Mit deiner Taufe gehörst du jetzt zu den Jesus-Fans!

Kinder-Schutzengelkontakt:

Mit deiner Taufe gehörst du jetzt zu den Jesus-Fans!

 

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Michael zu verbinden.

Ich stehe auf einem Fußballplatz, es ist ein großes Stadion, aber es ist leer.
Auf dem Feld sehe ich George, der mit einem altmodischen Lederfußball spielt.
Er hat einen Schal um und er dribbelt den Ball sehr geschickt über den Platz,
lacht und winkt mir zu und schließlich kommt er ganz außer Atem zu mir.

Er sagt: Schön, dass Du da bist!
Eigentlich gibt es viel zu besprechen …
aber bei Michael ist es wichtig, dass man wenig, aber klar sagt, was man möchte!
Ich liebe Michael!
Ich liebe ihn schon so lange, wie er auf der Welt ist und darüber hinaus.
Ich kenne ihn und seine Seele und er kennt meine.
Wir sind Freunde und wir waren immer und seit langer Zeit füreinander da.

Michael ist ein Kämpfer. Michael ist einer, der, wenn er will, nach den Sternen greift … und auch dahin kommt!
Er ist einer, der, wenn er will, Kräfte mobilisiert, von denen heute noch niemand etwas ahnt!

So war er immer, es ist sein Wesen. Stark sein und nach vorne preschen. Erobern, erkämpfen, durchsetzen, das ist sein Wesen … und das ist gut so.

Diese Welt braucht Menschen wie ihn. Menschen, die bereit sind, sich für das Gute einzusetzen.
Menschen, die die Kraft in sich haben, Hürden zu nehmen, vor denen andere erschrecken.
Menschen, die in sich ein sicheres Gefühl dafür haben, was Recht und was Unrecht ist und den tiefen Wunsch, sich für das, was Recht ist, einzusetzen.

Ich möchte, liebe Eltern, dass Ihr das im Herzen behaltet! Für Michael ist das noch zu schwer, das zu verstehen.
Ich möchte, dass Ihr das als sichere Gewissheit in euch bewahrt.

Michael ist ein Kämpfer und er braucht eure Hilfe, um herauszufinden, wofür es sich zu kämpfen lohnt und wofür nicht!

In anderer Zeit, in anderen Leben ist diese seine Kraft missbraucht worden. Diese seine Stärke wurde vergeudet für Ziele, die traurig waren und sich nicht lohnten. Seine Seele hat darunter gelitten.

Es war nicht leicht einzusehen, dass er für das Falsche gekämpft hat. Darum ist er heute aufgefordert, zu lernen, was gut und was böse ist!

Gut und Böse … gibt es diese Einteilung überhaupt? Kann je ein Mensch von sich behaupten, er wisse, was gut und was böse sei?
Doch, in gewisser Weise wisst Ihr das alle: Gut ist, was dem Leben dient. Gut ist, was die Weiterentwicklung fördert und gut ist, was der Einheit dient.
Alles, was Menschen voneinander trennt, alles, was Menschen und die Natur voneinander trennt, ist nicht gut.

Toleranz, Geduld, Einfühlungsvermögen, auch das sind Gaben, die in Michael angelegt sind, aber noch unzureichend entwickelt. Es ist euer Anliegen als Seelen, ihm das Nahe zu bringen.

Geduld haben ist nicht immer einfach. Nachsichtig sein kann sehr schwer sein, wenn man ein großes Temperament hat.
Aufmerksam auf andere achten und deren Reaktion kann sehr schwer sein, wenn man ein Kämpfer ist!

Es ist eure Aufgabe und ihr macht das gut … ihm diese Qualitäten fördern zu helfen.

Michael ist eine alte Seele. Eine alte Kämpfernatur.
Er ist nicht eine Priesterseele oder eine Vaterseele oder eine Schöpferseele.
Er ist ein Streiter. Er braucht immer ein Ziel. Ein gutes Ziel, an das er glauben kann.

Und wie alle Kämpfer braucht er die Würdigung seines Tuns.
Er hat ein starkes Ehrgefühl und es ist an euch, damit gerecht und sensibel umzugehen.

Michael muss lernen, sich so, wie er ist, klar zu sehen: weder zu überschätzen noch zu unterschätzen.
Michael muss lernen, das ein Ziel zu haben, nicht alles rechtfertigt.
Und er muss lernen, dass es nicht schlimm ist, wenn man verliert.
Verlieren können gehört zur Aufgabe der Kämpferseelen!

Wie nun ist das zu erreichen? Meiner Ansicht nach wäre es am hilfreichsten, ihr würdet ihm Aufgaben der Fürsorge geben.
Gebt ihm heute schon kleine Aufgaben, mit denen er für die Familie sorgt. Ihn freut es, wenn er das kann.
Dann spürt er seinen Selbstwert.

Gebt ihm Aufgaben, in denen er zeigen kann, wie gut er es mit euch meint. Darauf ist er sehr stolz!

Ich sagte, dass Michael ein sehr starker Charakter ist. Ich sagte, dass er ein Kämpfer ist und das er gute Ziele braucht, für die er kämpft.
Er hat sich als Aufgabe für diese Inkarnation ausgesucht, Meister seiner eigenen Kräfte zu werden, besonders seiner emotionalen Kräfte.
Es ist wichtig, dass er sich seiner Emotion stellt: seiner Liebe und Hingabefähigkeit genauso wie seinem Zorn oder auch bisweilen seiner Eifersucht.
Im wahrsten Sinn des Wortes will Michael lernen, ein Team-Player zu sein.
Und ich bin froh, wie gut und wie sicher ihr ihm dabei helft!

Es gibt in der Seele eines Menschen keine bösen Emotionen. Es kommt nicht darauf an, welche Gefühle man hat, sondern wie man mit ihnen umgeht.
Es ist wichtig, dass Michael das begreift. Jeder Mensch hat Gefühle, auf die er – bei Lichte betrachtet – nicht stolz ist.
Jeder Mensch spürt Eifersucht, Hass, Rachegedanken.
Jeder Mensch hat diese Schattenseiten in sich und Gedanken und Phantasien in dieser Richtung.
Wichtig ist nur, dass man lernt, diesen Emotionen Gegenwerte zu geben.

Ihr macht das sehr gut! Nicht nur in Worten, sondern auch in Taten.
Michael kann an euch sehen, wie ihr mit Wut umgeht. Michael kann von euch lernen, wie ihr mit Frustrationen umgeht.
Das ist hervorragend und ich bin dankbar dafür. Weder sich noch andere verurteilen!

Niemals die Menschen! Wohl die Taten … doch nie die Seelen selbst!
Auch das ist etwas, was Michael lernen möchte.

Das Böse bekämpfen bedeutet nicht, Menschen bekämpfen.
Für die Gerechtigkeit eintreten, für das Weiterleben eintreten, für das Wachstum eintreten … das wird ihn – so Gott will – einmal auszeichnen.

Michael hat eine sehr starke Konstitution, er ist ein Überwinder. Umso schöner, umso fröhlicher sein Leben, wenn er für etwas Gutes, Reines und Schönes diese Kraft einsetzen kann.

Was ist gut, rein und schön? Liebe!
Das ist etwas, was Michael weiß, das weiß er tief in sich! 

Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Fürsorge.
Er weiß um diese Werte, er kennt sie, sie sind in ihm und sie sind sein schönstes Ziel!
Damit möchte ich diesen Abschnitt, den ich an die Eltern gerichtet habe, beenden.

Uta: Ich danke dir, George. Ich würde dir sehr gern jetzt die Fragen von Michael stellen, ist das möglich?

George: Natürlich, ich bin ja dazu da, seine Fragen zu beantworten!

Uta: Michael fragt, ob du der Zauberer warst, der ihm sein Herz zusammengeklebt hat, als er die Stromleitung mit der Schere durchgeschnitten hat?

George (lacht): Nein, das war ich nicht. Das war er!
In ihm selbst steckt so ein Zauberer!
Michael, du hast ganz viel Kraft! Und du willst ganz doll leben!
Und weil du das willst, so sehr, hast du es geschafft, dass dein Herz weiter geschlagen ist. Du willst leben und du warst der Zauberer.

Siehst du, Michael … so groß ist dein Wille. Wenn du etwas richtig willst, schaffst du das auch!

Uta: Michael fragt, ob du dich für ihn groß und sichtbar machen kannst?

Georg: nein, Michael, nicht in deiner Welt. Du wirst mich sehen, wenn du ein alter Mann geworden bist, und du wirst mich vielleicht manchmal im Traum sehen, aber du wirst mich nicht in deiner Welt sehen.

Uta: Michael fragt, ob du oft bei ihm bist?

George: Michael, ich bin immer bei dir! Keine Angst, ich bin dir nicht böse und ich verrate auch nichts, du weißt schon was!
Michael, ich bin immer ganz nah und pass auf!

Aber du musst auch auf dich aufpassen. Ich kann das nicht allein.
Wenn du nicht auf dich aufpasst, dann kann es schnell sein, dass ich zu langsam bin.

Hörst du? Es ist ganz wichtig, dass du dich konzentrierst und nicht alles machst, was dir in den Kopf kommt.
Manchmal schaffst du das schon ganz gut, dann hast du eine blöde Idee … und tust sie doch nicht, da freu ich mich dann!
Manchmal klappt das nicht so … vor allen Dingen, wenn du sauer bist!
Da kann ich dann nichts machen.

Wenn du sehr wütend bist, dann bin ich leider weit weg von dir.
Das ist so! Verstehst du? Wenn du sehr wütend bist, dann kann ich dir nicht helfen.

Uta: Michael fragt, ob Du Pokemon-Karten sammelst?

George: Nein, bei mir gibt es keine Pokemon-Karten, aber es ist gut, dass dir das gefällt. Ich wünsch dir Spaß dabei!

Uta: Er fragt, ob du ihm ähnlich bist und ob euch was verbindet?

George: Ja, ich bin ihm ähnlich! Ich habe auch lernen müssen, was ein Team-Player ist.
Alle für einen und einer für alle! Das hab‘ ich gern gehabt.
Richtig gute Freunde, mit denen man durch alle Abenteuer geht, das war wichtig für mich.
Ich war auch stark und ich konnte auch ziemlich wütend werden … ganz schnell!
Aber! Ich hab‘ das gelernt, wann sich das lohnt und wann nicht!
Ich hab‘ viel Sport gemacht, sehr viel.

Manchmal war ich so wütend, da hatte ich vor mir selber Angst, dass ich irgendetwas Blödes tue.
Und dann bin ich einfach gerannt und gerannt und gerannt, bis ich müde wurde und dann war meine Wut weg.
Sport war gut für mich!

Uta: Michael fragt, ob du eine Mutter hattest, die dich mega-doll geliebt hat.

George: Nein, hatte ich nicht! Michael, ich hab in einer Welt gelebt, die kannst du dir gar nicht vorstellen.
Ich war ein Waisenkind und ich musste mit sehr vielen fremden Kindern zusammen klar kommen.
Ich hab‘ manchmal Sehnsucht nach einer Mutti gehabt, aber die gab’s eben nicht!
Aber du hast ne tolle Mutti und darüber freue ich mich!
Die hab‘ ich auch lieb!

Uta: Michael fragt, ob du ein Lieblingskuscheltier gehabt hast, das dich immer getröstet hat?

George: Nein, das hatte ich auch nicht! Michael, ich war sehr arm.
Viel, viel ärmer, als du dir denken kannst! Ich hatte kein Kuscheltier, das mich getröstet hat.
Und wenn Du mich fragst, was mich getröstet hat: Mein Freund hat mich getröstet! Mit ihm war es gut.
Blöd war nur, wenn ich mich mit ihm gestritten hab‘. Ich hab‘ manchmal auch geweint!
Aber es war immer etwas in mir, ich weiß nicht, was das war, das ist auch ohne Kuscheltier getröstet worden!
Irgendwie war das in mir drin.

Uta: Michael fragt, ob bei euch da oben auch schon mal Stromausfall war?

George: Nein, Michael, bei uns gibt es keinen Stromausfall. Bei uns ist es auch nie dunkel!
Michael, hier ist eine Zauberwelt. Alles, was man möchte, hat man auch und alles, was schön ist, ist da!
Es ist toll hier bei uns!

Bei euch ist alles ein bisschen schwieriger. Aber das ist eigentlich auch toll, weil: Wenn Stromausfall ist und man Kerzen anmacht, also ich find‘ das auch schön!

Uta: Michael fragt, warum du ein Junge bist? Ob du als Kind gestorben bist?

George: Ja, bin ich. Na ja, so ganz Kind nicht mehr … 14 war ich!
Ich hatte einen Unfall.
Ich hab‘ nicht aufgepasst, weißt du? Ich war ziemlich wütend an dem Tag!
Meine Freunde und ich, wir hatten einen Ball, einen braunen Lederball, das war unser ganzer Schatz. Der war viel besser als alle Bälle der Gegend.
Ja, und dann ist einer von der Gegenmannschaft gekommen, die, gegen die wir schon oft gewonnen hatten, und der hat unseren Ball geklaut. Und ich bin hinterher.
Ich war so wütend, dass ich nicht geguckt habe, als ich auf die Straße hinter ihm her rannte. Und da kam ein Pferdewagen und ich bin da drunter geraten.

Du siehst, Michael, man muss ganz schön aufpassen mit seiner Wut. Es gibt eben Sachen, da muss man lernen, die zu vergessen.
Weißt du, es war nicht wirklich schlimm für mich, ich bin gern im Himmel, aber wenn du mich schon fragst, schade ist das schon: Vielleicht wäre ich ja ein ganz berühmter Fußballer geworden?
Ich war richtig gut. Dribbeln kann ich besonders und das hat mir Spaß gemacht!
Ha, und tricksen: Keiner konnte so schnell den Gegner austricksen wie ich!
Meine Füße waren einfach viel schneller als die von anderen.

Uta: Michael fragt, wie alt du jetzt bist?

Georg: Michael, das kann man so ganz schwer sagen.
Ich bin zwar mit 14 gestorben, aber jetzt, wenn ich bei dir bin, kann ich mich gut erinnern, wie das war, als ich 8 war, und ich werde mich auch gut erinnern können, wie das ist, wenn man 11 ist oder 12, verstehst du?
Ich werde immer genau wissen, wie das ist, wenn man so alt ist, wie du gerade bist!
Ich verstehe dich, Michael!

Michael, ich möchte, dass du nicht traurig über dich bist. Hörst du? Ich möchte, dass du nicht traurig über dich bist!

Jeder Mensch macht manchmal Sachen ganz falsch. Oder er denkt ganz falsch.
Jeder Mensch! Sei deswegen bitte nicht traurig!
Ich habe es auch falsch gemacht, aber traurig bin ich deswegen nicht. Ich hab‘ draus gelernt.

Uta: Der Michael fragt zum Schluss noch, ob du den HSV magst?

Georg: Michael, klar mag ich den HSV, aber: Das ist nicht meine Mannschaft gewesen.
Meine Mannschaft, die nennt man heute „Arsenal“, lass dir von deinem Vater erzählen, welche Mannschaft das war!

Uta: danke schön, George!
Ich würde jetzt gerne die Fragen von den Eltern beantwortet haben. Ich lese mal eben vor, was sie geschrieben haben:
Wir als Eltern würden gerne wissen, wie wir Michael am Besten unterstützen können und worauf wir achten sollen auf seinem zukünftigen Weg.

George: Ich denke, ich habe das meiste erwähnt. Wichtig ist, dass ihr ihn immer zum Sport begleitet.
Michael braucht das und es sollte immer Mannschaftssport sein.
Wichtig ist uns auch, dass ihr versucht, dass der Michael seine Ehre bekommt!
Dem Michael danken, wenn er etwas gut gemacht hat. Den Michael loben, das ist euch selbstverständlich.
Und vor allem: Dem Michael etwas zutrauen! Das ist sehr wichtig!
Aber ihm auch ein Verständnis dafür geben, dass man nicht immer Recht haben kann und dass das gar nicht schlimm ist.

Was mich besonders freut, ist, dass ihr euch auch bei ihm entschuldigt, wenn ihr etwas falsch gemacht habt.
Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie sehr ihm das hilft! Ich denke, sonst habe ich alles gesagt, was uns wichtig war!

Ich möchte dem Michael noch zu seiner Taufe etwas sagen:
Lieber Michael,
Du wirst jetzt getauft, das heißt: Du gehörst jetzt zu den Jesus-Fans!

Das ist gut … ich war auch ein Jesus-Fan!

Jesus, der war klasse! Der hat sich dafür eingesetzt, dass alle Menschen zu achten sind, zu respektieren!
Dass man das als oberste Regel hat.
Kein Foul gegenüber Menschen!
Jesus, das ist einer, der immer noch für uns da ist! Wir brauchen ihn nur rufen. Ich tu das immer noch!
Wenn ich mal nicht weiter weiß, dann … dann ruf ich ihn und überlege gut, was er wohl getan hätte an meiner Stelle.

Du gehörst jetzt zu seiner Mannschaft. Das hat eine wichtige Bedeutung.
Wenn man zu seiner Mannschaft gehört, dann heißt das, dass man fair ist und dass man vor nichts wirklich Angst haben muss.
Ich find´s gut, dass du jetzt ein Jesus-Fan bist!

Uta: danke, George! Ich bedanke mich sehr und ich hoffe, dass wir dem Michael und auch seinen Eltern mit dem, was Du zu sagen hattest, eine Stütze sein können in der Erziehung von Michael.

George: Das hoffe ich auch. Michael ist sehr stark und es ist sehr wichtig, dass er in seinem Selbstwertgefühl nicht gekränkt wird.
Ich möchte, dass Michael auf sich schaut und sich gut finden kann!
Und ich freu mich so sehr, dass er dafür die richtige Familie ausgesucht hat!
Uta, ich danke Dir und ich hoffe, dass wir uns einmal wieder sehen.
Leb wohl!

Uta: Leb wohl, George!