das Ich

Ihr seid alle Träumende!

Ihr seid alle Träumende.

Ihr identifiziert euch mit Illusionen!
Nicht, weil diese TATSÄCHLICH attraktiver wären
als die Realität.
Sondern weil die Realität derart groß ist,
dass sie euer Fassungsvermögen sprengen würde.

Die Arten des Ichs:

Die Materie des Ichs

Das Illusions-Ich:
Seine Persönlichkeit, sein Wille, sein Ego.
Es ist der Teil, mit dem er sein Ich identifiziert

Das Ich

Das große Ich

Der kleinstmögliche, erkennbare Teil der Realität ist Liebe.
Die Liebe ist überall, sie separiert nichts:
Liebe DICH, deine Nächsten und das Leben selbst.

Nichts, nichts, nichts ist separiert zu betrachten!
Das Leben ist eine einzige Kombination gegenseitiger Wirkungen!
Einseitigkeit ist Starre
und Starre ist Separation.

Leben ist KOMBINATION!

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Sven zu verbinden. Sven und bittet um diesen Kontakt.

Ich gehe an einem Bergfluss entlang, ein tiefes Kiesbett, große Findlinge darin, klares Wasser … am Rand Fichten und Birken, vor mir in der Ferne schneebedeckte Berge. Es ist sehr still, anscheinend hat sich gerade erst der Schnee zurückgezogen in höhere Regionen. Erst ganz vereinzelt sehe ich erstes frisches Grün am Ufer. Ich höre den warnenden Ruf eines Vogels über mir und fast gleichzeitig bricht aus dem gegenüberliegenden Gestrüpp am Ufer ein großer, brauner Bär durch.
Mager schaut er aus, sein Fell zerschlissen und staubig. Er hebt die Nase in die Luft, wittert, geht schwankend ein paar Schritte weiter und legt sich dann an einen Platz in der Sonne …
Ich bin mir unsicher, was ich hier soll, ich fühle keine Gegenwart eines Guides …

Seltsamerweise zieht es mich zu dem Bären dort…
Ich folge meinem Impuls, durchwate das Wasser
und nähere mich dem Tier.

Ein wenig Sorge habe ich.
Wie wird er regieren, wenn ich noch näher komme?

Aber er hebt nur müde den Kopf, fast völlig interesselos…
Irgendwas stimmt mit diesem Bären nicht…

Ich gehe ganz nah zu ihm…
Ambivalente Gefühle habe ich:
Besorgnis um mein eigenes Wohl und Mitgefühl mit ihm.

Letztlich folge ich Letzterem und setze mich zu ihm.
Einfach nur daneben, ohne ihn zu berühren, ohne ihn anzusprechen,
ohne ihn auch nur anzusehen.

Zu meinem Erstaunen schiebt er sich etwas näher zu mir, soweit,
bis er meine Körperwärme spürt, dann schnauft er und schläft ein.

Erst jetzt kommt der Guide.
Er ist groß, mit breiten Schultern, ein Gesicht, so klar geschnitten,
dass es schwer fällt, ihn irgendeiner menschlichen Rasse zuzuordnen…
Ein wenig erinnert er mit diesem Gesicht an Anthony Quinn.

Sein Haar ist lang, schwarz und mit silbernen Fäden durchzogen,
seine Kleidung ist ein einfaches, helles Gewand, aus weichem Leder vielleicht.
Das ist schwer zu sagen.

Diese äußeren Merkmale verschwimmen immer wieder
in der Helligkeit seiner Energie…
Aber er ist freundlich zu mir, vorsichtig und sich offensichtlich bewusst,
dass es nicht einfach für mich ist, mich mit dieser Energie zu verschmelzen…


Wenn ich versuchen sollte, zu beschreiben, wie sie ist,
dann kann ich eigentlich nur sagen,
dass sie so klar und kühl wie das Wasser vor mir ist,
aber auch so hell und leicht wie die Frühlingssonne, die da hineinstrahlt…

Irgendwie ist er selbst wie dieser Bergfluss.

G: Du bist die Übersetzerin?

U: Ich bin Uta.

G: Man hört von dir.

U: Schön, dass du da bist…
Bist du der Guide von Sven?

G: Ja… ich bin Guide. Was tust du da?

U: Ich sitze hier neben dem Bären…

G: Weißt du, warum du das tust?

U: Es zog mich zu ihm…

G: Was zog dich?

U: Ich weiß nicht, weißt du es?

Leise und ohne mir eine Antwort zu geben,
setzt er sich vor den Bären, schaut ihm ins Gesicht
und flüstert ihm etwas zu…
Gleichzeitig sehe ich, wie sich quasi ein Doppel des Bären
von diesem löst.
Es ist durchsichtig und viel stärker als der materielle Bär.
Und dieses Doppel stellt sich auf die Hinterläufe, hebt die Tatzen,
brüllt und dann läuft es spritzend durch den Fluss
ans andere Ufer in den Wald hinein…

U: Was ist das?

G: Seine Persönlichkeit, sein Wille, sein Ego…
Nenn es, wie du es willst…
Es ist der Teil, mit dem er sein Ich identifiziert…

U: Seine Seele?

G. lachend: Nein, nicht seine Seele.
Seine Seele ist viel mehr, aber davon weiß er nichts…
Das, was jetzt dort durch die Wälder streift, ist das, was er für sein ICH hält.

U: Und was ist dann das, was hier liegt?

G: Die Materie seines Ichs…

U: Ist er denn gestorben?
Er atmet doch noch!

G: Er lebt, aber will sein ICH nicht mit der Realität der Materie identifizieren.
Darum spaltet er sein Bewusstsein ab in eine Illusion…

U: Ah, ich verstehe: Er identifiziert sich mit einer Illusion,
um die Realität nicht wahrzunehmen…
Dann träumt er?

G: Das könnte man so sagen, ja…
Aber schau!

Er weist mit dem Finger in die Höhe.
Und was ich jetzt wahrnehme, ist ein ungeheures Licht!
Funkelnd, lebendig, pulsierend in der Form eines Bären.
Dieses Licht ist über dem Bären, um ihn herum und durch ihn hindurch.
Es scheint mir, als sei alles mit diesem Licht verbunden,
selbst ich spüre es körperlich…
Es ist stark und warm und gut und böse, einfach Alles in Einem…
GEWALTIG.

U: Was ist das?

G: Das ist sein ICH.

U: Das ist die Seele?

G: Das ist sein ICH!
Würdest du es ertragen können,
ich würde dir in diesem Moment alle dich umgebenden
und durchdringenden Ichs zeigen.
Aber es wäre zu viel!
Du würdest das Gewahrsein der Realität nicht ertragen können!
Du erträgst nur einen kleinen Zipfel der Realität, schau!

Er weist auf die kleine Distanz zwischen meinem Körper
und dem des schlafenden Bären…
Dort spielen und tanzen tausend kleine Lichter
und die Farbe des ICHS des Bären verwebt sich mit meiner Farbe…

U: Ui, das ist aber schön!

G: Das ist LIEBE. (Er lächelt.)
Der kleinstmögliche, erkennbare Teil der Realität ist Liebe.
Du weißt nicht, warum es dich zum Bären zog?
Nun, aus Liebe!

Dein Ich WOLLTE die Verbindung mit ihm,
sein ICH wollte die Verbindung mit dir…

Der Verstand geht andere Wege…
Das Ego geht andere Wege…
Aber alles, was WIRKLICH real ist, das ist dieses hier!

Was ich euch sagen will, ist: Ihr seid alle Träumende.

Ihr identifiziert euch mit Illusionen!
Nicht, weil diese TATSÄCHLICH attraktiver wären als die Realität.
Sondern weil die Realität derart groß ist,
dass sie euer Fassungsvermögen sprengen würde.

Der Bär hier, er wird sterben.
Bis er das kann, wird er sich träumend wahrnehmen.


Er wird sich identifizieren mit dem, was er erträumt,
bis er die Schwere seines verlebten Körpers endgültig erkennt
und bereit ist, ihn zu verlassen.

Erst dann wird er der Realität gewahrsam!
Denn erst dann ist er in der Lage, die ganze Größe der Realität zu ertragen.

U: Materie hindert also an der Wahrnehmung der Realität?

G: Ja, aber das ist nicht negativ, das ist die Voraussetzung für Materie!
Bin ich zu kompliziert?

U: Doch ziemlich…
Mir fallen tausend andere Fragen ein, aber ich bin nicht deine Schülerin.

Sondern ich bin da, um deinem Schüler Sven zu berichten…
Ich bin nur die Übersetzerin.

G: Ich weiß, du hast übersetzt, was ich ihm sagen will
und du wirst noch mehr übersetzen.

Gut, lass uns den offiziellen Teil beginnen.

Sven, es ist gleich, welches Bildnis ich gebe:
Das wahre Bildnis ist bildlos.
Es ist gleich, welchen Namen ich dir für mich nenne.
Die Wahrheit ist größer als ein Name.
Aber weil du Mensch bist, weil du die tiefe Ordnung
hinter den oberflächlichen Ordnungen der Materie
noch nicht entziffern kannst, will ich dir zeigen, wie mein Angesicht ist:


Es enthält alle Arten der Menschen, alle Völker und Kulturen
und ist doch ganz einzig, so wie auch du ganz einzig bist…

Und ich will dir einen Namen nennen, mit dem du mich rufen kannst: Nenne mich Admetos.

Auch wenn mein Name ein Tieferer, Umfassenderer ist
– gleich wie auch dein Name nicht wiedergeben kann,
wer und was du bist –
gibt dein Name doch eine ungefähre Auskunft:

Er sagt, zu welcher Sippe du zählst, zu welchem Land,
zu welchem Geschlecht…

Zugehörigkeiten, die jedoch bei Weitem nicht ausreichend sind,
um dich – dein ICH – zu identifizieren…

Nenne mich Admetos und forsche über meine Zugehörigkeiten nach.

Sven, da ich jetzt mit dir nicht reden kann,
lausche meinem Gespräch mit dieser hier.

Uta, sage mir, was ist höher in seinem Wert:
Der schlafende Körper des Bären, seine Illusion von seinem Ich dort drüben
im Frühlingswald oder sein reales Ich?

U: Nun, ich denke sein reales Ich.
Also das Große, das, was alles durchdringt…

A: Das ist falsch! (Lacht.)
Schau noch einmal genau! hin:

Er wiederholt den Augenblick, in dem sich das Illusions-Ich vom Materiellen Ich, dem Körper, trennt, doch dieses Mal sehe ich auch das „reale Ich“.
Zu meinem Erstaunen durchdringt es nicht nur den schlafenden Körper,
so, wie ich es vorhin sah.
Sondern er durchwebt auch die Illusion
und begibt sich mit diesem Ich hinüber in den Wald, jedenfalls Teile davon.

A: Ja, ja, ja… das müsst ihr versuchen, zu verstehen!
Das alles ist untrennbar!

U: Puh, Admetos, ich fürchte, du überforderst meinen Verstand…

A: Ha! Gut, dann werde ich in Hausfrauenart mit dir reden (grinst).
Du hast ein Hühner-Ragout gekocht?

U: Ähm… ja?

A: Wie schmeckt das?

U: Ja, gut! Lecker, nach Hühner-Ragout halt…

A: Aha, das Hühner-Ragout ist also das GANZE, halten wird das einmal fest!
Und das Ganze schmeckt gut?

U: Hm, hm!

A: Und wie hat das Huhn geschmeckt?

U: Das Huhn ohne Soße und so?

A: Ja?

U: Ja, auch gut…

A: Warum?

U: Na, ich hatte es doch gewürzt beim Kochen.
Es hat im Sud, der gewürzt war, gekocht und deshalb hat es gut geschmeckt auch ohne Soße und andere Zutaten.

A: Aha, dann sind die Gewürze das Wichtigste?

U: So gesehen, jaaaaaaa… hm.

A: Lass mich sehen: Womit hast du gewürzt?
Hm, ich sehe (er scannt mich): Salz, Pfeffer, etwas Nelken, etwas Muskat, Thymian, Knoblauch, Petersilie, Lorbeer…
Schmeckt Lorbeer gut?

U: So allein? Nein…

A: Schmeckt Muskat gut?

U: Hm, hm, nein…

A: Schmeckt Salz gut?

U: Na ja, die Mischung macht es…

A: Nur die Mischung? Schmecken Mischungen gut?

U: Nein, natürlich nicht, das wird doch verdünnt
und mit dem Geschmack vom Huhn kombiniert…

A: KOMBINIERT! Sven?
Die Realität ist die Existenz der Kombination!

Einzelne Bestandteile können durchaus einen angenehmen Eigengeschmack haben, aber die Vollendung ist die vollendete Kombination!

Das Gewürz wirkt auf den Geschmack des Huhnes,
das Huhn wirkt auf den Geschmack des Gewürzes!
NICHTS ist HEILIGER, wertvoller, besser.

Der sterbende Körper WIRKT auf die Realität des großen ICHS!
Seine energetischen Muster BE – WIRKEN eine Kombination!
Das Illusions-ICH wirkt ebenso auf das große Ich,
auch dieses verändert die energetischen Muster…

Und was für diesen guten alten Bären hier gilt,
das gilt für ALLES, was ist!


Nichts, nichts, nichts ist separiert zu betrachten!
Das Leben ist eine einzige Kombination gegenseitiger Wirkungen!

Aber was ist dann das „Böse“, nicht wahr?
Darauf willst du hinaus: Was gilt es, dann zu separieren?
Ich will es dir sagen: Das „Böse“ ist die Idee, dass es SEPARATION gäben würde!

Lieber, hoch geachteter Freund meines Ichs: Dies nun ist mein großes Rätsel!
In diesem Satz liegt der Beginn der Erleuchtung!

Es ist mir eine tiefe Freude, dich hiermit noch einmal zu verbinden.
Du hattest diese Idee schon oft.
Du spürtest sogar den Ansatz der Realität, die sich darin offenbart.
Nun erinnere ich dich:
Die größte aller menschlichen Illusionen ist die der Separation!

Nun gut: du fragst, was dann die Ordnung ist?
Sven, kann deine Seele es ertragen,
dass es keine statische Ordnung gibt außer der einen:
Dass alles aus Gott, in Gott und zu Gott hin ist?

Alle anderen Ordnungen sind dualistisch und dienen letztlich nur,
um zur Einheit zu kommen.

Gott ist lebendig!
Weißt du, was das bedeutet?
Er ist nicht! statisch!
Er ist Bewegung, Weitung, Zusammenziehung.

Lebendig sein heißt, bewegt sein…

Ihr Wissenschaftler der Welt:
Ihr versucht statische Gesetzmäßigkeiten zu finden.
Aber es wird Zeit, dass ihr euch auf die Bewegung konzentriert,
auf die Wirkung der Komposition!

Doch nun, liebe Uta, will ich dich nicht weiter überstrapazieren,
sondern dich ermuntern, mit mir Sven Fragen zu ergründen.

U: Ja, danke, ich fürchte nur, das wird wieder so kompliziert…

A: Du darfst es so ausdrücken, wie du es verstehst.
Intelligente Menschen wie Sven brauchen keine Fachsprache, um zu verstehen.

U: Gut, dann hier seine erste Frage:
Wer bist du, hattet ihr schon gemeinsame Leben
und was habt ihr miteinander zu tun?

A: Sven, ich bin deinem Ich verwandt, so nah wie zwei Brüder sind wir uns: Unser tiefstes Wollen, unsere tiefste Verbindung ist die, der Evolution zu helfen.

Wir lieben das Leben und damit meine ich keinesfalls nur das materielle Leben.

Wir lieben den Umstand, dass alles, was ist, sich immer weiter entfaltet, vervollkommnet und um doch im steten Reigen
stets Neues zu gebären, Altes zu verändern…

Wir lieben den ewigen Tanz der Universen…

Und weil wir das Leben so sehr lieben, darum sind wir Teil der Kräfte,
die dieses Leben fördern wollen, auch schützen
und durchaus auch streitbar dafür eintreten.

Dies verbindet uns und wir haben viele Inkarnationen geteilt…
Wir waren vielfältigen Aufgaben gegenübergestellt
und so wird es auch weiterhin sein.

Heute bin ich, dein Guide – dein Lehrer – gekommen,
um dich wieder mit dem Wesentlichen zu verbinden.


Gestern war ich dein Kamerad.
Wir zogen gemeinsam durch die weiten Lande Nordamerikas,
beide bemüht darum, Verständnis unter unseren Brüdern zu wirken,
dass Recht gerecht sein muss, um Segen zu wirken.

Bitte versteh mich recht: Die Gabe, Frieden zu wirken,
die Sehnsucht, den Ausgleich des Gegensätzlichen zu schaffen,
hat dein Ich integriert…


Doch nun geht es darum, über diese Gabe und Sehnsucht
nicht die Streitbarkeit zu vernachlässigen!

Die Hingabe zu leben, ist deiner Seele nicht fremd…
Aber jetzt bist du aufgefordert, Hingabe und WILLEN zu kombinieren.

Oh, zürne deiner Willenskraft nicht, sie ist gut!
Sie ist sogar dann gut, wenn sie deinem Selbst dient.

Aber in den Genuss der Fröhlichkeit des Herzens
wirst du erst dann völlig kommen,
wenn du beides – Willen und Hingabe – denen gibst, die daran Mangel haben.

Du bist streitbarer geworden, als du es im letzten Leben warst…
Aber genau das fürchtest du!

Nun, ich spreche hier mit dieser hier, damit du mich nicht wieder überhörst.

Die Streitbarkeit ist gut!
Die Frage ist: In welcher Kombination sie wirken soll, nicht wahr?

U: Sven fragt, wer er im letzten Leben war.

A: Du warst ein Mann in einer kleinen Stadt am Rande des Erzgebirges…
Dein ganzes Leben war der Hingabe gewidmet:
der Hingabe an deine Familie, an deine Kunden, an deinen Glauben.

Du warst so überaus hingebungsvoll, dass du darüber versäumt hast,
zu kämpfen:
FÜR DICH!
Für DEINE Bedürfnisse!

Du warst dir nicht wichtig genug, nicht gut genug!

Schau, so geht es nicht weiter:
Kann ein Teil Gottes sich selbst weniger wert sein als die anderen Teile?

Kann ein Teil eines Körpers sagen: Ich bin unwichtig?
Verdirbt nicht auch noch der geringste Teil das Ganze,
wenn er seiner nicht ehrt, sich verteidigt
und für sich und seinen Platz Sorge trägt?

Was du mitgebracht hast,
ist weiterhin ein großes Bedürfnis nach Hingabe.

Siehst du, das suchst du weiterhin, zu finden.

Doch deine Hingabe OHNE Eigen – Willen ist dir dieses Mal nicht gut.
Deine Aufgabe wird die Kombination sein.

Nun müsstest du mich fragen,
warum du eine solche aufopfernde Existenz wähltest.


Nun, weil du in dem Leben davor das exakte Gegenteil lebtest:
Alles unterstand deinem Willen, deiner Macht, deinen Trieben…


Du siehst: Es wird stets der Ausgleich angestrebt
und DANN die Vervollkommnung einer bestimmten Eigenheit.

In diesem Leben musst du dich mit deinem Wunsch nach Gerechtigkeit
UND deinen Eigen-Ansprüchen auseinandersetzen:
Du findest in der Einseitigkeit keine Lösung, weil es um die Kombination geht.

Suche in dir die Kombination statt der Einseitigkeit!
Bedenke dies: Einseitigkeit ist STARRE und Starre ist SEPARATION!
Leben ist KOMBINATION!

In den vergangenen Leben hast du DIR gedient.
Selbst, als du dich aufopfertest, hast du DIR vor allem gedient!

Denn in deiner großen „Güte“ warst du unangreifbar der „Beste“.

Nun geht es aber darum, dich zu reintegrieren!
Und genau dabei will ich dir helfen.

Wie viele Seelen,
die sich über viele Leben übergeordneten Zielen gewidmet haben,
hast du dabei das Bewusstsein der Tatsache verloren, dass du TEIL bist!

Wir versuchen in diesem Leben,
dich wieder der Realität der Kombination teilhaftig werden zu lassen.

U: Er fragt, was er in Zukunft in die Realität bringen kann.

A: Deine Liebe! (Lacht!)
Nein, nein, das ist nicht banal!

Liebe ist eine sehr große Aufgabe!
Denn ich spreche hier nicht von einem Gefühl der innigen Hingabe,
der Aufopferung, der Verschmelzung.

Ich spreche von der Liebe zu dem, was IST!

Nicht, was wünschenswerterweise sein könnte,
nicht was gerechterweise sein MÜSSTE.

Sondern von dem, was IST!

Diese Art der Liebe schließt dich ein!
Diese Art der Liebe akzeptiert die Realität der Kombination…
Diese Art der Liebe ist, JETZT zu leben…
Sie weiß um kein Morgen und Übermorgen…

Diese Art der Liebe separiert GAR NICHTS!
Ihr ist in allem das ALLES, WAS IST, gegenwärtig!


Sie ist allem zugewandt, ohne naiv zu sein,
ohne selbst aufopfernd zu sein…

Sie kämpft und streitet, sie heilt und lindert…
Sie versteht, dass WAHRHEIT der einzige Weg ist…
Sie geht nicht den Weg der Heuchler und Pharisäer.
Aber sie geht auch niemals den Weg
der Resignation und Gleichgültigkeit…

DIESE Liebe ist DEINE Liebe!
Dies BIST du!

Aber du musst erst lernen, diesen Teil deines Selbstes voll zu entfalten.

Du willst von mir hören: Tue dies, tue das.
So rede ich nicht mit dir!

Das sind Andere, die sich einbilden, dich lenken zu dürfen…

Ich bin der, der dich auf deine Freude aufmerksam macht, wenn du liebst:
Den Gesang der Vögel!
Oder den Blick in die Augen deines lachenden Sohnes!
Oder die alte Frau, der du hilfst, einen Platz zu finden.

Oder einfach nur dem Klang deiner Stimme
oder der Kraft deines Geistes, der eine unerwartete Lösung fand…

DAS bin ich!

Ich rufe dir zu: Sei ein Kämpfer dieser Art der Liebe!
Ruf deinen Mitmenschen zu, dass es sich lohnt,
zu lieben in dieser Weise!


Erlebe selbst die Glückseligkeit, die darin liegt!
Und helfe jenen, die danach suchen, ihre Art des Liebens zu finden.

Diese Liebe lebt ÜBERALL!
Sie hat keinen Ort, an dem sie wirkt.
Sie kennt kein Alter, in dem sie zur wahren Geltung kommt.
Sie separiert GAR NICHTS!


Und DAS BIST! du!

Aber du weißt es nicht mehr!
Du hast den Zugang verloren.
Und du suchst nach der Illusion deines Ichs, nicht ahnend, wer du bist.

Ich würde dir sehr gerne helfen, zu verstehen.
Aber dazu musst du bereit sein, dich dieser Art der Liebe wieder zu nähern!

Dazu gehört viel Mut!
Vor allem aber gehört dazu, dass du dir selbst verzeihst, dass du ein Mensch bist!

Und dass du das Glück spürst,
TEIL des Großen zu sein, zu dem JEDER gehört.

U. Sven sagt, er hat das Ziel, ein heiliger Mann zu sein.
Anders gesagt: den größtmöglichen Nutzen aus der Inkarnation zu ziehen…

A: Sven?
Der Größte ist der, der sich der Teil-Haftigkeit bewusst wird.
Der Heiligste jener, der sich ein – bringt!
Nicht, um etwas zu erreichen, sondern weil er SELBST so ist.

Du erfüllst deinen Plan der Inkarnation, in dem du BIST, was du BIST! Liebst, was gewesen ist, was da ist und was kommen wird…
Heiligkeit ist das Gegenteil von Separation!
Der Größte ist der, dem bewusst ist:
Dass es weder Groß noch Klein gibt.

U: Das scheint er zu wissen.
Er fragt danach, wie er in die größtmögliche Gewahrsamkeit, Wachheit
und der Dankbarkeit (in das Jetzt) kommen kann…

A: Warum größtmöglich?
Reicht es nicht in DEINER Art? (Lächelt.)

Lieber Sven, begreife: Auch deine Schwächen sind Teil des Ganzen!
Du bist nicht frei von Eitelkeiten!

Und darum ist es gut, wenn du immer wieder begreifst,
dass auch du in deinem Bewusstsein begrenzt bist!

Die Eitelkeit des Gut seins war dir im letzten Leben nicht gut!
Weder dir noch deinen Mitmenschen.
Deshalb liebe deine Begrenztheit,
trage sie um deiner selbst willen mit einem Lächeln.

Ist dies zu schwer? Nun, vermutlich ja…
Was zeigt dir das?

Du bist nicht vollkommen, du wirst es nicht sein.
So wie alle anderen bist auch du: Mensch.

Das muss ich dir nicht sagen? Doch, doch das sage ich!

Denn deine Glückseligkeit liegt nicht im Überwinden,
sondern in der liebevollen Akzeptanz dessen, was ist.

U: Er fragt, wie er in diesem Leben zur Erleuchtung gelangt!

A: Sven, freue dich und sei glückselig darüber,
dass wahre Erleuchtung nicht Auftrag deines Lebens ist!

Wenige Erleuchtete sah die Erde je.
Und diese Wenigen waren auserwählte Teile Gottes:
der Welt geschenkt, auf dass sie ein Ziel hat…

Du sollst nicht Ziel sein!
Du musst niemals der Weg sein, den Menschen gehen…
Du bist ein Mit-Wanderer und ich sage dir:
Preise dich glücklich, dass es so ist.

U: Warum bereiten ihm manche Dinge im Außen solche Probleme
(zum Beispiel Aktenordnung)?
Wie gestaltet er seinen Weg weniger leidvoll?

A: Du weißt, warum:
Weil du einen starken WILLEN hast, das zu erreichen, was dir als wert gilt.

Dein Anspruch an dich ist hoch!

Aber wehe, es würde dir alles gelingen, zu beherrschen!
Du hättest noch nicht die Reife,
deswegen dennoch nachsichtig deinen Mitmenschen gegenüber zu sein…

Freu dich am Fehlbaren in dir!
Denn es fordert dich auf, in der Liebe zum Unvollkommenen zu bleiben: dir selbst gegenüber,
deinen Mitmenschen gegenüber,
dem Leben gegenüber.

Dein Leid jedoch, das kommt dir aus deinem Willen.
Du willst das ABSOLUTE RICHTIGE!

Dafür kannst du nichts!
Dies ist der Auftrag deiner Ahnen, diese Last trägst du stellvertretend für sie…


Ihnen wurde wenig gedankt, obwohl sie sich dem doch opferten.

Hier fehlt dir die innere Erlaubnis zum Fehler, zum Irrtum, zum Klein sein,
dass der reinen Separation…
Hier würde ich sehr gerne mit dir Befreiung erarbeiten.

In dir ist der Glaubenssatz lebendig:
Ich bin nur wert, wenn ich SEHR klug bin!
Wenn ich mich unter Kontrolle habe …

Dein WERT hängt dir von Bedingungen ab, die du zu erfüllen hast!
Wie in deiner Kindheit…
Du folgst diesem Muster…

Dein Wert ist in der Realität aber völlig Bedingungs-frei vorhanden!
Der Geist deiner Mutter rief dir zu:
Beweise mir, dass du es wert bist, zu sein!

Sven, wann ist es je Beweis genug?

Ehe du nicht aufhören kannst, zu beweisen,
ringst du mit deinen Schwächen.

Solange du ringst, ist kein Frieden.
S
olange kein Frieden ist, ist Leid.

U: Er fragt,
wie er sein schriftstellerisches Talent gewinnbringend einsetzen kann?

A: Die Frage ist, WAS du zu sagen hast.
Was ist deine Intention?

Das „man“ dich liest?
Oder dass die, die dich lesen, ermuntert werden, ihre Liebe zu leben?

Schreibe aus der Mitte deiner Seele!
Der Rest fügt sich.
Wenn du aber schreibst, um zu BEWEISEN,
dass du es WERT bist, zu schreiben,
sind es Worte im Wind.

U: Bezogen auf seine Frau:
Was kann er tun, um eine Wiederannäherung in Gang zu setzen?

A: Du!!! WILLST die Wiederannäherung!

U: Er möchte, dass sie seine Liebe unmittelbar spürt.

A: DU willst, dass SIE spürt!

U: Er möchte alles in seinen Kräften Stehende tun,
dass es ihr gut geht, dass sie ihre Lebensaufgabe erfüllen kann.

A: Du möchtest so wichtig sein,
dass von DEINEM Tun abhängt, ob sie IHRE Lebensaufgabe erfüllt…

Lieber – ansonsten so weiser – Freund meiner Seele!
Siehst du, dass dein erster Satz nicht stimmt?
„Ich empfinde für meine Frau wahre, bedingungslose Liebe.“

Sven, das ist sehr, sehr menschlich,
was du WILLST und was du GLAUBST.
Aber es ist NICHT bedingungslos!

Das ist ein Rückfall in eine vergangene Inkarnation.

Aber warum ist das so?
Weil die Trennung so sehr schmerzt,
weil die Erkenntnis der Versäumnisse so sehr schmerzt…


Weil das Urteil: „Du bist es NICHT wert!“ so sehr schmerzt…

Hier kommen Ahnenlast und Seelen-Defizit zusammen
bei einem gleichzeitig hohen Anspruch an die eigene Ethik…

Sven, die Frage ist NICHT, wie du ihr wieder nah sein kannst…

Die wirklich wichtige Frage ist:
Warum es zu deinem Lebensplan gehörte, sie aufgeben zu müssen?
Wozu DIENT es DEINER Entwicklung?

Bedingungslose Liebe heißt: Lieben, was IST!
Das schließt dich ein, das schließt die traurige Trennung ein…
Unweise, aber sehr menschlich ist es,
sich nach dem zu verzehren, was vergangen ist…

Oh, ich weiß darum, nicht umsonst nenne ich mich Admetos!
Weise ist es, in Dankbarkeit das JETZT zu sehen
und in Geduld und innerer Offenheit das Morgen zu erwarten.

Unser alter Bär hier, der kann noch nicht das wundervolle „Morgen“ akzeptieren.
Deshalb muss er sein Bewusstsein der Illusion geben:
Der Illusion der Gegenwart dessen, was doch eigentlich GESTERN war…

Das Neue kommt erst, wenn das Alte losgelassen wurde!
Lass los, Sven, lass es los!
Aus dem Gestern hast du gelernt, es hat dich verändert…
Das Heute ist die Vorbereitung des Morgen.
Aber es kann erst ein Morgen geben,
wenn du das HEUTE so, wie es ist, lieb hast!

U: Ist seine Frau sein Dual?

A: Du bist kein Dual, Sven.

U: Das erste Kind musste abgetrieben werden,
kann mit der Seele dieses Kindes Kontakt aufgenommen werden?

A: Nein!
Sven, bitte sei mitmenschlich in deinem Urteil:
Richte nicht, auch DICH nicht!

Es war so, wie es war, eine wichtige Erfahrung.
Nicht immer kann der Mensch Entscheidungen treffen, die „rein“ sind!
Das zu erkennen, war wichtig, für dich und deine Frau…

U: Wer hilft ihm bei den Gedichten?

A: Du dir selbst!
Sie sind aus deinem Selbst!
Jener Realität, die mehr umfasst als Materie und Ego.

U: Wer führt mit ihm Dialoge?

A: Bedauerlicherweise eine Mischung aus mir, ihm und einem Wesen,
dessen Gegenwart ich verabscheue!


Dies ist einer, der versucht, weiterhin Sven BEWEISEN zu lassen,
dass er es WERT ist!

Sven, du musst lernen, die Geister zu unterscheiden!
Ich bitte dich sehr.

U: Kannst du Anitas Schutzengel erreichen und ihn bitten,
ihr zu sagen, dass er sie liebt?

A: Sven, ich bin im Kontakt mit ihm, aber das ändert nicht euren Lebensplan…

Ach, ich bitte dich so sehr, dass du begreifst,
wie notwendig dieser Plan für euch BEIDE ist!

Du suchst nach Schuld in dir!
Aber es geht nicht um Schuld, es geht um die Ursache und die Wirkung!


Es geht darum, dass ihr beide euch weiter entwickeln müsst!
Und das war gemeinsam nicht mehr möglich!

Was immer du ihr zu sagen hast:
Du kannst es nur ihrer Seele anbieten und diese Seele muss ihrem Plan folgen.
So, wie du dem deinen…

Loslassen, Sven, ist eine schwere Aufgabe!
Aber sie befreit zum Neuen.

Wie dem Herbst der Winter folgen muss,
damit es Frühling wird, so muss der Mensch loslassen üben…

U: Admetos, ich bin absolut am Ende meiner Kraft, wir müssen hier aufhören!

A: Ich weiß…
Sven, setze deine Willensstärke ein, um dem Leben zu dienen
und du erfährst alle Seligkeit, die du brauchst.

Stärke dein Bewusstsein für dein wahres Ich
und löse dich aus deinen lastenden Ahnen-Aufträgen…

Darum bitte ich dich, mein alter Freund.

Denke nicht, dies sei eine schlechte Inkarnation, im Gegenteil!
Sie eröffnet dir bisher nie da gewesene Möglichkeiten,
zu lernen, zu lieben:

Dich, deine Nächsten und das Leben selbst!