Engel Gottes

Die Begegnung mit einem Engel Gottes: Ephrael.

Die Begegnung mit einem Engel Gottes
Ephrael.

Engel Gottes, das ist etwas Anderes als wir Guides!
Wir sind im Vergleich zu denen Zwerge.
Engel Gottes, das ist weit mehr als ein Bote Gottes.
Das ist ein personifizierter Anteil Gottes,
ist eine in eine Persönlichkeit gegossene Kraft Gottes.
Gott besteht aus unendlich vielen Kräften,
Engel sind ein Teil davon.

Ein Hinweis auf die Art der Zwillings-Seele.

Engelkontakt


Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Werner Jeremias zu verbinden. Jeremias bittet um diesen Kontakt.

Es ist Nacht, ein klarer Sternenhimmel über mir,
der Mond scheint auf eine weite, verschneite Landschaft.
Nicht weit von meinem Standort sehe ich das Licht einer Hütte aus Holz.
Ein Hund springt mir durch den Schnee entgegen, er sieht fast aus wie ein Wolf. Freudig begrüßt er mich.

Ich sehe, dass jemand die Tür zur Hütte öffnet.
Mehr als eine dunkle Silhouette kann ich nicht erkennen.
Ich habe ein gutes Gefühl dabei und gehe dorthin.
Als ich ankomme, sitzt der Hausherr an einer offenen Feuerstelle.

Er ist nicht sehr groß, sein langes weißes Haar trägt er zusammengebunden, seine Kleidung besteht aus Wildleder.
Ein ernstes, Gesicht, breit knochig, mit tiefliegenden dunklen Augen
unter dichten weißen Augenbrauen.

Er sagt nichts zu mir, geht zur Wand und rückt ein Bild gerade, das dort hängt.

Darauf ist eine Gestalt zu sehen, die sehr hell ist,
vor einem tiefblauen Hintergrund, groß ist sie, sie überragt alles andere.
Die Farben im Hintergrund des Bildes verändern sich
wie ein in Bewegung geratener Regenbogen.
Schwer zu beschreiben.

Von diesem Bild geht eine sehr starke Macht aus,
die in mir eine Art Sog erzeugt, dem ich aber nicht folgen will.

Der Guide dreht das Bild um: Nein, das ist noch nichts für dich, zu stark!
Komm, Mädchen setz dich hierher (rückt mir einen Hocker an die Feuerstelle), lass uns reden.

U: Gerne, aber kannst du mir sagen, wer das da auf dem Bild ist?

G: Ephrael, den suchst du doch…

U: Ja, Werner sucht nach ihm.

G: Oh, nein, nenne ihn bitte Jeremias.
Werner: Martialischer könnte ein Name nicht sein, oder?
Aber weißt du was?
Jeremias ist auch martialisch!
Und der da (zieht mit dem Kopf zum Bild) ist es auch.
Du willst wissen, WAS er ist?

U: Ja.

G: Engel Gottes, hm.
Kind, das ist etwas anderes als wir Guides,
wir sind im Vergleich zu denen Zwerge.

Engel Gottes!
Nein, nein, das ist weit mehr als Bote Gottes!
Das ist ein personifizierter Anteil Gottes…

Ist ein in eine Persönlichkeit gegossene Kraft Gottes.
Gott besteht aus unendlich vielen Kräften, Engel sind ein Teil davon.

Mit Schutzengeln hat das nichts zu tun, verstehst du?

U: Und dieser Kraft mit Namen Ephrael ist er begegnet in der Meditation?

G: Hm…
Nicht vollständig, das hätte auch er nicht ausgehalten, aber im Prinzip ja!

U: Warum ist er ihm erschienen?

G. kichert: Du meinst, warum AUSGERECHNET ihm?

Um zu verhindern, dass er weiter geht.
Ephrael ist eine sehr hohe Kraft, sehr stark und er verhindert,
dass inkarnierte Seelen sich weiter bewegen, als gut ist.

U: Ehrlich gesagt, ich verstehe kein Wort…

G: Uta, das kannst du auch nicht!
Du bist mit Elia nicht weiter als bis zur 7. Ebene gegangen.

U: Okay, aber wohin wäre Jeremias Seele geraten,
wenn Ephrael ihn nicht aufgehalten hätte?

G: Zu weit, viel zu weit…
Hm, Genauer?

U: Bitte!

G: Wenn ein Raumschiff sich zu sehr der Sonne nähert,
was passiert dann?

Es schmilzt!
Hm, etwas Ähnliches wäre mit Jeremias passiert, im übertragenen Sinn.
Wer will das schon?

Jeremias hat sehr starke Kräfte in sich, nein, NICHT medial!
Er hat sehr magische Kräfte.

Das heißt, sein WILLE ist anders als der gewöhnlicher Menschen.
Ich spreche hier vom Willen seiner Seele, das ist ein Unterschied:
Der Wille der Seele ist etwas anderes als der Wille des inkarnierten Menschen.

Jene mit einem starken Seelen-Willen haben die Gabe,
Dinge zu bewirken, die sie wollen:
Sie sind Magier.

Das ist eine so angeborene Gabe wie die eines Medialen.
Man hat es einfach, aber man weiß nur selten davon.

Sein Wille als Seele war in der Meditation,
dass er sich dem Absoluten nähern will und das hat er auch getan.

Ephrael hat ihm Einhalt geboten, das musste sein.
Eine starke Seele braucht eine starke Beschränkung.
(Er lächelt.
Ich nehme an, er spürt, dass ich immer noch nicht verstehe, was er da sagt.)

U: Aber du bist sein Guide?

G: Ja, das bin ich, das bin ich.
Er kann mich Max nennen, wenn er mag.

Wir haben hier gelebt, er und ich, nicht lange, einen Winter lang.
Winter in den Appalachen, hm, das war 1781.
Keine leichte Angelegenheit.

Ich war Fallensteller, habe Felle verkauft im Osten.

Er war Soldat:
Ah, ein müder Soldat, der es satt hatte, Soldat der Engländer zu sein.

Ich bin sicher, er hatte keine Ahnung,
auf welches Abenteuer sich eingelassen hatte,
als er sich einfach von der Truppe entfernte und losmarschierte.
Immer nachts, immer weiter…

Es war Herbst.
Der Schnee kam schneller, als er dachte.
Ich fand ihn halb verhungert in einer kleinen Höhle liegend,
als ich meine Fallen kontrollierte.

Was sollte ich schon tun, als ihn mit nach Hause nehmen?!
Du musst wissen:
Ich war nicht gerade ein Menschenfreund damals…

Ich liebte mein Leben hier OHNE sie und nun der da!
Fast noch ein Kind und der Winter kam gerade erst.
Nein, begeistert war ich nicht…

Aber es war eine gute Zeit, es war etwas,
was mich tief in meiner verhärteten Seele berührte.

Er war wie ein Kind, ja!
Wie ein Kind, das die Welt mit großen Augen anschaut und nicht versteht,
warum sie so böse ist.

Er war kein Engländer, Werber seines Herzogs hatten ihn gezogen.
Für ein bisschen Geld hatte er sich mitnehmen lassen.

Das Geld hatte er nicht für sich verwendet,
sondern um seine verwitwete Mutter und seine Geschwister zu unterstützen.
Das war ihm ganz selbstverständlich.

Er kam hierher – wie so viele Deutsche damals – und kämpfte,
aber er verstand den Grund nicht.

Den Grund – die Ursache dessen, was er tut – nicht zu verstehen,
war ihm unerträglich.

Er fragte und fragte…
Und als ihm die Wahrheit schließlich klar wurde,
dass er NICHT für eine gerechte Sache kämpfte, sondern ganz im Gegenteil,
da hielt ihn nichts mehr.

Er ging…
Einfach so.
Wie ein Kind sich plötzlich entschließt, einen anderen Weg einzuschlagen.

Seine einfache Art, die Welt zu sehen, war bemerkenswert.

Er sprach kaum meine Sprache.
Aber wenn er etwas sagte, dann traf es mich bis in die Seele!

Ich war so stolz darauf, ein völlig unabhängiges Leben zu leben.
„Ich brauche Niemanden!“
So schrie ich ihn einmal an.

Und er sagte:
„Doch, aber davor hast du Angst! Du bist ein Feigling!“

Es dauerte gar nicht lange, da brauchte ich ihn mehr
als irgendetwas sonst in der Welt:
Ich bekam Fieber, sehr hohes Fieber.
Er pflegte mich.
Ohne ihn wäre ich gestorben.

Ich beobachtete ihn dabei, wartete auf Anzeichen des Missmuts, des Ekels…
Nichts der Gleichen, im Gegenteil: Es schien ihm Freude zu machen.

Er hatte sich eine Flöte geschnitzt.
Und wenn ich depressiv und erschöpft war und anfing zu jammern,
lieber sterben zu wollen, dann setzte er sich zu mir
und spielte seine Lieder und sang in seiner komischen Sprache…

Und meine Welt wurde nach und nach warm.
Ich hatte gar nicht mehr gemerkt, WIE kalt mein Leben war!
Und er?
Er tat, was er wollte, was er immer wollte: Er half!
Gutes tun, das war ihm das Größte.

Ja, so war das mit ihm und mir.
Er ging, als der Frühling kam.
Lange hat er mich ermutigt, mit ihm zu gehen.
Weiter westwärts zu den ersten Siedlungen jenseits der Appalachen
wollte er ziehen.
Da, wo die Menschen in Freiheit und Würde leben könnten…

Aber ich hatte keinen Mut, ich wollte mein Leben nicht mehr ändern.
Er hatte Recht: Ich war ein Feigling.

Als ich hier war (im Jenseits), erfuhr ich, wie es ihm ergangen war:
Er hatte eine Siedlung erreicht und wurde dort herzlich aufgenommen.
Seine ganze Kraft setzte er in den Aufbau dieser Siedlung, in seine Existenz.

In seiner Heimat hatte er das Handwerk des Wagenmachers erlernt.
Er war schnell sowohl beliebt als auch geachtet in der Siedlung.

Er gesellte er sich zu den wehrhaften Männern des Ortes.
Ihre Aufgabe bestand hauptsächlich darin, Angriffe der Ureinwohner abzuwehren.
Als er davon hörte, war es ihm selbstverständlich, auch hier zu helfen.
Aber es kam nie zu Überfällen.

Die nächsten Indianer waren weit von der Siedlung entfernt.
Einige Jahre ging alles gut, dann schickte die Regierung Soldaten in den Ort.
Der wurde befestigt und glich nun mehr einer Festung als einem Dorf.

Jeremias hatte während all der Jahre dort nie einen Indianer gesehen
geschweige denn Gewalt durch sie erfahren.

Doch kaum waren die Soldaten da, änderte sich das.
Aus unerklärlichen Gründen kam es nun immer wieder zu Überfällen.

Besonders die Farmen außerhalb des Forts waren betroffen.
Jeremias wurde Zeuge, das die Indianer auch nicht davor zurückschreckten, Kinder und Frauen zu ermorden.
Das ließ ihm keine Ruhe.

Er fing an, zum ersten Mal in seinem Leben wirklich zu hassen.
Schließlich beteiligte er sich am Überfall eines Indianerdorfes…

Ich will nicht lange erklären, was genau geschah, nur soviel:
Es gab keine wehrhaften Männer unter den Indianern,
alle – Frauen, Alte und Kinder – wurden ermordet.

Jeremias stand wie versteinert da, er erhob gegen niemanden die Waffe.
Aber er schämte sich zutiefst!

Noch am gleichen Abend zog er weg.
Er ging weiter nach Westen.
Aber er hatte seine kindliche Freude am Leben für immer verloren.

Der gerechten Sache dienen, das war ihm so wichtig gewesen.
Aber wo es Menschen gab, gab es Ungerechtigkeit.
Selbst zu denen zu gehören, die ungerecht waren, nahm ihm jede Lebensfreude.

Er floh die Menschen, lebte einsam in den Wäldern wie ich.
Er floh aber vor allem die Gefahr,
sich in ungerechte Angelegenheiten verstricken zu lassen.

Aber das war nicht gut für ihn: Seine Seele brauchte Menschen.
Er war doch geboren, um Gutes zu tun.

Der Tod ereilte ihn durch die Axt eines Indianers,
als er sich über eine Quelle beugte, um zu trinken.

Das Letzte, was er dachte, als er sah, wer ihn tötete, war:
Das ist gerecht!

Nie wieder, nie, nie wieder wollte er einfach der Meinung anderer folgen.
Von nun an wollte er, ehe er handelte, beobachten,
ob das, was er beabsichtigte, zu tun, auch WIRKLICH gerecht sei.

Er wollte nie wieder seinem Mitgefühl
und erst recht nicht den Ansichten Anderer vertrauen.

Nie wieder wollte er sich Gemeinschaften zuordnen!
Und wenn schon, dann wenigsten sehr, sehr lange warten,
ob das, was diese vertrat, auch wirklich gerecht sei.
Das war das Fazit seiner Seele.

Aber wie immer, wenn die Seele ein „Nie wieder“ ausspricht,
geht sie zu einseitig vor.
Statt eines Nie wieder wäre ein „besser“ angemessen gewesen.

Nun war er gezwungen, Gemeinschaften grundsätzlich skeptisch
gegenüber zu stehen und prinzipiell sich ganz auf sich zu verlassen.

Jeremias hatte MEINEN Weg der Seele betreten!

Er muss als Seele von der Zustimmung durch Gleichgesinnte
Abstand nehmen, von der Ansicht.
Nur das sei gut, was diese für gut halten.

Er muss als Seele sich ganz SEINER Ansicht widmen, die er darüber hat,
was gut ist und was nicht.
Er muss – wenn du so willst – lernen, seinem „Bauchgefühl“ zu folgen.

Viele Inkarnationen vor dieser hier hat er sich dem,
was seine Gemeinschaft für gut befand, gebeugt.
Er hat sich selbst verleugnet
und fast den Kontakt zu seiner eigenen Mitte verloren.

Hier erst erkannte seine Seele, dass es so nicht geht.
Aber woran sich dann stattdessen halten?

Nun, an das, was in ihm selbst sich als richtig und falsch,
gut und schlecht ANFÜHLT!

Ha, wenn du denkst, das sei ihm leicht gefallen, irrst du dich.

Das ging schnell, aber wie ein Leben auf dem nächsten aufbaut,
so bildet sich aus einem alten Fehler nicht selten ein neuer.

Seine Seele handelte im nächsten Leben AUSSCHLIESSLICH danach,
was SIE als „Richtig“ ansah und achtete die Meinung anderer
ÜBERHAUPT nicht mehr.

Es liegt auf der Hand, dass dies genauso falsch war
wie die erste Phase der Entwicklung.

Wenn du mich fragst, worum es nun in diesem Leben geht,
aus dem heraus du dich meldest:
Es geht um die Mitte zwischen beiden Extremen.
Es geht darum, beide Möglichkeiten, die als Fähigkeit in dir liegen, zu vereinen:

Die Fähigkeit, einen freundschaftlichen und solidarischen Umgang
mit Anderen zu pflegen mit der Fähigkeit,
dennoch aus der eigenen Mitte heraus zu handeln.

Im Grunde betrifft dies die zutiefst menschliche Aufgabe ein,
sich sowohl als starkes Individuum zu sehen,
als auch Teil der Gemeinschaft aller Lebenden zu sein.

Sich, die eigenen Werte und Bedürfnisse zu achten UND die der Anderen.

Beides als gleichwertig zu sehen und zu behandeln.

Jeremias ist auf einem sehr guten Weg dahin.
Er sollte das längst selbst erkannt haben.

Aber was ihm noch in seiner Entwicklung fehlt, ist die Erkenntnis,
dass er über ungewöhnliche Kräfte verfügt.

Seine Seele ist eine mit einem sehr starken Willen.
Das bedeutet, sie ist mächtig in jeder Form der Imagination:
Es geschieht, was sie wünscht.

Ich möchte das an diesem Leben hier klar machen.

Als er jung war, wünschte er sich, in die ferne Welt reisen zu können
(was ein absurder Wunsch für den ältesten Sohn eines kleinen Handwerkers war).
Aber es geschah, wie er es sich gewünscht hatte…

Als er die tiefe Beschämung mit den Indianern erlebte,
wünschte er sich, dass einer käme und ihn tötet…
Wenn auch Jahre später: Es geschah, was er sich wünschte.

Jeremias, meinst du nicht, es könnte wichtig sein,
deiner Wunsch-Natur mehr Beachtung zu schenken?
Für dich und andere zum Guten?
Ich denke schon.

Nach wie vor – wie in jedem deiner Leben – trägst du in dir den starken Wunsch, Gutes zu tun.
Deshalb BIST du!
Ein Helfer willst du sein, Helfer der Menschen, Helfer Gottes.

Das ist eine große und wunderbare Kraft,
die deine Seele hat und sie ist nicht im Frieden, ehe sie das tut.

Dennoch – und da stimme ich dir zu – kann nur der Gutes tun,
der das Gute kennt.
Das Gute für sich selbst nehmen, das ist der erste Schritt!
Das Gute für den Nächsten leitet sich allerdings nicht davon ab.

Jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze hat sein eigenes Gutes.
Und das Beste und Wunderbarste, das du tun kannst, ist,
ihnen dabei zu helfen, ihres zu finden.

Nicht du muss es ihnen geben, aber du kannst ihnen dabei helfen, es zu finden.

Jeremias, das eigene Glück leben, das Maß, das dir zukommt,
genießen und ausschöpfen und anderen dabei helfen,
desgleichen bei sich zu tun.
DAS ist die Aufgabe, die dich erfüllt.

Ich weiß: Das kannst du in deinem Beruf nicht.
Aber wer sagt, dass die Erfüllung des Lebens im Beruf liegt?
Er nährt dich, das ist gut, das ist ein Teil des Glücks, das dir zusteht.

Aber darüber hinaus gibt es mehr, Jeremias!
Viel mehr, nicht wahr?

In den müden und traurigen, leeren Blicken deiner Nächsten
ein Leuchten zu bringen, DAS ist deine Berufung.

Das, mein alter Freund, kannst du überall, wo immer du bist.
Leben ins Leben bringen, dass kannst du, wo du auch bist.

Achte auf deine Wunsch-Kraft!
Benutze sie, setze sie ein, lerne, sie zu lenken!
So, wie du jetzt damit umgehst, ist es,
als wenn ein Kleinkind mit einer Feuerwerksrakete experimentiert.

Wenn du dich fragst, was du willst, dann frag dich,
welche Wahrheit hinter diesem Willen steht.
Denn darum geht es: Deine Wünsche werden wahr,
wenn sie der Wahrheit der Seele entsprechen.

Das kann gut oder schlecht sein,
das kann völlig ungelenkt und chaotisch sein
oder eine starke heilende Wirkung auf dich und Andere haben.

Aus welcher Wahrheit heraus willst du etwas / wünschst du etwas?

Ich würde mich sehr freuen,
wenn du diesem Umstand in dir viel mehr Beachtung schenken würdest.
Und was immer an mir liegt, ich würde dir sehr gerne dabei helfen.

Du wünscht dir eine Arbeit, die dich zufrieden sein lässt?
Und hast sie nicht?
Also stimmt meine These nicht?!

Nun, dann schau dir die Wahrheit dahinter an:
Hier eine Einschränkung, da ein ABER!
Dort ein erst WENN…
Das ist noch gar keine Wahrheit.
Du darfst nicht erfolgreich sein?
Du darfst nicht anerkannt und geehrt werden?

Nun ja, das ist die Wahrheit einer Seele, die eine böse Erfahrung damit gemacht hat. Aber dieses Leben hier ist doch vorbei!

Der sicherste Weg, ein guter Mensch zu bleiben, ist,
sich nicht mit Anderen einzulassen?
Ach, die Wahrheit ist doch auch vorbei!

Bitte überprüfe deine Wahrheiten, sie haben große Kraft.

U: Danke, Max, ich würde jetzt gerne die Fragen von Jeremias stellen.

M: Gut.

U: Wie erhält er Zugang zu seinem Potenzial und kann es nutzen?

M: Wie du siehst, gibt es einige „Wahrheiten“,
die sich wie eine Staubschicht über dein glänzendes Potenzial gelegt haben.

Du wirst kaum umhin können, ihnen nachzugehen
und dich vom Staub vergangener Wahrheiten zu befreien.

Nein, ich muss dir keine Empfehlungen über Riten, Meditations-Techniken oder anderen Mitteln geben.

Jemand wie du braucht das nicht!
Du hast einen ganz natürlich Zugang zu unserer Welt,
die nicht der Materie entspricht und dennoch in die Materie wirkt.

Alles, was fehlt, ist ein wenig Großreinemachen.
Nichts weiter.

U: Wo liegen seine momentanen, beruflichen Fähigkeiten?

M: Momentan?
Du kannst zurzeit nicht viel verändern,
bleibe aber wachsam auf dein Inneres Selbst.

Achte auf das, was sich gut anfühlt und was nicht
und achte auf deine wahren Wünsche.
Nutze diese Zeit, um in dich selbst zu gehen.

Dann wird es ein anderer Jeremias sein als der,
der heute ist, der sich eine Veränderung wünscht.
Und es wird eine andere Änderung sein,
als heute in deinem Wunsch der Seele zu finden ist.

U: Welche Ursachen haben die immer wiederkehrenden
Kopf- und Rückenschmerzen?

M: Die Kopfschmerzen sind Nachwirkungen deines Todes.
Sie sind die Erinnerung der Seele daran,
dass du mit dir nicht im Frieden bist, sondern meinst, nicht gut genug zu sein.

Die Rückenschmerzen sind Ausdruck deiner immensen Spannung,
mit der du versuchst, Lasten zu tragen.
Mit dem Willen dich antreibend, alles RICHTIG zu machen.

Du neigst dazu, in permanenter Spannung zu sein.
Bitte versuche, das Leben auch als etwas zu verstehen,
was nicht du allein zu verantworten hast.

Versuch, das Spielerische wieder mehr ins Leben aufzunehmen,
das Leichte und vom Zweck losgelöste ganz auszukosten.

Ohne gleichzeitig ein Urteil über dich zu fällen.

U: Welche seelische Verbindung besteht zwischen Anna und Jeremias?

M. Ich bedaure, darauf darf ich zurzeit keine Antwort geben.
Seht eure Aufgabe!
Seht, was ihr einander zu schenken vermögt,
aber auch, wie ihr einander zu verletzen vermögt.

Allein daraus wird klar, wie tief die Bedeutung ist,
die ihr für einander habt.

U: Welcher Unterschied besteht
zwischen einer Zwillings-Seele und einer Dualseele?

Eine Zwillings-Seele ist sich in weiten Teilen gleich,
dennoch sind es zwei Gesamtselbste.

Eine Dualseele ist sich in vielen Dingen gegensätzlich,
allerdings in ergänzender Weise.
Aber beide inkarnierten Teile haben ein gemeinsames Gesamtselbst!

U: Danke, Max, ich hoffe, das hilft Jeremias, seinen Weg zu finden…

M: Das hoffen wir alle.

Wer sich auf eine Expedition auf den Gipfel eines Berges begeben will,
der müsste zuerst dafür sorgen, gut ausgerüstet zu sein.

In diesem Sinn verabschiede ich mich für heute und wünsche geruhsame Nächte!