Die Suche nach Gott in der Natur

Ein Schutzengel-Reading zu dem Thema:
Die Suche nach Gott in der Natur

 

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Patricia zu verbinden.
Patricia bittet um diesen Kontakt.

Ich gehe eine Landstraße entlang, es ist heiß und staubig hier, links und rechts von mir abgeerntete Felder, ein kleiner Hund ist plötzlich neben mir, bellt und wedelt, läuft voraus, um dann wieder auf mich zu warten, er scheint mich führen zu wollen.

Ich folge ihm, weg von der Straße, einen Feldweg entlang, zwischen immer dichter werdendem Buschwerk…

Es geht in eine Art tiefe Mulde, ein Tal, wie ein Krater, ich hätte keine derartige Vertiefung hier erwartet, dort unten sind Bäume, frisch und grün, ein kleiner, klarer See, an dem ich zwei Pferde grasen sehe. Ich gehe dort hinunter, mühsam ist der Weg in dieser Hitze.

Endlich bin ich unten angekommen, eine Art Oase in der Einöde der weiten Monotonie der Felder hier. Aber ich kann niemanden sehen, außer dem Hündchen, das sich niederlegt und mich beobachtet.

Dann höre ich einen Pfiff, der Hund springt auf und rast davon. Jetzt kommt ein junger Mann. Er trägt ein weißes Hemd, eine blaue Hose mit Hosenträgern, das Haar mittelblond, halblang, sonnengebräunt, nicht sehr groß, vielleicht 1,68…

Er lacht mich an, schlägt sich mehr oder weniger unbeholfen den Staub von der Kleidung und reicht mir die Hand

G: Zach, Zacharias Blossom, ich freue mich das du da bist!

U: Bist du der Guide von Patricia?

G: Ja, (er lacht) hm, ich dachte, ich kann mir das Engelsgewand schenken?

U: Klar…

Was ist das hier, ich habe noch nie eine solche Landschaft gesehen?

G: Das ist Arkansas, 1879, meine Farm, na ja, meine und die meiner Eltern. Es gefällt dir nicht, was?

U: Nein, so kahl…so weit …

G: Hm, hm, das hier ist die einzige Stelle, die wir nicht verändert haben, ich und meine Vorfahren.

Das ist der letzte Rest Gott in der Natur, so habe ich es jedenfalls empfunden damals, und deshalb war ich hier. Immer wieder, meine Eltern haben mich für verrückt erklärt, weil ich jeden Tag hierher bin, um die Pferde zu tränken. Ich hätte ihnen auch Wasser aus dem Brunnen geben können, aber ich hab einfach gesagt, das Wasser sei besser hier. Für MICH war es jedenfalls besser, besser als irgendetwas sonst auf der Welt, es war mein heiliger Hain!

Und den habe ich mehr als irgendwas sonst gebraucht.

Kennst du die Bedeutung von Hainen?

Heilige Bereiche, in denen der Mensch seine Verfügungsgewalt über die Natur opferte, um Gott näher zu sein.

Das habe ich hier gemacht:

Gott nah sein, ihm, dem einzigen Wahren, dem Tiefen, dem Hohen…

Es war mir egal, wie ich ihn nannte, es war mir egal, wie er aussah…

Darüber hatte ich mir Gedanken gemacht, als ich erwachsen wurde.

Meine Eltern waren strenge Menoniten, und ich sollte wie sie glauben, an einen strengen Vater, der so streng war, dass er sogar seine Kinder umbrachte, wenn ihm das richtig erschien.

Ich fuhr jeden zweiten Sonntag in die Sonntagsschule und hörte mir all das an, was sie zu sagen hatten:

Schuld und Buße, Reue und Angst…

Angst, Angst…

Ich sah in die Gesichter meiner Mitschüler und ich spürte, wie sie sich veränderten, wie sie entweder anfingen, ängstlich zu sein oder trotzig.

Ich sah in die Gesichter der Erwachsenen im Gottesdienst und sah die Härte in ihren Augen und die zusammengebissenen Lippen…

Es war nicht schön, in die Sonntagsschule zu gehen und je älter ich wurde, umso schwieriger wurde es für mich.

Eines Tages kam ein weithin berühmter Prediger, meine liebe Mutter erwartete ihn voller Vorfreude und sogar mein Vater sprach voller Respekt von ihm. Ich war sehr gespannt, zum ersten Mal im Leben sollte ich also einen echten, heiligen Mann sehen!

Es wurde ein Zelt in unserer Stadt aufgeschlagen und es kamen Menschen von so weit her, dass ich sie noch nie gesehen hatte, nur, um ihn zu sehen.

Aber dann war ich enttäuscht:

Dieser große, wortgewaltige Mann da vorne auf der Bühne, der war voller Hass!

Weißt du, ich hatte schon als Kind die Gabe des Menschen Inneres wahr zu nehmen, ich sah sie UND ich fühlte sie (im Übrigen eine Gabe, die ich mit Patricia teile, nur sie scheint gar nicht zu wissen, wie besonders das ist).

So ging es mir auch mit dem Prediger, ich sah ihn, ich hörte ihn. Seine frommen Gesten, seine gottesfürchtigen Worte…

Aber ich fühlte in ihm nichts als Hass, Hass auf alles, was lebendig ist.

Doch alle anderen schienen wie unter einer Art Bann zu sein, seine Wut übertrug sich auf sie und sie merkten es nicht, sie merkten es überhaupt nicht!

Ich hielt es nicht länger aus und rannte aus dem Zelt. Ich konnte diese Falschheit einfach nicht ertragen und erst recht nicht, was sie mit meinen Mitmenschen anrichtete.

Auch das ist etwas, was ich mit meiner Patricia teile und auch das ist etwas, was sie nicht achtet.

An diesem Abend habe ich zum ersten Mal Prügel von meinem Vater bekommen.

Weil ich nicht glaubte, was er glaubte. Aber ich KONNTE einfach nicht!

Ich konnte diesen Mann nicht ehren! Nein!

Es tat mir so weh, die Verzweiflung in den Augen meiner Eltern zu sehen und als ich erfuhr, warum sie so verzweifelt waren, blieb mir das Herz vor Schreck stehen.

Der „Holy Man“ hatte, als ich aus dem Zelt lief, mit dem Finger auf mich gezeigt und gesagt:

„Seht diesen jungen Burschen da, er ist des Teufels! Unheil und Verdammnis wird er über alle bringen, die ihn lieben!“

Das war schlimm, das war sehr, sehr schlimm.

In den Herzen meiner Eltern hatte er den Zweifel gesät, in die Herzen meiner Freunde und Bekannten den Argwohn und das Vorurteil.

Nun war ich also ein Kind Satans!

Und sollte es bleiben bis an mein Lebensende. Aber so schlimm das war, so sehr befreite es mich auch.

Ich musste nicht mehr zur Sonntagsschule und ich musste auch nicht Dinge heucheln, die ich nicht empfand oder Worte sagen, die mir nicht wahr waren.

Da niemand mehr Gutes, Heiliges von mir erwartete, konnte ich ganz und gar wahr sein!

So lange hatte ich versucht zu fühlen, was man von mir erwartete…

Ich sollte Hochachtung empfinden für unseren Pfarrer, der aber ein erbärmlicher Trinker war und Frau und Tochter regelmäßig schlug…

Und ich sollte unseren Bürgermeister respektieren, der aber nichts anderes war als ein Menschenschinder, der um billigen Gewinns wegen seine Arbeiter bis zur Krankheit ausnutze…

Ich sollte die Masken, die sie tragen, für echt halten und zu dem Elend schweigen, das in ihnen war und das ich doch deutlich spürte…

Ich sollte ein Lügner sein und das auch noch lieben!

Ich sollte meine tiefen Gefühle für unwahr halten und ihre Lügen schätzen…

Das musste ich endlich, endlich nicht mehr tun. Von nun an sprach ich aus, was ich fühlte:

Ich fragte unseren Pfarrer: Wovor fürchtest du dich so sehr, das du deine Frau und deine Tochter so schlägst? Glaubst du, sie MÜSSEN dich hassen?

Und ich fragte unseren Bürgermeister: Warum hast du solche Angst, arm zu werden? Glaubst du, du hast nicht die Kraft, Einschränkungen zu überleben?

Ich traf sie mit meinen Fragen mitten in ihre verstörten Herzen.

Und, ja…

Wenn man es genau nimmt, dann hatte jener Holy Man Recht:

Ich löste Unheil aus, in gewisser Weise, ich machte es bewusst.…

Denn sie begannen nachzudenken, sie konnten meine Fragen nicht einfach wegwischen aus ihrem Gewissen…

Es brannte in ihnen und so sehr sie mich auch schimpften, so begannen sie doch sich zu ändern.

So wurde aus dem aufgedeckten Unheil die Chance zur Heilung.

Wenn du mich fragst, warum ich das tat, dann kann ich dir sagen, dass alles hier, an diesem Ort seinen Anfang nahm:

Ich war noch klein, ein Junge von nicht einmal sechs Jahren, ich war hier und ich spürte nichts als Liebe.

Ich fühlte Gott, ohne zu wissen, dass er es war und ich wusste, dass er Alles liebt, was lebt.

Ich spürte die gleiche Energie in allem, was ist, in den Bäumen und im sich wiegenden Gras, im Wasser und im Wind…

Überall, überall war das, diese ganz große Liebe, die noch größer war als die Energie, die Mutter hatte, wenn sie mich in den Schlaf sang oder Vater, wenn er mich vor sich auf seinem Pferd sitzend mitnahm, um die Felder zu beschauen.

Liebe, so unendlich groß und tief…

All die Stunden in der Sonntagsschule hatten es mich vergessen lassen. Aber nun, der Kirche und den Menschen ein Gebannter, fand ich zurück zur Zuflucht meiner Kindheit und fand sie immer noch gleich, gut und warm, stark und mächtig

Die Liebe, die die Welt trägt.

Patricia, ich möchte dich daran erinnern, dass es das Gleiche ist, was auch du schon als Kind wusstest!

Du hast das in dir gespürt, ohne dass du einen Namen dafür hattest. Aber es braucht auch keinen Namen.

Es ist sowieso zu groß, als das ein Name allein je passend sein könnte. Ich möchte, dass du dir selber glaubst, wenn du es wahr nimmst und dass du verstehst, dass es eine ganz besondere Gabe ist, die du da in dir hast!

Diese Liebe gilt ALLEM, was ist, das habe ich hier erlebt:

Sie gilt dem Adler und der Schlange, sie gilt dem Pferd und der Ameise…

Nichts ist wertlos, nichts ist unbedeutend, alles, alles ist gut, ist richtig, ist wertvoll.

Weil ich diese Wahrheit hier wieder fand, fand ich auch den Mut, meinen Mitmenschen die richtigen Fragen zu stellen.

Ich konnte nicht glauben, das je ein Mensch an sich böse sei oder dumm…

Aber ich glaubte, dass irgendetwas sich wie eine heimliche Krankheit in ihnen breit gemacht hatte und alles Gute und Wahre unterdrückte.

Ich wollte sie nie ändern…

Ich wäre nicht einmal auf die Idee gekommen, dass ich das könnte.

Was ich wollte, war verstehen, wo sie bleibt, diese Liebe in denen:

Wohin geht sie?

Warum ist sie fort, einfach fort, nicht mehr zu fühlen für mich?

Obwohl ich sie doch sonst überall fühlte.

Und also ich beobachtete sie, ich beobachtete die Menschen und die Tiere. Beide können böse werden und bei beiden hat das die gleiche Ursache:

ANGST.

Angst macht Seelen krank, Angst legt sich wie eine Schicht dicker Staub über ihre Liebe und aus der Angst wir Hass und Vorurteil, wird Ekel und Bitterkeit, wird Hochmut und Härte…

DAS ist die Krankheit der Welt und allem, was in ihr lebt.

Patricia, du kannst tausend Mittel benutzen, um ein Heiler zu sein, aber der einzige Weg, den es gilt zu zeigen, ist, dass Angst durch Vertrauen überwunden werden muss.

Weißt du, wem man vertraut?

Dem, der es aushält, dir ins Gesicht zu sehen in einem Augenblick, in dem du KEINE Maske mehr trägst.

Einem, der dann immer noch sagt:

Es gibt eine Wahrheit in dir, die sagt, dass du gut bist, wie du bist.

Komm mach dich auf den Weg und such deine Güte!

Du kannst die ungeheuren Fähigkeiten eines großen Heilers haben und du kannst die ungeheure Weisheit eines Daskalos haben, ohne DIESE Wahrheit in dir bewirkst du nichts.

Soll man den Kranken hassen, weil er krank ist?

Oder soll man nicht vielmehr die Krankheit hassen?

Nicht so!

Beides ist nicht richtig.

Die Krankheit verursacht Druck, und der Druck, sie los werden zu wollen, verursacht den Beginn der Heilung.

Aber zuerst muss ich daran glauben können, dass ich selbst NICHT die Krankheit bin!

Denn sonst fürchte ich, meine Existenz zu verlieren, sobald ich heil bin.

Was ist gut? Was ist schlecht? Was ist wertvoll, was ist wertlos?

Ich sage dir:

Es gibt nichts, was wertlos wäre und es gibt nichts, was nicht letztlich zum Guten führt.

Du weißt dass, du erkennst, dass es wahr ist, weil diese Wahrheit in dir ist.

Aber um sie zu leben, musst du zuerst deine Staubschicht los werden, musst du zuerst aufhören, dich selbst geringer zu sehen, als du bist.

Warum fürchtest du deine Grösse?

Welchen Grund findest du?

Gute Frage?

Deshalb wolltest du mich schließlich sprechen? (Lächelt)

Ach, mein liebes Herz, was du fürchtest ist, das wenn andere merken, wer und was du bist, sie dich aus ihrer Gemeinschaft verstoßen.

Frieden haben, in Harmonie leben…

Das scheint dir überlebenswichtig zu sein.

Und in gewisser Weise hast du natürlich Recht, du brauchst deine Mitmenschen und sie dich auch…

Aber wie kommst du nur darauf, Unterschiede zwischen deiner und ihrer Wahrheit so ernst zu nehmen, dass du deine Wahrheit unterdrückst?

Selbst dann, wenn sie denen, die du liebst, damit fördern könnte?

Das sind die Folgen alter Leben.

Grösse und Andersartigkeit wird Unheil und Tod für mich zur Folge haben. Denn ich bin nur sicher, wenn ich Teil einer sich gleichenden Einheit bin.

Liebes, das ist nicht wahr oder ist vielmehr nur zum Teil wahr.

Wie alle Menschen bist du MIT deinen Gaben und Fähigkeiten in eine Gemeinschaft von Menschen geknüpft worden.

Natürlich bist du ein Teil des Netzes.

Weder wichtiger noch unwichtiger als alle anderen Teile.

Aber was geschieht, wenn gerade du DEINEN Teil nicht trägst?

Sieh dir ein Spinnennetz einmal genau an:

Da gibt es die Stellen, die dafür da sind, Belastungen wie Wind und Regentropfen auszuhalten…

Da gibt es diejenigen, die die festgelegte Struktur vorgeben…

Und diejenigen, die die einzelnen Bahnen verbinden…

Es gibt diejenigen, die die Fixierung an Wänden und Asten zu halten haben und diejenigen, die für den Fang zuständig sind…

Was geschieht wenn diese Knotenpunkte sich auflösen? Das Netz reißt!

Es ist völlig unsinnig, wenn alle Knotenpunkte die gleiche Funktion haben, so ein Netz fiele in sich selbst zusammen.

Teil des Netzwerkes zu sein bedeutet also keinesfalls Gleichmacherei, im Gegenteil: Jeder ein Individualist INNERHALB der Gemeinschaft.

Es ist wichtig, dass du verstehst, WIE bedeutsam es ist, das du BIST, wer du bist!

Ich habe dir über dieses Leben von mir erzählt. Was ich nicht erwähnte, ist, wie es weiterging.

Nach und nach, mit den Jahren, wurde ich ein Heiler, es war mir so leicht, die Liebe Gottes durch mich durchzuleiten auf die kranken und schmerzenden Stellen der Körper ebenso wie auf die schmerzenden und kranken Stellen der Seelen.

Ich liebte sie, die Menschen. Mochten sie über mich reden, was sie wollten! Sie kamen, wenn sie in Not waren und ich durfte ihnen helfen.

Vielen, Mensch und Tier, wurde ich zur Zuflucht. Das hätte ich nie gekonnt, hätten sie mich nicht aus ihrer Glaubensgemeinschaft verstoßen!

Das ich der ganz andere war, war also ihnen und mir zum Heil geworden und so hatte der „Holy Man“ doch Gutes bewirkt, in dem er Dummes tat! (Lächelt)

Patricia, wachse mehr und mehr zu dir selbst hin!

Erinnere dich an deine Liebe, die du zu allem hast, was lebt.

Erinnere dich an dich selbst, darum bitte ich dich sehr.

Nicht um meinetwillen, sondern auch für diejenigen, die mir jetzt ganz und gar nicht zustimmen würden, sondern große Angst davor haben, dass du größer bist, als ihnen lieb wäre.

Sie haben doch nur Angst, weil sie noch gar nicht wissen, WIE sehr du sie lieb hast!

Du und ich, wir beide wissen um deine Liebe, was meinst du?

Ist es nicht an der Zeit zu leben, was für dich wichtig ist?

Was ist dir wichtig?

Deine Liebe angstfrei leben zu dürfen!

Das du damit groß bist oder anders als andere es erwarten, das ist der Preis.

Patricia, du bist es, die sich entscheiden will:

Der Angst zu folgen oder der Liebe als inneres Bedürfnis.

Nein, versteh mich nicht falsch!

Es geht nicht um das süßliche, stets unterwürfige „Liebsein“.

Es geht um Liebe, das ist eine starke, gewaltige Kraft, die auch kämpft und streitet, die auch, wenn es sein muss, angreift und verteidigt.

Lieb sein…

Das ist die Maske, Liebe, da geht es um die Anerkennung der Wahrheit.

Es geht immer um das Finden dessen, was wahr ist und es dann lieben.

U: Danke, Zach, darf ich dir jetzt die Fragen von Patricia stellen?

Z: Das ist doch selbstverständlich!

U: Sie fragt, warum du ihr Guide bist?

Z: Weil ich die richtige „Fachkraft“ bin (lacht) und weil wir uns sehr, sehr lieb haben. Ich bin da, um sie zu lehren, mit den Augen ihrer Seele zu sehen und mit dem Herzen zu arbeiten.

Sie hat noch andere Guides, aber jetzt bin ich, wenn sie einverstanden ist, ihr Lehrer für die nächsten Jahre.

U: Deinen Namen hast du uns genannt…

Z: Einen meiner Namen, ja, aber es gibt mehr als diesen.

Sag ihr, sie stamme aus der Emanuellinie.

U: Was bedeutet das?

Z: Du verstehst es nicht, sie aber.

Es gibt viele Linien, vieler Energien, dies ist eine davon.

U: Was ist ihr Lebensplan?

Z: Nein, (lacht) wie soll ich dir den eröffnen, ohne ihn sinnlos zu machen?

Das werde ich nicht tun.

Dein Plan ist das, was dein Leben bisher war und er wird sein, was du für wahr und wichtig hältst.

Ich darf keine Details nennen.

Aber warum willst du ihn wissen?

Um nichts FALSCH zu machen?

Glaubst du nicht auch, dass selbst das FALSCH dem RICHTIG dient?

Was hat dich mehr bewegt und mehr zum Nachdenken gebracht als deine Irrtümer?

Lerne, auch das Falsche zu lieben, sieh deine Irrtümer an als wichtige Lehrer deiner Seele und die Angst, Fehler zu begehen, wird viel kleiner werden.

U: Wie sehen ihre Aufgaben in dieser Inkarnation aus?

Z: Zweierlei: Deine Wunden heilen und aus der Kraft und Weisheit, die dir daraus wächst, andere.

Ich sagte dir:

Deine Angst verstoßen zu werden, weil du bist, was du bist, ist groß. Angst vor Intrigen und Neid ebenso wie die Angst vor eigenen Fehlern und dem Missbrauch von Verantwortung.

Hier liegt die Arbeit, die du zu leisten bereit warst, ehe du warst.

U: Hat das mit ihrer Sensibilität zu tun?

Z: Die Folgen ihrer Angst sind die Ursache dafür, das sie – statt medial – nur sensibel ist.

U: Welche Aufgaben hat sie aus vergangenen Inkarnationen mitgebracht?

Z: Diese Ängste zu überwinden, die Angst davor, ihr ICH deutlich zu machen und dafür einzutreten, es durchzusetzen.

Sie vertraut ihrem Ich nicht, sie glaubt, es sei zu schwach…

Ein Glauben kann man nicht vernichten, es sei denn, man ersetzt ihn durch einen neuen.

U: Was kann sie in Zukunft besser machen?

Z: Deine Emotionen allein sind keine Gewähr dafür, dass du richtig liegst:

Gefühl UND Verstand zur Zusammenarbeit bringen, DAS ist in allen Bereichen deines Lebens wichtig!

Spiritualität und Erdverbundenheit, BEIDES zusammen ergibt den „wahren Menschen“.

Weder das eine noch das andere ist „Besser“

Du hast eine Neigung dazu, dich in schönere seelische Gefilde zu flüchten…

Aber so löst du keinen Konflikt.

Du hast die Neigung, es uns zu überlassen, was geschehen wird, aber du bist mitverantwortlich und da, wo du selbst kämpfen kannst, solltest du es auch tun, Liebes.

Wie willst du Vertrauen in deine Kraft bekommen, wenn du sie nicht erprobst?

Sehr viel deutlicher als bisher könntest du DEINE Position klar machen, dich sehr viel deutlicher auch für deine Notwendigkeiten einsetzen.

Selbst auf die Gefahr hin, dass es zu Auseinandersetzungen kommt!

Aber, Liebes, ich weiß, das es dir schwer ist…

Nur, ich kann und darf es dir nicht abnehmen.

Denn wenn ich das tue, so wird nur wieder bestätigt, was dir fälschlicherweise wahr scheint:

Das du zu schwach dafür bist!

Kämpfen muss jeder Krieger lernen. Und du auch, du auch, mein Liebes!

Es geht um den Einsatz der richtigen Mittel, um deren Handhabung und deren Möglichkeiten und Grenzen.

Doch auch wenn ein Krieger das Beste aller Schwerter führt, das ist ihm alles nichts, solange er keinen festen Stand hat.

Es fehlt der feste Stand, der nur dann erreicht ist, wenn du dir sicher bist, deine Ansprüche haben zu DÜRFEN!

Miteinander ringen, darum geht es, so dass alle Beteiligten ein gutes Ergebnis haben.

Jede Einseitigkeit zerstört letztlich das Netz.

U: Wie kann sie ihre Tochter unterstützen?

Z: Oh, alles, was ich sagte, unterstützt deine Tochter!

Sieh dir die Rolle an, die du ihr vorlebst!

Soll sie das lieben?

Du bist, was sie sein wird oder was sie um nichts in der Welt sein will.

Gefolgschaft oder Trotz, beides bindet sie in gleicher Weise an dich.

Aber sie hat andere Aufgaben, andere Schwerpunkte als du.

In dem Maß in dem du du selbst wirst, kann auch sie sie selbst werden.

Deine Fesseln sind ihre, bedenke das!

Die Frauen deiner Familie tragen den Keim der Unterwerfung wie eine finstere Last in sich, nie durfte eine sein, wer sie war.

Seit vielen Generationen schon heißt es:

Ordne dich unter oder du gehst ein!

Dabei seid ihr durchweg starke Frauen, mit grosser, gütiger Kraft, in sich alle Gaben der Mutterseele:

Heilen, schützen und fördern, das könnt ihr.

Aber ihr werdet vor der Zeit bitter und müde.

Der Glanz in euren Augen verlischt, das Leben wird grau, Generation um Generation wird aus einem „lieben Mädli“ eine bittere, müde Alte…

Soll das so weiter gehen?

Komm doch, durchreiß du diese unheilvolle Kette der gestorbenen Träume!

Tu es für dich und für sie!

Freie, liebende Frauen, bereit, diese Erde zu schützen und zu heilen, was krank ist, aus der inneren Gewissheit heraus, das die Welt und alles, was in ihr ist, wundervoll ist.

U: Danke, Zach, ich hoffe, dass wir Patricia damit helfen konnten, möchtest du noch etwas hinzufügen?

Z: Meide jene, die dir IHRE Wahrheit als „Beste Wahrheit“ aufdrücken.

Bitte, versuch zu verstehen, dass es nur darum gehen kann, DEINE zu leben und alle anderen dazu dienen, deine eigene Wahrheit zu definieren.

Patricia, ich muss dir nicht sagen, wie sehr tief meine Liebe zu dir ist, du fühlst es selbst.

Du hast schon so viele Hürden genommen in deiner Entwicklung wie in keinem anderen Leben vorher.

Und ich bin sehr, sehr glücklich, dein Guide zu sein.

Wir alle sind das.

Wir können dich nicht vor allem schützen und glaub mir, wir sind traurig darüber, wenn du dich so einsam fühlst.

Aber du bist es nicht!

Wir sind bei dir, gerade dann, wenn du meinst, ganz verlassen zu sein.

Wir sind bei dir und wir halten dich und wenn du glaubst, dass deine Kraft nicht reicht, dann speisen und nähren wir deine Seele im Schlaf…

Wir sind, wo du bist und keine deiner Tränen bleibt von uns unbemerkt.

Doch nun hoffen wir, dass du einen neuen Weg einschlägst, einer in ein Leben, das lebendiger und reicher ist als alle Jahrzehnte zuvor.

Ein Weg, der dich wieder mit dir selbst verbindet und mit der inneren Gewissheit, nie, nie allein zu sein und angenommen zu sein, so wie du bist!

U: Danke. Ich spüre, dass du sie wirklich mit grosser Liebe liebst, das ist sehr schön!

Er streckt seine Hand aus und reicht mir einen rosa Stein, in ihm leuchtet ein Stern.

Z: Den schenke ich dir, Patricia, als Zeichen dessen, was du bist:

Liebe zu den Menschen und zu Gott.

Auf Wiedersehen, Uta, die Wege des Lebens scheinen oft verworren, doch letztlich führt alles zum Guten, für den, der liebt.

Aus dem großen Netz wird nie ein Knoten entfernt.

Alles, was gut ist, bleibt, nichts geht je verloren.

So wie du Teil des Netzes von Patricia bist, sind wir es für dein Netz!

Groß ist Gottes Liebe!