Mundtot

Hier soll die Stimme der Stummen mundtot gemacht werden!

Hier soll die Stimme der Stummen mundtot gemacht werden!

Mundtot machen: Ja, darum geht es immer noch.

Nie, nie wieder lasse ich mich mundtot machen.

Ein Schutzengel-Reading zu dem Thema:
Beruf und Berufung

 

Ich bitte meinen Guide, mich mit Gisela zu verbinden.
Gisela bittet um diesen Kontakt.

Ich stehe auf einem beeindruckend großen Platz,
der beherrscht wird von einem Dom oder Münster…

Der Kleidung der vielen Menschen nach zu urteilen, sind wir etwa in der beginnenden Neuzeit. Viele Verkaufsstände sind hier, in der Mitte des Platzes ist ein Holzplateau aufgebaut,
zwei Pfähle stehen darauf und ein Holzblock.

Menschen sammeln sich um diese Stelle, es werden langsam immer mehr.

Neben mir steht jetzt ein Mann, dunkles grünes Cape mit Pelz verbrämt,
ein eben solcher Hut.
Ein schmales Gesicht, graue, große Augen, helle Wimpern und Augenbrauen,
langes, blondes Haar, das unter dem Hut hervorschaut.

G: „Herzlich willkommen in dieser Zeit“…

U: Eine Hinrichtung?

G: Ja, auch, aber deswegen sind wir nicht da.
Ich darf mich vorstellen?
Christian, Franz August von…
Nein, lassen wir es bei Christian!

U: Bist du der Guide von Gisela?

C: Ja, bin ich.
Aber schau, schau, was dort passiert!

Es werden zwei Frauen auf die Bühne gebracht.
Beide sind sehr dünn und sehen verwahrlost aus.
Man bindet sie mit den Händen und an den Knien
mit festen Seilen an die beiden Pfähle.
Die eine Frau sieht älter aus, die andere ist vielleicht 14 oder 15.
Letztere weint unerträglich, während sich die Ältere wie in Trance bewegt.

Die Männer, die beide binden, treten zurück,
ein Mann in der Kleidung eines Henkers betritt die Bühne.
Die Volksmenge wird still.
Gegenüber dem Richtplatz werden Fenster geöffnet.
Ein Priester im Ornat aus Seide und Gold
steht neben einem kleinen, altem Mann.

Neben dem Henker stellt sich jetzt ein Mann in Uniform.
Er sieht aus wie einer der Schweizer Garde des Papstes, nur ganz andere Farben.
Er liest etwas von einer Papier-Rolle ab, ich verstehe die Sprache kaum.
Ich denke, es ist vielleicht niederländisch oder flämisch.

Was dann kommt, ist unglaublich
und ich will es hier nicht detailliert beschreiben.
Beiden Frauen wird jedenfalls die Zunge herausgerissen…

Es gibt einen Riss, es ist als hätte jemand ein altes Bild zerrissen
und jetzt bin ich in einer völlig anderen Kulisse…
Ein See ist hier, still und klar, weit weg sehe ich schneebedeckte Berge. Es ist still, wunderbar nach dem Entsetzen,
das ich eben noch sehen musste.

Christian sitzt neben mir, er trägt nicht mehr diese mittelalterliche Kleidung.
Sondern ein weißes Hemd und eine schwarze Hose und Stiefel, keinen Hut.
Er zeigt mir ein Boot, das hier liegt und setzt sich hinein.
Wir treiben weit auf den See hinaus.

C: Besser, nicht wahr?

U: Viel besser, was ist das hier?

C: Der Titicacasee. Ist er nicht wunderschön?

U: Ja, das ist er. Aber warum zeigst du mir all das?

C: Sie fragt sich, warum sie all die Anstrengungen unternimmt.
Nun, DAS war die Antwort: Sie war eine der Frauen!
Ja, die Jüngere.

Weißt du, warum?
Weil man ihr und ihrer Mutter Gotteslästerung vorgeworfen hat!
Es war ein mildes Urteil, ihre Großmutter hingegen wurde geköpft.
Hexen…
Man nannte sie Hexen.

Die Wahrheit?
Hm, die Wahrheit war, dass sie Dinge wussten,
die sie nicht hätten wissen sollen.
Man fürchtete, dass sie reden könnten:
Namen nennen, Orte, Beziehungen…
Sie waren zum Schweigen verdammt!
Ja…
Was für eine finstere Zeit!

Gisela hat das damals überlebt, ihre Mutter nicht.
Sie blieb stumm. Es war schwer, sehr schwer…
Das Leben einer Stummen.

Mundtot machen!
Ja, darum geht es immer noch.
Nie wieder, nie wieder lasse ich mich mundtot machen!

Sie ist viele Inkarnationen lang dem Gegenteil gefolgt!
Es hat lange gedauert, bis sie zu dem gekommen ist, dass sie das nie wieder will.
Seit jener Strafe ist ihre Seele lange dabei geblieben,
dass es besser als alles andere ist, zu schweigen.

Nur wenn ich schweige, bin ich sicher!
Und Sicherheit war es das Wichtigste, das ihrer Seele etwas galt!

Solche Ängste hatte sie seither.
Doch ehe sie dieses Mal zur Welt kam, entschloss sie sich,
NIE WIEDER zu schweigen.

Was denkst du?
Kam sie in eine Familie, in der man das, was sie sagte, ernst nahm?

U: Na ja, wir erleben gerade, das es häufig genau das Gegenteil ist:
Dass die Familie sogar besonderen Druck in die Richtung ausübt,
in welche die Seele eben NICHT mehr will.

C: Ja, so auch hier: Mundtot…
Das heißt: Was du sagst, gilt als nicht gesagt.
Wir hören dich nicht!
Niemand versteht dich, niemand hört zu.

Das ist der Beginn!
Es ist, wenn du so willst, der Anlass, alle Kräfte zu mobilisieren,
dieser Seins weise zu entwachsen.

Nein, dieses Mal ist es nicht dein Ziel, Gisela,
zu schweigen, still zu sein und auszuhalten.

Dieses Mal willst du es sein, die das weiterzugeben und zu sagen hat, was anderen dient, um sich zu entfalten.

Ich, mein Engel, finde dass du das wunderbar bisher gemacht hast!

Aber ich, ich habe auch keine Angst.
Du jedoch du hast Angst!
Die ist noch nicht besiegt!
Ist das, was ich sage, auch RICHTIG?
Ist das, was ich denke, auch RICHTIG?
Und ist das, was ich fühle, auch RICHTIG?

Wer richtet dein Richt – tig?

Wie sollst du das wissen? Nicht wahr?
Um das beurteilen zu können,
müsstest du diese Antwort neutral beurteilen können.
Aber, oh je!
Wann bist du je neutral?

Schau dich an: Was ich sage, soll wahr sein!
Das ist ein hoher Anspruch.
Die Anderen (Mutter, Mann, Freunde), die machen mich mundtot?

Nein, Liebes, nein…

Der Scharfrichter machte mich mundtot!
Nein, Liebes, er raubte dir nur deine Zunge!

Ehe ich nicht SICHER weiß, dass das, was ich sage, richtig ist,
muss ich schweigen!
DAS! macht dich mundtot.

Ach, Gisela, wer beurteilt DEIN „Richtig“?
Ist dir aufgefallen, dass es hier um Glauben geht?
Darum, ob „man“ dir glaubt?
Ob man dem, was du sagst, die Ehre gibt, wichtig, richtig zu sein?

Weißt du, es spielt keine Rolle, es ist egal!
Es ist gleich-gültig, ob es den Anderen Wahrheit ist,
ob es die anderen wichtig finden, ob es die Anderen richtig finden oder nicht.

Wichtig ist nur eines: Du! sagst, was DIR wahr ist.
Dein Ja ist ein Ja und dein Nein ist ein Nein.
Jetzt!

Trenne dich von der Vorstellung,
dass es auch Anderen „Richtig“ sein muss.
Lass das los, es ist gar nicht möglich.
Sie können nur verstehen,
was sie durch den Filter ihres Verstandes nachvollziehen können.

Aber du!
Du selbst, du musst dir sicher sein dürfen, wahr zu sein.
JETZT!

Ja, es geht um das Jetzt.
Kein Mensch hat je Wahrheiten gesagt,
die über die Jahrhunderte wahr blieben!
Eine Wahrheit von heute kann der Irrtum von morgen sein!
Und das darf es auch.

Alles in deiner Welt ist dem Wandel unterworfen:
Was gestern hell war, ist heute dunkel und umgekehrt.
Was gestern ein Ziel war, ist heute unwichtig…
Alles wandelt sich und du mit.
Also?
Wenn das so ist, dann heißt es, dass du nur auf eines zu achten hast:
Dass das, was du sagst, JETZT wahr ist für dich.

So weit du kannst, versuchst du das.
Löse dich davon, hier zu sehr darauf zu achten,
dass Andere dir zustimmen.

Es geht um dich, es geht um Vertrauen in dich selbst.
Nicht so sehr ums Recht haben müssen.
Sondern ums Richtig sein, ums Wahr sein dürfen.

Es quält dich so sehr, dass du das nicht darfst:
Hier ein Kompromiss und da einer…
Hier Unausgesprochenes und da…
Hier ein wenig heruntergespielt und da ein wenig übertrieben…
herum lavieren, jonglieren…
Was bleibt, ist das unangenehme Gefühl, nicht echt zu sein. 

DAS! geht nicht mehr, es macht dich müde, so, so müde.

Und du siehst keinen Ausweg, du bist verwirrt!
Denn was – um alles in der Welt – ist echt?

Dein Heute ist echt!
Das, was du heute fühlst, ist echt!
Und das, was du heute wünschst, ist echt!
Das, was du heute willst, ist echt.

Niemand, auch du nicht, hat ein Anspruch auf mehr!
Es sind nicht die Urteile anderer, die dich hindern,
alles das zu leben, was du leben könntest…

Es sind DEINE Urteile!!!
Viel, viel zu hoch hängst du deine Erwartungen an dich selbst.

Wenn ich dir sage, dass du niemandem beweisen musst,
was du alles kannst, dann wird sich das völlig falsch anfühlen.

Denn deine Wahrheit ist:
Du musst DIR dauernd beweisen, was du kannst.
Du musst dir ständig beweisen, dass du richtig bist
und dabei geht es viel zu schnell um Alles oder Nichts.

Wenn ich dir sage, es ist gut, dass du auf andere wütend sein kannst, dann würdest du, wenn du es könntest,
mir die Augen auskratzen (lächelt).

Aber dennoch ist es so:
Je weniger du auf andere wütend bist,
umso mehr wirst du auf DICH wütend sein.

Liebes, wieso bist du jetzt so niedergeschmettert?
Warum glaubst du denn, dass es aus der Falle keinen Ausweg gibt?
(Lächelt.)

Weißt du, wie der Ausweg heißt?
Hör auf, zu richten!
Hör auf damit!

Es ist müßig.
Urteile nicht, auch dich nicht.
Verstehe, ohne zu urteilen: Mitgefühl…
Wo ist das?
Oh, klar, mit ihnen hast du Mitgefühl…
Warum?
Weil es „Richtig“ ist….

Na, dann nenne mir einen guten Grund, warum es nicht richtig ist,
mit dir selbst Mitgefühl zu haben?

Du hast so eine Wut in dir!
Wut ist nicht richtig?
Ach, ja doch! Wut ist richtig.

Deine Wut hat Ursachen, die verstehst du?
Was eine Ursache ist, das hat eine Folge.

Wie kommst du darauf, dass nur DU für die Folgen zuständig bist?
Wie lange willst du eigentlich noch die Folgen für die Ursachen tragen, die Andere angelegt haben?
Da muss man doch wütend werden, nicht wahr?

Ich habe dir gesagt:
Das Einzige, was du zu beachten hast, ist, dass du JETZT wahr bist.
Alles andere fügt sich dann von selbst.
Es geht nicht ums Richtig sein!
Und es geht nicht ums Recht haben!
Es geht nicht ums Verstanden werden.
Alles das ist gleichgültig…

Aber es geht ums Wahr sein!
Was empfinde ich WIRKLICH hinter all den Masken,
die ich aufsetzen kann?
Was ist WIRKLICH für mich?

Ganz tief in dir ist die Angst davor,
dass man dich wieder der Lüge bezichtigt, der „Gotteslästerung“.
Lass das los, es ist vorbei!
Es spielt keine Rolle, wessen Andere dich bezichtigen, solange DU selbst weißt, dass du aus deiner inneren Wahrheit heraus handelst und sprichst.

Das gelingt dir immer besser!
Und alles, was ich hier schreibe, das schreibe ich dir, um dir Mut zu machen, deinen Weg weiter zu gehen.

Bitte, liebe Gisela, sei nicht so furchtbar streng mit dir!
Es gibt Dinge, die du dir einfach nicht abverlangen KANNST.

Deine Emotionen werden immer sehr stark in dir toben,
das ist einfach deine Art.
Ja?

Dein inneres Bedürfnis nach Freiheit,
zu sein, wie du nun einmal bist,
das musst zu Allererst DU selbst ernst nehmen.

Bitte versuche, zu akzeptieren,
dass deine Emotionen nun einmal Achterbahn fahren.
Es ist so, es kann nicht anders sein.
Und es ist ganz in Ordnung so!
Nur FÜRCHTEN, dass du deswegen falsch sein könntest,
das darfst du dich nicht!

Nein, du bist nicht wie andere!
Du bist du.
Du bist ein Mensch, der niemals oberflächlich und distanziert erlebt,
sondern du gehst immer in die Tiefe des Erlebens.
Deshalb ist alles etwas größer, als es üblich ist:
Liebe, Wut, Hoffnung, Trauer, Angst, Verzweiflung, Zuversicht…
Alles ist etwas mehr als bei den meisten anderen Menschen.

Das ist schlimm? (Lächelt.)
Ach nein, das ist doch auch wunderbar!
Du hast dich nur schon viel zu lange im Zaum gehalten.
Ist es denn nicht ganz wunderbar,
wie sehr du dich über etwas so Einfaches
wie ein Schneeglöckchen freuen kannst?
Hm?

Na siehst du! 

Urteile nicht, sondern suche Wege des Verstehens…
Aber bedenke: Etwas verstehen kann durchaus im Gegensatz stehen
zu inneren Reaktionen, die Ablehnung und Rückzug zur Folge haben.
Wer urteilt, der sucht ein Richtig und ein Falsch.
Wer das Verständnis sucht, der findet das,
was dem – was ihr Wahrheit nennt – am Nächsten kommt.

Nein, du lässt dich nicht mehr mundtot machen!
Und das ist gut so!
Aber du selbst darfst auch nicht mehr von dir erwarten als das,
was dir möglich ist!
Deine Wahrheit im gegenwärtigen Augenblick zu beachten!

Wenn man dich verletzt, dann ist, DASS du Schmerz empfindest,
auch deine Wahrheit!

Es spielt keine Rolle, ob das Andere verstehen.
Aber es ist wichtig, dass du deine Wahrheit sagst.
Wenn dich Ängste überrennen, dann ist das JETZT deine Wahrheit
und es ist völlig gleichgültig, wie Andere das beurteilen.

Wenn du dich JETZT befreien willst, weil dich der Druck,
den du empfindest, an den Rand der Verzweiflung bringt,
dann ist das JETZT deine Wahrheit!
Und es hieße, sich mundtot machen lassen, würdest du schweigen.
Wahr sein, Liebes, ist der beste sicherste und edelste Weg zu dir selbst.

Und nun überlege dir meine Worte, lass sie in dir reifen.
Urteile nicht, nimm sie nur auf und beobachte, was geschieht.

U: Danke, Christian, Gisela hat Fragen.
Ist es dir recht, wenn ich sie jetzt stelle?

C: Natürlich.

U: Was ist die karmische Last zwischen meinen Eltern, Geschwistern?

C: Gisela, ich werde dir nicht sagen,
wer wann welche Rolle in den Bühnenstücken deines Lebens gespielt hat.
Aber ich werde dir sagen, was du spielst.

Dieses hier ist DEIN Bühnenstück!
Sie sind die Besetzung in DEINEM Stück, das du geschrieben hast.
Du bist der Autor, der Regisseur und Schauspieler.

Darf ich dich fragen, was dich veranlasst hat,
eine Nebenrolle in deinem eigenen Stück zu spielen?
Schau, du musst verstehen, dass es so nicht gehen kann.
Schreib es um bitte.
Ihre Bedeutung muss abnehmen, deine muss zunehmen.

Es ist die Wahrheit deiner Seele, dass sie die Hauptrolle zu spielen hat! Sie ist der Held.

Nein, ich bin nicht zynisch!
Ich weiß, dass es so nicht IST, aber es sollte so sein.
Es liegt ganz an dir, wie viel Text du ihnen zubilligst.
Du schreibst das Drehbuch!

Es tut mir leid, aber ich bin nicht gekommen, um dich in deiner Idee,
Opfer Anderer zu sein, die stärker sind als du, zu bestärken. 

Nein, nein, du bist kein Opfer mehr.
Du warst es, du warst es sehr oft! 

Aber in diesem Leben musst du dich fragen,
ob das noch deine unvermeidliche Position ist
oder ob du lediglich nicht den Preis bezahlen willst,
den deine Freiheit hätte.

Es gibt nichts abzubüßen, es ist nichts, was unvermeidlich wäre.

Geh und denke nach:
Wie viel Text sollen sie sprechen dürfen in deinem Leben?
Schauspieler betreten die Bühne, das Stück beginnt.
Aber nicht jeder Schauspieler bleibt bis zum letzten Akt auf der Bühne.
Manchmal muss man weinen, wenn einer geht,
aber manchmal zeigt sich auch, dass es gut ist.

U: Sind ihr Mann und ihre Kinder schon in anderen Leben zusammen gewesen?

C: Ja.

U: Sie fragt nach dem Grundproblem ihrer Ehe, wie kann sie es auflösen?

C: Wer bist du?
Bist du ein gleichwertiger Partner?
Ist er der König und du die Königin?

Wie wahr bist du in deinen Reaktionen?
Ich frage nicht, wie RICHTIG du dich verhältst
(du versuchst gerade, das herauszufinden).
Ich frage, wie wahr du bist.

Lernt er durch dich, dass jede Ursache, die er auslöst, auch eine Folge hat?
Warum nicht?
Weil es nicht richtig wäre?
Aber es wäre wahr…

Bedenke: Auch seine Seele ist da, um zu lernen!
Und so, wie deine Seele aus der Reaktion auf ihr Tun lernt, ist es auch mit ihm.
Ob ich handle oder nicht handle, immer löse ich eine Reaktion aus.

Wahr sein: Bitte sei wahr.

Macht hat in der Liebe nichts verloren.
Wer Macht über den Anderen auslebt, der fürchtet nur,
selbst zu klein zu sein.

Mehr ist mir nicht erlaubt, zu sagen.

U: Ist ihr vor vier Jahren gewählter Beruf ihre Berufung?

C: Oh ja, (lacht) das ist er!
Aber weißt du:
Du!!! musst daran glauben, dass er dich auch gut ernährt!
Du musst glauben, dass es dir zusteht, dass du damit erfolgreich bist.

Du fragst dich, wo die Aufträge bleiben?
Sie zögern sich genauso lange hinaus, wie du zögerst, dir Erfolg zuzugestehen.

Das gehört nur ins Falsch- und Richtig denken deiner Mutter.
Lass es los.

Die Wahrheit deiner Seele ist:
Du willst so, so gerne helfen!
Du willst so gerne so vielen wie nur möglich zur Seite stehen.

Das ist eine innere Lust in dir, wenn du nur daran denkst,
wie es sein könnte…

Aber du musst es dir auch erlauben!
Jeder positive Gedanke zieht Anfragen nach sich!
Du wirst es sehen!
Probier es aus!

U: Ist es ihr Lebensplan, in einem anderen Land zu leben?

C: Es ist nur eine Option, kein Plan, nein.

U: In welche Gruppe der Seelenfamilien gehört Gisela?

C; In die Gruppe der Lehrer, das weiß sie auch.

U: Danke, Christian, ich hoffe, wir konnten Gisela helfen.

C: Das ist auch meine innigste Hoffnung.
Wo sind nur all ihre Träume geblieben?
Wer sieht die Zartheit ihrer Seele?

Wer nimmt sie, hält sie, versteht, dass auch sie in sich ein Kind ist,
das viel zu wenig zuverlässige Geborgenheit hatte und solchen Nachholbedarf.

Ach, Gisela, ich wünschte, ich könnte dir mehr sagen. 

Zuverlässige Geborgenheit, Vertrauen finden ins Leben es ist so schwer für dich.
An dir arbeiten, oh ja, dazu bist du bereit.
Aber dich fallen lassen? Mit wem denn?

Aber es wäre gut, es wäre sehr gut, wenn dir klar wird,
dass auch das eine deiner Wahrheiten ist.
Eine sehr, sehr wichtige!
Eine, die so wichtig ist, dass du sie um jeden Preis suchen wirst.

Ich habe dich sehr lieb!
Aber ich kann dir nicht geben, was Menschen dir geben sollten…

Sie können es dir nicht geben, wenn du es nicht als Recht einforderst… Weil es eben die Wahrheit deiner Seele ist, dass du es brauchst.

Und nun verabschiede ich mich.
Ja, ich bin bei dir!
Gerade in dieser verdrehten Zeit bin ich bei dir und sage dir:
Geh immer nur einen Schritt, immer nur einen.
Und geh ihn aus der Wahrheit heraus, die du JETZT als solche empfindest.

Ich liebe dich sehr.