Die Kraft der Seele

Sklavenseelen denken Sklavengedanken, selbst wenn sie frei sind.

Sklavenseelen denken Sklavengedanken,
selbst wenn sie frei sind.

Freie Seelen bewegen Freiheitsgedanken,
selbst im Gefängnis.

Freiheit bedeutet, so entscheiden zu können,
wie man selbst fähig ist,
die Verantwortung für die Resultate
tragen zu können.

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide mich mit Simon, dem Guide von Sarah zu verbinden. Sarah hat viele dringende Fragen.

Ich gehe über eine schmale Holzbrücke, sie scheint ganz neu zu sein, das helle Holz duftet noch nach Harz, unter mir ein kleiner, frischer Bachlauf und etwas weiter ein heller Wald, eine blühende Wiese. Den Weg etwas hinauf steht ein Holzhaus. Davor sitzt Simon im Sonnenschein auf einer Bank, er schnitzt an einem Stück Holz.
Winkt mir, sagt aber nichts…

U. Hallo Simon, was machst du hier?

S: warten…

U: warten worauf?

S. dass sie aufwacht…

U: wer?

S: Sarah. Ach, kennst du dieses Warten? Du weißt, bald werden die Früchte reif, aber NOCH ist es nicht an der Zeit, noch musst du dich gedulden?

U: Oh, schon wieder das Thema Geduld?

S: Hmhm, ja, aber dieses Mal geht es um meine Geduld, dieses Mal muss ich warten. Als Guide sollte es mir leicht fallen, nicht wahr?

U: Das tut es nicht?

Simon lächelt nur, statt zu antworten. Dann steht er auf, geht ins Haus und kommt mit einer Teekanne aus Zinn zurück, daraus schenkt er in zwei Henkelbecher dampfende Flüssigkeit ein. Dann setzt er sich und weist mit einer Kopfbewegung in den unter uns liegenden Wald.

S: Das hier war mal Minnesota 1862, damals gab es kaum Siedler hier in den Wäldern, einige Verrückte aber zog es in diese Wildnis. Sie wollten ihre Schmerzen heilen und sie dachten, das geht am besten, wenn sie sich von den Menschen fernhalten.
Jaaaa, eigentlich bedeutet das nichts anderes, als sich vom Leben fernhalten zu wollen. Viele von denen kamen aus deiner Heimat. Sie kamen, weil sie dachten, das hier sei ein freies Land. Sie kamen aus Dörfern, in denen die Leibeigenschaft kaum wirklich aufgehoben worden war. Sie waren aufgewachsen in einem riesigen Gefängnis, das sich Mecklenburg oder Sachsen nannte.
Seit sie lebten, wurden die Wege, die sie zu gehen hatten, von Mächtigen bestimmt. Die „Herren“ bestimmten über die Bildung, über den Beruf, sogar darüber, ob sie heiraten durften oder nicht.
SELBSTBESTIMMT, das war eine Utopie, ein Traum, den nur wenige zu träumen wagten.
Aber die wenigen, die diesen Traum umsetzen konnten, die zog es unter anderem hier her: In ein Land, unendlich weit, kaum besiedelt, kaum erschlossen, jeder KONNTE sein eigener Herr sein.

Aber das war reine Theorie, die Praxis sah ganz anders aus!
Kaum hier angekommen, bildeten sich schnell seltsame Unterschiede heraus. Sicher, es gab Menschen, die ihr Leben selbstbestimmt in die Hand nahmen. Sie bauten sich eine neue und freie Existenz auf, das war schwer und kostete Kraft und Mut. Aber es war ihnen möglich, weil sie tief in sich schon IMMER ganz sicher waren, frei zu SEIN, selbst als sie noch unter den mehr oder weniger feudalistischen Herren eures Landes gelitten hatten.

Innerlich waren sie sich ihrer Souveränität bewusst. Das bewirkte in ihnen diese Kraft, das machte sie mutig und risikobereit und ließ sie früher oder später ihr Ziel erreichen.

Aber die Mehrheit hatte diese INNERE Unabhängigkeit nicht. Ihre Selbstwahrnehmung war eine andere. Sie sahen sich selbst als Opfer und nichts als Opfer. Daran änderte auch der Wechsel in ein neues und unerschlossenes Land nichts. Sie kamen hier an und das Erste, was sie instinktiv und völlig unbewusst suchten, war ein neuer „HERR“.

Natürlich fanden sich solche Herren in Form von Arbeitgebern oder dem Militär und manchmal auch einfach nur in Form eines Ehepartners.
Sie empfanden sich selbst als HILFLOS und suchten geradezu denjenigen, der seine Macht über sie missbrauchen würde.

Man kann sich fragen, warum das so ist, was in Menschen vorgeht, die die Möglichkeit zur Freiheit nicht nutzen, wenn sie sich ihnen bietet. Aber die Antwort ist ganz einfach: Diese Menschen vertrauen NICHT ihrer eigenen Kraft, die Konsequenzen ihrer Handlungen und Entscheidungen selbst tragen zu können.

Sie brauchen einfach ein AUSSEN, dass SCHULDIG ist, und finden es, ganz sicher. Sogar diejenigen, die aller menschlichen Zivilisation geflohen sind, die hier in die Wälder und Seen kamen, ganz allein und nur auf sich gestellt, fanden ihren „grausamen Herren“. Der hieß dann Blizzard oder Hochwasser oder Bär oder Wolf oder Sioux…

Sarah, meine liebe Seele, was ich dir damit sagen will, ist: Freiheit findet INNEN statt, ehe sie äußerlich sichtbar werden kann. Es geht nicht anders herum. Niemand kann einen Menschen, der innerlich frei ist, diese Freiheit nehmen.

Darf ich dich an ein altes Lied erinnern: Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten? Sie fliegen vorbei wie nächtliche Schatten. Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen mit Pulver und Blei, die Gedanken sind frei!
Und Gedanken, Sarah, die bewirken Resonanzen!
Ich will hier keinesfalls ein weiterer Verfechter positiven Denkens werden. Dieses Vorgehen ist eher magisch kindlichem Wunschdenken zuzuordnen und kann nicht wirken, weil Gedanken, die die Seele!!! nicht glaubt, keinerlei Resonanz verursachen im Netzwerk der Menschheit.

Aber ich muss dir einfach sagen: Sarah, achte auf deine Wahrheiten!
Es ist nicht so, das ihr den Wahrheiten eurer Seele ausgeliefert seid. Aber es ist so, dass ihr Kraft, Geduld und Klugheit aufbringen müsst, um solche „Wahrheiten“ in euch zu verändern, die euch hindern, in eure Kräfte zu kommen.

Nehmen wir als Beispiel Hans, der hier in eben dieser Hütte drei Jahre gelebt hat, bis er in einem Blizzard erfroren ist. Hans war in einem pommerschen Dorf geboren. Er durfte kein Handwerk lernen, sondern musste als Pferdeknecht auf dem Gut des Herren dienen. Das war furchtbar für ihn. Er hatte seit seiner Kindheit Angst vor Pferden, er hatte Angst vor dem cholerischen Großknecht, er wünschte sich nur weit, weit weg. Er träumte davon, selbst ein Herr zu sein mit Dienern und Mägden, Reichtum und Macht…

Sinnlose Träume, denn sie bewirkten nichts anderes, als die reale Last seines Alltags als noch unerträglicher zu empfinden.
Aber Hans bekam eine Chance: Er erbte eine kleine Bauernkate, nicht viel wert, aber immerhin. Er hatte Glück! Sein Herr brauchte Geld und so verkaufte er dem sein kleines Stückchen Land und die Kate samt Interieur und zahlte die Summe dem Herrn als Entschädigung dafür, dass dieser ihn frei erklärte. Es blieb eine geringe Summe, gerade genug, um die Überfahrt nach Amerika bezahlen zu können.

Er kam hier an und hätte Land nehmen können, er hätte Bäume fällen müssen, hätte das Land urbar machen müssen und sich dann der Verantwortung für das, was er tut oder nicht tut, stellen müssen…
Nur genau das GLAUBTE seine Seele, nicht tragen zu können: VERANTWORTUNG!

Was tat er also? Er hat sich einer Gruppe Baumfäller angeschlossen, ist FREIWILLIG in ein abhängiges Arbeitsverhältnis gegangen. Und was denkst du, was für einen „Boss“ er sich gewählt hat? Klar, einen Choleriker, der nicht anders war als der Großknecht.
Und womit musste Hans arbeiten? Natürlich mit den gefürchteten Pferden…
Was denkst du, wem er die Schuld gab, wenn er nachts vor lauter Unglück schlaflos lag und nicht mehr leben wollte?
DEN MENSCHEN und ganz besonders dem Boss.

Irgendwann, eigentlich aus nichtigem Anlass, verließ er nachts den Trupp und zog nur mit einem Esel und dem Notdürftigsten hier tief, tief in die Wälder.
Jetzt war er frei, ja? Und SELBSTBESTIMMT? Ja?
Nein, nein, denn an seiner Wahrheit, OPFER der Übermächtigen zu sein, hatte sich nicht das Geringste verändert.

So begegnete ihm in den drei ihm verbleibenden Jahren eine HÖHERE MACHT nach der anderen und IMMER war sie ihm äußerst feindlich gesinnt. Bär und Sioux, Blizzard und Beinbruch, es gab kein Unglück, dem er NICHT begegnete.
Warum?
Es gab andere hier! Es gab Männer, die haben hier Jahrzehnte im Frieden gelebt, ohne dass ihnen je ein Bär was getan hätte oder ein Sioux FEINDLICH gegenüberstand.

Hans ZOG das Unglück geradezu magisch an, weil seine GEDANKEN, dass UNGLÜCK und UNFREIHEIT TEIL des Lebens sind, nicht aufhörten. Er war nicht verrückt, aber er folgte unwidersprochen den Gedanken, die er irgendwann in seinem Leben als für ihn gültig erklärt hatte.

Ich sag dir das wirklich nicht, weil ich kein Verständnis für dein Leid habe, dass du ertragen musst. Aber ich stimme dir überhaupt nicht zu, was deine vermeintliche Unfähigkeit angeht, deine Fähigkeit zur Freiheit, zum selbstbestimmten Leben angeht!

Sarah, hab den Mut, dich von den Gedankengängen eines Gefängnis – Insassens zu befreien.

Nein, nein, es geht noch längst nicht darum, Dinge zu TUN. Es ist nicht die Zeit, zu handeln, es geht darum, anders zu DENKEN. Nicht die Gedanken über deine Lebensumstände sind falsch, die sind durchaus folgerichtig. Aber deine Gedanken über deine Fähigkeit, SELBSTVERANTWORTLICH zu handeln, die sind absolut falsch!

Sag nicht, du hast dir zu oft bewiesen, dass du das nicht bringst, natürlich hast du, weil du dieser inneren WAHRHEIT folgst, ein Opfer des Lebens zu sein.
Du bist REAKTIV, weil du nicht anders kannst? Weil das eben die Wahrheit deines Lebens ist?

Nein, es ist keine Wahrheit, es ist eine Entwicklungsstufe! Ob du dich über diese Stufe erhebst oder nicht, hängt ganz und gar vom Mut ab, neue Wahrheiten zu denken. Ich KANN daran nichts MACHEN! Ich folge dir, ob du stehen bleibst oder weitergehen willst, ich bin dabei.

Glaub mir, am liebsten würde ich dich auf die nächste Stufe deiner Entwicklung heben, aber das darf ich nicht tun. DU musst den Schritt selbst gehen.

Aber ich darf dich an dieser Stelle bitten: Bitte beweg dich, beweg deine Gedanken. Sklavenseelen denken Sklavengedanken, selbst wenn sie frei sind.
Freie Seelen bewegen Freiheitsgedanken, selbst im Gefängnis.
Freiheit bedeutet, so entscheiden zu können, wie man selbst fähig ist, die Verantwortung für die Resultate tragen zu können.

Manchmal dauert es scheinbar unendlich lange, bis die Wahrheit im Inneren eine Wahrheit im Äußeren bewirkt, Resonanz kann sehr langsam stattfinden.

Es ist keine Schande, dann müde zu werden. Aber es ist ganz, ganz wichtig, sich auch in solchen Zeiten nicht innerlich verwirren zu lassen, sondern geduldig zu bleiben und gewiss, dass das Außen die Möglichkeiten bringt, an die ich innerlich glaube.

U: Vielen Dank, Simon, ich hoffe sehr, dass wir Sarah damit helfen können.

S. Das ist ein Weckruf, sie wird ihn hören, früher oder später. Solange muss ICH warten, denn meine INNERE Wahrheit ist, dass sie stark genug ist, selbstbestimmt leben zu können.

U: Dann wird es wahr werden?

S: Das wird Resonanz erzeugen, ein ganz natürliches Gesetz.

U: Schön, dann würde ich jetzt gerne Sarahs Fragen an dich stellen.

S: gerne…

U: ihre erste Frage: Welche Krankheit hat Maria?
Wie ist es dazu gekommen und wie kann man Maria heilen?

S: Maria verträgt keinen Weizen und auch keinen Mais, die Ursachen dafür liegen in einer genetischen Disposition. Sie hat keine Zöliakie, sondern eine Unverträglichkeit. Ihr Körper ist so zu sehr damit beschäftigt einen stabilen Status zu halten, als das er genesen könnte. Lass beide Nahrungsmittel KOMPLETT aus ihrer Nahrung heraus.

Bedenke aber bitte eines: Ihre Krankheit hat eine FUNKTION innerhalb der Bindung zwischen dir und ihrem Vater. Wie soll Maria gesund sein, wenn SORGEN um Maria das ist, was euch verbindet?
Wie wäre es, wenn Freude und Dankbarkeit für Maria euch verbindet?
Das seid ihr?
Ja, aber da geht noch mehr, mein Lieb, da geht noch viel mehr.

Mias Interesse, euch zusammenzuhalten, ist groß, ihre Seele meint, dass eure Seelen das von ihr erwarten.

Und ihre Seele glaubt, SCHULDIG an deinem Unglück zu sein…
Sarah, meine Liebe, ist sie nicht dein Glück?
Ist sie nicht einfach WUNDERVOLL? Doch, natürlich!

Auch hier geht es um die Wechselwirkung der Gedanken, Sarah, achte auf deine Gedanken!
Maria glaubt DEINEN Gedanken!
Bitte achte gut darauf, dass sie nicht AUSLEBT, was du von DIR meinst: Ein Opfer übermächtiger Kräfte sein zu müssen…

U. Frage 2: Welche Krankheit habe ich, dass ich so schwitze und irritiert bin? Das stört so sehr. Sind das Hormone, Stoffwechsel? Wie kann ich mich selbst heilen oder geheilt werden?

S: Es ist doch deine Schilddrüse, du musst das noch mal kontrollieren lassen. Die Werte sind nicht stabil, bewegen sich aber an der Grenze zum Normbereich. Versuch, einen Naturheiler zu finden. Am besten ist für dich die chinesische Medizin.

U. Sarah fragt sich, wozu sie gerade in dieser Zeit inkarniert ist?

S. Sarah, es ist leicht zu lieben, was liebenswert ist. Aber deine Seele sucht sich selbst davon zu überzeugen, ob ihre Liebesfähigkeit ECHT ist!
Also hat sie eine Zeit gewählt und Umstände, in denen es NICHT leicht ist, in der Liebe zu bleiben. Wenn du so willst, dann ist es eine Bewährungsinkarnation, in der du deine neuen Einsichten einem Stresstest unterziehst.

U. Sie schreibt: Ich spüre schon immer den Drang, etwas „Großes“ mit diesem Leben anzufangen, sehe aber noch nicht meinen Weg / meine Berufung, in die ich meine Kraft und meinen Mut investieren möchte.

S. oh, ja … hm … und was ist GROSS?
Ich sag dir, was groß ist: Groß ist, mitfühlend zu sein und groß ist, sich vor den Möglichkeiten, die dir begegnen, um zum Wohl der Schöpfung zu leben, nicht davon zu laufen.
Das ist groß, ob man dies als Hausfrau macht oder als Präsident!
Das ist so unerheblich. Und weißt du, was das Größte überhaupt ist?
Freudig in die TÄGLICHEN Aufgaben zu gehen, was immer die auch sein mögen.

Du glaubst, es bedarf einer Entscheidung für diese oder jene Richtung? Nein! Großes entsteht ganz natürlich und völlig selbstverständlich aus der inneren Haltung heraus, dem Menschen und der Schöpfung gegenüber.
Hast du dort deine Liebe, kommt die GROSSE Wirkung ganz selbstverständlich.

Doch noch einmal frage ich dich: Was ist GROSS? Was Tausende rühmen?
Nein!
Millionen rühmten Hitler, der, der doch der Kleinste war…

Hier bei mir sind so große Meister, niemand kennt ihren Namen, vergessen ist ihr Wirken auf Erden, unbemerkt in den Annalen der Geschichte und doch so groß, so hell…

Du willst Großes tun? Dann tu gut! Dir selbst und allem, was dir der Tag an dem bringt, was von deinem Gut tun abhängig ist.

U. sie schreibt weiter: Außerdem lehne ich Geld und Besitz und Macht sowie finanzielle Unabhängigkeit irgendwie innerlich ab…

S: Ja, wie ich schon sagte: Deine Seele ist der Ansicht, OPFER zu sein! Sie glaubt sich nicht, verantwortlich mit Macht umgehen zu können, weder mit der Macht über sich selbst noch der Macht über andere.
Sie glaubt sich nicht, Verantwortung wahrnehmen zu können.

Du kannst diesen Irrglauben aufgeben, du kannst an ihm festhalten.
Liebe, die sich scheut, Verantwortung wahrzunehmen, ist aber eine schwache Liebe.

Deine Angst, Schuld nicht ertragen zu können, ist ziemlich groß. Aber kein Leben auf Erden vergeht, ohne sich zu verschulden, das ist nicht möglich, Sarah.

Selbst die Ablehnung von Macht ist eine TAT, die WIRKUNG hat! Genauso folgenschwer wie Machtergreifung! Es ist der Irrtum vieler Seelen, dass sie nicht verantwortlich sind, wenn sie verantwortungsvolle Positionen nicht ausfüllen…
Bitte denk darüber nach.

Und bedenke bitte auch eines: Indem du NICHT GROSS wirst, erfüllst du den Anspruch deiner Mutter an dich!

U. Sarah fragt, was die Flugzeuge seit Jahren in den Himmel sprühen.

S: NICHTS, Sarah!
Die Frage ist, warum du davon überzeugt werden konntest, während du doch sonst einen so kritischen Verstand hast?
Meine Liebe, das ist eine weitere Folge der Resonanz: Deine Seele sucht ihren Glauben an ihre Machtlosigkeit bestätigt zu finden.
Eine der vermeintlichen Bestätigungen findet sie durch Menschenmeinungen, die sich selbst im gleichen Muster der Wahrnehmung befinden.

Hast du dich nie gefragt, was solche Theorien bei euch in eurer Zeit bewirken? Sie fesseln euch an euren Glauben daran, dass euer Einsatz auf Erden SINNLOS ist.

Sarah, woran erkennt ihr, was von Gott ist und was aus destruktiver Quelle kommt?
An der Wirkung auf euren WAHR – Nehmung.
Was denkst du, wessen Kraft und Mut wird durch die Proklamierung solcher Thesen gestärkt? Wer wird dadurch selbstbewusst, mutig und verantwortungsvoller? Niemand!

Solche Nachrichten lähmen euer Wollen und Wirken, festigen nichts als eure Angst vor der Zukunft und euren tiefen Glauben an die Sinnlosigkeit eures Seins.
Ach, Sarah…

U. Sie fragt, ob sie in Hamburg überwacht wurde?

S: Nein, aber warum glaubst du das?
Weil es wieder deine Wahrnehmung stärkt, diesmal allerdings die Wahrnehmung, bedeutend genug zu sein, um überwacht zu werden.
Sarah, du musst versuchen, klar zu werden, im Denken und im Fühlen.
Bitte versuch, Techniken zu erlernen, die dich befähigen, die eigenen Gedanken auf ihre reale Basis hin zu überprüfen.

U: Sie schreibt weiter: Ich bin oft müde, lieber Simon, sehne mich nach einer großen Aufgabe, emotionaler Sicherheit, gegenseitigem Respekt, Vertrauen, Anerkennung und Liebe in der Partnerschaft.

Ich wollte Andi schon oft verlassen, hatte aber am Ende Angst um Maria und mir wegen der Überforderung und Armut kein schönes Leben bieten zu können, sowie ihr den liebenden Vater wegzunehmen, nie den Mut.
Was ist weise, zu tun für mich und Maria.

S: Sarah, wenn man sich aufgrund seiner Verantwortung zu einer Zeit entschließt, in der es nicht möglich ist, sich größere Selbstbestimmtheit zu leisten, dann muss die Zeit genutzt werden, um sich innerlich auf solche Zeit, in der bessere Möglichkeiten bestehen, gut vorzubereiten.
Tut man es nicht, geht es einem wie Hans. Man wechselt das Gefängnis, ohne wirklich frei zu werden…

Innere Freiheit musst du lernen, INNEN musst du tätig werden!
Leg deine Fehlwahrnehmung darüber, dass du klein und schwach bist, ab!
Schau auf dein Leben und schau darauf, wann du sehr wohl selbstbestimmt gehandelt hast!
Du kannst es ganz sicher!
Du glaubst es aber nicht, sondern suchst Gegenbeweis um Gegenbeweis.

Also: Wenn das Außen zu mächtig ist, um zu agieren, muss der Mensch die Zeit nutzen, um das Innere zu stärken.

Denn nichts ist ewig auf der Welt und alles ändert sich! Deshalb ist es weise, sich in guten Zeiten auf die sicher kommenden schlechten Zeiten vorzubereiten.
Genauso, wie es gut ist, sich in schlechten Zeiten auf die sicher kommenden guten Zeiten vorzubereiten.

Alles hat SEINE Zeit, liebe Sarah! Dein Schmerz rührt daher, dass es dir schwerfällt, diese Zeiten ihrem Wesen nach auszuschöpfen.

U. Hast du noch eine Nachricht von ihrem Opa?

S. lächelt: Er sagt, dass er dir mehr vertraut als du selbst und dass du sehen wirst wie er, dass du stark bist.

U: Ich danke dir, lieber Simon, und hoffe, dass…

S: … Sarah aufwacht? Ja, ich auch…