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Die Welt ist Hier und Jetzt!

Die Welt ist Hier und Jetzt

Nicht Wissen sammeln ist wichtig, sondern Erfahrung.

Die Welt ist eine Illusion, du kannst sie nicht erfahren,
nur davon wissen.

Die Menschheit ist eine Illusion, du kannst sie nicht erfahren,
nur davon wissen.

Das Medium und seine Zusammenarbeit mit den Schutzengeln im Jenseits.

Schutzengelkontakt

 

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Christa zu verbinden.

Ich stehe auf einer Klippe, es ist sehr steil hier, unter mir breitet sich auf einer Seite eine weite Landschaft aus, eine Ebene, auf der anderen Seite sind viele hohe Berge. Es weht ein sehr kalter Wind.

Ich mag hier nicht sein und wende mich zum Gehen, hinter mir sitzt ein Mann in einem langen wollenen Umhang, er ist alt , weißes Haar, ein wettergegerbtes Gesicht , vor seinen Füssen steht eine Laterne aus Eisen, in der ein ganz kleines Licht brennt.

So wie er da sitzt, erinnert er mich an eine Tarot-Karte, der Eremit heißt sie.

Er schaut mich lächelnd an und nicht zustimmend:

G: Ja, ein Bild, das Bild einer Wahrheit, es gibt viele Wahrheiten, aber es  ist schwer, sie umfassend oder auch nur genügend darzustellen.
Ich habe diese  Erscheinung mit bedacht gewählt.

Du kennst die Symbolik dieser Karte?

U: Ja, das ist  die Karte, die darauf schließen lässt, das Weisheit und Lebenssinn erworben wird durch den Rückzug vom Getriebe der Welt. Der Eremit wendet sich von der Welt ab.

G: Hm….

Nein, er wendet sich von der äußeren Welt ab, er ist sehr konzentriert auf seine UNMITTELBARE Welt, auf sein eigenes Jetzt.

Das ist der Punkt, um den es mir im Wesentlichen geht. Pass auf, ich zeige dir, was ich meine!
Es wird schlagartig dunkel.

Ich sehe gar nichts mehr und das ist  ein ganz unangenehmes Gefühl, denn ich weiß, dass ein falscher Tritt hier oben meinen Absturz herbeiführen könnte. Ich weiß nicht, was ich tun soll.

Da bläst er in die Laterne und die kleine Flamme wird ein wenig heller.
Das ist gut, jetzt weiß ich zumindest, wie ich die nächsten zwei Schritte setzen kann.

G: Ja, das ist die Weisheit des Eremiten, das ist die wirkliche Weisheit, jede andere ist eine Illusion und er ist es, der es  euch lehrt.

Es ist Illusion, zu glauben, dass ihr wüsstet, wie der Weg eures Lebens weiter geht dadurch, dass ihr versucht, euch einen ÜBER – Blick zu verschaffen.

Was siehst du jetzt, wo es wieder hell ist?

U: Ich kann dir nicht zustimmen, ich sehe viel mehr als in der Dunkelheit und mehr als im Licht deiner Laterne.

G: Das ist wahr, aber siehst du, was dir die nächsten Schritte wirklich bringen werden?
Bist du ganz sicher, das  der nächste Schritt, den du gehst,  dich nicht doch ins Wanken bringen könnte?

U: Doch, da bin ich sicher! (In dem Moment, in dem ich das sage, zieht plötzlich eine Schlange aus einer kleinen Spalte, die ich vorher nicht sah, über meinen Weg.)

G: Nichts ist sicher, gar nichts!

Weder der Versuch, sich aus der Welt zu distanzieren, um einen besseren Überblick zu haben, noch der Rückzug von ihr in die Geborgenheit des kleinen Lichtes, das ich mir selber bin.

Dein nächster Schritt hängt nicht von deiner Klugheit ab, sondern von Gottes Willen oder  vom Karma oder von was auch immer…

Es spielt keine Rolle, was ihr als Ursache eures Schicksals  annehmt, es ist einzig und allein wichtig, sich ihm so zu stellen, wie es euch gerade jetzt begegnet.

U: Aber wir haben doch einen Eigenwillen und Entscheidungsfreiheit!

G: Oh, ja, das habt ihr und zwar hier, im Augenblick des Geschehens.

Du hast verschiedene Möglichkeiten: Du kannst die Schlange mit einem Stab erschlagen, du kannst auch stehen bleiben und warten, bis sie abzieht oder du kannst sie ignorieren, weitergehen und hoffen, dass sie dich nicht beißt.

U: Auch da widerspreche ich dir: Die Entscheidungsfreiheit, die wir haben, hängt von unserer Prägung ab.
Bin ich ein Mensch, der der Welt kämpferisch begegnet, werde ich die Schlange wahrscheinlich erschlagen…

Bin ich ein Mensch, der sich nicht traut, an den gegebenen Verhältnissen etwas zu ändern, werde ich es vorziehen, abzuwarten, bis die Schlange MIR den Weg frei gibt…

Und bin ich ein leichtsinniger Mensch, werde ich  die Tatsache verdrängen, dass es diese Schlange überhaupt gibt.

G: Auch das ist wahr, du sagst es.
Um zu eurer Entscheidungsfähigkeit zu geraten, müsst ihr überhaupt erst einmal wissen, wer oder was ihr seid, nicht wahr?

Welche Eigenschaften ihr wirklich habt und auch was euch geprägt hat, was diese  eure Seele ausmacht und was sie fördert  oder begrenzt in ihren Aktivitäten.

Es gibt nur einen einzigen Weg hinter das Geheimnis eures Selbst zu kommen: Ihr müsst euch anschauen, was ihr im Hier und Jetzt tut.

Nur so erfährst du, wer und was du bist…
Und du erfährst es so deutlich, dass du nie wieder daran zweifeln wirst.
Das ist wichtig!

Es geht bei der Inkarnation nicht darum, sein Wissen über sich zu vermehren!
Es geht darum, sich  SELBST  zu erfahren.

Viele Menschen meinen, dass es reichen muss, Wissen zu sammeln.
Das Wissen über den Sinn ihres Lebens, über den Sinn aller Leben….
Aber das ist nicht so.

Wissen allein ist wie eine Laterne, die ganz ungeschützt ist: Ein kleiner Windhauch und sie erlöscht. Was eure Seele jedoch erfahren, erlebt hat, das ist unauslöschlich in ihr, ist die ganze und reine Wahrheit für eure Seele.

So ist es.

U: Danke, das  verstehe ich, es ist weise, das zu sagen, aber hat das etwas mit Christa zu tun?

G: Oh ja, das hat es. Sie sucht die Wahrheit? Aber sie weiß es nicht.
Sie ahnt es erst in den Tiefen ihres Herzens, dass sie diese Wahrheit nur erleben kann, nicht erlernen.

Sie sucht die Wahrheit, so wie andere Gott gesucht haben…
Aber was sucht ein solcher Mensch wirklich? 
Ein solcher Mensch sucht in Wirklichkeit den weisen und gerechten Vater.

Christa, du kannst viele weise Väter finden und doch nicht zur Ruhe kommen.
Nicht zum Frieden, den die ganze Wahrheit doch bringen müsste, nicht wahr?

Du selbst bist der einzige weise und gerechte Vater!

In dir liegt die Weisheit so vieler Inkarnationen, das Wissen um so viele Wahrheiten…

Und nur in dir selbst begegnest du dem Frieden, der darin liegt, sich jeden Tag in jeder Situation so anzunehmen, wie du gerade jetzt und hier bist.
Dich wahrnehmen, das ist der Schlüssel: Was tue ich, was fühle ich, was denke ich in dieser und jener Situation…

So kommst du zur Wahrheit, nur so, nicht anders.

Geh nur, frage jeden, den du triffst: Was ist wahr an meinen Taten, meinen Gefühlen, meinen Gedanken?

Wer wird es dir beantworten können? Du willst so gerne ganz wahrhaftig sein!
Und ich freue mich, dass dies dein Streben ist, ich freue mich, dass du die Menschen lieben willst und die Welt, das ist wunderbar!

Aber die Menschen lieben? Das kannst du nur, wenn du herab gehst vom Berg, der dir die Übersicht verschafft.

Das kannst du gar nicht: Die Menschen lieben…
Wenn man es ganz genau sieht: Es sind einfach viel zu viele…

Das schafft dein Gefühl nicht, eine solche Schwärmerei hätte keine Konsequenz in der alltäglichen Realität, außer das jeder, der dir begegnet, seine Individualität verlieren würde.

Das ist schon so richtiger: Zu sein, wie du bist, mit dem Wunsch, zu lieben, was dir begegnet, wer dir begegnet…
Das bringt dich in die Wahrheit.

Da kannst du schauen: Wie liebe ich eigentlich?
Das ist doch bei jedem anders: Der eine ist sanft, der andere aufbrausend…
Über die Qualität seiner Liebe sagt das nichts aus!

Aber man kann sich fragen:
In welchen Taten kann ich meine Art zu lieben erkennen?
Wie  geht es denn denen, die mir begegnen, mit meiner Art, sie zu lieben.
Geht es ihnen gut damit, geht es mir gut damit?
Kann ich  etwas verbessern daran, kann es ihnen  und mir mehr Freude, Halt und Kraft geben?

Siehst du, meine Liebe, das ist so eine Sache damit, wenn man die Menschen lieben will. Das Beste ist, man verzichtet auf den großen Überblick und konzentriert sich darauf, was direkt vor einem liegt.

Macht sich ganz bewusst, dass alles andere sowieso im Dunkel liegt und schaut auf das worauf das kleine Licht vor einem gerade JETZT fällt.

Das ist die Weisheit des Eremiten und darum geht es zurzeit in deiner Entwicklung.
Täusche dich nicht Christa, die Welt braucht deine Gabe nicht, sondern der, der dir gerade jetzt, hier, heute begegnet.

Die Welt, was ist das eigentlich? Eine Illusion, du kannst sie nicht erfahren, du kannst von ihr nur Wissen.

Die Menschheit, was ist das eigentlich? Eine Illusion, du kannst sie nicht erfahren, du kannst von ihr nur wissen.

Die Welt? Das ist der Duft einer Rose, an der du gerade JETZT riechst…
Die Menschheit, das ist derjenige, der dir gerade jetzt einen „Guten Tag“ wünscht und nach deinem Befinden fragt…
Oder der gerade jetzt wieder zu laut ist und dich stört…

Verstehst du, Liebe, was ich meine?

Und schließlich du, wer bist du?
Was bist du?
Bist du wirklich das, was du über dich denkst, bist du wirklich das, was andere über dich denken?

Du bist genau das, was jetzt gerade erlebt, das, was diese Informationen liest und aufnimmt und gedanklich verarbeitet…

Das, was du gerade empfindest und das, auf das du gerade jetzt dein Bewusstsein  konzentrierst.

Und wir hier im Jenseits sind dir darin voraus…

Unser Jetzt, unser Hier ist unendlich viel weit greifender als deines.
Deshalb kannst du niemals unsere Wahrheit finden.

Es gibt nur einen einzigen Punkt, an dem sich das Jenseits mit all seiner Fülle und das Diesseits mit all seinen Einschränkungen berühren: Im Hier und Jetzt.

Wenn du mich fragst, was du mit deinen Botschaften tun sollst, dann richtet sich diese Frage auf eine Zukunft, die noch nicht absehbar ist.

Das Interessante ist, was es JETZT bewirkt, mit DIR!
Bewegt es dich, deine Wahrheit zu erleben, bewegt es dich, dir selbst zu begegnen?

Uns zu hören, ist eine Gabe, aber was sich daraus ergibt und ergeben darf, liegt nicht an uns, sondern an dir selbst.

Bist du bereit dafür, diese Wahrheiten an diejenigen zu geben, die jetzt, hier und heute vor dir stehen und dich um Hilfe bitten? Oder fürchtest du die Ablehnung, den Zweifel?

Oder bist du versucht, statt der Botschaft deine eigenen Ansichten  mit einfließen zu lassen?
Und wenn ja, warum?

Es geht noch nicht darum, ob du damit anderen helfen kannst!
Es geht zuerst darum, ob du deine eigene Empfindung darüber, was jetzt wahr ist, mithilfe deiner Gabe weiter entwickeln kannst oder nicht.

Du bist der Herr über dein HIER und JETZT, und daraus entwickelt sich das MORGEN und das DORT.

Wir können dir nicht die Aufgabe abnehmen, dich selbst in dieser Herausforderung zu erleben und dann deiner Wahrheit entsprechend zu folgen.

Wenn ich dir jetzt sage, das du berufen bist, ein Medium zu sein, das andere pädagogisch und therapeutisch hilft, ihr Leben zu finden…
Was tust du dann? Folgst du mir, weil ich es sage?

Dann folgst du nicht DEINER Wahrheit, dann folgst du meiner und das ist nicht erlebt, das ist Wissen, dann folgst du einer Theorie!

Wenn du aber erlebst, wie da einer zu dir  findet in seiner Not und wie es dich drängt, ihm zu sagen, was dir vermittelt wird. 

Wenn du erlebst, wie das dich treibt, dich für uns zu öffnen, weil du dich mit ihm in seiner Not ganz solidarisch fühlst, Christa, dann fragst du gar nicht mehr, ob es  richtig ist oder nicht, dann handelst du aus deiner inneren Wahrheit heraus.

Christa, die „Welt“, die braucht keine Botschaften! Wäre es so, würde es wieder Propheten Gottes geben.

Aber der Einzelne, der direkt vor dir steht, wenn der es ist, der dich bewegt, dann bist auch berufen und zwar von dir selbst, weil es die Wahrheit deiner Seele ist, ihm zu helfen.

Du kannst deine Gabe nur kultivieren, wenn du dich fragst, was dich hindert, sie fließen zu lassen. Es liegt nicht an uns.

Es gibt Medien, die  lassen es naiv wie Kinder zu, das wir durch sie sprechen…

Und es gibt andere, die erst mühevoll lernen müssen, uns so sehr zu vertrauen, dass sie die Verantwortung für das, was wir ihnen geben, an uns abgeben.

Ich möchte, dass du uns um Beistand bittest, denn du wirst Beistand brauchen, dass du diese Sache in unsere Hände legst, denn du bist nur ein Mensch und du weißt nicht, was gut  ist.

Geh deinen Weg, aber versuche nicht, in dieser Sache die Macht zu  haben, zu entscheiden, was gesagt werden muss und was nicht.

Du kannst nur deinem Herzen folgen, du kannst nur aus deiner Liebe heraus handeln, aber das darf  keine verallgemeinernde Liebe sein, sondern ein wirkliches erlebtes Gefühl der Solidarität.

Zuerst lernt ein gutes Medium, wieder zu  kindlichem Vertrauen zu kommen und dann kann es ein gutes Medium werden.

Alles, was  Ego ist, steht im Weg. Und das wird jedes Medium mehr oder weniger schmerzlich erleben. Es ist deine Entscheidung, ob du dazu bereit bist.

Traue nicht jedem Geist, es gibt genug, die machen sich nur zu gern den Ehrgeiz des Mediums zu nutzen und seine Angst davor, zu versagen ebenso.

Unsere Art ist sanft, geduldig, verständnisvoll.
Wir sehen die Wahrheit, aber wir beschuldigen niemals, weil wir uns aller Zusammenhänge klar sind.
Wir führen die Menschen zusammen, wir trennen nicht, wir besänftigen, wir stacheln nicht an, wir bauen auf, wir demütigen nicht.

Und wir helfen dort, wo der Schmerz wirklich liegt, nicht dort wo es angeblich sinnvoller wäre,  zu reinigen. Bedenke das.

Christa, du bist es so sehr gewohnt, für dich selbst einzustehen, die ganze Verantwortung für dich selbst zu tragen…

Aber als Medium hast du nicht einmal mehr diese Möglichkeit!

Bist du bereit, deinen Eigenwillen fahren zu lassen, um uns ein guter Kanal zu sein? Prüfe deine Wahrheit, so wie ich es dich jetzt gelehrt habe.

Ein Medium ist ganz darauf angewiesen, was es bekommt, es kann nichts erwirken, nichts bezwingen, es ist wie eine leere Schale, die  nichts daran tun kann, womit  sie gefüllt wird.

Bist du dazu bereit? Bist du auch dazu bereit, weder Ehre noch Schande für das, was dir gegeben wird, zu tragen? Christa, bitte, prüfe DEINE Wahrheit.

U: Danke, damit hast du schon eine ihrer Fragen beantwortet.
Die nächste Frage ist, ob es in der geistigen Welt vorgesehen ist, das sie  in einer Partnerschaft lebt.

G: Nicht wir sind das Hemmnis für eine Partnerschaft, sondern sie.
Da ist eine so große Angst. Sie hat Angst, sich aufzulösen, Angst vor ihrer Macht, denn sie will nicht verletzen…
Und Angst vor ihrer Ohnmacht. Sie sucht mit jeder Faser ihres Herzens Harmonie und fürchtet gleichzeitig, damit zu versagen.

Aber so ist es nicht! Die gelebte Begegnung zweier Menschen funktioniert nicht, wenn die Angst unterdrückt wird, sondern wenn sie gewandelt wird.

Die Aggression, die entsteht, weil es  immer wieder um Macht und Ohnmacht geht, wird nicht geringer dadurch, dass man  versucht, ein Ideal zu finden…

Sondern die Aggression gehört in die Beziehung, muss erlebt und dann gewandelt werden: Aus der Kraft, die sich gegen den anderen richtet, die Kraft, die MIT dem anderen vorantreibt.

Der Mensch, der da ist, ist der Einzige, den es jetzt und hier zu lieben gilt, in der Art und Weise, die jetzt und hier den wirklichen Empfindungen entsprechen.

U: Also auch hier erwartest du, dass sie ihre Wirklichkeit im Jetzt überprüft?

G: So ist es.

U: Sie fragt, was der Zusammenhang zwischen dem indischen Meister Sri Yuktesvar  und ihr ist?

G: Er spricht Wahrheiten aus, die ihrer derzeitigen Neigung entgegenkommen…
Es ist so, wie wenn er eine Steckdose ist, in die sie ihren Stecker stecken kann, um  von seiner Energie zu nehmen.

Aber es geht darum, Zugang zu ihrer eigenen Energie zu  finden.
Ihre Energie ist anders!

Sie soll nicht denken, dass sie irgendeine ihrer Eigenschaften zu unterdrücken hätte!
Aber es gibt solche, die gewandelt werden müssen, um weder ihr noch anderen zu schaden.

Auf der Suche nach dem, was heilig ist, bist du immer dann richtig, wenn du das wandelst, was du als Fehler ansiehst oder als Gefahr.
Lust kann heilig sein…
Zorn kann heilig sein…

Zwei Dinge gibt es, die sind niemals heilig: Askese und Hochmut. Denn in Beidem liegt die Verachtung für das, was jetzt gerade ist, und das, was wirklich heilig ist, findest du nur im Jetzt.

Wer  aus der Askese heraus verachtet, was Gott der Welt schenkt, der ist nicht heilig…

Wer aus Hochmut heraus meint, die Gesetze des Weltlichen verändern zu müssen, der ist in Wahrheit ein Häretiker.

Willst du herausfinden, wer ein Heiliger ist, so schaue nicht danach, was er unterdrücken kann, sondern was er in der Lage ist, zu verwandeln.

Wer einen anderen Menschen überhöht, fürchtet oft nur die eigene Größe. Das ist die Wahrheit! Schau, was du in dir fühlst, wenn du darüber nachdenkst.

U. Ich danke dir, eine Frage habe ich noch, warum hast du deinen Namen nicht genannt?

G: Sie braucht ihn nicht mehr. Ich bin, was ich bin, jetzt, in diesem Augenblick empfindet sie die ganze Wahrheit.

U: Danke, dann möchte ich mich jetzt von dir verabschieden und dir eine Welt der Vollendung wünschen.