
die immer größer werden, sich weiten.

Am Rand setzt eine Entwicklung ein, in der sich diese Lichter beginnen,
zu berühren, an ihren klar definierten Rändern zu verschmelzen.
Bis von dort her gleißende Helle entsteht, die farbig ist und „laut“,
die klingt und einen Rhythmus hat, der wechselt.

Diese machtvolle, äußere Welt weitet sich mehr und mehr
nach der Mitte hin aus, die wiederum sich noch stärker zusammenzieht, verdichtet, bis sie zu einen Punkt wird, nicht größer als ein i-Tüpfelchen, deren Kraft ich dennoch fühle…

Mir verschlägt dieser Anblick, gekoppelt mit diesen zwei
– wie mir scheint völlig konträren Energien – den Atem…

Wie geht das jetzt weiter?
Einen – wie mir scheint – unendlich langen Zeitpunkt
scheint nichts weiter zu geschehen.
Es ist, als sei dieser Moment wie ein Standbild, was nicht auszuhalten ist…

Energie staut sich auf, drängt nach Entladung
und als dieser Drang geradezu unerträglich wird,
„platzt“ der dunkle Kern wie ein berstender Stern,
schleudert alles Licht weit hinaus, schafft sich Raum
und wieder in scheinbar unendlicher Tiefe bin ich da,
wo ich angefangen habe…

Danach Bilder aus einem Kreißsaal:
Ein Neugeborenes wird an den Füssen hochgehalten: „It´s a Boy!“

Ein anderes Bild: Eine Frau schreit unter der Qual der Presswehen…
Ein Schrei: Grüne, freundliche Augen, ein Köpfchen mit zartem Haarflaum, eine Frauenstimme ganz weich und leise:
Ach, ein Mädchen… oh, ach… ist sie gesund?

Anderes Bild: Regen an einer Fensterscheibe, Stille im Raum.
Genau diese Stille ist, was wirklich scheußlich ist
und bis eben noch rasselnde Atmung…

Ich weiß, der Rhythmus dieser Atmung war eben noch da,
schwingt noch im Raum: „Game over“.

Puh, ich muss mich von diesen Bildern erst einmal ordnen…

Alle Bilder, Gefühle, Töne, Kräfte liegen in mir,
bringen das „System“ meiner Persönlichkeit durcheinander…

Ich mache eine kleine Pause.

Jetzt weiter: Tom steht da, T-Shirt, Jeans,
die Arme über der Brust verschränkt, breites Grinsen: „Zu viel?“

U. Ach, na ja… hm, hm… heftig!
Was war das?

T. Die Wahrheit!

U. Die Wahrheit über was?

T. Über was du willst:
Das Leben, Jenseits/Diesseits, die Ewigkeit, alles…
Das ist es!

So ist das, das ist das IMMER!

Mein „Weibchen“ wollte wissen, wie „ES“ ist:
SO ist „Es“…

Aber du hast es nicht INNEN aushalten können,
du hast das lieber im Außen gehabt… gut!

Okay! Muss machbar bleiben, auch für dich…
Jetzt müsst ihr euch vorstellen, WIE es sich innen anfühlt.

U. Tom, ich hätte zu keiner Sekunde sagen können,
wo ICH da bin, außer als der Punkt ganz klein wurde…

T. Genau! ALLES war bis dahin „Ich“!
Dann konzentriert sich das Ich wieder auf den Punkt:
ALLES wird zu diesem Punkt.

U. Und der explodiert dann?

T. Wenn er sein Alles in sich eingesaugt hat,
dann explodiert er sozusagen und es fängt wieder von vorn an,
dass sie ein Universum bildet.

In dem Fall war das Universum Du und Esther?

T. Nein, das hättest du nicht verkraftet, ich musste dir deins zeigen.
Aber so ist es mit allen Seelen, mit allem, was IST, war und sein wird.

U. Erleben wir das, Tom?

T. Ja, INNEN, wenn ihr den Körper verlasst.
Außen, wenn ihr geboren werdet.

Ja, das ist bewusst.
Es ist ein Prozess…

Für euch ist der IN der Zeit nacheinander, für mich nicht…

Es ist ALLES IMMER.

Ich musste das jetzt zeigen, sonst versteht sie nicht,
was ich ihr zu sagen habe.

U. Ja, ist okay, es hat auch gar nicht weh getan…

T. lächelt: Das war der härteste Teil vom Job!

U. Was?
Dass es mir nicht wehtut?

T. Klar!

U. Okay, danke, Tom, ich fange mal mit Esthers Brief an dich an, einverstanden?

T. Ja, die schöne Frau
(er sagt irgendwas mit Bella, danach kommt etwas, das ich nicht verstehe) hat sich schon so geduldet.

My Darling, mein geliebtes Schöpfer-Du!

T. Hey, wer sagt das?
Ich bin vielleicht auch ein Faulenzer-Du?
Lacht.

Du trickst, Baby, du willst das, ich was mache: Immer rumhängen!
An deiner Seite war faul sein wollen ist ein ziemlich mieser Versuch…

Und weißt du was?
Daran hat sich aber auch GAR NICHTS geändert! (Er sagt das scherzend). „Die Frau macht mich wahnsinnig!
Die lässt mich einfach nicht in Ruhe, dauernd fällt ihr was Neues ein!“

Oh Man, bin ich froh, dass ich diese Frau habe!

Esther: Mich interessiert wirklich sehr:
Wie erlebst du dein Sein?

T. Hm… was würdest du nachvollziehen können…
Alles, was du erlebst, mein „Schätzel“…
(Er benutzt dauernd Zärtlichkeitsworte für dich, Esther,
findet in mir aber keins oder ich bin zu blockiert dafür,
deshalb schreib ich das jetzt so, wie es sich anfühlt.)
… ist im Vergleich zu dem, was ich erlebe, eindimensional.
Das ist, als ob ich dir über einen Film, den du ansiehst, erklären wollte,
was du, wenn du IM FILM bist, riechst, schmeckst, fühlst.

Wenn du tanzt, wenn du Rhythmus BIST
oder wenn du deine Bilder machst und die Blume BIST
und du gleichzeitig Esther bist
und du gleichzeitig Himmel und Erde bist,
dann kommst du zu zehn Prozent dahin, wo ich bin.

Die anderen Prozente setzen sich zusammen
aus allen unseren vergangenen Leben, aus allen unseren Zukünftigen.
Aus dem Moment, an dem wir dieser eine Punkt waren,
der explodiert ist und an dem sich wieder alles zusammenzieht.

Esther, ich lebe wirklich in einem Bewusstsein,
das KANNST du nicht miterleben,
aber du KANNST es manchmal ziemlich kurz fühlen.

Ich bin im ALLES, was wir waren und sind und sein werden.
Aber das darfst du dir nicht so vorstellen,
als würde ich mich an vergangene Leben erinnern.

Ich BIN das, was ich war und ich BIN, was ich sein werde.
Und ich bin mein Anfang und ich bin
mein kleinster, verdichteter ICH-PUNKT…

So ist, was ich erlebe…

Wenn ich mit dir bin, mit deinem Bewusstsein sein will,
muss ich das ALLES, das ich bin, das DU bist, das WIR sind, reduzieren.
Ich reduziere das auf eines dieser Lichter, die am RAND sind.
Und zwar in dem Moment, in dem sie beginnen, zu verschmelzen.

Esther, ich weiß, ich darf mir etwas wünschen:
Ich wünsche mir, dass du mehr Leben, die wir gelebt haben, erlebst,
das macht es einfacher für dich und damit für mich, unser WIR zu haben.

E: Was ist dir Freude?

T: Falsche Frage!
Es gibt NICHTS als Freude, Esther, da IST nichts anderes mehr!
War ein weiter, langer Weg, aber der IST da…
Was kann mir noch Freude rauben?

Ich weiß um allen SINN dessen,
was geschah und geschieht und geschehen wird…

Ich weiß um alle Kraft und um die Ursache jeder Kraft
und um das Ziel dieser Kräfte.

Esther, Liebling: Falsche Frage (lächelt).

E: Was ist dir das Wesentliche?

T. Schatz, falsche Frage.
Ich bin das Wesentliche im Wesentlichen.

Pass auf, hör mir gut zu!
DAS zu fragen, beschreibt den Unterschied zwischen Inkarnationsbewusstsein und Jenseitsbewusstsein
aus dem Gesamtselbst heraus…

Im Körper ist das ICH getrennt…
Es lebt in der Unterscheidungswelt, in der dualen Welt. Wesentliches unterscheidet sich von Unwesentlichem,
Freudvolles vom Freudlosen,
Sinnvolles vom Sinnlosen,
Beabsichtigtes von Unbeabsichtigten…

Das ganze Bewusstsein bezieht sich auf Unterscheidungen.
Das ist der Zustand, in dem die Lichter einzeln sind und der Punkt auch…

Mein Bewusstsein ist das, in dem ALLES LICHT ist
und im Kern die größte Kraft konzentriert ruht.
Und weiß, dass es gleichzeitig der Moment ist,
an dem es aufs Neue eine Entfaltung IST,
also der Moment, in dem dieser Punkt „platzt“…

Schatz, das musst du jetzt so akzeptieren,
besser kann ich dir das nicht erklären.

E: Wie erlebst du dich als Guide?

T. Lachend: Ach, wenn ich nur Tom wäre,
wäre mir das so ohne Unterbrechung zu stressig.
Bin ich aber nicht.

Ich will, dass du eins weißt: Das ist mir nicht fremd,
ich brauchte keine Eingewöhnungszeit,
es ist mir selbst-verständlich, einfach die logische Konsequenz daraus,
wer WIR sind.

Ich versuche, das zu transportieren, was ICH BIN ist,
zu deinem ICH BIN und erlebe das als gut und wahr und richtig.

Der Sinn liegt für mich darin, dich in deiner dualen Welt so zu unterstützen, wie es logischerweise sein muss!
Du MUSST etwas von meiner „Alles ist EINS“ Welt abbekommen
und ich muss etwas von mir in dem DUALEN Bewusstsein halten
und das ist für mich beides sehr schön.

Hey, es ist NICHT so, dass dein duales Bewusstsein
irgendwie weniger angenehm für mich wäre.
Das ist es überhaupt nicht!
Ich hätte den Unterschied zwischen beiden SEINS-WEISEN
nicht erkannt ohne unsere Verbindung über Zeit und Raum.

Irdischer zu sein, ist auch sehr schön, anders schön, aber auch schön.
Wenn ich so mit dir bin, bin ich wieder dualer:
Dann gibt es wieder das Helle und das Dunkle,
das Wesentliche und Unwesentliche,
das Freudvolle und das Frustrierende, das ist gut!

Dein im Diesseits sein ist TEIL meines Universums, Esther,
und es ist gut!

E: Gibt es etwas, dass du dir von mir wünschst?

T. Wie ich schon sagte: Ich wünschte,
du würdest mehr über unsere Leben wissen…
Du könntest unser WIR besser verstehen.

Ich wünsch mir, dass ihr noch ein paar Inkarnationen durchgeht.
Nicht solche, die den Schmerz der Trennung zum Thema haben,
sondern die unser WIR zum Thema haben.

E: Mit dir zu sein, mit dir zu wirken, mit dir zu wachsen
und dabei ganz ich selbst sein, ist mir größtes Glück
und die größte Herausforderung.

T. Esther, das ist unsere Entwicklung, es ist Vorbereitung…
Aus allem, was wir so miteinander erfahren, wird Wissen,
das wir für unser nächstes und nächstes und nächstes
WIR Sein im Körper brauchen.

E: Diese immense Spannung zwischen höchster Ekstase
und tiefster Verzweiflung hat mir zweimal fast das Herz zerrissen:
Da war ein Feuer in mir, das mich nicht nur wärmte,
sondern auch verbrannte.

Da war ein Wind in mir, der mich nicht nur streichelte,
sondern auch auseinander riss.

Da war das Wasser, das mich nicht nur erfrischte,
sondern sich auch als riesengroße Welle über mir aufbäumte
und mich dann ins Meer schleuderte.

Und da war die Erde, die mich nicht nur nährte,
sondern auch bebte und mich in ihre Tiefe fallen ließ.

Da war der Schmerz in meinem Herzen so übermächtig groß.
Und weil es kein Entkommen gab, rief ich laut:
Los, dann mach doch!
Schleudere, zerreiße, verbrenne mich, dass gar nichts mehr übrig bleibt! Dann bin ich endlich ganz bei Gott!

Da durchfuhr mich eine gewaltige Energie und ich gab mich ihr hin. Tod und Geburt sitzen Hand in Hand auf einer Bank!

T. Oh, man, oh, ah…
Du, das war eine Initiation, Esther, das ging nicht anders.
Aber ich hätte es dir gerne erspart.
Mir im Übrigen auch, da war ich MIT, nein, IN dem drin.
Da habe ich genauso geschrien, Esther, das war auch mein Schmerz…
Ohne das ich wäre nicht ins Gesamtselbst gekommen.

E: Auch tiefste Sehnsucht und höchste Erfüllung
sitzen Hand in Hand auf einer Bank, my Darling.
Das ist wahr geworden in mir.

T. In UNS!

E: Weißt du noch, unsere „forever moments“?
Es war Esther, die mich diese wertvollen Momente jenseits
von Raum und Zeit erkennen ließ.
Ich nenne es heute die „Bewusstheits-Blings“.

Wir erfinden viele bedeutungsvolle Wortschöpfungen
mit magischer Wirkung, damals wie auch jetzt.
Gerade heute hat so eine Wortschöpfung ein erkennendes Lächeln,
einen Bewusstheits-Bling von „ich bin gut, so wie ich bin“ auf das Gesicht einer Klientin mit Depression und Angstzuständen gezaubert.
Danke für deine Unterstützung!

T. Das kann ich mit dieser Lady hier leider nicht, da ist sie völlig unbegabt (ja! So was macht mich immer noch ungnädig).
Aber du wirst das finden, das Wort für unser Universum.

Das Geheimnis der Duale ist, dass sie sich EIN Universum teilen.
Teilen ist nicht das richtige Wort:
Sie sind ein Universum
und sie sind IN einem gemeinsamen Universum.
Das sind andere Seelen nicht.

Weißt du, dass alles, was dir im Innersten geschieht,
in meinem Universum IST!
Und dass alles, was mir geschieht, in deinem Universum ist?
Und das seit Ewig und zu Ewig?
Dann weißt du, was wir SIND.

E: Mit unseren Briefen, Gedichten und Bildern haben wir uns damals
für heute „Die für immer Liebesbotschaften“ hinterlassen.
Als hätten wir damals schon gewusst, was heute ist.

T. Esther, süßeste Versuchung, seit es Schokolade gibt:
Wir haben es gewusst, unser WIR hat es gewusst!

E: Der Traum unseres gemeinsamen Lebensabends erfüllt sich,
nur eben in einer anderen Form.
Ich wusste damals schon, wie er sich inhaltlich gestaltet,
aber die Form – du im Jenseits und ich im Diesseits –
das hätte ich zu dieser Zeit gar nicht verstanden
und ich hätte mich wahnsinnig dagegen gewehrt.

T. Du und ich Hand in Hand, uralt, sehen runter auf die da unten,
auf ihre Anstrengungen und sagen einander:
Schön war es…
schön ist es…

Schön ist es, Esther, es IST schön…

E: Erinnerst du dich an meinen Wunsch, uns körperlich zu lieben
in einem schwerelosen Raum,
wo es keinen Boden, keine Ecken und Kanten gibt
und wir uns dem Liebesstrom einfach hingeben können?
Auch das erfüllt sich … in einer anderen Form. Unglaublich, oder?!

T. Das Unglaubliche ist, dass es kein Wunsch war,
sondern eine Erinnerung: an Ewiges.

Esther? Ganz ehrlich, Hand aufs Herz:
Meinst du, wir hätten das erreicht, wenn ich im Körper geblieben wäre?

Hätte ich die Kurve gekriegt, aus der Bitterkeit zu gehen?
Hätte ich angefangen, auf die Fülle zu sehen statt auf die Mängel?

Hätte ich angefangen, aufzuhören, so streng mit mir und anderen zu sein?

DU hättest ALLES versucht, Esther, um es mir möglich zu machen!
Und ich hätte dich gehasst dafür…

DAS war der Punkt, an dem
– damit wir BEIDE uns weiter entwickeln können –
mein dualer Kosmos gesprengt werden musste.

Ich musste raus aus der Dualität, um unser WIR nicht zurückzuschleudern, es war schon knapp…
Ich hätte dich in meinen Kosmos gezogen, mehr und mehr,
in immer umfassendere Dualität:
Gut / Schlecht,
Sinnvoll / Sinnlos, Aussichtslos /
Erblindet für das, was gut und sinnvoll ist,
wäre ich mehr und mehr abgerutscht in ganz alte Sichtweisen,
den Kosmos abgeriegelt…

Und du, du wärst mitgekommen, um unser WIR, dass das Heiligste ist, nicht zu verlieren, du wärst mitgegangen.

E: Das Wesentliche, das Leben erfüllt sich
und sucht sich die passende Form für unser Seelenwachstum.

T. Ganz sicher!

E: Deine Anziehungskraft ist unheimlich stark, gerade beim Tanzen.
Es ist gut, wenn Rudi Rabe mich dann manchmal wieder
auf den Boden holt, wenn es gar zu stark wird.
Auch wenn ich es in dem Moment etwas schade finde, ich verstehe.

T. Jetzt verstehst du es vielleicht noch besser.
Du bist auch stark, Esther, sonst würdest du dich nicht zusammenreißen…

Ohne diese Stärke dürften wir nicht erleben, was wir erleben.
Diese Stärke, Esther, die hat Ursachen
und die liegen in anderen unserer Leben.

Ich wünschte, du würdest die schon kennen.

E: Weißt du, manchmal denke ich, es ist nicht fair.
Es hätte ja auch ich sein können, die jetzt im Himmel ist.
Aber auch hier, ich verstehe.

T. Es ist fair, es ist verdammt fair und trotzdem totaler Shit!
Aber, Esther, es ist etwas, das du weitergeben kannst:
Selbstmitleid und Bitterkeit sind,
wenn sie der Kosmos eines Menschen werden, tötend!
Irgend was, irgend wen tötet das immer!

E: Es gibt Zeiten, da wirkt es in mir bis tief in die Nacht mit Schreiben
und der Bildgestaltung.
He, das warst doch immer du.
Jetzt fühle ich mich wie ein Kind, das an schlafen gar nicht denkt,
weil da noch soviel erlebbar ist.
Aber da wartet auch der nächste Tag und der ruft schon früh…

T. Esther, liebe, wilde Frau, bitte, sei da nicht ich.
Ich war da am Rand einer bipolaren Störung, am Rand, manisch zu sein.

Rhythmus, Esther! Ist gut, und zwar der TÄGLICHE:
Sei wie die Sonne.

Akzeptiere ihren Auf- und Niedergang,
sei wie die Pflanzen, sei da bitte nicht Ich.
Bitte!

Du hast da eine Aufgabe:
Die Aufgabe, deinen Rhythmus dem der Erde anzupassen.

E: Bitte sag mir, my Darling,
was ist dein duales Leben, Erleben zu meinem?
Welche Impulse, welche Information bekommst du von dem Seelenteil, Esther auf der Erde?


T. Esther, ich glaube, ich habe dir schon ziemlich viel dazu gesagt,
ich habs echt versucht!

E: Aber wenn du wissen willst, ob ich fühle, was du fühlst:
Die Antwort ist JA!

Wenn du wissen willst, ob ich fürchte, was du fürchtest:
Die Antwort ist NEIN…

Wenn du wissen willst, ob ich suche, was du suchst, die Antwort ist:
Hab ich schon gefunden…

Wenn du wissen willst, ob du mich langweilst:
Ich wünsche mir das manchmal. Aber das tust du nie…

Wenn du wissen willst, ob deine Ekstase meine ist:
Die Antwort ist JA!

Wenn du wissen willst, ob deine Leere meine ist:
Die Antwort ist: NEIN.

Ich habe Fülle und sobald du im Leeren bist,
versuche ich, dir von meiner Fülle abzugeben…

T: So IST das, so ist das!
EIN Kosmos, Esther, und zwei Standpunkte darin.

E: Rudi Rabe! Er klopft an die Tür meines begrenzten Ichs,
wenn ich mich mal verlaufe und verheddere.
Schlau und gewitzt kommentiert er meine wirren Gedankenschlaufen
und lockt mich damit sehr gekonnt zu einer anderen Perspektive.
Oh, ich bin absolut verliebt in Rudi.
Einen wirklich tollen Vogel hast du da aus dir hervorgezaubert. Danke,
mein Engel.

T. Oh bitte schön, aber ein Rabe ist ein Rabe ist ein Rabe
und unser WIR ist unser WIR ist unser WIR.

E: Mit meinem Programm der Bildgestaltung
schaue ich in verschiedene Welten, ergreife dort diese und jene Realität, verändere deren Schwingung hier und da,
arbeite mit verschiedenen Ebenen, mit verschiedenen Strukturen
und füge sie letztendlich ganz zusammen:
Zu einem neuen Bild, zu einer anderen Sichtweise der Realität.
Es ist die Natur, die mich hier soviel lehrt, und dafür bin ich sehr dankbar.

Ich träume immer wieder von lebendigen Strukturen und Farben,
und sie tanzen zu ihren eigenen Melodien.
Eine tut sich da ganz besonders hervor.
Man nennt sie Torus.
Sie ist in allem enthalten, vom kleinsten Blättchen bis hinein ins weite Universum.
Alles auf der Erde trägt in sich ein ganz individuelles Muster
und schwingt im eigenen Klang.
Gleichzeitig ist alles beseelt von dieser einen in sich schwingenden Struktur.

Es wirkt der „Göttliche Bauplan, die heilige Geometrie“ in allem.
Und stell dir nur vor, es gibt Wissenschaftler,
die sprechen von der freien Energie,
wo man nicht mehr der Erde schaden muss, um Rohstoffe zu gewinnen. Solche Geisteswissenschaftler gab es auch schon früher,
doch sie wurden massivst unterdrückt,
wenn nicht sogar aus dem Weg geräumt.

T. Hm, hm… na ja, das ist nicht die ganze Wahrheit.
Die haben auch verdammt viel Unsinn gemacht.
Die Unterdrückung ist eine Folge einer Ursache,
aber das wirst du noch sehen.

E: Wissenschaft contra Gottesbewusstsein, darüber haben wir soviel diskutiert, manchmal richtig heftig.
Jetzt finde ich „GOTTES-WISSENSCHAFT“ überall,
sogar in meinen Träumen.
Dabei bin ich doch in Physik eine absolute Niete.
Ist es dein Guide Mante, der mich hier führt, unterstützt
und mir neue Sichtweisen vermittelt?

T. Nein, das ist UNSER WIR SIND Bewusstsein.

Esther zeigt mir diese, mich führende Energie als einen sonnigen Wintertag. Die Luft ist kristallklar, strahlend blau ist der Himmel
und auf den Bergen glitzert weiß der Schnee. Es ist eine sehr klare Energie. Und es wird ganz still in mir. Ich lausche der Stille.
Es entsteht ein weiter Raum.
In dieser Stille, in diesem Raum fließt unaufhörlich Schöpfung – und –
in der Schöpfung wirkt Stille.
Stille lebt! Esther zoomt das Bild heran.
Da sind Schneeflocken überall und jede trägt ihr eigenes Signum.

Mit Esther erforsche ich auch meine weibliche Schöpferkraft,
meine Sexualität durch Tanz und Meditation und mit Freude.
Wir schöpfen aus der Stille, wirbeln mit dem Wind,
wir lodern auf mit dem Feuer,
wir fließen mit dem Wasser und pulsieren mit dem Herzschlag der Erde.
Das ist sehr sinnlich.
Und mit dir, mein Liebster, erlebe ich die Verbindung von Himmel und Erde. Ich liebe es, in dieser Weise fruchtbar zu sein.
Und mit dir möchte ich viele himmlische Kinder auf die Erde bringen.
Jeden Tag neu.
Seitdem ich dich ganz bewusst um deinen himmlischen Samen bat, empfange ich ihn auch.
Und ich erfahre dich und unsere Liebe und Partnerschaft
auf eine ganz neue Weise.
Das ist sehr aufregend.

T. Das ist, was ich Uta gezeigt habe: Zu dem, was du wahrnimmst,
kommt noch eins, der Rhythmus, ein- und ausatmen…
Systole/ Diastole…

Esther, ich weiß, da liegt in dir noch eine Blockade, eine, die sagt:
Nein, es MUSS ein ewiges Größer und Besser und Voller werden sein,
ein kontinuierliches Wachstum…

Aber die Ewigkeit pulsiert, atmet ein und aus
und zwischen beidem liegt ein Punkt der Stille.

E: All die wunderbaren Schöpfungen und Werke sind lebendig und wirken.
Es ist Gnade, einen Schöpfungsimpuls zu empfangen
und dieser Energie Gestalt zu geben.
Du warst zu deiner Lebenszeit sehr gut darin.
Es kamen so wertvolle Melodien, Schriftstücke und Bilder
durch dich auf die Erde.
Und einfach nur dein Sein setzte wertvolle Impulse
für unsere Mitmenschen.

T. Danke! Das kann ich jetzt ganz leicht: DANKE sagen!

E: Darum war es mir im Jahr 2008 auch so unbegreiflich,
als du dich als Versager fühltest und dich dafür so stark verurteiltest.
Als ich dir aufzeigte, welch ein wertvoller Mensch du bist, sagtest du:
„Das sagst du nur, weil du meine Frau bist“.
Da wurde es sehr traurig in mir.

T. Esther, das ist, was ich meinte:
High Emotional, um dann erschöpft und depri
mich ganz von mir abzuwenden…

Aber das von mir abgewendet sein war nur eins.
Das war, dass ich mir sicher war, die ganze Welt habe sich abgewendet…

Da gab es nur zwei Möglichkeiten:
Entweder hatte die Welt recht, dann war mit mir nichts los
oder mit der ganzen Welt war nichts los…
Verstehst du?

Ganz schön maniac… bipolar…
den Rhythmus nicht akzeptiert…
meinen nicht, den der Welt nicht… shit!

E: Heute kann ich genau mit dieser Erfahrung meinen Klienten helfen, diesem dunklen Feld mit Bewusstsein auf die Schliche zu kommen. Bewusstsein klärt und durchbricht diese dunklen Felder
und schafft Platz für neue, wertvolle Impulse.

T. Perfect! Nimm das mit dem Rhythmus noch mit dazu…

E: Vor Kurzem war unser Hochzeitstag.
Ich fühlte mich ganz besonders geliebt und beschwingt.
Eine Freundin fragte mich, wie geht es dir?
Auf die Antwort, „mir geht es wunderbar, ich habe heute Hochzeitstag!“, schaute sie ziemlich verdattert und verständnislos drein.
Ich konnte direkt sehen, wie dieser Satz und
bestimmt auch meine Ausstrahlung ihr System ins Wanken brachte.
Bringen wir Systeme ins Wanken, mein Engel? Ich glaube schon.
Es ist mir auch schon in anderen Begegnungen aufgefallen.

T. Wir bereiten unser WIR darauf vor, Liebling!

E: Elia sagte, ich kann die Naturkräfte rufen und sie transportieren.
Aber das kann ich ja nur tun, wenn ich sie wirklich in ihrer Größe
und Vielfältigkeit erfahren habe,
sie verinnerliche und ihnen auch gerecht sein kann,
soweit ich es eben vermag.
Denn auch hier: es will sich etwas entfalten.
Es will sich etwas bewegen. Und ich darf ein Teil davon sein.

Vor einiger Zeit fühlte ich uns mit dem Wind zu Ulli fliegen.
Es war sein Wunsch, sie daran zu erinnern,
dass sie außer einer Heilerin auch eine Frau ist.
Dass hier die Wortwahl auf Rudi Rabe zurückzuführen ist,
versteht sich von selbst.

Was würden wohl die Menschen davon halten,
wenn ich sage „da spricht ein weiser, gewitzter Vogel durch mich:
nämlich Rudi Rabe!“? 
Ist es so, dass wir beide mit den Kräften der Natur reisen und wirken?
Ist das auch eine Art Reading oder Channeling?

T. Nein, das ist es nicht. Beides geschieht im AUFTRAG.
Wir reisen, weil es UNSER Kosmos ist, zu dem die Anderen gehören…

Sie SIND Bestandteil unseres WIRS.
Wir sind Bestandteil ihres ICHS, sind in IHREM Kosmos…
Sich gegenseitig durchdringende Kreise.
Das passiert IMMER, der Unterschied:
Dir! wird es bewusst!

Wenn wir uns von einem Menschen trennen oder der sich von uns,
dann, weil er nicht mehr die Energie hat,
mit der wir in unserem Kosmos sind.

Die Kreise können sich nicht mehr verbinden.
Vorsicht, halt, halt, nicht so schnell,
Lady of my Hart: Ich spreche nicht NUR von Liebe…

E: Uta machte mich wegen Rudi auf Odin aufmerksam.
Gibt es hier etwas, was ich noch
über unser Sein und Rudi Rabe wissen sollte?

T. Odin ist unser ewiges WIR, Rudi ist der Bote von mir zu dir,
vor allem eins und deshalb eingesetzt: unerotisch!

Ich bin einfach zu schön für dich, um keine Versuchung zu sein (grinst).

E: Ich habe einen Glaubenssatz aufgedeckt und wandeln können.
Immer, wenn ich als Kind am Anfang
einer wunderbaren Neuschöpfung stand, stoppte mich der Satz von Mama:
„Kind, wo soll das nur hinführen mit dir?!“
So wie dieser Satz von mir aufgenommen wurde,
konnte es nur Unheil bedeuten.
Und vor lauter Angst, was da jetzt kommen könnte,
war ich nur noch halb bei der Sache oder ließ es ganz bleiben.
Wenn jetzt dieser drohende Satz in mir klingt, schwingt gleichzeitig ein weitaus hellerer Klang mit.
Ich muss lachen und sage:
„Mama, es führt ins Leben und in den Zauber des Werdens –
in die Freude!“

T. Die arme Mama, wie hätte sie das verstehen sollen?

E: Mein Liebster, wir werden, was wir sind und erschaffen das,
was schon da ist!

Hier die Formel für uns, mein Schatzi: 1+1=1.

T. Genau! Und das bitte im dreiviertel Takt, eins, zwei, drei, Pause,
eins zwei drei, Pause, eins, zwei, drei, Pause…
einatmen, ausatmen …
Luft holen, Ton halten, ausatmen…

Rhythmus, das Leben ist „Rhythm and blues“…
Nicht nebeneinander, sondern nacheinander, das Eine folgt dem Anderen…

E: Mein geliebter Mann im Himmel, du wunderbares Wesen,
lieber Rudi Rabe – ich liebe dich so sehr
und fühle mich nah bei dir und mit dir.
Hier! Mein Leben für dich!

T. Ich liebe dich, liebe dich, liebe dich…
Dein Leben für mich?

Honey: UNSER Leben für UNS!

Ewig… every day and more…
dein Tom!

Tom legt mir auf den Tisch eine rote Rose und eine Ansichtskarte:
Grünes, hügeliges Land, kühl und regnerisch,
diese Ansicht wandelt sich in eine Karte, von der ich annehme,
dass es La Gomera ist…

Der Sonne entgegen, der Sonne zugewandt.
So verstehe ich das.

Er nimmt eine dunkle Jacke, zieht sie über,
ich höre ihn eine Melodie pfeifen, während er rausgeht…