Neumediale

Neumediale: Schutzengel oder Ego?

Am Anfang ist es sehr wichtig,

dass Neumediale sich darin üben,
sich selbst und ihre eigenen Bilder, Wünsche, Erwartungen,
Ängste sehr bewusst werden zu lassen: Schutzengel oder Ego?

Ich rate allen Anfängern, spielerischen Umgang damit
und ein Beobachten des Egos,
der eigenen Wunschprojektionen und dessen,
was tatsächlich übermittelt wurde.

Wenn ihr euch zu Medien begebt, dann bitte achtet darauf,
ob euch dieses Medium Botschaften vermittelt,
welche euch stärken in eurem Selbstbewusstsein
oder ob es euch abhängig macht und euch Ängste macht.

 Elia

Noch eine Frage von Sabrina.:

Wie merkt man, wenn man Infos bzw. Bilder bekommt, dass das nicht das Ego ist. Also wie ich zum Beispiel Kontakt mit meinen Engeln hatte, konnte das ja auch von meinem Ego sein oder dass ich mir etwas zurecht spinne in meinen Gedanken, ohne dass ich es merke. Wie kann man das testen?

Für Sabrina und alle anderen Neumedialen: Es ist so, dass ihr sicherlich über einen langen Prozess hinaus lernen werdet und lernen solltet, eure mediale Gabe zu vervollkommnen.

Medialität alleine reicht bei weitem nicht aus, um schon die Unterscheidungskraft kennen gelernt zu haben, die es benötigt, um ein gutes Medium zu sein.

In der Tat ist es so, dass es sehr schwer ist, zwischen eigener Projektion und empfangenen Bildern zu unterscheiden.

Ich rate allen Anfängern, spielerischen Umgang damit und ein Beobachten des Egos, der eigenen Wunschprojektionen und dessen, was tatsächlich übermittelt wurde.

Sie lernen nach und nach, vorausgesetzt, dass sie – ich möchte dieses provokante Wort benutzen – in einer demütigen Haltung die Bilder empfangen oder die Eindrücke, die sonst Hellsichtigkeit entsprechen.

Und dass sie nicht der Ansicht sind, das alles, was sie bekommen, auf jeden Fall ganz klar und eindeutig jenseitig sein muss.

Sondern gerade am Anfang ist es sehr wichtig, dass sie sich darin üben, sich selbst und ihre eigenen Bilder, Wünsche, Erwartungen, Ängste sehr bewusst werden zu lassen, um sie dann von jenen Werten und jenen Bildern abzugrenzen, die tatsächlich von uns kommen.

Was mir auch sehr wichtig ist für alle Neumedialen und was ich ihnen sehr rate, ist:

Macht euch bewusst, dass alles, was wir euch geben, innerhalb einer liebevollen Verbindung steht.

Wir sind nicht dazu da, euch zu ängstigen, wir sind nicht gekommen, um andere Menschen in Ketten zu legen und wir sind auf gar keinem Fall dazu da, in irgendeiner Weise Abhängigkeiten zu schaffen, das ist mir ausgesprochen wichtig.

Ein Medium, das sich abhängig macht von den Botschaften, dass es bekommt, ist auf einem sehr falschen Weg. Dieses ist auf keinen Fall unser Ziel.

Unser Ziel, egal, von welchem Guide die Botschaften kommen, ist es ja gerade, euch in die Lage zu versetzen, euer eigenes göttliches Potenzial zu begreifen, zu begreifen, dass ihr selbst Gestalter seid in dem, was ihr tut und dass ihr selbst Verantwortung für das, was ihr tut oder unterlasst.

Immer wieder stellen wir fest, dass es bei medialen Menschen zu einer Tendenz kommt, sich als so was Besonderes zu empfinden, dass jede Art von Selbstkritik nicht mehr stattfindet und somit fließen Ego-Projektionen ein, die dem Wunsch nach Anerkennung entsprechen.

Das ist auch nicht verwunderlich, denn die Ursache der medialen Begabung ist in aller Regel eine sehr schwere und problematische Kindheitserfahrung, die die Sensitivität erheblich gesteigert hat und die dazu führt, dass andererseits im Erwachsenenalter eine Kompensation dieses Seins stattfindet.

Und somit ist die Gefahr, sich des Machtmissbrauchs und der Verantwortungslosigkeit hinzugeben, bei Medien sehr groß und es ist ein ernstes Problem.

Ich bin sehr erfreut darüber, dass Sabrina dieses Thema angesprochen hat.

Und ich möchte euch allen sagen: Wenn ihr euch zu Medien begebt, dann bitte achtet darauf, ob euch dieses Medium Botschaften vermittelt, welche euch stärken in eurem Selbstbewusstsein oder ob es euch abhängig macht und euch Ängste macht.

Letzteres sind immer Kriterien dafür, dass dieses Medium keine korrekte Übertragung hat.

Es geht nicht darum, dass jemand Macht bekommt oder dass jemand in eine Art von spiritueller Gefangenschaft gerät und es geht schon gar nicht darum, dass bestimmte Gruppen von Menschen auserwählt sind.

Ihr seid im Grunde genommen alle auserwählt, ihr alle seid auf dem Weg zu eurer Vervollkommnung.

Es gibt weder hoch noch niedrig in unserer Perspektive.