Indigo-Kinder

Wenn Kinder lernen müssen, zu sich selbst zu stehen.

Wenn Kinder lernen müssen, zu sich selbst zu stehen.

Es ist schön, eine junge Frau zu sein.

Du bist nicht auf die Welt gekommen, um anderen zu gefallen,
sondern zu lernen, dass die Welt dir gefällt

Kinder gehören zu beiden Seiten,
der Seite der Mutter und der Seite des Vaters

Ein Schutzengel-Reading für ein dreizehnjähriges Mädchen

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Sandra zu verbinden, Sandra bittet um diesen Kontakt.

Ehe ich noch etwas wahrnehmen kann, höre ich eine sanfte weibliche Stimme, die sagt: Bestell ihr, dass ich sie liebe, ich bin da, aber jetzt beginnt die Zeit einer anderen Guidin.

Dann wir es sehr still, ich höre wie Wellen rauschen, es wird sehr neblig und endlich lösen sich diese Nebel auf…

Ich stehe an einem See oder am Meer, das ist schwer zu sagen…

Neben mir steht eine junge Frau. Sie ist groß und schlank, mittellanges, brünettes Haar, ein geblümtes Kleid, so wie es bei den Hippies in den sechziger Jahren modern war…

Sie geht barfuss durch die Wellen am Strand und lacht und dreht sich im aufkommenden Sturm.

Dann wendet sie sich mir zu und schaut mich mit vor Heiterkeit sprühenden, grünen Augen an.

Guidin: Oh, bitte nicht schimpfen, es war so schwierig, ihr beizubringen, dass es einen Guidewechsel gab…

Ich bin für die nächsten Jahre ihr Schutzengel, einfach, weil ich die Zeit, in der sie ist, besser verstehe. Und ich hab sie ganz bestimmt genauso lieb.

Nur, es ist doch wichtig, dass sie mich jetzt auch an ihrer Seite hat, sonst wird alles so schwer. Siehst du das da?

Sie zeigt hinaus in die sich immer mehr lichtenden Nebel und ich erkenne die Brücke von San Franzisko.

Ich bin Eilin, und ich habe hier die wundervollsten Jahre dieser Inkarnation erlebt, es war so schön, zu leben…

Es war so schön, eine junge Frau zu sein und ich möchte so sehr, das Sandra das auch erlebt: Diese Freude, die darin liegt, lebendig zu sein (sie strahlt, während sie das sagt).

Sandra, das Leben ist so voller Wunder, so voller Freude!

Ich bin gekommen, um dir dabei zu helfen, diese Wunder auch zu verstehen. Ich bin gekommen, um dich darauf aufmerksam zu machen, dass du sie dir erlauben darfst, was immer auch geschieht…

Denk daran: Das Leben ist auch für dich dazu da, um dich daran zu freuen.

Komm, ich zeig dir mein Zuhause von damals!

Sie nimmt mich und wir klettern eine sehr steile Uferböschung hoch.

Dann gehen wir über eine Strasse und dann geht es viele Stufen steil bergauf, bis wir schließlich vor einem kleinen Holzhaus mit einer breiten Veranda stehen.

Von hier oben hat man einen wunderbaren Blick aufs Meer und die Stadt. Am unteren Baken des Verandadachs hängen sehr viele bunte Klangspiele.

E. Die mache ich, damit verdiene ich mir etwas zum Studium dazu und abends von Neun bis Mitternacht arbeite ich in einem Schnellimbiss.

U: Das war sicher schwer…

E: Nein, wirklich nicht! Es war nicht schwer, ich habe es gern getan. Es war spannend, all die unterschiedlichen Menschen, die ich traf!

Tagsüber meine Professoren und meine Kommilitonen und abends die einfachen Trucker: Es hat mir Spaß gemacht, zu sehen, dass sie im Grunde alle gleich sind.

Sie reden anders, sie kleiden sich anders und sie benehmen sich anders, aber im Grunde sind sie sich alle gleich: Sie wünschen sich Respekt von anderen und sie wünschen sich, das Leben selbst genießen zu können.

Ja, ich bin darauf gekommen, dass alle Menschen diese zwei Dinge wollen und sich alles darum dreht, das zu erreichen oder eben, wenn es nicht klappt, damit fertig zu werden.

Ich habe übrigens Theologie studiert. Ich wollte Religionswissenschaftlerin werden, es schien mir so wichtig, zu lernen, was Menschen glauben, worauf sie hoffen.

Und ich weiß schon, du fragst dich, wieso ich schon ein Guide bin. Ich hatte nie vor, alt zu werden. Ich bin am 18.Juli 1992 gestorben an Aids, aber das war mir gar nicht klar.

Na egal, jetzt bin ich jedenfalls hier!

U: Dann bist du ja sehr kurz vor der Geburt von Sandra gestorben. Ist es dann nicht schwierig, ihr Guide zu sein?

E. Lacht: Nein, das mit der Zeit, das geht hier ganz anders als bei euch. Keine Sorge, ich bin ganz und gar ein voll ausgebildeter Guide.

Weißt du, es wäre schön, wenn ich jetzt weniger über mich und mehr zu Sandra sagen dürfte.

U: Klar, mach mal.

E: Sandra? Ist dir schon einmal aufgefallen, wie viele Gedanken du dir um die Sorgen anderer machst? Wie oft du versuchst, ihnen „GUTE GEFÜHLE“ zu machen?

Das ist lieb und es zeigt, wie sehr du die Menschen um dich herum anzunehmen bereit bist!

Aber, Sandra, pass ein bisschen auf, dass du es damit nicht übertreibst. Sieh mal, anderen Menschen gute Gefühle zu machen, das hat einfach Grenzen und die liegen nicht bei dir, die liegen doch bei ihnen, nicht wahr?

Was willst du nur tun mit einem, der einfach nur schlecht gelaunt ist? Der einfach einen schlechten Tag erwischt hat?

Je lieber du den hast, umso mehr lässt du dir einfallen, nicht?

Denk mal nach: Dir ist das so selbstverständlich geworden, dass du es gar nicht mehr merkst.

Nur, die Sache ist die: Das klappt eben nicht immer und manchmal haben die schlechten Gefühle der anderen, ihre Launen, ihre Gereiztheit, doch auch einen guten Grund, der allerdings nichts mit dir zu tun hat.

Sandra, worauf ich hinaus will: Es sollte dir selbst kein so schlechtes Gefühl machen, wenn es dir NICHT gelingt, anderen, die du lieb hast, gute Gefühle zu bereiten.

Da ist – wenn andere in deiner Gegenwart schlecht drauf sind – in dir so ein unbestimmtes Gefühl, als ob du dafür verantwortlich bist, ja? Na ja (lacht), manchmal ist das auch so, das lässt sich nicht immer vermeiden…

Aber in den meisten Fällen liegen die Ursachen gar nicht bei dir, sondern bei ihnen oder bei den Gedanken, die sie gerade denken.

Du solltest versuchen, hier ein bisschen lockerer zu werden. Es ist nicht deine wichtigste Aufgabe im Leben, dafür zu sorgen, dass sich andere gut fühlen!

Für ihre Gefühle bist du nicht verantwortlich, aber für deine. Und das ist wirklich wichtig in den nächsten Jahren, dass du die besser kennen lernst und auch ernst nimmst.

Liebe Sandra, ich denke, ich muss dir ein wenig über die letzten Leben erzählen, die du hattest. Weißt du, du hast sehr viel Verantwortung getragen.

Du warst die die religiöse Ratgeberin vieler! Zwei Mal Vorsteherin eines Klosters…

Du warst ein Landbesitzer und ein Fabrikchef…

Und du warst die Bäuerin, die eine Großfamilie ganz allein durchgebracht hat (Lächelt.)

Du warst also immer der Boss.

Das war gut! Deine Seele hat dabei gelernt, Verantwortung für andere zu tragen, für die sie selbst zu schwach waren…

Aber, Liebes, deine Seele hat dabei auch etwas verloren, etwas sehr Wichtiges: Sie hat aufgehört, ihre eigenen Gefühle richtig ernst zu nehmen.

Wie auch? Sie musste sich doch immer zurücknehmen, die Pflicht ging immer vor, die Verantwortung war immer wichtiger…

Ja, aber dieses Mal ist es deine Aufgabe, beides zu verbinden: dein Vergnügen UND deine Pflichten, Fehler machen, Dinge oder Menschen falsch einschätzen…

Sachen, die man angefangen hat, aufgeben können, die eigene Meinung ändern, Anforderungen anderer nicht erfüllen können…

Selbst schwache Momente haben, selbst Furcht zu haben, selbst das Bedürfnis wichtig zu nehmen, dass auch mal andere sich darum sorgen, wie es dir geht, was du brauchst, was dich freut…

Ah, hm, das alles durftest du GAR NICHT! Du durftest es nicht, weil du dann den Respekt der anderen verloren hättest!

Und wenn das geschehen wäre, dann hättest du sie nicht mehr leiten können und damit wäre das Chaos über sie und über dich hereingebrochen.

Wenn ich den Respekt anderer nicht gewinne und halte, dann ist alles verloren. Wenn andere mich nicht für einen guten und tollen Menschen halten, dann geschieht fürchterliches Unglück!

So denkt deine Seele und deshalb wirst du in diesem Leben lernen, dass es so nicht weitergeht.

Es ist gar nicht der Respekt der anderen, den du bekommen musst, sondern DEINER! Das ist das Problem, um das es geht.

Du hast den Respekt vor deinen Gefühlen und Bedürfnissen verloren und es ist jetzt die Gelegenheit, dass du ihn dir Schritt für Schritt zurück eroberst. Du respektierst dich nur dann, wenn du selbst davon überzeugt bist, alles richtig zu machen. Dein Respekt zu dir ist also an Bedingungen geknüpft.

Ich nenne dir mal eine Bedingung: Nur, wenn ich schlank bin, bin ich auch bereit, meine Schönheit zu respektieren, meinen Körper zu lieben. Hm, so, so…

Ist das nicht erstaunlich? Ich weiß, dass du den Körper deiner Mutter sehr liebst, die Geborgenheit und Wärme, die er dir immer vermittelt hat, sehr genießt und du sie so schön findest, wenn sie lacht und die Sonne in ihr Haar fällt…

Und du? Für dich soll ein anderes Gesetz gelten? Wessen Gesetz? Wer sagt, dass man schlank sein muss, um schön zu sein? Die Anderen, die Mode, die Zeitschriften…

Hmm…

Die ANDEREN respektieren deine persönliche Schönheit nicht und deshalb BIST du auch nicht schön? Ja?

Und deshalb versuchst du, dich und deinen Körper zu tarnen und am Allerliebsten gar nicht wahr zu nehmen, tust du so, als würde es ihn gar nicht geben….

Sandra! Genau das ist es, was ich meine: Nur was ANDERE an dir respektieren, kannst DU respektieren.

Sandra? So geht’s aber diesmal nicht! Dieses Mal geht’s nicht darum, dieses Mal geht’s darum, womit DU DICH GUT FÜHLST! Wenn eine Seele solange ihre eigenen Gefühle unterdrücken musste, fällt es ihr schwer, damit umzugehen!

Sie muss es wieder ganz neu lernen. Es ist so wichtig, dass du dir das klar machst!!!

Wie lange das immer dauert, bis du mal sagst, was du fühlst!

Nein, nein! Nicht weil du misstrauisch bist zu anderen, sondern weil du Angst hast, dass deine Gefühle irgendwie falsch sein könnten, dass sie nicht BERECHTIGT sind.

Schätzchen, deine Gefühle sind immer! berechtigt und es ist IMMER richtig, was du fühlst, niemand darf dir das ausreden.

Es ist eine andere Frage, ob deine Gefühle immer von dem ausgelöst werden, was du glaubst, aber berechtigt sind sie immer.

Bleiben wir mal bei deinem Körper: Im Grunde fühlst du ihn ganz gerne. Im Grunde magst du ihn! Er macht tolle Sachen mit dir: Er riecht gut, er fühlt gut, er ist schön!

Eigentlich möchtest du ihn schon ganz gerne so behalten….

Nur: Das geht ja GAR NICHT! Das sehen alle anderen nämlich anders!

Oh man, diese Sprüche: „Eigentlich hast du ein total süßes Gesicht!“ Ja, na fein! Will sagen: Dein Gesicht ist okay, aber der Rest ist echt schlimm!

Ach, Sandra… du verlierst also den Respekt anderer, wenn du so bist, wie du bist und wenn du so bleiben willst und das gut findest!!!

Wenn du es also schon nicht ändern kannst, dann darfst du es wenigstens nicht auch noch gut finden! Sonst respektieren sie dich gar nicht mehr und finden dich auch noch doof, weil du nicht siehst, was sie sehen…

Hm, hm…

Merkst du, wie verdreht das ist? So denkt deine Seele. Soll ich dir mal sagen, was die Wahrheit ist?

Die Wahrheit ist: An dem Tag, an dem du anfängst, dazu zu stehen, dass du!!! deinen Körper schön findest, haben alle anderen gar keine andere Chance mehr, als dich und deine Meinung zu respektieren!

In diesem Leben wirst du lernen können, dass deine Gefühle und Bedürfnisse WICHTIGER sind als der Respekt anderer. Und je ernster du das nimmst, um schöner wird dein Leben sein.

Du musst gar keine Angst davor haben, nun jemand zu werden, der sich egoistisch und rücksichtslos verhält! Das wirst du nie tun, weil du die Menschen, mit denen du zu tun hast, viel zu gern hast…

Weil es dir viel zu wichtig ist, ein guter Mensch zu sein…

Aber wenn du meinst, alles opfern zu müssen, nur damit andere dich gut finden, dann wirst du das nicht bekommen, was du dir so ersehnst: Dass sie dich toll finden…

Dann wirst du erleben, dass man sich völlig aufopfern kann und doch keinen Dank in Form von Anerkennung bekommt. Jedenfalls nicht so, dass du dich darauf verlassen kannst.

Es ist so, so wichtig, dass du das, was du tust, deshalb machst, weil es DIR! Freude bereitet, es zu tun.

Du sehnst dich nach Erfolg: Erfolg ist NICHT das Lob anderer! Erfolg ist DEINE FREUDE, die du hast, wenn du machst, was du dir vorgenommen hast.

Im Übrigen stellt sich dann die Anerkennung von selbst ein, nur so ein kleiner Tipp (zwinkert mit den Augen).

Auf dich ist Verlass, das ist klar und das ist auch gut!

Aber eines möchte ich dir noch auf den Weg geben: Menschen machen Fehler! Menschen können manche Dinge nicht! Menschen haben eine Grenze ihrer Belastbarkeit…

ALLE!!! Auch du!!!

Und weder du noch andere dürfen etwas anderes von dir erwarten.

Alle Menschen sind so, mein lieber Schatz!

Wenn du das für dich akzeptierten kannst, kannst du es auch für andere!!!

Und wenn du das kannst, landest du genau da, wo dein Lebensziel ist: Dann verbinden sich deine Erfahrungen aus den letzten Leben, deine Zuverlässigkeit, deine Zielstrebigkeit, deine Verantwortungsbereitschaft, deine Ernsthaftigkeit mit einem fröhlichen, herzlichen Mitgefühl mit jedem, was lebt, auch mit dir selbst.

Dann wirst du sein wie ein grosser, mächtiger Baum, zu dem die Vögel kommen, um darin Schutz zu finden und heitere Lieder zu singen. Und müde Wanderer, um in seinem Schatten ein wenig zu ruhen…

Aber dich selbst wird es nicht mehr schwächen oder verbiegen, denn du bekommst deine Kraft einfach aus deiner Freude, deinem Spaß am Leben, den du dir nimmst, sobald du ihn brauchst, ohne zu fragen, ob es anderen auch recht ist.

Dass es so kommt, dafür werde ich mich einsetzen. Dazu habe ich mich verpflichtet, denn ich habe dich sehr, sehr lieb.

U: Danke Eilin, ich hoffe, dass Sandra das alles versteht…

E: Natürlich versteht sie das! Sie ist ihrem Alter weit voraus. Sie ist als sehr ernsthafte Seele auf die Welt gekommen, vergiss das nicht.

U: Gut, dann würde ich dir gerne ihre Fragen stellen…

E: Ja, schön!

U: Sie fragt, wie sie in Zukunft selber besser mit sich klar kommen kann.

E: Pass auf: Das Meiste dazu habe ich schon gesagt! Versuch, deine Gefühle zu verstehen! Versuch zu lernen, woher sie kommen…

Was es GENAU ist, was dich gerade so traurig, so wütend, so ängstlich macht…

Versuch, zu sehen, dass es meistens daran liegt, dass du auf den Respekt der anderen wartest. Dass es aber darum nicht geht, sondern dass DU DEINE EIGENE MEINUNG Ernst nehmen sollst, DEINE Gefühle!!!!

Du bist nicht auf die Welt gekommen, um anderen zu gefallen, sondern zu lernen, dass die Welt DIR gefällt.

Versuch, zu respektieren, dass sich Gefühle dauernd ändern, bei dir und bei anderen! Und dass es völlig in Ordnung ist, wenn sie das tun! Und nimm dir nicht selber dauernd so feste Versprechen ab…

Was kann man sich denn schon wirklich versprechen? Nichts! Es kann immer Änderungen geben, die es unmöglich machen, so ein Versprechen zu halten.

Das Ende vom Lied ist, dass man sich dann selbst sehr böse ist…

Du neigst dazu, nur auf das Ziel zu schauen, das du dir vorgenommen hast, das entweder erreicht wird oder nicht. Aber du schaust gar nicht, was auf dem Weg dahin passiert, wie viel dazwischen kommen kann…

Es ist einfach so: Man kann nicht alles erreichen, was man sich vorgenommen hat. Deshalb braucht man sich auch nicht verurteilen: Ziele MÜSSEN sich manchmal ändern…

Nur dumme Menschen verändern nie ihre Vorsätze und Ansichten (lächelt).

U: Wie kann ich erreichen, dass ich mich in meinem Körper besser fühle?

E: Indem du es dir erlaubst, obwohl es andere gibt, die das anders sehen. In dem du aufhörst, zu denken, dadurch den Respekt anderer zu verlieren.

Das weißt du doch selbst: Wer deswegen nicht sieht, wie großartig du bist, der ist einfach zu oberflächlich für dich.

Ich bin der Meinung, das hat den Vorteil, dass sich erst gar nicht solche Menschen mit dir verbinden wollen…

Ist doch ein gutes, praktisches Sieb, durch das da der Unrat fällt.

Im Übrigen gibt es Kulturen, die würden dich NUR wegen deines Körpers toll finden! Ich schätze, das wäre dann auch nicht das, was dir angenehm wäre…

Mach die klar, worum es geht! Es geht um deine alte Angst, nicht anerkannt zu werden!

Ich bin sehr froh, dass du nicht zu JEDEM Opfer bereit bist für diese dumme Anerkennungsgeschichte.

Allerdings das Opfer, sich selbst nicht zu mögen, ist auch zu hoch…

U: Warum habe ich das Gefühl, dass meine Lehrer mich nicht verstehen?

E. Lacht: Ach, Liebling, sie verstehen dich ja auch nicht!

Das können sie sich gar nicht erlauben! Die haben es unterbewusst gar nicht so gern, einer geborenen Autorität zu begegnen.

Vielleicht gehst du mal ganz anders mit ihnen um? Vielleicht sagst du ihnen mal, wie du FÜHLST, wenn sie so verständnislos reagieren und was du WENIGSTENS von ihnen erwartest….

U: Warum habe ich diese schrecklichen Probleme mit meinem Vater und dessen Familie?

E: Sieh mal: Unterbewusst haben DIE Erwartungen in dich, die du weder erfüllen kannst noch solltest.

Was denkst du, wen sie sehen, wenn sie dich ansehen? Dich? Nein, sie sehen das Kind deiner Mutter…

Und du versuchst einen Kampf zu gewinnen, der nicht zu gewinnen ist: Deine Mutter, ihre Art des Seins von denen anerkannt zu bekommen.

Es ist überhaupt nicht deine Sache, dafür zu sorgen, dass sie dich und damit sie anerkennen können, das ist ihr Problem. Dein Problem ist es, dass du deinen Vater und seine Familie sehr gerne sehr lieben möchtest, dass sie aber einen Preis dafür von dir verlangen, den du nicht zahlen kannst.

Noch einmal: Du bist nicht dazu geboren, anderen zu gefallen, sondern zu lernen, dass die Welt dir gefällt. Wenn du sie besuchst, dann, weil es DIR! Freude bereitet!!!

Nicht, damit sie nicht beleidigt oder traurig sind…

Rede mit deinem Vater! Sag ihm, was du vermisst, wonach du dich sehnst.

Da wird so viel Schwarz / Weiß gedacht, aber Menschen sind so nicht…

Sie sind immer Gut UND Böse, Schwarz UND Weiß.  Sie sind, wie sie sind und du willst sie trotzdem gerne lieben…

Aber das setzt voraus, dass auch du so sein darfst, wie du bist und nicht, wie sie es gerne hätten.

Sie haben kein Anrecht darauf, dass du dich auf eine Seite stellst: Du gehörst zu beiden Seiten und das ist gut so, und anders geht’s gar nicht!

Du liebst deine väterliche Seite UND deine mütterliche Seite! Wer etwas anders von dir erwartet, erwartet, dass du einen ganz wichtigen Teil in dir ablehnst und das ist zuviel verlangt.

Das schmerzt dich und du MUSST über diesen Schmerz reden.

Wenn sie dich nicht als das akzeptieren können, was und wer du bist, dann machen sie sich selbst sehr arm, aber ändern kannst du es nicht.

Du kannst aber lernen, dass du daran nicht kaputt gehst. Verbittere nicht, sieh es ihnen nach, sie verstehen es nicht besser.

U: Willst du was zu dem Jungen sagen, in den sie verliebt ist?

E. Lacht: Nein, nein, das nicht.

U: Warum hat sie im Moment so wenig Kontakt zu ihrer Guidin und anderen geistigen Wesen, ihrer Zwillingsschwester und ihrer Uroma?

E: Liebes, das ist leider für deine MENSCHLICHE Entwicklung immer mal wieder notwendig!

Bitte versuch, es zu verstehen: Du musst gewisse Entwicklungen MIT DIR durchmachen! Und wenn wir in dieser Zeit zu stark da sind, wirst du zu unmenschlich, das darf aber nicht sein.

Uta, du kennst das doch!

U: Ja. Zwischen meinem 13. und 18. Lebensjahr hatte ich kaum Kontakt, dann wieder in der Zeit, in der meine Kinder klein waren, richtig stark wurde es erst ab 40…

E: Ja, das ist die normale Entwicklung! Zu einer weisen Frau gehören eben auch die Erfahrungen, ein Mensch zu sein, der keine zusätzlichen Informationen bekommt…

Sei nicht traurig, dass wir da sind, weißt du doch trotzdem.

U: Eilin, ich möchte mich bei dir bedanken, so langsam bin ich am Ende meiner Kraft.

E: Ach, das geht schon in Ordnung.

Es wäre übrigens gut für Sandra, wenn sie eine Kette aus Schörl tragen würde, das schützt sie.

Ich liebe dich, meine Sandra…

Weißt du, dass wir mal Schwestern waren?