Gott

So entstand die Trennung zwischen Mensch und Gott und nicht wie bei Adam und Eva geschildert

So entstand die Trennung zwischen Mensch und Gott
und nicht wie bei Adam und Eva geschildert.

Es steht geschrieben: Und Adam und Eva sahen, was gut und richtig ist. Und sie konnten unterscheiden zwischen gut und böse
und darum wurden sie aus dem Paradies vertrieben.

Nein, so war das nicht!
Sondern es kam das Bewusstsein
auf in einer sehr begrenzten Gruppe jenseitiger Wesen,
dass ihr Menschen für Gott nicht gut genug seid.
Sehr satanisch!
Und aus diesem überschatteten Bewusstsein heraus
entstand die Trennung zwischen Mensch und Gott.

 Elia

Zu Gast ist Sarah.

Elia. Guten Tag, liebe Freunde.

Hajo. Guten Tag, Elia.

E. Guten Tag.

Sarah. Guten Tag, Elia.

E. Wie schön, dass du da bist. Du hast mich so viel gehört, gelesen, verstanden. Ich danke dir. Ich danke dir für dein Vertrauen in mein Sosein. Und ich freue mich darüber, heute nur für dich da zu sein.

Das ist etwas sehr Ungewöhnliches für dich, Sarah. Nur für dich.

Denkt jemand nach, fühlt jemand mit, regt sich jemand auf, freut sich mit dir – nur für dich.

Das ist Neuland und ungefähr zu vergleichen mit dem Gefühl, das Kolumbus hatte.

Was ist das? Wie ist es jetzt eigentlich recht?

Tatsache ist, wir Engel sind nur für euch da. Ihr habt das verdient. Du auch.

Du bist deinem Engel wichtig genug, um ausschließlich für dich da zu sein, ein Leben lang. Nichts, das du ihm geben kannst. Nichts, womit du ihn enttäuschen könntest.

Nur Liebe. Nur für dich und Geduld und Vertrauen.

Könnt ihr euch das verdienen, ihr Menschen? Diese Liebe? Aber ja!

Ihr habt sie euch schon verdient dadurch, dass ihr alle Gottes Kinder seid, dadurch, dass ihr alle einmal irgendwann unsere gleichberechtigten Brüder und Schwestern sein werdet. Mehr braucht es nicht.

Ihr seid Gottes Kinder, und deshalb seid ihr heilig. Heilig und sehr viel wert. Jede Mühe wert. Du auch.

Und nun stell mir bitte deine erste Frage.

S. Elia, ist es der Plan der Seele, böse zu sein?

E. Nein, so kann man das nicht sagen. Ein Plan setzt Kalkül voraus, kluges Nachdenken, abwägen und zu einem Schluss kommen. Aber ich sagte gerade, jeder Mensch ist Gottes Kind.

Und Gott hat keine Kinder, die den Keim des Bösen in sich tragen, in die Schöpfung gesetzt. Das nicht.

Aber dennoch gibt es Menschen, die Böses tun, weil sie sich von ihrem Ursprung, von ihrem innersten Kern entfernt haben. Dies freilich kann ein Entschluss sein: „Ich will nicht Gottes Kind sein. Im Gegenteil, ich will kein Kind sein. Ich will selbst ein Gott sein. Ich will nicht werden, was in mir ist, sondern was mir gut und richtig für mich erscheint“.

Das gibt es und das ist böse in seiner Wirkung. Und es ist um so böser, je klarer es der Seele ist, dass ihr eigentlicher und wahrer Wesenskern die Gotteskindschaft ist.

Sie sind wie Kinder, die aus Prinzip das Gegenteil dessen tun, was ihre guten Eltern ihnen vorleben. Du kennst sicher solche Kinder oder hast von ihnen gehört.

Da sind gute Eltern und doch ist das Kind missraten: Boshaft, egoistisch, betrügerisch, es trotzt dem Guten im eigenen Sein gegenüber.

So wie du, liebe Sarah, jeder bösen Regung in dir trotzt, sie niederkämpfst, oder sie zumindest wandelst, so schnell es geht, so trotzen diese dem Guten in sich. Und das ist böse.

Aus diesem Trotz heraus entstehen Lebenspläne, die sehr böse sein können. Sie werden so Kinder des Bösen statt Kinder Gottes.

Sie dienen dem Destruktiven, statt der Schöpfung. Sie verneinen alles, was gut ist und dienen so dem schwarzen Prinzip. Dieses Prinzip aber gibt es, solange die Schöpfung sich dreht. Das muss so sein!

Es muss einen Widerpart geben, einen Punkt der Reibung, eine Herausforderung an die Guten, damit sie aus ein bisschen gut aus sich selbst heraus sehr gut werden. Das ist unvermeidbar.

Letztlich – ich sagte es schon einmal – dient das Böse dem Guten. Letztlich nutzt Gott das Destruktive in der Schöpfung, um das Konstruktive wachsen zu lassen. Aber bis zur Vollendung allen Seins wird es dieses duale Prinzip geben. Das ist unvermeidbar.

Nur im Jenseits, im Licht, da gibt es nichts anderes als das Gute. Wer im Licht ist, ist ganz und gar im Guten.

Wer im Destruktiven ist, ist ganz und gar im Bösen. Aber wer dort ist, wird dort nicht bleiben. Ein Gottes Kind ist ein Gottes Kind.

Es kann versuchen, böse zu sein. Es kann sich Leben um Leben um Leben aussuchen, das Gute in sich nicht aufkeimen zu lassen.

Aber das ist so unmöglich, wie es einer Blumenzwiebel unmöglich ist, sich voll zu entfalten. Letzten Endes wird aus einer kleinen Zwiebel ein blühender Krokus. So wird es sein. Ja? Hast du das verstanden?

S. Das habe ich verstanden.

E. Gut. Deine nächste Frage, bitte.

S. Hätte sich der Lebensplan meines Vaters und damit alle anderen Lebenspläne von mir, meinem Mann und meinen Kindern verändert, wenn er dieses Trauma in seiner Kindheit nicht erlebt hätte?

E. Wenn er es nicht erlebt hätte, ja. Dann hätte ein kleiner Junge ein Leben gehabt, in dem er sich hätte ausprobieren dürfen, in dem er hätte seine Grenzen munter hätte erfahren können. Dann wäre vieles sehr anders geworden.

Aber der Tod seiner Schwester war Lebensplan. Er war unvermeidbar. Und die Angst vor den Gefühlen, die weich sind – wie Liebe, wie Zartheit – diese Angst in seiner Seele ist alt: Dass Liebe zum Leben Unglück bringt, schmerzvoll ist, das ist etwas, dass er schon sehr lange in sich trägt.

Und er hielt es schon vor seiner Geburt für besser, nur wenig dieser Gefühle zu leben. Nicht aus Kalkül, sondern aus Angst: Angst mit den Schmerzen, die Liebe mit sich bringt, nicht fertig zu werden.

Er hat also – wenn du so willst – dieses Trauma durch Angst in seinem Lebensplan gehabt, so wie du diesen Vater in deinem Lebensplan hineingewoben hast.

Ich möchte hier aber etwas dringend klar stellen: Im Jenseits gibt es kein Planungsbüro, an dem mehrere Berater an einem Planungstisch sitzen und Szenarien üben. Es gibt keine Punkteliste, die vorausschauend und klug und sachlich zusammengestellt wird. Das ist eine sehr irdische Vorstellung.

Der Lebensplan, der entsteht aus den vergangenen Leben und den Erfahrungen und Werten, Ängsten und Sehnsüchten, die eine Seele erworben hat. Und das Wachstum, das in einem Leben möglich ist, das hängt eben davon ab, was an diesen Punkten der Realität der Seele entspricht. Darf ich einen deiner Punkte ansprechen?

S. Ja.

E. Deine Seele ist der Ansicht, sie sei nicht gut genug, um gut zu sein. Zu dieser Ansicht ist sie aus karmischen Gründen gekommen. Es ist – wenn du so willst – die Folgewirkung einer Verletzung, die sie sich nicht noch einmal nach ihrem Tode ansehen wollte.

Sie hatte ein Urteil dieses Urteil war: „Ich bin nicht gut genug“. Und es ist nicht korrigiert worden.

Und in der Folge hat diese Seele sich hingezogen gefühlt zu Eltern, die genau an diesem Punkt, nämlich der Wertschätzung anderer ein großes Defizit hat. Deine Eltern sind sehr begabt darin, die Defizite anderer Menschen zu sehen, nicht aber deren wunderbaren Werte.

Sie sehen das Destruktive in allem, nicht aber Gottes Erbe. So sind deine Eltern tatsächlich attraktiv gewesen für deine Seele.

Und Gott, warum ließ er es zu? Damit du die Chance bekommst, in diesem Leben, aus dieser Selbstbeurteilung, „Ich bin nicht gut genug, um gut zu sein“ herauszuwachsen. Das war sehr anstrengend bis jetzt, sehr schmerzhaft.

Aber besser dies als noch ein Leben und noch eins und noch eins, bis du irgendwann merkst: „Das kann nicht sein, dass ich so wenig gut bin“. Ja?

S. Ja.

E. Ja. Lebensplanung ist kein guter Begriff. Karma wäre mir lieber. Ursache und Wirkung: Diesem Kreislauf kann keiner auf Erden entkommen. Alles, was Schöpfung ist, wie es ist, wohin es will, was es hat, ist Karma.

Was die Seele heute bekommt, ist, was sie gestern als wahr und richtig für sich empfunden hat. Und das ist leider in vielen Fällen weit von dem Verständnis der Gotteskindschaft entfernt.

Ihr seid Gottes Kinder! Ihr habt in euch – jeder auf seine Art und in seiner speziellen Mischung – Teile von Gottes Eigenschaften. Die einen nahmen die Fähigkeit zur Liebe, die anderen die zur Geduld oder zur Kampfbereitschaft oder die Fähigkeit, sich für andere einzusetzen.

Oder sie nahmen die Fähigkeit, aus nichts etwas Schönes zu machen oder, oder, oder…

Und jeder von euch, jede Seele hat eine ganz spezielle Mischung, so wie Kinder eine ganz spezielle Mischung ihrer Eltern sind und ihrer Art.

Gott ist aller Menschen Urahn. Ihr wisst davon nichts mehr. Und dass ihr davon nichts wisst, das ist das schlimmste, destruktive Böse, was je in die Schöpfung eingewirkt hat.

Das ist der angebliche Sündenfall, das ist die eigentliche Vertreibung aus dem Paradies. Und Adam und Eva sahen, was gut und richtig ist. Und sie konnten unterscheiden zwischen gut und böse und darum wurden sie aus dem Paradies vertrieben. Nein, so war das nicht! So war das nicht.

Sondern es kam das Bewusstsein auf in einer sehr begrenzten Gruppe jenseitiger Wesen, dass ihr für Gott nicht gut genug seid. Sehr satanisch!

Und aus diesem überschatteten Bewusstsein heraus entstand die Trennung zwischen Mensch und Gott. Nicht Gott trennte sich von seinen Kindern. Er ist mit euch verwoben wie Eltern mit ihren Kindern. Das Erbgut habt ihr. Ihr werdet es nicht los.

Gott ist immer in euch gegenwärtig. Er ist in euch hier! Ihr seid es. Aber ihr solltet das vergessen. Das Destruktive hat das bewirkt. Gut. Deine nächste Frage, bitte.

S. Würdest du mir etwas über meine Medialität sagen in Verbindung dazu. Wie kann ich meinem kranken Mann helfen? Ich hab Angst, ihn zu verlieren.

E. Ich trenne das eine vom anderen, bitte.

S. Ja.

E. Du bist so medial, wie du dich traust, gut zu sein. Ja, du hast Angst, besonders zu sein, anders. Und diese Angst blockiert deine Möglichkeiten.

Aber ich muss dir sagen: Vom Talent her hast du jede mediale Fähigkeit, die es gibt. Es ist wie in der Schule. Du kennst den Test, aber sobald du vor der Tafel stehst, bist du so beschäftigt damit, es gut zu machen, dass du ihn vergisst.

Du musst nicht medial sein, es gibt keinen karmischen Auftrag, aber du darfst. Und du darfst darüber fröhlich sein. Und du darfst damit anderen helfen, die das gerne hätten. Das darfst du, wenn es dich wirklich freut.

Was du nicht darfst: dich dadurch unter einen noch größeren Druck zu setzen. Es darf nicht dazu dienen, dir den Beweis dafür zu bringen, dass du nicht gut genug bist, um gut zu sein. Ja?

S. Ja.

E. Gut. Also ganz pragmatisch, liebe Sarah: Such dir aus, was dich freut. Es ist schon recht, uns allemal.

S. Das freut mich.

E. Hm, uns auch. Nun zu deiner Frage zu Harald. Sarah, du kannst ihm sehr helfen, indem du ihn in seinen Lebensmut bestärkst. Lass ihn mutig sein. Lass ihn mutig sein! Er lebt.

Lass es Leben sein, jeden Tag, jedes Jahr, lass es Leben sein. Einverstanden?

S. Einverstanden.

E. Das ist das größte Geschenk, das du ihm machen kannst. Ein sehr großes Geschenk. Du wirst Angst haben um ihn.

Und du schenkst ihm aus Liebe das Aushalten deiner Angst, damit sein Leben lebendig wird. Er darf fühlen, schmecken, riechen, tun, was ihm gut ist. Schränke ihn nicht ein, Sarah, auch er hat einen Engel. Hm?

S. Ja.

E. Natürlich bist du ihm sein zweit liebster Engel. Aber in dem Fall muss ich sagen: Sarah, um ein Engel zu sein, da stimmt es, da bist du gerade noch nicht gut genug. Ja?

S. Ja.

E. Gut. Ich freue mich, dass du mit mir lachst.

S. Ich mich auch, dass ich dich kennengelernt habe.

E. Ja, Sarah. Wir mögen uns.

S. Ja.

E. Und das hat seine Gründe. Du wirst morgen deinen Guide kennen lernen und dann verstehst du. Auch an ihn wirst du viele Fragen stellen dürfen, über dich, dein Leben, eure Gemeinsamkeit und den Grund seiner Liebe zu dir.

Er freut sich sehr darauf.

Und nun verabschiede ich mich.

Ich wünsche dir und deinem Mann einen guten Abend. Ich wünsche dir Liebe, dass du sie in dir findest für dich selbst, so wie du bist, du Gotteskind. Guten Abend.

H. Guten Abend, Elia.

S. Ich danke dir.