Kränkung

Die Schule des Lebens: das innere Kind ist Realität

Das innere Kind in dir ist Realität!
Du bist diejenige,
die deinem traumatisierten, inneren Kind am Besten helfen kann.

Schutzengelkontakt

 Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide Neani von Katharina zu verbinden.

Sofort bin ich bei ihr.
Sie steht mitten in einer Rundhütte.
Es duftet hier stark nach Kräutern oder Gewürzen.
Sehr angenehm, aber auch sehr viel Rauch.

Ich sitze in der Mitte der Hütte
und Neani schlagt mich ganz sanft mit einem Kräuterbüschel…

Das tut gar nicht weh, ist sehr angenehm, die Kräuter sind warm und weich.

Sie bearbeitet so meinen Rücken, meine Brust und meinen Kopf.
Dabei summt sie mit einer warmen, tiefen Frauenstimme eine kurze Tonfolge,
die sie ständig wiederholt, einmal leise, einmal lauter werdend.

U: Danke, Neani, das tut mir gut.
Aber warum tust du das?

N: Weil ich dazu da bin, gut zu tun. (Sie lacht.)

Aber sag mal, hast du dir eigentlich schon Gedanken darüber gemacht,
ob du? alles richtig machst?

Sitzt du WIRKLICH richtig?
Atmest du WIRKLICH richtig ein?
Ist es WIRKLICH richtig, in diese statt in jene Richtung zu sehen?
Hm? Hm?

Na? (Lacht, während sie das sagt.)

U: Ach, Neani, was soll das denn?
Es wird schon richtig sein, sonst würde ich mich doch nicht so wohl fühlen!
Oder du würdest mich korrigieren.

N: So, so, aha!

U: Du machst das, um Katharina etwas zu sagen, ja?

N: Ja (wird ernst), genau das!

Katharina, sieh mal, ich bin nicht die Lehrerin, die das, was du tust, zensiert.
Nichts bin ich weniger.

Weißt du, wie die Schule des Lebens funktioniert?
Da ist alles ganz anders als in der Schule,
in der ihr Menschen so viele Jahre eurer Kindheit verbringt.

Es fängt schon damit an, dass ihr mit der Schule beginnen könnt,
wann immer ihr es wollt…

Ihr könnt warten damit, solange ihr wollt…

Aber ihr könnt auch den Schulbeginn in eine Zeit eurer Entwicklung legen,
in der ihr noch sehr wenig im Jenseits gelernt habt.

Es gibt weder ein Vorschulalter noch eine Zeit, in der es zu spät wäre,
damit zu beginnen…

Ihr fangt einfach dann an, wenn ihr Lust darauf habt, das zu tun.
Und es gibt auch kein Schulziel das alle zu erreichen haben, oh nein…

Der eine wünscht, dass der Unterricht in dem einen Fach besonders intensiv ist…
In einem anderen Fach eher sporadisch…

Einer wünscht, dass er besonders viel hierüber erlernt und der andere darüber.
Es gibt auch keine Lerntests!
Es wird nicht abgefragt, ob genug verstanden wurde, ganz und gar nicht.

Es wird lediglich darauf geachtet, dass jedes Thema, das behandelt werden soll, auch wirklich unterrichtet wird.
Nichts weiter…

Dabei sein ist alles.

Und die Lehrer, die das unterrichten, ja, die sucht ihr euch auch selbst aus…
Ihr nehmt natürlich nur die, bei denen ihr sicher sein könnt,
dass sie genug Wissen haben, euch den Lehrstoff zu vermitteln…

Andererseits aber auch euch so gut kennen,
dass sie ganz gewiss so mit euch umgehen,
wie es eurer Natur am Zuträglichsten ist.

Es geht nicht darum, ein bestimmtes Ziel zu erreichen…
Sondern es geht darum, dass ihr euch selbst erlebt,
wie ihr mit dem Lehrstoff umgeht…
Was ihr dabei erlebt, wenn ihr euch mit dem Thema auseinander setzt.

Meine Aufgabe im Leben ist, dass ich dich mit dem Lehrstoff
in Verbindung bringe, nicht mehr und nicht weniger.

Ich habe meine Aufgabe erfüllt,
wenn ich dich zu den für dich wichtigen Themen führe.
Und wenn ich verhindere, dass du dich mit überflüssigen Lehrstoff überforderst. Und dabei dein Ziel – das, was DU dir vorgenommen hast, zu leben –
aus den Augen verlierst.

Das Leben ist die Aneinanderreihung unzählig vieler Möglichkeiten!

Wenn du dir überlegst, wie oft du Entscheidungen getroffen hast,
bei denen du wenigstens eine Alternative abgelehnt hast…
Und wenn du bedenkst, dass es selten nur eine gab, sondern oft genug mehrere, dann weißt du, was exakt unsere Arbeit ist.

Dich in der Auswahl so zu unterstützen, dass du möglichst viel,
aber auch möglichst sanft lernst, die entscheidend wichtigen Wege zu gehen,
das ist meine Arbeit.

Manchmal bedeutet das, dass ich dich bewahre vor Unglück und Missgeschick! Denn wir wollen ja nicht, dass die Schule vorzeitig abgebrochen wird, nicht wahr?

Aber manchmal bedeutet es auch, dass ich dich in eine konflikthafte,
belastende Situation führe, damit du daraus lernst, Kräfte zu entwickeln,
die du bis dahin nicht für möglich gehalten hättest.

Wenn ein Mensch in Zeiten tiefer Krisen ist,
dann hilft es ihm sehr, sich daran zu erinnern,
was er schon alles an Gefahren und Lasten überwunden hat!

Das gibt ihm Selbstvertrauen und Zuversicht.

Das ist auch einer der Gründe, warum ich der Ansicht bin,
dass es dir zur gegebenen Zeit gut tut,
dich selbst in vergangene Leben zurückzuversetzen.

Denn du wirst dann ERLEBEN mit allem, was du WIRKLICH bist und kannst.
Das geht über dieses hier hinaus.

Aber meinst du nicht auch, dass ich in der Lage bin,
die Möglichkeiten dafür zu schaffen?
Ich bin es, da sei gewiss.

Du kannst nicht versagen in deinem Leben, denn es ist DEIN Leben!
Du selbst bist es, die das Lernziel definiert!
Du selbst bist es, welche die Noten verteilt!
Und du selbst bist es, die dich aus dem Unterricht entlässt.

Ich helfe dir dabei, dein Ziel nicht zu vergessen!
Ich und meine drei Freunde tun das.
Das können wir!

Was wir aber nicht können, das ist:
deinen Willen zu beeinflussen!
Weder ich noch ein anderes geistiges Wesen kann das tun.

So, nun genug der Einleitung, das soll reichen.
Viele Worte werden gemacht.
Aber es werden darum auch viele Worte vergessen.

Nun stell deine Fragen Uta!

U: Katharina fragt, wie sie sich stärken kann für ihre Aufgabe?
Und wie sie wieder Kraft findet zum Handeln?

N: Das weißt du im Grunde schon:
Es beginnt damit, aus dem Zentriert sein auf das eigene Missbefinden
sich auf das Befinden anderer zu konzentrieren,
ohne allerdings sich selbst nicht zu achten.

Siehst du, ein Mensch in einer Depression, der ist wie einer,
der seinen Sehsinn nur auf etwas sehr Naheliegendes richtet.

Der ist wie ein Wanderer, der plötzlich entdeckt,
dass sich vor ihm auf dem Weg ein Loch auftut.
Nun sieht er nur noch auf dieses Loch und darauf,
wie es ihm damit geht, wie es ihn erschreckt…
Wie es ihm Mühe macht, darüber nachzudenken,
wie er dieses Loch überwindet…
Wie es ihn in seinen Zielen durcheinander bringt…
Wie es ihn wütend macht, dass es überhaupt da ist…
Wie es ihn traurig macht, dass es Wege mit Löchern gibt…
Wie es ihn empört, dass niemand ihn gefragt hat,
ob er so ein Loch im Weg haben will…
Wie es ihn ganz durcheinander bringt, weil er niemals damit gerechnet hat,
so ein Loch zu finden…
Wie eklig er dieses schmutzige dunkle Loch findet…

So geht das mit ihm weiter und immer weiter,
weil er immer in dieses Loch starrt.
Er schaut nicht mehr zur Seite!
Wenn er das tun würde, würde er entdecken,
dass er mühelos um das Loch herum gehen könnte…

Er schaut nicht nach oben!
Wenn er das tun würde, würde er entdecken, dass ihm ein Engel ein Seil hin hält, mit dem er sich über das Loch hinweg schwingen könnte…

Er schaut nicht in das, was hinter dem Loch liegt!
Dann würde er erkennen, dass der Weg sonnig und heiter weiter und weiter geht.

Er wendet seinen Blick nicht vom Loch ab:
Er starrt unentwegt darauf und deshalb wird das Loch
viel, viel größer und bedeutender, als es in Wahrheit ist…

Schließlich nimmt es seinen gesamten Fokus ein,
wird so groß wie die Welt für ihn.

Gelingt es ihm, seinen Blick auch nur für wenige Sekunden
auf einen anderen Punkt zu richten
– sei es daneben, dahinter oder darüber –
so verliert dieses Loch seine finstere, magische Anziehungskraft.

Es schrumpft zu der Größe zusammen, das es wirklich hat!
Mit jeder Sekunde, die er seinem Auge erlaubt, den Blick vom Loch abzuwenden.

Ich kann dir das Seil hinhalten!
Dieses Seil, das ist der Glaube daran, dass du stark genug bist,
dich über dieses Loch hinweg zu schwingen…

Das ist der Glaube daran, dass es etwas Höheres und Besseres
für dich im Leben geben soll als Verzagtheit…
Der Glaube daran, dass dein Leben und Leiden einen Sinn haben.

Aber ob du nach meinem Seil greifen willst oder nicht,
das wirst du entscheiden, nicht ich.
Du greifst, aber du lässt auch wieder los…
Du greifst, aber du wagst nicht den Sprung über das Loch.

Ich kann dich nicht zwingen!
Ich kann dir Mut machen, ich kann dich anregen…
Aber zwingen kann ich nicht.
Aber ich finde, dass du schon außerordentlich viel Mut zeigst!

Nur scheint es, als hätte ich viel mehr Geduld als du selbst.

Ich weiß, dass du Zeit brauchst…
Ich weiß, dass du Kraft sammelst…
Ich bin sicher, dass du es wagen wirst.

Aber das ist auch leicht für mich, ich sehe mehr als du!
Ich weiß!!! dass du es schaffst!

Du aber weißt das nicht, du musst es glauben.
Das fällt dir schwer.

Ich weiß, dass du einen starken Willen hast…
Es ist ja dein Wille, noch nicht über das Loch zu springen…
Und es gehört sehr viel Wille dazu,
sich in einer so unangenehmen Situation zu halten…

Wenn du diesen Willen nimmst und dafür benutzt,
von diesem Loch wegzukommen, dann bin ich sicher:
Dann liegt vor dir ein reiches, sattes, gelebtes Leben.

Aber nun ja, wenn du glücklich sein würdest, dann würde das ja bedeuten,
dass du etwas tust, was Mama und Papa nicht gut finden!

Weißt du, es ist auch gar nicht nett, wenn ein Kind nicht tut,
was Mama und Papa meinen…

Deshalb darfst du auch gerne noch ein bisschen vor dem Loch bleiben.
Das geht schon, das ist erlaubt.

Wenn du dann meinst, das es nun genug ist:
Ich bleibe doch da, ich halte das Seil.

Aber denk doch noch mal darüber nach, wann du meinst, dass es genug ist.

Wann du meinst, dass du nun genug gelitten hast,
um nicht als anmaßendes Kind zu gelten, das einfach so glücklich ist…
So ohne Gegenleistung und ohne Nachweis, dass es darauf einen Anspruch hat.

Falls du dann glücklich sein solltest, wäre das zwar ein Beweis dafür,
dass Mama und Papa sich geirrt haben…
Und wir wissen doch, dass die sich nie irren!

Aber das kriegen wir schon geregelt.
Mama und Papa wollten dass gar nicht, dass du so von dir hältst, weißt du?

Aber du darfst das gerne noch ein bisschen weiter so glauben und wollen,
dass es wichtig ist, was Mama und Papa wollen oder meinen.
Ist es nicht!

Aber das müssen wir ihnen nun nicht erzählen, oder?

Also, ICH werde ihnen sagen:
Heeh, ihr, nun sagt doch endlich mal, wie stolz ihr auf Katharina seid!

Da werde ich ihnen ein Seil hinhalten.
Und das können sie dann nehmen, um sich über ihr Loch zu schwingen…
Oder auch nicht oder später…

Aber eines ist ganz klar:
Wirklich wichtig ist es nicht, was die wollen oder glauben.
Wirklich wichtig ist, was du willst und glaubst!

Du aber, übe dich darin, wieder anders zu schauen!

Anfangs ist das etwas schwierig, aber du wirst sehen, das geht immer besser…
Schau neben dich…
Schau auf die Menschen, denen du etwas zu geben hast…

Schau weiter!
Schau auf deine wirklichen Ziele…

Nimm jeden Anspruch, den du an dein Leben hast, als berechtigt an.
Und stärke deinen Willen und deinen Glauben, ihn zu erreichen!

Glaube nicht den gemeinen Einwänden
des trügerischen und vielfach manipulierten Verstandes!

Sieh dir an, was deine wahren Wünsche sind und sei dir bewusst,
dass du erreichen DARFST, was du dir wünschst.

U: Ihre nächste Frage ist:
Was das bedeutet, dass sie fünf Guides hat.
Ob das bedeutet, dass sie sich fünf Lernaufgaben vorgenommen hat?

N: Nein, es bedeutet, dass sie die Aufgabe,
wieder zu ihrer Würde zurückzufinden,
aus fünf verschiedenen Blickwinkeln heraus betrachten will.

An der Aufgabe ändern sich prinzipiell nichts,
wohl aber an der Perspektive, aus der heraus diese erfahren wird.

Sie hatte nicht mich als Guide in ihrer Kindheit und sie wird,
wenn sie ein anderes Alter hat, auch nicht mich als Guide brauchen.

Die eigene Würde zu erhalten,
ist in jedem Alter anderen Voraussetzungen unterlegen,
aber auch anderen Zielen.

U: Was hat es damit auf sich, dass sie sich zwar missbraucht weiß,
dass sie aber keinerlei Erinnerung an Vorgänge hat, die ihr geschehen sind?

N: Das ist ein Schutzmechanismus der Seele!
Sie wird sich erinnern, wenn sie diese Erinnerung will.
Wenn sie die nicht will, weil sie sich fürchtet, emotional überfordert zu sein,
dann wird sie sich auch nicht erinnern.

Katharina, bitte respektiere das!
Es ist ein Schutz der Seele.

Natürlich würdest du in deiner heutigen, erwachsenen Entwicklung anders über das Geschehen urteilen…
Das heißt: Dein Verstand!! würde darüber anders urteilen!

Aber noch ist das innere Kind in dir nicht bereit,
über seine Angst und seine Scham und seine Wut hinaus zu wachsen.
Das muss es auch nicht!
Es darf weiter seine Augen vor dem, was war, verschließen…

Niemand wird es je zwingen, die Augen zu öffnen
und sich dem Schmerz und der Verletzung ganz zu stellen.
Was aber wichtig ist, das ist, dass es ernst genommen wird in seinem Leid.

Es ist wichtig, große Katharina, dass du der kleinen Katharina in dir,
diesem traumatisierten Kind sagst:
Ich liebe dich bedingungslos
und ich werde von nun an immer gut auf dich aufpassen!
Ich werde alles tun, damit du glücklich bist, meine Kleine.
Das verspreche ich dir!

Muss ein traumatisiertes Kind sein Trauma wieder erleben, um es zu verarbeiten? Nein!

Aber es muss lernen, dass es trotzdem richtig ist,
wieder Vertrauen in das Leben und in die Menschen zu bekommen.

Es geht nicht darum, das, was geschehen ist, in einem neuen Licht zu sehen…
Es geht darum, das, was JETZT geschieht,
nicht mehr aus den Augen des soeben verletzten Kindes zu sehen.

Das ist der entscheidende Punkt!

So, wie du dich derzeit siehst, so wie du die Welt derzeit siehst,
siehst du mit den Augen deines traumatisierten Kindes in dir!

Wenn ein Kind verletzt wird, dann ist in seinem Urteil alles absolut.
Es kann nicht relativieren, dazu ist es nicht fähig.

Es kann nicht sagen:
Der oder die waren gerade mal ziemlich böse
und haben mir deswegen was getan, weil ich zufällig da war…
Sonst hätten sie eben wen anders genommen…
Sonst wäre es einem anderen geschehen, was mir geschah.

So sehen es Erwachsene!
Aber ein Kind kommt zu folgendem Urteil:
Da ICH böse bin, ist es anscheinend richtig,
wenn ich von der Welt nichts als Böses erfahre!

Ein Kind sieht immer sich selbst als Auslöser aller Ereignisse.
Es gibt derzeit Kinder in der Welt, die halten dafür,
dass sie die heimliche Ursache für das Erdbeben sind, das ihr Elternhaus traf…

Das eine Kind meint, dass sei so,
weil es kurz vorher verbotenerweise der Katze am Schwanz gezogen hat…

Und das Andere meint, dass sei geschehen,
weil es kurz vorher so böse zur kleinen Schwester war.

Omnipotent denkt jedes Kind von sich.

Wird diese Schuldzuweisung nun niemals in der Seele relativiert, bleibt es dabei: Ich bin so böse…
Ich bin ein schlechter Mensch und darum kann die Welt nicht anders,
als mir feindlich zu sein.

Versuch, dieses Kind in dir davon zu überzeugen,
dass es niemals böse war und auch niemals sein wird.
Versuch, es davon zu überzeugen,
dass es von nun an bei dir sehr gut aufgehoben ist!

Siehst du, du bist zwar erwachsen geworden.
Und in deinem Körper ist nicht mehr eine einzige Zelle da,
aus der du damals bestanden hast.

Aber die kleine Katharina ist immer da!
Sie ist nicht erwachsen, das wird sie auch nie…
Sie ist immer Teil deiner Realitätswahrnehmung.

Aber du bist inzwischen auch Teil ihrer Realität
und deshalb kannst du sie beeinflussen…
Und du bist diejenige, die ihr am Besten helfen kann.

Der kleinen Katharina ein „Geständnis“ über die Ereignisse abzuzwingen,
ist nicht gut!

Aber ihr Mut und Zuversicht, Geborgenheit und Liebe im Hier und Jetzt zu geben, das ist gut.
Das ist sogar sehr gut!

U: Gibt es gesundheitliche Probleme, die ich abklären sollte?
Oder sind sie Ausdruck seelischer Probleme?

N: Sie SIND Ausdruck seelischer Probleme!
Aber sie sind deshalb nicht einfach zu ignorieren…
Sie sind das Wasser auf dem Mühlrad der Angst und Ohnmacht.

Du BIST Seele und Körper und Geist!
Und es ist völlig unmöglich, dass ein Teil erkrankt,
ohne die anderen Teile zu beeinflussen.

Aber es geht weniger um eine organische Diagnosestellung
als um die Möglichkeit einer Behandlung, die alle Aspekte des Ichs einbezieht.

U: Wie kann sie lernen, die Intuitionen klarer zu unterscheiden
von anderen Eindrücken?

N: Beobachten, analysieren und aus den Ergebnissen lernen…
Keine Sorge, du kannst nichts falsch machen und es gibt keine Benotung.

Außer deiner!!!
Spiele, Katharina, das Spiel der Möglichkeiten.
Du entscheidest, was dir im gegebenen Augenblick Priorität IST!
Verstand, Intuition?

Das spielt keine Rolle, wichtig ist das Ergebnis.
Es geht letztlich darum, dass alles seinen angemessenen Platz hat!

Dass du alles so benutzt, wie du es brauchst.
Du bist der Inhaber deines Verstandes, deiner Gefühle und deiner Intuition!

Und du bist aufgefordert, alle so einzusetzen,
dass es zu Resultaten führt, die für dich und deine Umwelt gut ist.

U: Habt ihr eingegriffen, als sie sich umbringen wollte?

N: Ja!
Aber wir konnten es nur, weil selbst dann in ihrem tiefsten Inneren
der feste Wunsch war, über das Loch zu springen, statt sich hineinzustürzen.

Weil es ihr tiefster Wunsch ist, den Weg, der hinter dem Loch weiter führt,
zu gehen:
Den Weg in ein gutes Leben.

Hättest du diesen Seelenwunsch nicht – egal, wie tief verborgen –
wir hätten nichts tun können.

U: Hier sind noch vier Fragen, aber ich bekomme Schwierigkeiten
mit dir Kontakt zu halten.
Gibt es eine, die noch besonders wichtig ist?

N: Es gibt keinen Grund, sich wegen eines Harrys zu beeilen.
Es gibt Medien, die haben nicht uns als Kontakt,
sondern Wesen einer anderen Stufe des Bewusstseins.

Wir sind niemals bereit, euch zu ängstigen,
sondern euren Mut zu stärken.

Wir sind bereit, eure Kräfte zu fördern, statt sie zu verschleißen.

Es geht nicht mehr, Uta…

U: Ich merke das auch, danke.
Ich hoffe, dass es Katharina dennoch hilft…