Krebs

Elia und Schutzengel Elsa: Das Schlachtfeld im Körper und im Außen

Thema:
Das Schlachtfeld im Körper oder im Außen

oder

Die Bildersprache der Seele

Channeling mit Elia und Schutzengel Elsa

Hajo: Uta?

Uta in Halb-Trance: Ja…

H: Beschreibe bitte, was du siehst.

U: Ja, Hajo.

Ich sehe eine ältere Frau, sie hat in der Mitte gescheiteltes Haar,
das sie streng nach hinten trägt, wahrscheinlich zu einem Knoten verbunden.
Sie hat grüne Augen und einen sehr liebenswürdigen Mund, sie lächelt.

Sie hat ein schwarzes Kleid an, lang, mit Keulen-Ärmeln,
hochgeschlossen und an einer Kette hängt eine Uhr.
Sie ist irgendwie komisch befestigt, so wie mit einer Brosche an der Brust.

Sie ist klein, vielleicht 1,50 Meter.
Aber sie wirkt auf mich sehr resolut.

Sie hat einen kleinen Schirm bei sich – so eine Art Sonnenschirm –
und in einer Hand hat sie so eine Art Hut.

Und jetzt tritt sie näher, sie wird jetzt zu Wort kommen.

Guidin: Guten Morgen, Hajo, ich freue mich, bei dir zu Gast zu sein.

Hajo: Guten Morgen, darf ich deinen Namen erfahren?

Guidin: Ich bin Elsa.

Mein Name ist Elsa und ich bin aus Schweden.

Ich bin hier eine Gouvernante gewesen und habe das mit aller Liebe getan,
weil ich selber nie einen Bräutigam gefunden habe,
der dann auch bereit war, mich zu heiraten.

Ich war sehr heikel in der Auswahl und ich habe mich letztlich entschieden,
lieber gar nicht zu heiraten als jemanden,
dem ich nicht genügend Liebe entgegenbringen kann,
was möglich gewesen wäre.

Es war in meiner Zeit nicht einfach, unverheiratet zu sein.
Und es galt als Makel, aber es war mir egal.

Denn ich wusste, dass der Preis zu hoch sein würde,
in einer Ehe zu leben, die einer Gefangenschaft gleichkommen würde.

Ich war eine unabhängige Persönlichkeit, die es sehr schwer ertragen hat,
reglementiert zu werden.

Zumal ich ein sehr ausgeprägtes Bewusstsein dafür hatte,
was gerecht und ungerecht ist, vielleicht schon übertrieben stark.

Und das kombiniert mit dem Wunsch nach Unabhängigkeit war
– wie du sicher verstehen kannst –
eine sehr schwierige Aufgabe, um sie in meiner Zeit zu lösen.

Dennoch erstaunt es mich immer:
Dass, obwohl die Frauen in eurer Generation die Möglichkeit haben,
ihre Unabhängigkeit zu leben,
sie sich dennoch in die gleiche Sklaverei begeben,
die mir aufgezwungen werden sollte.

Ich spreche hier auch ganz bewusst von Angelika.

Woher kommt das?

Es kommt daher, dass Angelika in ihrer aller frühesten Kindheit
es als richtig übernommen hat, dass ein Mann seine Frau unterdrückt.
Dass ein Mann das Recht hat, in schwerster Weise Frau und Kind zu misshandeln.

Dieses ist ihre Wahrheit: Männer sind mächtig.

Leider hat sie das ungefiltert in ihr Bewusstsein übernommen.
Sie hat in ihr Bewusstsein übernommen, dass sie eine Gefahr ist.

Dass sie für ihren Vater und für ihre Mutter eine Klammer ist,
die beide in einem Zustand hält, die für beide unerträglich ist.

Und sie hat die ganze Wut ihres Vaters in sich aufgenommen.

Sie hat die ganze Wut auf sich bezogen, Kleinkinder tun so etwas.

Da kämpfen zwei große Mächte in ihr:
Die eine Macht ist dieses Vater-Prinzip,
das Vernichtung fordert auf eine sehr archaische Weise.

Und ich bitte zu bedenken,
dass dies die Bildsprache der Seele ist, von der ich spreche.
Natürlich würde ihr Vater nie auf den Gedanken kommen,
dass sie vernichtet gehört!

Hier geht es um die Wahrheit der Seele.

Und Angelikas inneres Kind hat diese Wahrheit ihres Vaters geglaubt:
Ich gehöre vernichtet. Und zwar, weil Ich Ich bin.
Und weil ich weiß, dass er nicht gut ist.

Und so kämpft in ihr selber dieser Konflikt,
der niemals ausgetragen wurde, in ihrem Körper.

Der Konflikt ist gekoppelt an ihre Weiblichkeit.

Wäre sie als Junge geboren,
so hätte es einen tatsächlichen Machtkampf gegeben.

Da sie aber ein Mädchen war und somit der Tradition der Mutter zu folgen hatte,
sah sie keine Möglichkeit.

Ihre Seele sah keine Möglichkeit, ihre Bedrohung zum Ausdruck zu bringen.

Ihre Bedrohung, die darin bestand,
sich selbst vernichten zu müssen, sich selbst sprachlos und handlungsunfähig zu zeigen.

Denn das wurde von ihr verlangt:
„Schweige Stille!“
Wenn es darum ging, zu sein, wer sie war.

Dieses Prinzip, dass das eigene Ich,
die eigene Persönlichkeit unbedingt unterdrückt werden muss,
hat sie mitgenommen in ihr Leben,
aber niemals in irgendeiner Weise zum Ausdruck gebracht.

Ihr Wut darüber, nicht sein zu dürfen, was sie ist
– unabhängig, frei und stark mit einem starken Rechtsempfinden –
diese Wut ist in ihr.

Genauso wie die Wut des Vaters.

Und so tobt in ihr der Kampf, den sie nur hätte kämpfen können,
wenn sie als Mann geboren worden wäre.

Ich möchte, dass sie sich dieser Tatsache bewusst ist.

Ich möchte, dass sie sich Bilder davon macht,
wie zwei Armeen miteinander kämpfen:
Eine weiße Armee und eine rote Armee…

Und wie durch diesen Kampf das ganze Land verheert wird.

Ich möchte, dass sie sich das bildlich vorstellt.

Und ich möchte, dass sie sich dann vorstellt,
wie sie als eine große, weiße Göttin – stark, kräftig und wohlbeleibt –
auf das Kampffeld zieht und den Befehl erteilt, dass der Kampf beendet ist.

Sodann soll sie sich vorstellen, wie alle Soldaten vor dieser Göttin
auf den Boden fallen und still werden und nach Hause gehen.

Diese Bild soll sie sich wenigsten dreimal am Tag imaginieren.

Ich möchte dazu folgendes erklären:
Beide Armeen sind in ihrem Körper und auch die Göttin ist sie selbst.

Die Göttin ist das Weibliche, die große Kraft.

Und die Armeen, das sind die Konflikte, die sie in sich trägt.

Ich möchte, dass sie die Story ändert.

Ich möchte, dass sie ein neues Drehbuch schreibt.

Mit dem Imaginieren dieses Bildes schreibt sie ein neues Drehbuch.

Außerdem möchte ich ihr empfehlen,
dass sie sich in ihrer Ernährung auf gar keiner Weise mehr auf Nahrungsmittel einlässt,
die unnatürlich sind.

Alle Nahrungsmittel, die billig sind und aus dem tierischen Bereich kommen,
schaden ihr zurzeit sehr.
Sie möchte sich davon völlig distanzieren.

H: Heißt das auch keine Milch, kein Fleisch?

Sie kann diese Dinge, wenn sie mag, essen.
Aber nur, wenn sie aus einer natürlichen Aufzucht sind.
Es ist so, dass dort Stoffe beinhaltet sind, die den Kampf fördern.

Sie machen die starke Göttin klein, wenn man so will.

Sie führen zurück in eine süßlich-fadenscheinige, abhängige Weiblichkeit.

Es ist so, dass diese Stoffe Hormone sind, die Frauen haben,
wenn sie schwanger sind und damit sehr schutzbedürftig.

Aber dies sind Stoffe, die ihr sehr schaden.
Abhängige Weiblichkeit schadet ihr zurzeit sehr.

Es geht darum, dass sie zu ihrer eigene Stärke, zu ihrer Unabhängigkeit findet.

Ihre Lösung ist eben die Krankheit:
Weil sie so krank ist, muss sie sich nicht in Gefahr begeben,
ihre Unabhängigkeit und ihr Rechtsempfinden zu zeigen.

Dies sind Schlussfolgerungen ihrer Seele, die fatal sind.

Und die eben nicht ihre Wahrheit sind, sondern die Wahrheit ihres Vaters.

Ich fordere sie auf, diese Unwahrheit zu entlarven und fallen zu lassen.

Gesund sein ist verbunden mit der Anstrengung und Gefahr, selbstverantwortlich zu sein.

Sie muss sich fragen:
Sie muss sich fragen, ob sie den Mut und Kraft hat, sich dem Gesund sein zu stellen.

Oder ob es für sie der leichtere Weg ist, sich weiterhin in Gefangenschaft zu befinden.


Elia: Ich bin es wieder, Hajo.
Ich denke, dass es reichen sollte.

Wir ziehen uns jetzt zurück und ich wünsche Angelika von ganzem Herzen alles Gute.

H: Darf ich noch eine Frage stellen?

E: Ja.

H: So wie das jetzt aussieht, ist sie da unheilbar krank?

E: Sie ist krank.
Es wird sicherlich immer wieder ein Auf und Ab der Störungen geben,
aber wie intensiv es wird, das ist sicher eine Frage der inneren Einstellung.

Dass sie sich mit dem Thema Krankheit und Selbstständigkeit
auseinander zu setzen hat, ist ihr karmischer Auftrag.

Und dass sie so, wie sie dieses Leben gewählt hat,
ganz massiv mit der Notwendigkeit konfrontiert wird, für sich selbst zu kämpfen,
das ist ihr karmischer Auftrag.

Das kann sie aber – und das ist der entscheidende Punkt – auf unterschiedlichen Ebenen tun.

Es ist karmisch irrelevant, ob sie dieses „für sich selbst kämpfen“
in ihrem Körper stattfinden lässt oder ob sie es nach Außen trägt.

Logisch und wünschenswert wäre natürlich, dass sie es nach Außen trägt.

In dem Maße, in dem ihr das gelingt, entfällt natürlich die Notwendigkeit,
dass die Erkrankung besonders stark ist.

Sie fragte Uta nach dem Schwindel, das gehört einfach mit zum Bild:
Es wird sehr viel geschwindelt,
sie wird sehr viel beschwindelt in ihrer Emotionalität.

Da ist nicht alles wahr, was wahr scheint.
Auch in ihr ist nicht alles wahr, was wahr scheint.

Sie soll da nachforschen.
Sie soll da nachschauen, wo sie sich selbst belügt,
um Kämpfe nicht stattfinden zu lassen.

Und mit jedem Kampf, den sie bereit ist, offen zu kämpfen,
ist sie ein Schritt näher in der Gesundung.

Das Bild soll sie wirklich immer imaginieren,
das kann man ihr nur empfehlen.

H: Hoffen wir, dass es ihr hilft.

E: Ich denke schon, dass es ihr helfen wird, oh ja.

H: Schön. Danke für euren Besuch.

E: Gern geschehen.