Referenz für unsere Seminare

Erkenne, wie stark du mit wahren Gefühlen bist!

Erkenne, wie stark du mit wahren Gefühlen bist!

Du wirst erkennen, wie stark du bist,
sobald du deine wahren Gefühle zeigst.

Deine Gefühle sind so wahr
und sie sind so berechtigt
und sie sind so wichtig!

Denkt nicht,
unterdrückte Gefühle hätten keine Auswirkungen!

Urteilt weder bei euch noch bei Anderen
über das Gefühl an sich!

Engelkontakt

 

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Silvia zu verbinden.
Silvia bittet um diesen Kontakt.

Ich stehe in einem Kreißsaal.
Vor mir ist eine Frau, die gerade ein Kind geboren hat.
Ein junger Arzt hält das Baby in den Händen, lacht, gibt es der Frau,
schaut mich kurz an.

Dann wäscht er sich die Hände in einer Schale und kommt zu mir.

Er hat kurzes, aschblondes Haar, graue Augen hinter einer runden Nickelbrille. Ein schmales, feines Gesicht.
Er ist nicht sehr groß, vielleicht 1,70 m.

G: Oh, schön, dass du da bist.
Das hier war meine letzte Tätigkeit, ich werde drei Stunden später sterben.
Ich sterbe glücklich, weil ich glücklich gelebt habe.

U: Bist du der Guide von Silvia?

G: Ja, sie ist vielleicht nicht sonderlich erfreut über meinen Namen
(er wird etwas rot)…

U: So schlimm?

G: Wie findest DU Emil?

U: Schlimm…

G: Ich wusste es, vielleicht besser mein Zweitname?

U: Vielleicht…

G: Ludwig.

U: Hm…

Guide grinst: Dachte ich mir!

Wer will schon einen Engel, der Emil Ludwig heißt.
Sag ihr, sie kann mich, wenn sie will, anders nennen.

Wenn ich alle Namen zusammenzähle, die ich je hatte,
komme ich auf über 40.
Es ist also egal.
Aber ich würde mir etwas wünschen,
das leise und zärtlich ausgesprochen wird…

Es sein denn, sie kann sich mit Emil doch noch anfreunden. (Lächelt).

Das hier ist eine kleine Klinik in Flandern, 1932.
Ich liebe meine Arbeit!
Ist das nicht wunderbar, Menschen den Weg in die Welt zu ebnen?
Im Grunde ist das immer noch meine Leidenschaft!

U: Du bist doch Silvias Guide?

E: Ja, eben, und darum geht es auch bei Silvia:
Anderen den Weg in die Welt zu ebnen.

Das ist nicht so, dass sich dieser Vorgang
auf die Stunde der Geburt beschränkt.

Ihr werdet so oft im Leben neu geboren!
So oft definiert ihr ganz neu, wer ihr sein wollt!
Welchen Weg ihr gehen wollt.
Und es ist jedes Mal ein genauso schmerzlicher Prozess wie der hier!

Ihr verlasst im übertragenen Sinn den sicheren Mutterschoss
und das ist schmerzlich.
Das ist mit so vielen Ängsten vor dem Neuen,
dem Unbekannten besetzt.

Allerdings – und da hinkt der Vergleich ein wenig – habt ihr die Wahl,
ob ihr wirklich das Alte und Vertraute verlassen wollt oder lieber nicht.

Und das ist so eine Sache…

Das Baby da, das wollte nicht raus!
Das wäre lieber gestorben, als rauszukommen.
Wir haben ihm geholfen.

Oh nein, das gefällt ihm nicht!
Es ist ihm ganz egal, das seine Mutter ihn küsst.
Nein, lieber wieder schnell zurück.

Aber weißt du was?
Er hat es wirklich schlecht gehabt da drin,
zum Schluss war es nur noch Qual:

Zu eng, zu wenig Entfaltungsmöglichkeit
und obendrein dürfte ihm ganz schön schlecht gewesen sein.
Er hat kaum noch genug Sauerstoff gekriegt.

Trotzdem:
Er wäre – wie gesagt – lieber gestorben,
als sich in diese neue, unbekannte Welt zu trauen.

Das ist so und das bleibt bei den meisten Menschen so!
Sie verbinden sich aufs Innigste mit ihrer Qual.

Was sollen wir da tun, hm?
Wir können euch schließlich nicht mehr mit der Zange
aus eurer eigenen Enge ziehen…

U: Könnt ihr da überhaupt Einfluss nehmen?

Emil wird zum ersten Mal richtig ernst, bis jetzt hat er gelächelt.
Begrenzt, ja.
Wir erhöhen den Druck!

U: Ihr verstärkt das Leid?!

E: Nicht unbedingt.
Erst versuchen wir, die Wahrnehmung für die Situation zu verschärfen.

Du kennst diese bizarre Eigenschaft menschlicher Seelen?
Diesen Gewöhnungs-Effekt?

Wenn man euch allmählich, sehr langsam eure Lebenssituation verschlechtert,
nehmt ihr es kaum als Druck wahr.
Ihr arrangiert euch, findet Nischen, in denen es euch „einigermaßen“ gut geht…

Kannst du dir vorstellen, dass sich Menschen im Strafgefangenen-Lager
in Sibirien an den Umstand gewöhnt haben?
Das klingt absurd, aber es ist so…

Du musst es nur sehr langsam machen.

Das gilt auch für Beziehungen:
Wenn sie sich ganz allmählich verschlechtern,
nehmt ihr das kaum als Not wahr…

Hätte sich die negative Veränderung plötzlich ergeben,
würdet ihr revoltieren, so aber?
Nichts, ihr tut nichts…

Erst wenn der Druck zur GEFÜHLTEN Not wird,
wird euch die Lage bewusst…

Erst wenn ihr ganz konkret keine Nische mehr findet,
in der es euch trotz allen Mangels EINIGERMASSEN gut geht,
versteht ihr, dass es eine Notwendigkeit zur Veränderung gibt.

Kennst du solche Situationen,
in denen Menschen plötzlich ihr ganzes Leben ändern, alles auf den Kopf stellen?

U. Ja: schwere Krankheit zum Beispiel oder plötzliche, große Verluste…

Der Tod von Angehörigen oder eine Scheidung…

Unfälle mit „fast“ tödlichem Ausgang…

E: Ja, so ist das!
Das ist „Den Druck erhöhen“.

Es gibt Seelen, die sich dafür opfern, euch die Augen zu öffnen,
weil es für so viele wichtig ist:
Dass gerade diesem Einzelnen die Augen geöffnet werden
und er sein Leben endlich selbst in die Hand nimmt
und endlich zu seinen Fähigkeiten steht.

Aber tausend Mal lieber ist es uns, dass es so weit nicht kommt…

Tausend Mal lieber ist es uns, euch zur Einsicht in eure Situation zu bringen,
ehe es zu Erfahrungen dieser Art kommt!!!

Ihr müsst eines verstehen:
Oberste Priorität hat für uns und eure Seelen,
dass ihr zu eurer Stärke findet.

Nichts, gar nichts ist so bedeutend wie das!

Und dafür ist sowohl eure Seele als auch wir hier bereit, alles zu riskieren.
Uns ist selbst der Tod nicht so schlimm,
dass wir nicht sogar ihn auf uns nehmen würden, damit ihr zu eurer Kraft findet.

U: Das ist schlimm, mich erschreckt das!

E. Ja? Für uns ist ein Leben ein Traum:
Heute geträumt, morgen kommt der nächste…

Das müsst ihr begreifen!
Aber ihr müsst auch begreifen, dass wir es hassen, wenn ihr leidet.
Wir lieben euch so sehr…

Weißt du eigentlich, dass wir mit euch weinen?
Weißt du eigentlich, dass jeder Guide jede eurer Emotionen
im wahrsten Sinn des Wortes teilt?!

Ich möchte Silvias Glück fühlen dürfen.
Ich möchte, dass sie fühlt, wie ich fühle: intensiv, wirklich intensiv.

Das ist nämlich ihre Stärke: FÜHLEN und ihre GEFÜHLE mitteilen.

Ist dir bekannt, woran Mitmenschen sich bei dir orientieren, Uta?

U: An dem, was ich mitteile?

E: Wie teilst du dich mit?

U: Ich rede, schreibe…

E: Ja, aber damit erreichst du nur ihren Verstand!
Ihre Seele erreichst du, wenn du DEINE Gefühle mitteilst.

Das ist es, wozu ich Silvia ermuntern möchte: Rede über deine Gefühle!

Sie können eine wichtige Orientierungshilfe sein für Andere und auch für dich.

In dem Moment, wo du bei deinen Gefühlen bleibst, bist du ganz klar!
Dann weißt du besser als jeder Andere,
wie die derzeitige Situation tatsächlich zu bewerten ist.

Bei dir ist das sehr ausgeprägt:
Diese Kraft, unabhängig vom Gewöhnungs-Prozess die Wahrheit,
die Realität der Umstände zu spüren.
Aber gerade davor fürchtest du dich!

Du fürchtest dich davor, damit die Kontrolle aufzugeben.

Solange du deine Emotionen kontrollierst, meinst du,
SICHERHEIT zu haben.

Silvia, das ist nicht so!
So war es einmal, aber so ist es nicht mehr.
Du solltest deine Emotionen nicht kontrollieren im Sinn von unterdrücken,
sondern bewusst einsetzen.

Sie sind wie ein Leuchtturm im Nebel, nicht nur für Andere.
Auch für dich.

Was fürchtest du?
Die Macht, die dahinter steckt?
Oder die Ohnmacht?

Es scheint dir so wichtig zu sein,
die Verantwortung für das Wohlergehen Anderer zu tragen.
Anscheinend hängt das Wohl Anderer davon ab,
dass du dich unter Kontrolle hast.
Dass du nicht tust, was du fühlst,
sondern was deiner Idee davon entspricht, was richtig zu sein hat.

Aber damit nutzt du die Wichtigste deiner Fähigkeiten nicht aus!

Wer bestimmt darüber, was richtig ist?
Gesetze, allgemein gültige Regeln menschlichen Zusammenseins?

Das ist IMMER richtig: Sei edel, hilfreich und gut?

Silvia: Solange es die Wahrheit deines Gefühls ist, solange ist es gut,
hilfreich und edel zu sein.
Aber wenn es nicht die Wahrheit deines Gefühls ist,
dann bist du niemanden eine Hilfe, niemanden ein Leuchtturm,
dann gibst du nämlich völlig falsche Signale.

Ich sprach davon, dass ihr Menschen die Eigenart habt,
euch mit unerträglichen Zuständen zu arrangieren.

Das bedeutet aber nichts anderes, als der ein Wandel der Verhältnisse,
der nötig wäre, nicht vollzogen wird oder erst so spät,
dass es im Grunde keine befriedigende Lösung mehr gibt.

Aber wer kann beurteilen, was euch ein unerträglicher Zustand ist?
Außer ihr selbst?
Und woran könnt ihr selbst ermessen, ob ein Zustand erträglich für euch ist,
außer über eure eigenen Gefühle?

Es darf nicht sein, dass ihr eure Gefühle daran messt,
ob Andere sie für richtig halten!

Niemand außer ihr selbst könnt eure Gefühle empfinden!
Nur ihr selbst könnt das.

Es gibt keine berechtigten und unberechtigten Gefühle!
Es gibt sinnvolle und sinnlose Möglichkeiten, diese Gefühle auszudrücken.
Ihnen eine nach außen sichtbare Form zu geben, daran könnt ihr feilen.

Aber das Gefühl an sich, das ihr in einer bestimmten Situation habt,
ist immer richtig!
UND MUSS UNBEDINGT MITGETEILT WERDEN.

Wenn das Verhalten anderer Menschen
euch in einen für euch emotional belastenden Zustand führt:
Woran soll dieser Mensch merken, was er auslöst?

Der will das vielleicht gar nicht:
Das, was er da in euch bewirkt!
Ihr nehmt ihm zumindest die Entscheidung darüber,
ob er das will oder nicht, völlig ab, wenn ihr ihn davor verschont.

Das heißt:
IHR entscheidet darüber,
wie schlimm er für euch sein will oder auch nicht!
Das muss euch ganz klar sein.

Der hat doch gar kein Mitspracherecht!

Der tappt völlig im Dunkeln, nur weil ihr es sicherer findet,
edel und gut zu sein, obwohl es in euch brodelt.

Denkt nicht, dass diese unterdrückten Gefühle keine Folgen hätten.
Sie haben Folgen!
Und wenn es nichts weiter ist als chronischer Unmut.
So was bewirkt immer etwas!

Irgendwann wird der Druck zu groß und eure Seele will den Ausweg!

So oder so wird sie ihn bewirken.
Meistens unter Aufrechterhaltung der eigenen so edlen Fassade…

Silvia, deine Gefühle sind so wahr!
Und sie sind so berechtigt und sie sind so wichtig!
Sie sind das einzige, wirkliche Signal, an das du dich orientieren kannst,
an dem andere sich orientieren können.

Im Guten wie im Schlechten:
Sie sind DEIN Weg, deine eigene Größe zu entfalten.
Ich bitte dich so sehr, sie dir anzusehen.

Da ist Angst, das zu tun!
Immer wieder der gleiche Konflikt:
Wenn ich meine Energie, meinen Durchsetzungs-Drang durchsetze, was ich will,
wo es mich hinzieht einerseits, dann fürchte ich andererseits,
dass es schlimme Folgen hat,
dass mein Bedürfnis nach Sicherheit damit untergraben wird.

Insofern bist du wie dieser Knabe da, der im Geburtskanal feststeckt:
Einerseits drängt es ihn, sich in die Welt zu bringen, das Leben zu erobern.
Und andererseits würde das bedeuten, die vertraute Sicherheit aufzugeben.

Diesen Konflikt zu leben, kann ich dir nicht abnehmen,
das ist eine deiner Lebensaufgaben!

Aber ich kann dir sagen, woran du dich orientieren kannst:
an deinen Gefühlen!

Wenn es dir gelingt, deine Gefühle zu vermitteln,
dann wirst du an der Reaktion der Anderen erkennen,
was notwendig ist an Handlung.
Ob du wirklich neue Wege gehen musst
oder ob du nur deine Perspektive zu ändern brauchst.

Immer wenn du die Wahrheit deiner Gefühle mitteilst,
bist du in der Wahrheit und die macht dich frei
für wirkliche echte Entscheidungen!

Die macht auch die Anderen frei für wirkliche und echte Entscheidungen.
Nicht nur du gewinnst dabei, die Anderen auch.

Du hast über sehr viele Inkarnationen
deine Gefühle als unwichtig angesehen, ansehen müssen.
Zuerst kam die Pflicht, für Andere zu sorgen.
Gesetz statt Liebe.

Es ist gut.
Jede Seele muss auf dem Weg ihrer Entwicklung lernen,
wie wichtig die Verantwortung für das Wohlergehen anderer ist.
Aber das darf nicht einseitig werden!

Das Gesetz, die Ordnung, die Moral, die Ethik
stehen nicht über der Liebe, sondern darunter.

Sie sollen der Verwirklichung von Liebe dienen!
Es der Liebe leichter machen, gelebt zu werden, ihr einen Rahmen geben.

Aber wenn das Gesetz, die Ethik, die Moral zum Selbstzweck wird,
dann gibt es nichts mehr, wozu sie da sind!
Dann bleibt der Rahmen leer.

Du kannst der ethisch reinste Mensch der Welt sein
und doch ein Lügner, ein Feigling, sogar zum Mörder werden,
wenn die Ethik, unter die du dich stellst,
mit deiner inneren Wahrheit nicht übereinstimmt
und wenn sie die innere Wahrheit A
nderer nicht respektiert.

Nichts kann so befreiend wirken wie eine Schwäche
eines ethisch starken Menschen.
Starke, reine Menschen können in ihrer Wirkung erdrückend sein!

Wie könnt ihr euch verhalten? Seid ehrlich zu euch!

Lebt eure Emotionen, sprecht über das, was ihr fühlt, nehmt eure Gefühle ernst und nehmt die Gefühle der anderen ernst.

Ich weiß, in eurer Welt MÜSST ihr Urteile fällen!
Urteilt meinetwegen über die Art und Weise,
wie Gefühle ausgedrückt werden bei euch und bei Anderen.

Aber urteilt weder bei euch noch bei Anderen über das Gefühl an sich.

Silvia: DEINE GEFÜHLE SIND DEINE STÄRKE!

Mit ihnen hilfst du dir und deinen Nächsten.

U: Danke, Emil, ich würde jetzt gerne Silvias Fragen stellen.

E: Ja (lächelt), das fühlt sich gut an!

U: Silvia fragt, warum du ihr Guide bist?

E: Ich war ihr Bruder in der letzten Inkarnation, wir sind uns sehr nah.
Ich war und bin einer, der sie von ganzem Herzen lieb hat.

U: Welche Aufgabe hat sie in dieser Inkarnation?

E: Es geht immer noch darum, sich und Andere gut zu versorgen.
Aber es geht darum, dies nun auf einer anderen Basis zu tun:
Nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Liebe, die keine Pflicht,
sondern Freude ist.

Es geht immer noch darum, Anderen ins Leben zu helfen:
Aber nicht, weil es ethisch richtig ist zu leben, zu überleben.
Koste es, was es will.

Sondern weil es der Welt gut tut, viele, viele Menschen zu haben,
die ihre Potenziale erkennen und leben.

Das zu fördern, Mut zu machen, Geborgenheit und Zuversicht
in die eigenen Fähigkeiten zu vermitteln, darum geht es.

Zu zeigen, dass es gut ist, zu leben…

Dass es wichtig ist, da zu sein, dass es Freude macht,
lebendig UND wahr zu sein!
Darum geht es.

Sie ist eine Mutterseele: fördern, schützend, nährend, heilend.

Egal, wo du bist, mit wem du bist.
Immer wirst du das bewirken,
dass sich die Schwachen an dich wenden.

Aber vergiss nicht, was ich sagte:
Eine gute Mutter ist eben nicht eine perfekte Frau,
sondern eine, die vorlebt,
wie man mit seinen Schwächen! dennoch Größe entfalten kann.

Du bist da, um wie jede gute Mutter den Menschen das Vertrauen
in sich selbst wieder zu geben.

Eine gute Mutter unterdrückt nicht die Wahrheit
über die Schwächen ihrer Kinder, sondern sie nimmt sie an…

Sie mildert, was zu mildern ist, akzeptiert, was zu akzeptieren ist
und verwirft, was verworfen werden muss!

Eine gute Mutter ist eine ehrliche Mutter.

U: Was ist dazu wichtig für Silvia?
Seminare, Meditation, Bücher, Reiki?

E. lacht: Ach, Silvia, alles das KANN dir dienen,
mehr zu deinen Gefühlen zu stehen…

Aber es kann auch völlig umsonst sein,
wenn du den Konflikt zwischen deinem Durchsetzungswillen
und deinem Sicherheitsbedürfnis nicht erkennst als eine permanente Aufgabe,
die du hast und der du dich immer wieder zu stellen hast.

Zu schnell kann es – wenn du das nicht bedenkst – darum gehen,
die RICHTIGEN Seminare zu besuchen, auf denen du alles RICHTIG machst: RICHTIG zu meditieren, RICHTIGE Bücher zu lesen…

Und damit wärest du dann wieder weit entfernt von der Wahrheit,
die du NUR in deinem Gefühl findest.

Du hast Angst!
Und die Angst, die du hast, ist älter als dein Leben!
Du hast Angst, etwas falsch zu machen!

Schlimmer noch!
Falsch zu SEIN.
Und noch schlimmer: falsch zu fühlen!

Was immer du tust:
Ehe du diese Angst nicht verlierst, sie aufgeben kannst,
wirst du nicht glücklich sein!

Egal was du machst!!!

Niemand – nicht einmal ich – kann dir so zuverlässig sagen,
was richtig und was falsch für dich ist,
wie deine Gefühle es können.

Alles, was dazu beiträgt, Kontakt und Vertrauen darein zu gewinnen,
dient dir auf deinem Weg.

U: Wie kann sie Kontakt zu dir bekommen?

E: NUR über Vertrauen in ihr Gefühl!!!
Ich bin ihr Bauchgefühl!
Wer, wenn nicht ich?

Das muss ihr klar sein!
Wir sind keine übergeordnete Instanz,
die sie an unsichtbaren Fäden dorthin führt, wo wir wollen, dass sie sein soll…

Wir sind ganz im Gegenteil diejenigen, die sich verantwortlich dafür zeichnen,
dass ihre Seele das lernt, was sie sich vorgenommen hat, zu lernen!

Und Silvias Seele hat sich vorgenommen,
Vertrauen in die Richtigkeit und Berechtigung ihrer Gefühle zu lernen.

U: Danke, ich denke, damit hast du alle Fragen beantwortet.
Hast du ihr noch etwas Wichtiges zu sagen?

E: Silvia, es gibt keine Liebe ohne Wahrheit!

Aber es gibt viele Wahrheiten ganz ohne Liebe
und die taugen NICHTS…..

Ich liebe dich, Silvia, das ist ein wahres Gefühl.

Hab Mut, wahr zu sein…

Hab Mut, vielleicht wirst du Andere damit erst einmal verletzen.

Nicht jeder wird dir auf deinem neuen Weg folgen wollen oder können…

Aber es wird DEIN Weg sein!

Und du wirst erkennen, wie stark du bist,
sobald du deine wahren Gefühle zeigst.

Ich möchte dir etwas schenken:
(Er nimmt eine Kette aus Bergkristallen und legt sie auf dein Foto:
Erst auf die Stirn, dann auf den Halsbereich,
d
ann erweitert er den Blick auf dich und legt sie in die Mitte deiner Brust.)

E: Klarheit des Denkens, Klarheit des Sprechens, Klarheit des Fühlens, ich wünsche es dir.

U: Danke, Emil und lebe wohl.

E: Wir sehen uns, nichts ist zufällig.
Nichts ist vergebens, unsere Wege sind immer die Kurzen.