Wut

So chaotisch euch eure Lebenswege auch erscheinen mögen…

So chaotisch euch eure Lebenswege erscheinen mögen:
Sie sind es nie!

Sie folgen einer Struktur,
die euch allerdings verborgen bleibt.

Das Thema Angst:
Überwindung des Irrglaubens,
ein Opfer zu sein.

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Angela zu verbinden.
Angela bittet um diesen Kontakt.

Ich stehe in einem großen Raum,
der auf einer Seite ganz mit Spiegeln ausgekleidet ist.
Um die anderen Wände verläuft eine Stange
und ein Klavier steht an den hohen Fenstern an der Seite.

Ich denke, das ist eine Art Tanzsaal.

Eine breite, weiße Tür öffnet sich und ein junger Mann kommt herein.
Erst als er näher tritt, sehe ich, dass er nicht mehr so jung ist,
er hat viele kleine Lachfalten.

Sein Haar ist schulterlang und aschblond,
erste weiße Strähnen verraten sein Alter.
Seine Augen sind von einem warmen, dunklen Grau.

Er schaut mich lächelnd an:
Guide: Das habt ihr nicht erwartet, nicht wahr?
Einen Ballett-Tänzer!
Ja, und ich gebe es zu:
So sehr ich die Damenwelt ehrte, sie war nicht meine Obsession (lächelt).

Ja, meine Liebe, was habe ich mit Angela zu tun.
Wieso ich?
Das hier ist der Covent Garden, mein Name ist Alexej.

Nein, falsch, ich bin nicht vom russischen Nationalballett.
Und ehrlich gesagt: In ich nicht einmal ein Russe.
Sondern ein Däne und mein Geburtsname war Olaf…

Aber das würde alles Berufliche nur unnötig komplizieren
und Komplikationen hatte ich meinem Leben schon genug (lacht).

Sich durch Komplikationen nicht
vom eigentlichen Lebensweg abhalten lassen:
Dieses Ziel ist etwas, das Angela und ich durchaus gemeinsam haben.

Wir versuchen, KEINE Komplikationen zu erleben.
Und wir versuchen, auch noch die unergründlichsten Zusammenhänge zu klären.

Aber Voila!
Schon tut sich die nächste Komplikation auf! (Lacht.)

Liebste Angela, meine ganz außerordentliche Freundin der Seele:
Das Geheimnis liegt nicht darin, Komplikationen zu vermeiden,
sondern voll Stolz und Dankbarkeit zu erkennen,
wie außerordentlich gut und flexibel wir sind,
um TROTZDEM unseren Weg zu gehen.

Glaubst du nicht auch, dass eine Seele wie die unsere
am Ende eines langen Lebens NIE WIEDER Angst davor haben wird,
sich den Unabwägbarkeiten des Lebens zu stellen?
Einfach, weil sie weiß, dass sie die Stärke besitzt,
sich auch den unwahrscheinlichsten Irrwegen des Lebens zu stellen
und auch dann noch Auswege zu finden, wenn andere längst aufgegeben hätten?

Ich garantiere dir,
dass wir dereinst Meister der Improvisation sein werden!

Ich will nicht, dass du auf dein Leben blickst und denkst:
Herrje, was mache ich nur falsch, das immer alles so kompliziert ist!

Ich will, dass du auf dein Leben schaust und denkst:
Wundervoll, wie ich – egal, wie schwierig es auch war –
immer einen Weg und eine Kraft gefunden habe,
mein Leben so weiter zu entwickeln, dass ich stolz darauf sein kann!

Das möchte ich dem, was ich noch zu sagen habe, vorweg schicken.

Aber, Angela: Es gibt Komplikationen,
die du als sportliche Herausforderung betrachten solltest…

Und es gibt solche, die nur deshalb da sind,
weil du ein viel zu großes Talent besitzt,
in an sich unerträglichen Situationen zu lange geduldig auszuharren.

In Krisenzeiten verschafft dir das wahrlich Stärke.

Und sollten wir jemals eine Inkarnation gemeinsam planen
und dabei auf einem kenternden Schiff sein,
dann wünsche ich mir dich als Kapitän!

Denn ich kann sicher sein, dass du die nötige Kraft besitzt,
uns trotz aller Schwierigkeiten an Land zu bringen.

Aber so, wie es leider derzeit in diesem Leben passiert,
kriegst du es fertig, die ganze Mannschaft sicher am Strand abzusetzen,
selbst aber an Bord zu bleiben.

DAS! sind dann Komplikationen, die du wirklich nicht mehr brauchst.

Disziplin und Verantwortungsbereitschaft sind gute und respektable Werte!
Da aber, wo der eigene Lebenswillen unterminiert wird,
da beugst du dich zu sehr den Anforderungen anderer.

Ja, ja, so wurdest du geprägt: Das Sonnenkind, das nicht leuchten darf.
Es hat sich einzufügen in die Ordnung!

NATÜRLICH hast du versucht, zu revoltieren!
Aber Trotz ist immer noch Verbindung!
Die Muster sind gewirkt, so oder so…

Und jetzt erst begreifst du,
dass ein guter Teil deines Lebens nichts weiter war
als die Reaktion auf diese Muster.

Selbst dort, wo jeder gemeint hätte, dass du unbeherrscht dein Ego durchsetzt,
war es doch nur der Versuch, sich von Fesseln zu befreien
und sich gleichzeitig ihrer nicht völlig zu entledigen.

Denn wie es ist, ganz frei zu sein, das weiß deine Seele gar nicht mehr.

Doch siehst du?
So chaotisch euch eure Lebenswege erscheinen mögen:
Sie sind es nie!
Sie folgen einer Struktur, die euch allerdings verborgen bleibt.

Ich nenne dich Sonnenkind, weil du das bist.
Ich sage ganz bewusst nicht, dass du es warst!
In deinem Inneren bist du es immer noch.

Was du tief in deinem Inneren willst, das ist:
Diese Welt zu lieben und alles, was in ihr ist.

Und ja doch!
Du willst selbst genauso geliebt werden.
Einfach so, einfach weil es dich gibt!

Du willst wie die Sonne in die Welt scheinen…

Und du willst, dass es im Leben aller, mit denen du zu tun hast,
die an dich denken, heller und wärmer werden soll.
Und dafür möchtest du in deinem so Sein geliebt werden.

Ist das zuviel verlangt?
Nein, ist es nicht.
Aber du hast aus alter Inkarnation sehr schwere Belastungen
dieser Freude an dir selbst erfahren.

Du bist in diese Inkarnation gekommen
mit dem aberwitzigen Urteil über dich selbst, dass du NIEMALS so sein darfst!

Dass du deine Sonne den Ordnungen der Welt unterzuordnen hast,
um überleben zu dürfen.

Denk nicht, dafür wäre deine Kindheit verantwortlich!
Die Ursache für diese Kindheit liegt in deinem eigenen Fehlurteil:
Entweder bin ich eine Sonne und werde von der Gemeinschaft hingerichtet!
Oder ich unterstelle mich den Gesetzen der Gemeinschaft,
verliere aber mein Selbst.

In diesem Spannungsfeld lebst du!
Du tust es aus einem einzigen Grund:
Um diese Spannung endgültig zu lösen.

Was denkst du, ist die Lösung?
Wie immer: Das rechte Gleichmass zu finden…

Und ich freue mich, dir sagen zu dürfen,
dass deine Arbeit daran über die Jahrzehnte dich sehr viel weiter gebracht hat.

Ziel ist, das Sonnenkind zu sein UND dennoch verantwortungsbewusst.
Das Ego so ernst zu nehmen, wie die Verantwortungen, die du trägst.
Weder die eine noch die andere Seite darf überwiegen.

Als deine Seele ihren Weg über die Inkarnationen begann,
um Selbstbewusstsein im Einklang mit Verantwortungsbewusstsein zu bringen, da überwog die Bereitwilligkeit,
das Selbstbewusstsein dem Verantwortungsbewusstsein VÖLLIG unterzuordnen.

Als Ausgleich lebtest du Inkarnationen,
in denen du völlig verantwortungslos warst, um dein Selbst zu stärken!
Eben gerade wie bei einem Pendel gingst du von einem Extrem zum anderen!

Die Pendelausschläge wurden dabei immer geringer und wir hoffen,
dass du sehr bald nun die Mitte erreichst,
die dein Ziel ist und damit natürlich auch meines.

Es geht also darum, Klarheit zu bekommen,
auf welcher Seite des Pendels du dich gerade befindest!

Und nach der ausgleichenden Mitte zu streben:
Dein Sonne sein in die Gemeinschaft der Menschen zu bringen,
als gleicher TEIL inmitten vieler Sonnen.

Jeder Mensch, der inkarniert ist,
ist vor allem Anderen konzentriert auf sich selbst!
Die meisten seiner Gedanken drehen sich um ihn selbst…
Die meisten seiner Eindrücke setzt er in Bezug zu sich selbst…
Er ist sich sein eigenes Universum!

Würdet ihr eure Gedanken hören, so würdet ihr erstaunt sein,
wie viel Zeit ihr mit euch selbst verbringt!
Und das ist auch so vorgesehen.

Denn ihr seid schließlich geboren, um euch selbst kennen zulernen
und deshalb ist diese Ego-Zentrierung eine völlig natürlich Angelegenheit.

Sich – selbst – kennen – lernen!!!

Das ist eure Aufgabe!
Darum nimmt eure Seele aus unserer Sicht ungeheuerliche Not auf sich.

Denn (und das ist jetzt sehr wichtig!):
Ohne sich selbst zu kennen, kann dieses Selbst auch nicht
in das gesamte Verbindungssystem aller Seelen integriert werden,
um dem Gesamten in seiner Entwicklung zu helfen.

Ein Sonnenkind wie du,
gesegnet mit einem ausgeprägten Feingefühl für alles, was schön ist,
kann dem Universum in der Entwicklung
zur perfekten Harmonie und Schönheit helfen, wenn es sich kennt!

Aber solange es sich und seine Bedeutung über- oder unterschätzt,
wird es in das System nicht so integriert werden können,
wie es möglich sein wird,
wenn es das Vollkommene seiner Entfaltungsmöglichkeit erreicht hat.

Der Grund, warum dies nicht geht, ist simpel:
Wir leben in, aus und durch eine Energie,
die man in eurer begrenzten Sprache als „Liebe“ bezeichnen kann.

Alles, was sich entwickelt, vervollkommnet und ordnet,
wird getragen von dieser Art der Energie.

Deine Sprache reicht nicht aus, um dir zu erklären,
WIE wunderbar das Ziel deiner Seele ist.

Diese Energie völlig mit dem eigenen Selbst zu verbinden,
das eigene Selbst ganz und gar diese Energie sein zu lassen,
das ist vollendete Entwicklung des Selbstes.

Was daran hindert, das ist ANGST!
Angst ist eine ganz andere Energie und beide Energien passen nicht zusammen.
Wo Angst ist, ist keine Liebe.
Wo völlige Liebe ist, da ist keine Angst.

Angst kann man nur haben, wenn man einen Richter fürchtet!
Eine Macht, die darüber entscheidet, ob ich so, wie ich bin,
ausreichend bin oder vernichtet gehöre.

Angela:
Da war ein kleines Sonnenkind, das hatte seine ganz eigene Art,
zu fühlen.
Aber so, wie es fühlte, konnte die Mutter es nicht akzeptieren!!!
Sie zeigte dem Kind, dass es wichtig sei, vernünftige Gefühle zu haben.

Liebste Angela, es gibt keine vernünftigen Gefühle…
Es gibt nur deine Gefühle und du darfst sie nicht fürchten.
Sie sind gut, so, wie sie sind.

Dein Verstand ist auch gut, er hat dir schon so viel genutzt,
wir wollen ihm alle Ehre geben!
Was aber ganz wichtig ist, das ist:
Deine Angst zu überwinden, nicht „richtig“ zu fühlen.

Dein Verstand hat seinen Platz…
Dein Gefühl hat seinen Platz.
Und nun bist du auf dem besten Weg,
beides miteinander in Einklang zu bringen.

Das ist eine deiner Aufgaben:
Denken und Fühlen wieder miteinander – statt gegeneinander –
arbeiten zu lassen!

Und ich bin schon recht zufrieden mit deinen Fortschritten,
du näherst dich dem Punkt, diese Angst, hier falsch zu sein, aufzugeben…

Und sowohl deine Art, zu fühlen, liebend anzunehmen,
als auch deine Art, zu denken.
Das ist sehr gut!

Angst, für ein Fehlverhalten zur Rechenschaft gezogen zu werden,
lähmt ein Sonnenkind!

Denn, nicht wahr:
Wer konnte je behaupten, wirklich IMMER sein BESTES gegeben zu haben?
Was ist überhaupt das BESTE, was ich geben kann?

Da erwartet so ein Sonnenkind, dass von ihm überall Perfektion erwartet wird…
Ach, liebes Sonnenkind:
ES GIBT KEINE PERFEKTION!

Auch eure Sonne, so strahlend und wundervoll sie ist, sie hat Flecke! (Lacht.)

Und euer Leben – angefangen bei euren frühesten Erinnerungen –
kann, wenn ihr meint, Perfektion bieten zu müssen, nur eines sein:
Eine Ansammlung von Fehlern und Niederlagen.

Wer ist da der Richter?
Wir sind es nicht!
Gott ist es nicht!

Im Gegensatz zu euch wissen wir nämlich darum:
Dass Leben bedeutet, unvollkommen zu sein.

Und im Gegensatz zu euch wissen wir, was tatsächlich das Beste ist,
was ihr leisten könnt!

Das Beste, was ihr leisten könnt, ist:
WAHRHAFTIG zu sein!
Wirklich ihr selbst zu sein.

Das Beste, was ihr je erreichen könnt, ist:
Dass eure Gefühle wirklich eure sind.
Dass eure Gedanken wirklich eure sind.
Dass eure Träume wirklich eure sind.
Dass eure Ziele wirklich eure sind…

Es geht nicht um richtig oder falsch:
Es geht um Wahrhaftigkeit, Authentizität!!!

Das bedeutet nicht, dass ich mir kein Urteil mehr über das erlaube,
was ich tue oder lasse, kann oder nicht kann…

Sondern es bedeutet, dass ich meine Art des Seins mitfühlend betrachte
und mich anschaue, wie ich bin:
Mit meiner Größe und mit meiner Schwäche,
mit meiner Begrenzung und mit meiner Möglichkeit zur Veränderung…

Und dazu JA! sage!
DAS bedeutet sich SELBST kennen.

Darin liegt keine Angst mehr!
Weder die Angst, sich selbst zu verlieren, noch die Angst, unwert zu sein.

Wer sich so und in dieser Weise erkennt,
der liebt sich und der ist dann auch fähig, andere zu lieben!
Nicht, wie sie sein sollten, sondern wie sie sind!

Der ist fähig, sich angemessen in die Gemeinschaft des Lebens einzugliedern.

Er wird sich weder unter- noch überschätzen.
Er erlaubt sich, der Mittelpunkt seines eigenen Lebens zu sein!
Und er erlaubt Anderen das Gleiche.
Und kommt so zum Frieden.

Ich weiß, dass du auf dem besten Weg bist
und es ist mir eine Freude, dich zu begleiten.
Hab keine Angst, DU zu sein!

U: Danke, Alexej, ich würde dir jetzt gerne Angelas Fragen stellen.

A: Sehr gern!

U: Die ersten zwei Fragen hast du schon beantwortet, darum ihre dritte Frage: Warum kann sie sich nicht von ihrer Vergangenheit lösen?

A: Weil sie die nicht ehrt!
Aber das ist so wichtig!
Alle Erfahrungen sind da, um dich weiter und weiter zu bringen!

Nein, nicht alles, was wir in Lebzeiten erleiden
und selbst an Leid weiter geben, ist gut!
Oh nein!

Aber alles ist dazu da, zu lernen, sich selbst kennen zulernen.

Selbst jene, die Schreckliches getan haben,
haben daraus gelernt oder wenigstens die Chance, daraus zu lernen…

Ich bitte dich, deine Vergangenheit aus dieser Perspektive zu sehen
und nicht aus der, die Perfektion erwartet!

Und nicht am vermeintlich perfekten Leben misst,
ob ihr Leben gut war oder nicht.

Es gab einen Mann mit Namen Hiob:
Alles, was in seiner Welt etwas galt, hatte er.
Er war ein Mann des perfekten Glücks.

Dann wurde ihm all das genommen und er haderte mit sich
und seinem Schicksal und mit Gott, der es ihm auferlegt hatte.

Aber seine Seele hatte etwas sehr Wichtiges erfahren:
Selbst wenn ich alles verliere, was mir etwas bedeutet,
so bin ich dennoch als ICH nicht vernichtet!

Diese Gewissheit hat er niemals verloren.
Er bekam alles wieder zurück, was er verloren hatte.
Aber er sah es mit anderen Augen…
Denn er hatte keine Angst mehr vor der Vernichtung seines Selbst.

Du sollst deine Vergangenheit dankend verabschieden, sie hat dich viel gelehrt.
Nur wenn du das tust, dann darfst du NEUES empfangen!
Nichts wiederholt sich je, was in dieser Weise dankend verabschiedet wurde.
Habe keine Angst!

U: Hat sie in der Jugend versagt
und fühlt sich deshalb schuldig für persönliche Verluste und auch Krankheiten?

A: Siehst du?
Das meine ich mit Perfektions-Anspruch.
Wie kannst du versagt haben?

Du hast doch gelernt!
Oder denkst du noch, wie du damals dachtest?
Fühlst du noch, wie du damals fühltest?
Handelst du noch, wie du damals gehandelt hast?

Wie kannst du versagt haben?!
Angela, wer ist dein grausamster Richter?
DU!

Ich bitte dich, hör auf, dich zu richten!
Entwickele Mitgefühl mit dir selbst.
Nicht Selbstmitleid, das ist der Entwicklung abträglich.
Sondern Mitgefühl.
Schau liebend auf deine Vergangenheit, nicht richtend:
Das ist der erste Schritt!!!

Und der Zweite ist der, dass du dich aus den karmischen Verstrickungen löst,
in denen du dich befindest.

Du bist aller Ehre wert!
Du darfst ein Sonnenkind sein.
Aber du musst das Urteil deiner Seele über dich selbst revidieren.
Es muss ein Revisionsverfahren geben,
dann ändert sich auch dein Beziehungsmuster.

U: Angela fragt nach ihrer Enkeltochter.
Sie hat ein ganz enges Verhältnis zu ihr, gibt es Gründe?

A (Lacht): Oh ja, insgesamt 22:
So oft seid ihr gemeinsam inkarniert!
Ihr seid sehr, sehr eng miteinander verwoben.

U: Sie hat Probleme im beruflichen Bereich.
Man stiehlt ihr ihre Ideen!
Und sie fragt sich, ob sie feige ist, weil sie sich nicht wehrt?

A: Nein, sie ist nicht feige!
Aber sie erwartet von sich die perfekte Reaktion:
Also gleich und mit den richtigen Argumenten…
Aber das ist falsch!!!

Sie muss so reagieren, wie es IHRER inneren Wahrheit entspricht!
Manches lässt sich auch im Nachhinein sagen.
Aber gesagt werden muss es!

Was allerdings ein großes Problem ist, das ist die Tatsache,
dass man Angela den Schneid abkaufen kann,
in dem man bezweifelt, ob das, was sie macht, wirklich PERFEKT sei.

Das ist der springende Punkt:
Da sie selbst nicht glaubt, dass das, was sie tut, gut ist
oder sie vielmehr immer selbst im Zweifel ist, ob sie ihr Bestes gegeben hat, kann man sie genau an dieser Stelle über ihren Wert täuschen.

Es wird, wie du siehst, wirklich höchste Zeit für ein Revisionsverfahren!

U: Danke Alexej, damit möchte ich mich von dir verabschieden.

A: Oh, wir werden uns treffen!
Und du wirst sehen, dass meine Angela nun
in Siebenmeilenstiefeln ihr Ziel erreicht!

Sag ihr, dass ich sie sehr liebe und ich möchte ihr zwei Dinge schenken:
(Er gibt mir eine Eintrittskarte zum „Schwanensee“
und eine dunkelrote Rose für dich.
Dann verabschiedet er sich mit einem formvollendeten Handkuss
(Das ist mir noch nie passiert)).
Und sagt: Angela, vergiss nicht:
Du bist ein Sonnenkind und du darfst es auch sein!

Und selbst die Sonne darf Flecken haben.