Beispiel eines Verstorbenenkontaktes mit einem Jugendlichen

Verstorbenenkontakt mit Kalle

Beispiel eines Verstorbenenkontaktes
mit einem verstorbenen Jugendlichen

Liebe Leserinnen und Leser,
wir haben mit Zustimmung der Eltern und Angehörigen
dieses Reading als Beispiel herausgenommen,
um Ihnen zu zeigen,
wie sich Seelen von Kindern im Jenseits
verändern und entwickeln.

Es zeigt uns,
dass es keine kontinuierliche Weiterentwicklung gibt,
sondern dass Kinder auch schon Seelen sein können,
die im Jenseits wichtige Aufgaben zu vollziehen haben.

 

Ich bitte meinen Guide Josef, mich zu begleiten.
Wir gehen auf eine Waldlichtung.

Ich bitte Kalle zu mir, geboren 1986, gestorben 2001.

Seine Mutter möchte mit ihm reden.

Zuerst kommt mir ein kleiner Pirat entgegen.
Er lacht und singt das Lied aus dem Pipi Langstrumpf – Film:
14 Mann auf des toten Mannes Kiste,
ho, ho, ho und ´ne Buddel voll Rum.

Dann verändert er sich.
Vor mir steht ein etwas schlaksig wirkender Junge.
Er trägt sehr weite Jeans und ein ebenfalls sehr weites langes T-Shirt.
Mit einer großen Aufschrift darauf.
Um sein schmales Handgelenk trägt er eine Uhr, die sehr wuchtig aussieht.

Er hat eine Kappe, tief in die Stirn gezogen
und trägt den Schirm im Nacken.
Sein Haut ist blass, hier und da sehe ich kleine Pickel.
Seine Augen sind sehr tief, mit langen dichten Wimpern,
einen fein geschwungenen Mund und einem zarten Lächeln,
das etwas scheu wirkt.

Aber diese Augen sind eigentlich ein Gegensatz
zur sonstigen Erscheinung – die etwas  linkisch wirkt –
es ist in seinem Blick Weisheit, Vertrauen
und in gewisser Weise etwas,
was ich als den Blick einer alten Seele bezeichnen möchte.

Uta: Ich grüße dich, bist du Kalle?

Kalle lächelt: Blöder Name, oder? (Lachend.)
Bin ich… Charly wäre okay, aber bleiben wir bei Kalle.

U: Gut, dann also Kalle. 
Deine Mutter hat mich gebeten, mit dir in Kontakt zu treten.
Sie lässt dir ausrichten, dass sie alle dich sehr, sehr lieben
und dass sie stolz auf dich sind, für das,
was du geleistet hast Jenseits wie Diesseits.

Kalle lächelt, senkt dabei etwas den Kopf.
Er wirkt völlig uneitel, so, als wolle er mir zeigen,
dass er solches Lob eigentlich eher unangenehm findet.
Dennoch freut er sich.
K: Sie hat so viele Fragen, ich weiß. 
Sag ihr, ich liebe sie, ich liebe euch alle, wahrscheinlich viel mehr,
als ihr versteht jetzt.
Na ja… oder so.
U: Sprichst du nicht gerne über deine Gefühle?
K: Doch schon, aber nicht mit Fremden!
U: Klar, das verstehe ich, ich bin ja auch nur der Übersetzer.
K: Das musst du mir nicht erklären.
Du siehst gleich, warum nicht.
Aber ich will dir vorher einiges zeigen. 
Sie braucht Beweise, das ist wichtig!
U: Ja, ich weiß, dann los, fangen wir an!

K: Jepp! Er führt mich in ein kleines Zimmer, auf der einen Seite ein Bett, das mit einem bunten Stoff bezogen ist, ein dunkler Grund, Blau oder Grau.
An der Wand hängt eine Wimpel und ich sehe eine Art Filmposter,
kann aber schlecht erkennen, was es ist, weil sich hier Bilder überlagern.
Etwas, das aussieht wie aus Krieg der Sterne,
ein Jediritter und auch Weltall.
Dazu bekomme ich einen Satz, jemand sagt:
Unendliche Weiten, die nie ein Mensch gesehen hat…

Auf dem Bett liegt ein Kopfhörer und ich sehe einige CDs. 
Schräg gegenüber dem Bett steht ein kleiner Schreibtisch.
Einige Schulmappen liegen darauf, nicht sonderlich ordentlich.
Er nimmt eine davon, blättert darin.
Ich sehe bunte Zeichnungen.
Es scheint sich um ein naturwissenschaftliches Fach zu handeln:
Bio oder Physik.
Er zeigt mir, dass eine Eins unter einer Arbeit steht.
Ich fühle sehr viel Stolz und Freude.
 
Ich spüre, dass er versucht, mir Musik mitzuteilen, aber er findet nicht,
was er sucht in meinen Erinnerungen.

K: Ach, ist ja eh gleich! 
Sie weiß, was ich gehört habe.
Und sie hat ja auch geduldig genug zu hören gekriegt (er lacht wieder).
(Ich bekomme den Eindruck, dass er ein Instrument gespielt hat,
ohne allerdings besonders zufrieden damit zu sein).

Jetzt stehe ich in einem kleinen Flur. 
Vor mir läuft ein kleiner Bub von etwa sechs Jahren.
Es geht in eine Küche.
Eine Frau mit  dunklem/rötlichem Haar kocht Spagetti Bolognese.
Ich sehe, wie das Kind Ketchup auf den Esstisch stellt.
„Was gibt es zu essen?“
„Spagetti.“
„Mit Ketchup!“
„Nein.“
„Doch, ich will aber lieber mit Ketchup.“

Ein erneuter Szenenwechsel: 
Ich sehe einen Tannenbaum,
der mit vielen bunten Schleifen und Kugeln geschmückt ist.
Und sehe, wie eine Kinderhand diese gezielt umhängt.
Als das Kind fertig ist, sieht der Tannenbaum noch sehr viel schöner aus.
Das Kind scheint eine Begabung dafür zu haben, Dinge schön zu gestalten.

Jetzt sehe ich einen Laternenumzug. 
Ich fühle Angst und muss weinen. 
Eine Männerstimme sagt etwas sehr liebevoll zu mir.
Er nimmt meine Hand, jetzt ist alles gut.
Wenn diese Hand mich hält, habe ich keinerlei Angst mehr,
auch nicht im Dunkeln.

Jetzt werden mir Turnschuhe gezeigt, sehr, sehr abgenutzt,
von Nike oder so…
Dazu kommt eine Empfindung,
als ob er die nur sehr ungern ausgezogen hätte.

Jetzt wechselt die Szene wieder: 
Ich sehe den Rand eines Schwimmbeckens oder Pools, grauer Steinrand, türkisfarbenes Wasser.
Jetzt eine Luftmatratze und eine Liege.
Dann ein weißes Haus mit einer Veranda, ein weißer runder Tisch,
Klappstühle…
Jetzt ein Zelt, ein kleines, da passen höchstens zwei Mann rein.
Aber es ist kein Campingplatz da, es sieht so aus,
als ob im Garten gezeltet wird.

Jetzt bekomme ich einen Hubschrauber gezeigt,
sich drehende Rotorblätter und dazu das Geräusch
und einen beißenden Geruch.
Mir tut die Nase weh, es brennt, auch das Atmen fällt sehr, sehr schwer.
Es brennt alles… es ist sehr, sehr unangenehm.
Sehr viele Bilder stürmen auf mich ein.
Am Schlimmsten sind aber Schreie eines Mannes,
die ich wie durch Watte wahrnehme.

Dann sehe ich mich auf einer Krankenliege,
sie wird sehr, sehr schnell durch Gänge geschoben.
Flügeltüren klappen auf und zu, über mir sehe ich Neonleuchten.
Ich sehe zwei Männer neben mir, sie sind grün gekleidet
und eine Frau in Weiß.
Ich sehe eine große Uhr über mir.
Mittagszeit denke ich und wundere mich.
Dann werde ich sehr, sehr müde.

U: Ist das genug? Wird sie dich erkennen?

K: Ich hoffe!

Er verändert sich wieder, aus dem Jungen wird ein Mann.
Er hat langes gewelltes dunkles Haar, die Augen sind die gleichen.
Aber sonst ist er nicht wieder zu erkennen, er strahlt.
Seine Energie entspricht jetzt der meines Guides Josef.
Er trägt eine Art Engelsgewand, hell leuchtend.
Was vorhin nur leicht zu spüren war,
ist eine gewisse Feinheit des Geistes.
Ein Gespür für Gerechtigkeit und Schönheit
kommt jetzt sehr stark durch.

U: Bist du immer noch Kalle?

K: Mehr als das, ja! Aber auch er.

Er zeigt mir einen Inkubator. 
Ich sehe auf ein Neugeborenes, das auf dem Bauch liegt,
es ist nicht bekleidet. 
Es scheint nur mit einen dünnen Tuch den Rücken bedeckt zu haben.
Ich habe den Eindruck, dass da was mit dem Rücken nicht stimmt.
Ich höre Geräusche eine elektrischen Gerätes und dann nichts mehr,
alles ist sehr still.
Jetzt bekomme ich das Bild einer jungen Frau,
die ein totes Baby im Arm hält. 
In diesem Raum sind noch mehr Personen anwesend.

Mein Blick fällt auf sakrale Gegenstände, ein kleines Kreuz aus Silber,
das man hinstellen kann.
Einen kleinen silbernen Kelch, eine silberne Dose und ein lila Band,
auf dem etwas in gelb gestickt ist.

Es herrscht eine sehr bedrückte Stimmung…
Ein lastendes Schweigen in diesem Raum.
Ich mag hier nicht bleiben, gehe sofort weg hier.
Das will ich nicht, das war nicht richtig so!
Viel zu schnell.

Jetzt eine neue Szene: 
Eine junge blonde Frau nimmt mich in dem Arm,
sie wäscht mich, es ist  kalt.
Ich werde auf den nackten Bauch einer Frau gelegt…
Jetzt ist es gut, alles ist richtig.
Ein Mann, der nicht sehr groß ist, steht neben uns und weint…
Ich denke: Das ist gut jetzt, jetzt wird es richtig sein!

U: Du bist gleich wieder inkarniert?
Willst du mir das damit sagen?

K: Ja, und ich werde versuchen, es zu erklären! 
Es war nicht meine Aufgabe.
Ich bin freiwillig inkarniert.

U: Ich habe den Eindruck,
dass du sehr weit in der jenseitigen Entwicklung bist.
Du fühlst dich an wie ein Guide.

K. lächelt: Ein Guide bin ich nicht, aber damit vergleichbar. 
Ich bin inkarniert aus reiner Liebe.
Alle in der Familie konnten aus der Tatsache, dass ich geboren bin,
dass ich da war und ich sie liebte und sie mich, sehr großen Gewinn ziehen.

Und auch mein Tod war so, dass jeder von ihnen
in seiner Entwicklung sehr viel weiter gekommen ist.
Nicht nur in meiner Familie, auch die Kinder aus meiner Klasse… Aber hauptsächlich meine Lieben.

Ich liebe sie und sie lieben mich seit Beginn der Zeit.
Ich war ein Helfer im Irdischen wie auch hier.
Ich bin einer, der bei der Entwicklung hilft,
weil ich es liebe, dies zu tun.

U: Dann warst du auch Michael?

K: Ja, aber ich konnte meine Aufgabe nicht erfüllen.

U: Es war nicht Plan, nicht vorgesehen,
dass du einen Tag nach deiner Geburt gestorben bist?

K: Nein, das war so nicht vorgesehen, auf keinen Fall.
Aber ich kam sofort zurück. 
Und dann lief es so, wie es sein sollte.
Ich weiß, dass ich ihnen sehr fehle.
Aber ich möchte, dass sie verstehen, dass wir alles hatten,
was wir haben konnten und dass es so ist,
wenn man ein inkarnierter Helfer ist.
Es ist so geschehen, wie es musste.
Meine Mama macht sich so viele Gedanken.
Ihr besonders möchte ich sagen, dass ich wirklich niemals! im Belt war.
Nicht einen einzigen Augenblick war ich verwirrt.

Ich kannte tief in mir die Aufgabe!
In mir war da immer das Wissen darum, nicht viel Zeit zu haben.
So habe ich meine Zeit voll ausgeschöpft.
Ich habe meine Freude gehabt auch an Dingen,
die jeder sonst unbeachtet lässt.
Und wenn es der Gesang der Vögel war,
der Duft des frühen Morgens…
Alles habe ich ausgekostet.

Sie fragt sich, was würde er jetzt tun?
Wäre er verliebt, würde er sich auf das Abitur vorbereiten,
würden ihm Klassenfahrten gefallen?
Würde er…
Würde er…

Meine Mama liebt mich und ich liebe sie.
Aber sie muss wissen, dass ich ganz im Frieden bin mit dem,
was geschehen ist und es immer war.

Ich vermisse nichts, im Gegenteil:
Ich hatte die irdische Fülle und ich habe die Himmlische.

Ich habe, als ich starb, sofort gewusst, wohin ich zu gehen habe.
Denn ich bin weit.
Und mein Bewusstsein war auch damals hoch genug, zu verstehen, wenn auch mein Geist noch nicht soweit war, weil ich jung war.
Ich blieb aber noch bei ihnen, um ihnen, so gut es ging,
Trost zu spenden.
Ich bin es gewesen, der sie veranlasst hat, danach zu suchen,
was nach dem Tod kommt und auch das war Teil meiner Aufgabe.

Ich weiß, wie sehr sie mich lieben aber ich möchte auch,
dass sie meinen Bruder lieben.
Sie tun das, aber er könnte Zweifel daran hegen, ob er gut genug ist:
genauso gut wie ich…
Ich möchte, dass er ganz sicher weiß,
dass er jederzeit genauso gut wie ich bin.

U: Danke, Kalle, ich werde es so weiter geben.
Deine Mutter fragt, ob du deine Großeltern um dich hast?

K: Nein, aber ich war dabei, als sie zu uns kamen. 
Ich bin für beide zu weit in der Entwicklung.
Doch manchmal treffe ich sie, sie freuen sich.
Ich sehe einen älteren Mann mit einer sehr starken Brille
und sehr kurzem Haar und eine Dame mit sehr sorgfältig frisiertem Haar,
die einen Rosenstock bindet.
Beide lachen und winken.
Der Mann hat eine Zeitung in der Hand und sie trägt Gartenhandschuhe.
Ein kleiner Garten voller Blumen und ein Oldtimer steht vor einem Haus,
das in den Alpen zu stehen scheint.

U: Danke, Kalle, möchtest du uns noch erklären, was genau du tust?

K: Das würdet ihr nicht verstehen (lacht)!
Aber ich werde versuchen, es zu erklären:
Ich bin ein Helfer beim Übergang.

U: Ist das nicht Aufgabe der Guides?

K: Ja, aber danach muss jeder eingewiesen werden in diese Welt.
Er braucht – wenn man so will – Unterricht.
Und ich bin einer der Lehrer der ersten Entwicklungsphase.
Es macht mir große Freude, ihnen zu zeigen,
wie wunderbar sie ihre Welt gestalten können.
Und auch sie zu trösten, wenn sie Heimweh haben.
Würden diese Aufgabe nur die Guides übernehmen,
wäre die persönliche Anbindung zu stark.
Es soll ja gerade das Bewusstsein erweitert werden dafür,
dass wir alle sehr, sehr viele liebevolle Verbindungen haben. 
Und der erste Schritt in unserer Welt ist genauso wichtig
wie der im Irdischen.
(Er lacht jetzt sehr.)
Ich bin sozusagen die Kindergartentante des Jenseits!
Aber was mich immer wieder begeistert,
sind meine Reisen in weitere Welten.
Das hab ich mir, als in inkarniert war,
anders vorgestellt und ich sage euch allen:
Es ist sogar noch viel, viel schöner.
Ich habe, obwohl ich eine so alte Seele bin,
obwohl ich ein Meister bin, immer noch nicht alles entdeckt,
was es zu entdecken gibt.

U: Bist du dennoch bei deiner Familie?

K: Ich bin sehr, sehr oft bei ihnen,
bei jedem von ihnen und ich bin es gerne.
Denn ich sehe, dass es, obwohl es durch Schmerz ging,
ja  sogar durch Entfremdung, ein Band gibt, das sie vereint.
Aber ich möchte, dass sie verstehen,
dass sie nicht jeden Tag an mich denken müssen.

Sie üben keinen „Verrat“ aus, wenn sie, ohne an mich zu denken, fröhlich sind und ihr Leben lieben.
Wenn sie mir eine Freude machen wollen, dann,
in dem sie ihr Leben lieben.
Trennungen tun weh, auch irdische Trennungen schmerzen.
Aber es ist nicht nur die Erinnerung an mich, die sie vereint.
Es ist eine tiefere Verbundenheit.

Wenn sie an mich denken und meine Liebe spüren,
wenn sie spüren an der Wärme, die sie empfinden,
dass ich sie berühre und umarme, dann wissen sie auch,
dass ich mir nichts mehr wünsche, als sie glücklich zu sehen.

Sie haben gekämpft, sie haben versucht, es auszuhalten,
dass ich weg bin, jeder in seiner Weise…
Jetzt möchte ich, dass sie mir zeigen, dass sie meine Aufgabe achten,
in dem sie jetzt dieses Leben lieben, das sie haben.

Mama möchte ich noch sagen,
dass sie ihre Gefühle rauslassen kann.
Auch wenn sie mal wütend auf mich ist, ist es gut, ist es richtig!
Sie soll da nichts unterdrücken, dass ist richtig.
Gefühle sollen gelebt werden
und danach kommt dann erst der Verstand.
Beides hat seinen Platz.
Papa soll nicht denken, dass er irgendwas hätte verhindern können.
Alles, was geschehen ist, war so und nicht anders vorgesehen.

Und mein Brüderchen…
Ich glaube, es reicht, wenn ich ihm sage,
dass ich ihn liebe und dass ich stolz auf ihn bin.
Ich bin eben schon in Nangijala
(Anm. der Red.: Das Jenseits im Buch „Die Brüder Löwenherz“).
Und bis er kommt als alter Opa, habe ich ihm ein Baumhaus gebaut.

U: Ich danke dir, Kalle!
Auch ich habe aus diesem Reading viel gelernt.
Doch eine Frage habe ich noch:
Wieso bist du zu mir als kleines Kind
in Seeräuber-Uniform gekommen?

K: Das verstehst du nicht? (Schüttelt lachend den Kopf.)
Du kennst uns doch!
Wir versuchen, immer zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.
So konntest du sicher sein, dass deine Vision echt ist.
Und Mama, dass ich es bin.
Und sag ihr bitte: Küsse auf die Stirn sind gerade noch erlaubt.
Und wenn ein Kind schmutzig ist,
NIEMALS den Dreck mit Mamas Spucke weg reiben
(letzteres sagt er lachend).

Ich gehe jetzt, ich liebe sie sehr, alle miteinander
und ich hatte ein gutes, volles Leben bei ihnen.
Alles, was ich brauchte, im Überfluss, nichts, was je gefehlt hätte,
alles war gut, alles war richtig.

U: Ich danke dir sehr Kalle.

K: Ich danke dir.
Sag ihnen, die Zeit nach meinem Tod war ich zwar bei ihnen,
aber wirklich nicht im Belt…
Meister müssen das nicht durchstehen.

U: Ja, ich sage es.

K: Es schien nur so, weil ich ihnen Zeichen geben wollte, dass ich da bin…
Ich wollte ihnen ein wenig von der Ruhe und dem Frieden abgeben,
den ich habe.

U: Gut, ich hoffe, sie erkennen dich und können alles annehmen,
was du sagst.

K: Ich denke schon…
Jetzt Lebewohl!

U: Du auch!