Liebe

Niemand kann den Nächsten lieben, der sich selbst nicht liebt!

Niemand kann den Nächsten lieben,
der sich selbst nicht liebt!

Eigenliebe und Nächstenliebe

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Angelika zu verbinden.
Angelika bittet um diesen Kontakt.

Ich stehe in einem Park, ein weißer Brunnen ist vor mir, der von Heckenrosen überwuchert ist.

Daneben sitzt auf einer Bank eine leuchtende Gestalt,
sie sieht wirklich aus wie ein Engel:

Groß, rosa und gelbes Licht leuchtet aus ihm heraus.
Er spielt damit, einmal Flügel zu haben und einmal nicht.

Und er zeichnet mit einem Stab ein Zeichen in den Sand vor ihm:
Einen Kreis mit einem Symbol darin, das ich nicht verstehe.

U: Bist du der Guide von Angelika Schneider?

G: Ja! Und ich bin, was ich sein soll.

Aber was bedeutet das?

Ich bin doch nicht, was ich dem Augenschein nach bin…

Auch nicht, was ein Name zu sagen hätte…

Ich bin das, was ich bewirke!

Ihr hofft so sehr auf tiefe Geborgenheit, auf Liebe…

Auf Verständnis, das über eure irdische Gerechtigkeit hinaus geht.
Und dennoch möchtet ihr, dass jene,
die über diese Eigenschaften verfügen, besonders sind…

Dass sie mehr sind und anders als ihr selbst.

Und so gebt ihr uns seit Jahrtausenden ein anderes Aussehen,
als ihr es habt.

Warum? Weil es euch erschüttert, wenn ihr die Wahrheit erfahrt!

Die Wahrheit ist:
Dass alle Seelen göttlich sind und dass dieses Aussehen,
dieses Leuchten auch ihr seid, auch eure Wahrheit ist!
Dass diese Liebe, diese Güte auch eure Wahrheit ist.

Wer bin ich?

Ein Schutzengel, ein Guide, ein geistiger Führer, alles das!

Alles das!

Aber vor Allem und in Allem bin ich wie ihr: Eine menschliche Seele!

Ich bin nur einen einzigen Schritt weit von eurem Bewusstsein entfernt!

Das ist keine große Sache.

Wenn ICH! von großen, besonderen und heiligen Wesen spreche,
dann meine ich Wesenheiten, die eurer Verständnis sprengen würden.

Ich hier, ich bin wie ihr!
Nur eben, dass ich auf einem Berg stehe mit weiter Aussicht.
Ihr aber in einem wild bewachsenen Tal.

Ich BIN nicht größer!
Ich stehe nur in einer bevorzugten Position im Vergleich zu euch.

Sieh her!
Er verändert sich, das Leuchten hört auf…
Vor mir steht ein Mädchen, etwa 12 Jahre alt,
mit Blumen im Haar und einer Art Bast-Rock.

Dann verändert er sich wieder:
Jetzt ist er ein alter Mann mit schwarzem Anzug und Hut
und Rabbi-Locken an den Schläfen…

Und wieder verändert er sich:
Jetzt ist er ein Soldat in amerikanischer Uniform
und einem Gewehr auf der Schulter…

Und noch einmal verändert er sich:
Er trägt jetzt die Kleidung eines Indianers.
Nicht so sauber wie in Filmen und sein Haar ist grau und wenig gepflegt,
aber seine Augen leuchten vor Freude.

Er nimmt eine Feder aus seinem Kopfband:
Eine Adlerfeder und lässt sie vom Wind tragen…

Sie verwandelt sich und wird zum Adler,
der über uns schwebt und dann still zu seinen Füssen auf die Erde gleitet.

G: Wer bin ich?

Alles das und noch viel mehr….

Wer ist Angelika?

Alles das und noch viel mehr!

Ich nenne dir einen meiner tausend Namen
und du magst daraus deine Rückschlüsse auf mein Wesen ziehen…

Aber es spielt keine Rolle.
Nicht der Name ist wichtig, sondern was er bewirkt.
Nicht mein Aussehen ist wichtig, sondern was es bewirkt…

Es geht um Inhalte, es geht nicht um die Fassade.

U: Nennst du mir einen Namen?

Guide lachend: Odo?

U: Ist das ein indianischer Name?

O: Nein. Es ist der Name einer Fantasie-Figur,
die man den Gestalt-Wandler nannte.
Gib mir deine Hand, Uta!

Ich gebe sie ihm und er löst heftige Gefühle in mir aus…

Ich war heute ein wenig verärgert und fühlte mich überlastet,
jetzt wird es ganz still in mir.

Es ist, als konzentriere sich in mir ein Pol der Ruhe, der tiefen Zuversicht,
schwer zu beschreiben…

Aber ich fühle mich auch gestärkt und zuversichtlich und ich fühle,
dass ich mich nicht mehr meiner Aufgabe widersetze,
sondern es mir Freude macht, zu schreiben.

O: Siehst du?
DAS! bin ich.
Ich bin, was ich bewirke!
Für DICH bin ich so, für Andere anders…

Und ihr seid GENAUSO zu verstehen.
Die Wahrheit liegt IN euch.

Keiner hat euch je erkannt außer Gott.
Ihr selbst erkennt euch nicht!
Aber jedes Leben dient dazu, euch besser und besser mit dem zu verbinden,
was Gott über euch weiß.

Er weiß es, dass ihr sein Teil seid…
Er weiß, wozu ihr fähig seid…
Er weiß, wofür er euch braucht…
Er weiß, warum er euch von sich löste
und euch auf die Reise schickte, um Erfahrungen zu sammeln…

Er weiß, was eure Vollendung ist.
Er weiß, dass ihr alle Teil seines Lichtes seid!

Wenn ihr uns zu Engeln macht – mit Flügeln und leuchtendem Körper –
dann tut ihr es, um daran glauben zu können,
dass wir mächtig genug sind, euch zu bewahren.

Und gerne machen wir diesen kleinen Trick mit!
Denn uns ist euer Zutrauen zu uns sehr wichtig.

Aber: Je andersartiger ihr euch uns vorstellt oder auch wahrnehmt,
umso mehr sondert ihr uns ab von eurer Realität.

Das ist, weil ihr so große Angst habt vor eurer Wahrheit!
So, so große Angst vor EURER Macht!

Wenn ihr GERINGER seid als wir,
dann verzeiht ihr euch eure Schwächen eher.

Aber es ist nicht die Wahrheit!
Die Wahrheit ist: Das, was ihr in uns findet, gilt es,
in euch selbst zu finden und zu leben.

Darum, nur darum seid ihr bereit, zu inkarnieren!

Die eigene, göttliche Macht zu erkennen und zu leben.
DAS ist das Ziel.

Das müsste doch wunderbar sein, nicht wahr?
Das wäre es auch, wenn ihr euch vertrauen würdet!

Aber ihr habt kein Vertrauen in euch, in eure Liebe, in eure Güte.
Und damit habt ihr Recht:
Es ist eben sehr, sehr schwierig, dorthin zu gelangen,
dass es eure absolute Wahrheit ist, zu lieben.
Weil ihr solche Angst habt!

Als ihr den Weg des Menschen begonnen habt,
da gab euch Gott euren freien Willen:
Ihr solltet – weil es eure tiefste innere Wahrheit ist – lieben und leben.

Er nahm euch das WISSEN um seine Gegenwart,
damit ihr aus EIGENER Erkenntnis heraus zu ihm zurückfindet
und damit gleichzeitig zu euch selbst.

Nicht, weil er es will, sondern weil es euer Wille ist, zu lieben.
Das unterscheidet euch und auch mich
und alle anderen menschlichen Seelen von den Wesenheiten anderer Gruppen.

Das macht uns zu etwas ganz besonders MÄCHTIGEM.
Wir sind keine Puppen in der Hand Gottes!
Nicht er bestimmt, was wir spielen und in welchem Stück.

Wir selbst tun das!

Und sein Vertrauen zu uns ist so groß, dass er trotz aller Fehler,
die wir auf dem Weg machen, niemals aufhört, gewiss zu sein,
dass jeder, wirklich jeder zu SEINER Liebe finden wird.

Bitte überhöht uns nicht, in dem ihr euch erniedrigt!
Wir alle sind Brüder und Schwester eines Vaters!

Und der Lebenssinn eines jeden inkarnierten Menschen besteht darin,
mit jeder Inkarnation sich immer mehr
und Punkt für Punkt für die Liebe zu entscheiden.

Gegen die Angst!
Angst ist die Ursache aller Übel auf eurem Planeten!
Jeder geborene Mensch begegnet ihr, um sie zu überwinden
durch Liebe, durch Vertrauen.
Aber in wen vertrauen? In Gott?

Das reicht nicht, wenn ihr nicht erkennt, dass ihr Teil Gottes seid.
Es geht um die Verbindung zwischen Vertrauen zu ihm UND zu euch selbst.

Angelika, wovor fürchtest du dich?
Vor einer unbeherrschbaren Welt?
Vor dem Unvorhersehbaren?
Oder vor dir?
Vor deiner eigenen Größe?

Was, wenn ich dir sage, dass du und ich ganz auf gleicher Stufe stehen,
wenn du hier bist?

Angst vor Macht, das gehört zusammen!
Wem gebe ich Macht?

Du denkst, dass es genügend Dinge und Menschen gibt,
die sich ihre Macht nehmen, ob du das willst oder nicht?

Ich sage dir: Nichts und niemand hat die Macht über deine Seele!
Es sei denn, du erlaubst es!

U: Aber Angst schützt uns auch…
Sie bewahrt uns vor lebensgefährlichen Risiken!

O: Ja, wie in allen fleischlichen Wesen habt ihr einen Instinkt,
der euch warnt, euch in Gefahr zu bringen…

Das ist Teil des inkarnierten Lebens:
So wie ihr auch ein Fortpflanzungs-Instinkt habt, einen Nahrungs-Instinkt, usw..

Aber von dieser Angst spreche ich nicht!
Ich spreche nicht von der Angst, dass eurer Körper Schaden nimmt…

Sondern von der Angst der Seele, dass sie Schaden nehmen könnte.

Die Angst vor dem Tod ist körperlichen Ursprungs…
Die Angst vor Leid durch den Tod ist eine Angst der Seele.

Sie weiß durchaus um ihre Unsterblichkeit.
Aber sie weiß auch um Schmerzen
durch Scham, Reue, Zorn, Ohnmacht, Isolation,
die auch dann noch anhalten, wenn ihr eure jeweiligen Körper abgelegt habt!

Wer hier zu uns zurückkehrt,
der darf sein Leben und die Auswirkungen seines Handelns betrachten.

Ich sagte ja schon: Ich BIN! Was ich bewirke!

Wer sein Leben und seine Wirkung betrachtet,
die er auf das Leben um sich herum hatte,
der wird mit seinem wahren Sein konfrontiert:

Er sieht seine Wirkung in aller Klarheit, wenn er es möchte…

Und was er da sieht, kann sehr schwer zu ertragen sein, es sei denn:
Er betrachtet es mit voller, göttlicher Liebe!
Diese Liebe ist nicht blind!
Sie sieht die Wahrheit und liebt DENNOCH!

Und weil sie es tut, sieht sie Zusammenhänge,
Ursachen von Wirkungen, die bisher verborgen waren.

Das gibt ihr die Weisheit, freiwillige Entscheidungen
zugunsten echter Liebe zu fällen, die ihr vorher fehlten.

Sie erkennt die Fehlhaltung, die sie hatte, aber auch die Angst,
die zu dieser Haltung führte und kann so diese Fehleinschätzung ablegen.

Viele Inkarnationen müssen oft vergehen,
ehe eine Seele die Bereitschaft aufbringt, sich so sehr zu lieben
und Gott so viel Liebe zuzutrauen,
dass sie ihrer eigenen Wahrheit ins Gesicht sieht.

Es ist nicht leicht, aber es ist der einzige Weg,
sich aus freiem Willen aufgrund des eigenen Bewusstseins
FÜR die Liebe zu entscheiden.

Und jeder Tag eures Lebens in inkarnierter Weise kann euch dabei helfen,
euch dieses Ziel immer bewusster zu machen.

Liebe und Macht gehören zusammen!
Angst hebt Liebe auf!
Macht, die auf Angst basiert, ist nicht Gottes.
Sie zerstört… IMMER!

Wenn du denkst, dass Macht nur diejenigen haben,
die sie deutlich demonstrieren, irrst du dich!
Macht haben auch diejenigen, die scheinbar hilflos sind,
die scheinbar Opfer sind…

Hinterfrage!
Ich bitte dich, Angelika!

Es ist deine Gabe, die Schein-Wahrheiten zu hinterfragen!

Was sich ZEIGT, ist längst nicht die Wahrheit!
Die Wahrheit siehst du nur in der Wirkung.
Sowohl bei dir, als auch bei Anderen.

Wenn du dich fragst, wohin dein Weg führt mit einem bestimmten Menschen, dann frag dich, was seine Gesellschaft bisher in dir bewirkt hat
und was du in ihm bewirkt hast.

Das kannst du ganz rational sehen.
Schau immer auf die Wirkungen:
Sind sie im Einklang mit dem Weg des Schöpfers?
Werden Menschen selbstbewusster, liebevoller, fröhlicher?

Die seelische Entwicklung will jede einzelne Seele stark und liebevoll
zu sich selbst und zum Leben werden lassen…

Sie macht nicht abhängig!
Sie macht nicht hochmütig!
Sie macht nicht zynisch!
Sie macht nicht gierig und sie schwächt nicht den Mut,
Lebenswillen und die Lebensfreude des Einzelnen…

Im Gegenteil, sie fördert alles das!
Überprüfe deine Beziehungen:
Wer fördert dieses in dir, bei wem förderst du es?

Einsamkeit gehört nicht zum göttlichen Weg, im Gegenteil!
Niemand ist einsam, der verstanden hat,
dass er Teil Gottes ist und alles Andere, was lebt, mit ihm!

Der will nicht mehr beweisen, dass er es wert ist, geliebt zu werden!
Aber er fordert auch keine Gründe mehr, um seine Liebe zu geben.

Der unterteilt nicht mehr in Groß oder Klein:
Alles – im Kleinen wie im Großen – ist es wert, liebevoll getan zu werden.

Der unterscheidet nicht mehr in Wert und Unwert:
Weder bei sich noch bei anderen.

Er hört auf, zu urteilen:
Über sich selbst, über Andere…

Dennoch bewahrt er Klarheit, zu unterscheiden,
was dem Leben dient und was zerstörerisch in seiner Wirkung ist.

Er sucht nach Ursachen, nicht nach Urteilen…
Er sucht nach Wahrheit, nicht nach Entschuldigungen.
Er ist frei von Angst, weil er liebt, was ist.

Nein, liebe Freundin, das ist nicht in einem Leben zu schaffen…

Aber jeder Tag, an dem du so lebst,
dass ein wenig von diesem Licht durchschimmern lässt,
ist ein Beitrag, das Himmelreich in die inkarnierte Welt zu tragen.

Milliarden Menschen leben in Angst!
Ihre Liebe erstickt in ihren Ängsten!

Aber jeder Einzelne dieser Milliarden Menschen,
der auch nur eine einzige Angst durch Liebe zu sich
oder seinem Nächsten überwindet, trägt dazu bei,
die Welt reifer zu machen.

Die völlige Liebe treibt die Angst aus.

Das gilt für jede einzelne Seele…
Das gilt für Völker…
Und das gilt für die ganze Menschheit…
Das gilt für das ganze Universum.

Aber, Angelika:
Niemand kann den Nächsten lieben, der sich selbst nicht liebt!

Du hast Inkarnationen gehabt,
in denen du furchtbar mit deiner Macht umgegangen bist…

Hättest du hingesehen, du hättest erkannt,
dass pure Angst dich dazu getrieben hat.

Angst davor, zu kurz zu kommen…
Angst, vergessen zu werden…
Angst, vernachlässigt zu werden…
Im Endeffekt Angst, nicht liebens-wert zu sein.

Und so musste Macht Liebe ersetzen…

Aber du hast es dir nicht verziehen und so schreckt es dich:

Du sollst Macht über andere haben?
NIEMALS!
Du bist es doch nicht wert…

So urteilt deine Seele über dich:
Besser du bist das Opfer anderer Mächte, dann bleibt deine Seele rein.

Schau, was es bewirkt!
Kommt deine Gabe zur Entfaltung?

Du bist ein Adler, der sich weigert, zu fliegen!

Du hast die Gabe des klaren Überblicks!
Du könntest damit helfen!
Aber du hast Angst, Falsches zu sagen…

Du vertraust deiner Gabe nicht, weil DU SELBST DICH NICHT LIEBST!

Verstoßen werden:
Das Beste wollen für andere und dann doch verstoßen werden!
Was für ein Schmerz!

Die Wahrheit sehen und keiner glaubt dir!
Was für eine Demütigung…

Liebe dich!
Vertraue deiner Sicht!
Aber bedenke:
Nicht einmal Gott selbst bricht den Willen seiner Kinder.

Der Adler bringt Nachricht, aber er zwingt nicht,
dass andere seiner (Ein-) Sicht folgen.

Liebe auch diejenigen, die sich selbst blenden,
weil sie die Wahrheit nicht ertragen können.

Angelika: Fürchte dich nicht!

Keine Seele geht je verloren…
Und kein Schmerz dauert länger an als bis zu dem Moment,
wo die Liebe das Verzeihen durch Erkenntnis der Ursachen bringt.

Versteck dich nicht.
Schau deiner Angst ins Auge, was bewirkt sie?
Dass du nicht tust, was du könntest…
Dass du deinen Teil der Macht,
dein Leben in die eigene Hand zu nehmen, nicht nimmst.

Du bist in die Welt gekommen, um denen Mut zu machen,
die keinen mehr haben…
Um denen ein Lachen zu schenken, die sogar zum Weinen zu traurig sind…

Du bist gekommen, um zu bezeugen, dass jedes Leben einen Sinn hat.
Das geht nur dann, wenn du deine inneren Wahrheiten liebst
und die der Anderen mit Respekt behandelst.

Du bist nicht wie Andere und sie sind nicht wie du.
Keine Angst!
Das ist sehr, sehr gut so!

Und nun, Uta, stelle Angelikas Fragen!

U: Warum bist du ihr Guide?

O: Wir sind Bruder-Seelen von Anfang an.
Wir sind stolz und das ist schwierig (lächelt)…

Denn es macht uns verletzlich,
aber wir sind auch verantwortungsbewusst und treu in dem, was wir tun.
Wir sind da, um Freude zu bringen, Zuversicht und Vertrauen.

Aber man kann nicht bringen, was man selbst noch nicht gefunden hat.
Man kann nicht finden, was man nicht schmerzlich vermisst und darum sucht…

Beide haben wir die Aufgabe, dies alles zu tun.
Ich bin nur einen Schritt weiter, nicht mehr.

U: Damit hast du die zweite Frage beantwortet, darum die dritte Frage:
Warum hat sie Panikattacken?

O: Wenn sie die nicht hätte, wäre sie so stark,
dass sie jetzt neue Lebenswege einschlagen würde auf vielen Ebenen.

Sie zieht es vor, schwach zu sein, um behütet zu bleiben.

Es geht darum, sich selbst zu vertrauen…
Den eigenen Entscheidungen zu trauen
und sich WIRKLICH auch mit den Fehlern, die sie hat, anzunehmen.

Die tiefe Ursache liegt vordergründig in der emotionalen Unberechenbarkeit
des Elternhauses!
Nähe und Distanz unberechenbar im Wechsel…

Dahinter liegen Inkarnationen,
in denen sie in ihren Erwartungen in sich selbst schwer enttäuscht wurde…
In denen Zuwendung so stark war, dass sie „gefressen“ wurde…
Oder so gering, dass sie zugrunde ging…

Immer REAKTION statt Aktion…
Immer der Spielball fremder Macht!

Doch DAHINTER! steckt eine Inkarnation,
in der sie selbst Macht missbrauchte und nun straft sie sich
und vertraut sich nicht….

Ich wünschte, es ließe sich lösen.
Sie hat viele Blockaden gelöst…

Aber wenn die Ursache der Wirkung nicht behoben wird,
entstehen die Blockaden neu.

Es geht nicht darum, ob du durch die Menschen geliebt wirst…
Es geht darum, dass du dich liebst.

Du hungerst danach, sowohl geliebt und respektiert zu werden,
als auch frei sein zu dürfen…
Sein zu dürfen, wer und was du bist.

Andere geben es dir, wenn du es dir gibst!

Du bist nicht wie Andere!
Ihr alle seid Eigen-artig.

Lass dich nicht missbrauchen.
Du erlaubst dir nicht, Andere zu missbrauchen.
Aber erlaube es auch nicht, dass sie es tun.

Achte ihre Grenzen, aber auch DEINE!
Lauf nicht davon, in dem du dich durch Ängste selbst in Ketten legst.

Du bist der einzige Meister deines Lebens.
Beobachte deine Ängste: Schau, wozu sie führen…
Und schau, welchen NUTZEN sie haben.

Sie nützen dir, weil sie verhindern, dass du einen Weg gehst,
der zu deiner Eigen-Mächtigkeit führt.
Wenn du diese Eigen-Mächtigkeit wieder annimmst,
haben sie keinen Nutzen mehr.

Du hast Todesangst, weil du Angst vor dem Leben hast!
Dem wirklich gelebten, gefühlten, intensiven Leben.

Du hast Angst vor deiner Hingabefähigkeit…
Angst, DICH selbst zu verlieren und gerade das geschieht.

Hingabe ist nicht Verlust des Selbstes!
Es ist der Gewinn des DU´S, begrenzt in zeitlicher Weise…
Aber ohne deine Gefühle GANZ einzubringen, bist du so allein in dir.

All das, weil du dich nicht liebst, dir nicht vertraust…
Es geht darum, dass du an deine Wahrheit kommst und wahr wirst in dem,
was du fühlst.
In dem, was du denkst.
Wahrhaftigkeit will gelebt werden.

Angst macht dir die Fehleinschätzung deiner Seele über das,
was du in Wahrheit bist.

U: Ist der Beruf der Heilpraktikerin Bestimmung?

O: Nein, ein mögliches Transportmittel.
Bestimmung ist, was ich sagte!
Und die wird in jedem Lebensbereich gelebt, nicht nur im Beruf.

Sie ist nicht Heilerin.
Sie ist Kämpferin FÜR die Liebe!

U: Was hältst du von der Engel-Ki-Einweihung?

O: Nein, ach, braucht es das?
Entdecke ein eigenes göttliches Potenzial, deinen eigenen Weg.

Weißt du, was deine Einweihung ist?
Deine Initiation?
Die Hölle in dir selbst zu erleben in deiner Panik…

Deine Monster in den Abgründen deines Unbewussten
als das zu erkennen, was sie sind: Illusionen!

Zur eigenen Macht zurückzufinden,
zwischen konstruktiver Liebe und destruktiver Angst zu unterscheiden.

Achte deinen Verstand, auch er ist aller Ehre wert.
Ein Adler lebt davon, Unterscheidungsvermögen zu besitzen!
Schau dir die Früchte des Baumes an, von dem du essen möchtest.

U: Danke, Odo, ich hoffe, dass wir Angelika helfen konnten.

O: Ich auch!

Sag ihr, in anderen Inkarnationen war es wichtig,
Wahrheiten Anderer zu besitzen…
Jetzt ist es wichtig, Wahrheit zu sein.

Und sag ihr, ich liebe sie!
Und das, obwohl ich jede Auswirkung jeder ihrer Handlungen kenne (lächelt).

Manchmal machen wir schreckliche Fehler…
Manchmal müssen wir Dinge tun, die wir nicht auszusprechen wagen.

Aber selbst das Kleinste, das wir verlieren, finden wir wieder.
Nichts, nichts geht je verloren.

Es gibt eine Liebe, die schreckliche Dinge tun muss.
Dennoch ist es Liebe, wir wissen das!